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Blog 91_Finanzierung eines MBA_070317

Tipps zur Finanzierung eines MBA- oder Master-Studiums

Das Studium eines MBA oder Master kann sehr kostenintensiv ausfallen – besonders dann, wenn man die Weiterbildung zum Beispiel in den USA absolvieren möchte. In Europa sind die Studiengebühren zwar nicht ganz so hoch, doch wer seinen Abschluss an einer renommierten Schule machen möchte, muss hier ebenso einige Zehntausend Euro einkalkulieren. Viele Studentinnen und Studenten von MBA- und Master-Studiengängen fragen sich deshalb, wie man die Studienfinanzierung am besten bewältigen kann. Wir stellen Ihnen dazu nachfolgend ein paar mögliche Varianten vor.

Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber

Es zahlt sich durchaus aus, in Bezug auf die Finanzierung eines MBA- oder Master-Studiums beim Arbeitgeber nachzufragen und sich von ihm unter die Arme greifen zu lassen. So ergab beispielsweise eine Umfrage des Staufenbiel-Institutes, dass über 90 Prozent der in Deutschland studierenden Umfrage-Teilnehmer von ihrem Arbeitgeber finanzielle Unterstützung erhalten. Diese Aussage kam vor allem von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche den MBA oder Master berufsbegleitend studieren und auf diese Weise ihr erworbenes Wissen sofort in der Praxis anwenden können. Es hat sich außerdem gezeigt, dass Unternehmensberatungen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders gerne fördern. In vielen Fällen ist die finanzielle Hilfe jedoch mit der Verpflichtung zur Rückzahlung der Förderung oder mit einer vertraglichen Bindung an das Unternehmen verknüpft.

Unterstützung durch die Familie

Wer die Abhängigkeit von einem Kredit vermeiden möchte oder keine großen Chancen für den Erhalt eines Stipendiums sieht, der kann beispielweise in der eigenen Familie nachfragen. Oftmals sind die Eltern und/oder die Großeltern bereit, den Nachwuchs im Streben nach einer erweiterten Ausbildung zu unterstützen. Dass sich das Nachfragen in der Familie auszahlt, konnte in der Staufenbiel-Umfrage belegt werden – schließlich gaben über 50 Prozent der in Deutschland Studierenden an, auf diese Weise Ihr Studium zu finanzieren.

Bewerbung um ein Stipendium oder um eine staatliche Unterstützung

Sollte der Arbeitgeber in Bezug auf eine finanzielle Unterstützung keine Zusage machen und auch die Geldbörse der Familie nicht allzu üppig gefüllt sein, so ist es empfehlenswert, sich für ein Stipendium zu bewerben oder um eine staatliche Unterstützung anzusuchen. Für eine solche Finanzierungsvariante entscheiden sich ebenso mehr als 50 Prozent der in Deutschland studierenden MBA- und Master-Absolventen. Die überwiegende Anzahl der deutschen Business Schools verfügt über ein „Office for Financial Aid“ und informiert die Studieninteressierten dort über die verschiedenen Fördermöglichkeiten. Selbst wenn diese Mittel in vielen Fällen nur einheimischen Studentinnen und Studenten zur Verfügung gestellt werden, so lohnt es sich auf jeden Fall, in diesen Offices nachzufragen.

Mit einem Darlehen das MBA- oder Master-Studium finanzieren

Sollten die zuvor genannten Finanzierungsarten nicht umsetzbar sein, so kann eventuell ein Darlehen das angestrebte MBA- oder Master-Studium ermöglichen. Mit der Einführung der Studiengebühren entstand in Deutschland ein vielfältiges Angebot an Studien- und Bildungskrediten, deren Rückzahlung in der Regel erst nach dem Berufseinstieg erforderlich wird. Für internationale Studierende könnte die Firma Prodigy MBA Finance von Interesse sein. Sie wurde im Jahr 2007 von drei MBA-Alumni gegründet und hat sich auf die Vergabe von Krediten an Studentinnen und Studenten spezialisiert.

Bildungsfonds als Alternative

Eine bisher noch nicht so bekannt Art der Finanzierung stellen die sogenannten Bildungsfonds dar. Dabei können Sie Ihr MBA- oder Master-Studium vollkommen sorgenfrei absolvieren, denn Ihre Studiengebühren und Lebenshaltungskosten übernehmen bei dieser Finanzierungsvariante diverse Investoren. Im Gegensatz zur Aufnahme eines Kredites gibt es nach dem Studienabschluss keine festen Tilgungs- und Zinszahlungen – die Höhe der einzelnen Rückzahlungen orientiert sich nämlich am späteren individuellen Einkommen der Absolventinnen und Absolventen. Wer über kein hohes Gehalt verfügt, der zahlt dementsprechend wenig Geld zurück – liegt das jährliche Einkommen unter 30.000 Euro, so muss nichts zurückbezahlt werden. Vice versa sind aber bei einem größeren Einkommen auch höhere Rückzahlungen fällig. Wenn Sie Ihren MBA oder Master im Ausland ablegen wollen, dann möchten wir Sie an dieser Stelle auf Brain Capital hinweisen. Es handelt sich dabei um eine studentische Initiative, welche Bildungsfonds an Auslandsstudierende vergibt.

Last but not least: Auf eigene Ersparnisse zurückgreifen

Natürlich fällt es schwer, auf den vielleicht jahrelang hart ersparten Not-Cent loszugehen. Und dennoch entscheiden sich die meisten der MBA- und Master-Studierenden dazu, diese Finanzierungsart – meist zusätzlich zu einer weiteren Variante – auszuwählen. Das Tröstliche daran ist jedoch, dass sich diese Investition in die persönliche Zukunft rentiert. Schließlich erwarten die Absolventinnen und Absolventen mit einem erfolgreichen Studienabschluss in den überwiegenden Fällen attraktive Karriereperspektiven.

Linkempfehlungen

Bildungsfonds (mba-bildungsfonds.de)

Der MBA-Bildungsfonds ist ein Angebot von Brain Capital, welches insbesondere deutschen Staatsbürgern, die einen MBA im Ausland anstreben, die Finanzierungslast abnehmen soll.

Deutsche Bildung AG (deutsche-bildung.de)

Die Deutsche Bildung bietet Studierenden eine flexible Studienfinanzierung mit zwei Vorteilen: Das Förderprogramm WissenPlus macht die Studentinnen und Studenten startklar für den Berufseinstieg. Die Rückzahlung dieser kombinierten Studienförderung bemisst sich prozentual am späteren Einkommen, dabei sind Förderungen bis zu 30.000 Euro möglich. Die Studierenden können sich ohne Fristen jederzeit online bewerben.

Stuvia (stuvia.com)

Hinter Stuvia verbirgt sich ein Marktplatz für vielfältige Studienunterlagen. Hier können Studenten täglich Geld verdienen und gleichzeitig hilfreiche Unterlagen kaufen, um sich erfolgreich auf Prüfungen vorzubereiten und diese positiv abzuschließen. Jeden Tag nutzen diese Plattform bereits über 100.000 Studenten weltweit.

 

Text-Quelle: ESA GmbH

Bild-Quelle: www.mba-master.de_1, www.mba-master.de_2, www.pflegestudium.de

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Über das Balzverhalten zwischen Unternehmen und potenziellen MBA-Rekruten

Wenn Unternehmen um zukünftige Arbeitnehmer und diese für sich selbst werben, dann erscheint es manchmal wie der Versuch, gegenseitiges Liebesinteresse zu wecken.

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Kein Wunder, zeigen sich beide Parteien doch von ihrer besten Seite, streng darauf bedacht, hässliche Eigenschaften zu verbergen und stets darum bemüht, die Vorteile einem Tanz gleich zu präsentieren. Wenn es jedoch darum geht, eine Geschäftsbeziehung zu beginnen, so stehen natürlich andere Kriterien im Mittelunkt als im rein zwischenmenschlichen Bereich.

Der Graduate Management Admission Council (GMAC), welcher die GMAT Prüfung verwaltet, wollte von verschiedenen Unternehmen wissen, welche Methode sie zur Auswahl der besten Absolventen und Absolventinnen anwenden. Den Unternehmen wurden dafür 18 verschiedene Optionen genannt, zu denen zum Beispiel das Aufsuchen virtueller Jobmessen, Werbemaßnahmen in sozialen Medien und das Einladen potenzieller Kandidaten zu persönlichen Interviews gehörten.

Ein Großteil der Befragten gab an, dass sie sehr gute Erfahrungen durch den Besuch von Business Schools und durch die dort durchgeführten Gespräche mit Kandidaten gemacht haben. Somit ist verständlich, dass in diesem Jahr fast 90 % der amerikanischen Arbeitgeber planen, eine oder mehrere Schools zu besuchen. Im Durschnitt wollten die amerikanischen Unternehmen 7 Schools einen Besuch abstatten. In Europa und Asien sind die Unternehmen jedoch zurückhaltender: Hier gaben nur zirka zwei Drittel der Befragten an, dass sie im Rahmen ihrer Rekrutierungsmaßnahmen Business Schools besuchen wollen und die durchschnittliche Anzahl der von Ihnen geplanten Besuche lag bei 5.

Gregg Schoenfeld von GMAC sagt aus, dass Unternehmen sich kreativer präsentieren und innovative Wege zur Rekrutierung gehen müssen. Die Konkurrenz schläft nicht und nimmt stetig zu, wobei hinzukommt, dass MBA Absolventinnen und Absolventen ihre zukünftigen Arbeitgeber auch sehr gern unter die Lupe nehmen.

Wenn Unternehmen sich für das Reisen zu mehreren Business Schools entscheiden, so bekommen sie damit die Chance, aus einem größeren Pool an potenziellen und bestens ausgebildeten Arbeitnehmern zu schöpfen. Darüber hinaus schafft es die Möglichkeit, interessante Kandidaten direkt an ihrer Ausbildungsstätte kennenzulernen und zu rekrutieren noch bevor es Mitbewerber auf einem anderen Weg tun.

Es erweist sich oftmals als großer Vorteil, wenn man als Unternehmen mit talentierten Absolventen und Absolventinnen sofort in persönlichen Kontakt treten und bereits eine persönliche Verbindung mit ihnen herstellen kann, bevor sie ihre abschließende Qualifikation erhalten. Der individuelle Kontakt bedeutet zwar nicht unbedingt, dass ein Absolvent sofort Interesse und den Willen zeigt, im Unternehmen, das ihn anspricht, tätig zu werden, denn es gibt häufig genug Schmeicheleien. Nichtsdestotrotz kann  das Unternehmen im Direktkontakt bzw. in Gesprächen eine erst Abschätzung der Fähigkeiten – vor allem der sozialen Kompetenz – eines Absolventen oder einer Absolventin vornehmen, was beim Durchsieben von tausenden schriftlich eingeschickten Lebensläufen nie umsetzbar sein wird.

All das zuvor Geschriebene bedeutet jedoch nicht, dass ein Absolvent oder eine Absolventin eines MBA-Studiums durch den Besuch einer Recruiting-Veranstaltung auf ihrem Campus sofort einen tollen Job angeboten bekommt.  Es gibt genug Firmen, die an keiner solchen Veranstaltung teilnehmen, weil sie entweder bei bisherigen Teilnahmen mit ihrem Recruiting nicht erfolgreich waren oder weil sie nicht wissen, wie sie sich bei einer geplanten Teilnahme bestmöglich präsentieren und auf sich aufmerksam machen.

Erfolg beruht immer darauf, wen man kennt und was man weiß. Gemäß der GMAC-Umfrage werden oftmals MBA Absolventen und Absolventinnen für höhere Positionen rekrutiert, die bereits in einem Unternehmen arbeiten oder vor ihrem Studium in diesem Unternehmen beschäftigt waren. Zusätzlich werden gerne Betriebsangehörige befragt, wenn es darum geht, einen aufstrebenden MBA Absolventen bzw. eine MBA Absolventin in das Team aufzunehmen. So scheint es also, dass es doch viele unterschiedliche Mittel und Wege gibt, um „Mr. oder Mrs. Right“ zu finden.

 

Text-Quelle: www.economist.com

Bild-Quelle: www.focus.de

Was versteht man unter dem Begriff Business School?

Spricht man von Business Schools, so werden damit verschiedene Bildungseinrichtungen bezeichnet, die sich auf betriebswirtschaftliche Studiengänge spezialisiert haben. Dazu gehören vor allem betriebswirtschaftliche Institute von Hochschulen sowie eigenständige staatliche oder private Wirtschaftshochschulen. In Ausnahmefällen bezeichnen sich auch berufsbildende Schulen als Business Schools.

Welchen Studienabschluss kann man an einer Business Schools erlangen?

Die meisten Business Schools bieten Studienprogramme, welche mit dem MBA (Master of Business Administration) abschließen. Der MBA wird verliehen, sobald es sich bei einem Studiengang um ein Graduate-Programm handelt, darunter versteht man alle MBA- oder Executive MBA-Programme. Einige Schools bieten außerdem Diplom-und Bachelor-Studiengänge an, die mittlerweile unter dem Begriff BBA-Programme (Bachelor of Business Administration) bekannt sind. Es gibt jedoch auch Doktorats-Studiengänge an Business Schools, die mit dem PhD (Doctor of Philosophy) abgeschlossen werden.

Was sind die Inhalte der Studienprogramme an Business Schools?

Zu den verschieden Lehrbereichen gehören unter anderem Themen wie Buchhaltung, Verwaltung, Wirtschaft, Unternehmertum, Finanzen, Informationssysteme, Marketing, organisatorisches Verhalten, Public Relations, Geschäftsstrategien, Human Ressource Management und quantitative Methoden.

Synonyme für Business Schools und deren häufigste Varianten

Business Schools werden auch unter der Bezeichnung College of Business, College of Business Administration, School of Business oder School of Business Administration geführt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den nachfolgenden 3 geläufigsten Formen an Business Schools:
1.    Fakultäten, Colleges oder Abteilungen innerhalb einer Universität
2.    Graduierten-Studiengänge an Hochschulen (mit einem Master of Business Administration oder einem gleichwertigen Abschluss)
3.    In Nordamerika versteht man unter einer Business School eine zweijährige Schule mit einem Abschluss zu einem speziellen Business-Thema.

Aus welchem Grund werden Business Schools besucht?

Der Hauptgrund ist der Wunsch nach einem höheren Gehalt zu erhöhen und einem Karrieresprung. Hochschulabsolventen erhalten eher gutbezahlte Jobs als jene, die nur ein Abitur oder Fachabitur vorweisen können. Ein Business-School-Abschluss erhöht die Marktfähigkeit als wertvoller und nachgefragter Mitarbeiter in der Geschäftswelt.

In welchen Berufsbereichen ist ein Business School-Abschluss wertvoll?

Die Möglichkeiten sind vielfältig, weshalb hier nur auszugsweise Spezialisierungsbereiche genannt werden:
•    Finanzdienstleitungen
•    Beratung
•    Buchhaltung
•    Vertrieb
•    Marketing
•    Unternehmensmanagement
•    Personalmanagement
•    Informationstechnologie