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MBA-Studium ohne Hochschulabschluss bzw. ohne Vorstudium

Wer sich für ein MBA Studium interessiert, aber keinen Bachelor- oder Diplomabschluss oder ein vergleichbares akademisches Erststudium absolviert hat, erfährt nachfolgend, wie man trotzdem einen Master-Abschluss erlangen kann.

Es gibt dabei nämlich unterschiedliche Möglichkeiten, die jeweils von der individuellen Vorbildung und der beruflichen Laufbahn abhängig sind. Weiterbildungen mit akademischen Hochschulabschlüssen gibt es zum Beispiel für Personen, die als Fachwirt, Fachkaufmann, Meister oder Betriebswirte der Industrie- und Handelskammern arbeiten oder für Absolventen von Wirtschafts- und Verwaltungsakademien. Darüber hinaus sind manche Master-Programme auch speziell auf Arbeitnehmer mit langjähriger Berufserfahrung als Spezialist oder als erfahrene Führungskraft zugeschnitten.

Die meisten der angebotenen Studienprogramme sind ausdrücklich auf Personen ohne Erststudium ausgerichtet, denn der ursprüngliche Studienweg führt in der Regel immer noch über ein akademisches Erststudium in Form eines Bachelors, Diploms oder einen anderen akademischen Hochschulgrad. Nichtsdestotrotz wird der Wunsch zur nebenberuflichen Weiterbildung auf Hochschulniveau in der Wirtschaft honoriert und in der Hochschullandschaft die Möglichkeit geboten, einen Master-Abschluss zu erlangen.

Details zu den Voraussetzungen

Wer kein akademisches Erststudium vorweisen kann, der benötigt zumindest eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens dreijährige fachlich einschlägige Berufserfahrung. Natürlich gibt es auch Möglichkeiten für all jene Interessierten, die kein Abitur oder Fachabitur haben, am besten kontaktiert man dafür direkt den jeweiligen Anbieter. Zusätzlich zu den zuvor erwähnten Kriterien wird ein Eingangstest gefordert, der die Befähigung zum Studium nachweisen soll. Ist der Eingangstest erfolgreich bestanden, so bedeutet dies auch die Zulassung zum Probestudium und sagt aus, dass man an den gleichen Klausuren teilnehmen kann wie jene Studienkollegen mit akademischem Erststudium. Sind alle erforderlichen Klausuren bestanden, so erfolgt die Anmeldung als Regelstudent.

Welche Anbieter gibt es?

Ein MBA Studium ohne bestehenden Bachelor-Abschluss bietet zum Beispiel die Fachhochschule Koblenz an. Das Studienprogramm befasst sich mit allgemeinem Managementwissen und vermittelt darüber hinaus Fachwissen in den sechs Vertiefungsrichtungen Marketing, Produktionsmanagement, Logistikmanagement, Sanierungs- und Insolvenzmanagement, Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Freizeit- und Tourismuswirtschaft und Unternehmensführung/Finanzmanagement. Damit man dieses Studium ohne akademischen Abschluss aufnehmen kann, sind einerseits das Abitur oder Fachabitur und mindestens 5 Berufsjahre in einer der genannten Fachrichtungen nachzuweisen. Die vor dem Studienstart gesammelte Berufspraxis muss einerseits einen starken Bezug zur gewählten Fachrichtung haben und sollte andererseits überwiegend in einer Führungsposition, am besten mit Personal-, Budget-, und Projektverantwortung ausgeübt worden sein. Auslandserfahrung ist von Vorteil, aber keine Pflicht.

Vor Studienbeginn gibt es eine Einstufungsprüfung und wenn diese bestanden wurde, erhält man 180 ECTS-Punkte (ECTS steht für European Credit Transfer and Accumulation System, es ist ein europaweit anerkanntes System zur Anrechnung von Studienleistungen). Die Punkteanzahl wird dabei mit einem Bachelorabschluss gleichgesetzt, in der Folge kann man mit dem Master-Studium beginnen. Mehr Details zum Thema ECTS siehe Blog Artikel „Was ist ein MBA“ vom 15.5.2012.

In Hamburg findet man die Allfinanzakademie, welche einen der bekanntesten Master-Studiengänge für Nichtakademiker anbietet. Diese Akademie wird als privates Unternehmen geführt und kooperiert mit einer ausländischen Universität, die wiederum einen in Deutschland anerkannten MBA Abschluss verleiht. Studieninteressierte können dort zwischen den zwei Studienfächern General Management und Finanzmanagement auswählen.

Ein weiterer Anbieter für ein Master-Studium ohne vorherigen Hochschulabschluss ist die Universität Koblenz-Landau. Dazu gibt es die beiden Fachrichtungen Energiemanagement und Gesundheitsmanagement mit dem sogenannten Weiterbildungsmaster, welcher mit dem akademischen Master of Science und Master of Arts abgeschlossen werden kann. Die Fachrichtung Gesundheitsmanagement wird oft von Fachkräften aus dem Gesundheitswesen gewählt, die in Heilhilfsberufen als Gesundheitspfleger, Rettungsassistent, Physiotherapeut, Logopäde, Ergotherapeut tätig sind. Vor dem Studium muss eine Einstufungsprüfung abgelegt werden, außerdem sind fünf Jahre Berufserfahrung in der Branche nötig sowie der Nachweis eines Fachabiturs oder eines allgemeinen Abiturs.

An der Europäischen Fernhochschule in Hamburg besteht für Interessenten ohne ersten Hochschulabschluss die Möglichkeit, im Rahmen eines 6-monatigen Qualifizierungsprogrammes die für ein MBA Studium notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Sobald 3 Module erfolgreich abgeschlossen wurden, kann mit dem MBA in General Management, dem Master of Arts in Business Coaching und Change Management oder mit dem Master of Science in Wirtschaftspsychologie begonnen werden.

In Österreich gibt es die Donau-Universität Krems, eine staatliche Weiterbildungsuniversität, die auf berufsbegleitende und praxisorientierte Weiterbildungsstudiengänge spezialisiert ist. Als angehender Student steht dort eine Vielzahl an Studiengängen mit den verschiedensten Fachrichtungen zur Auswahl, die man allesamt ohne Erststudium oder Bachelor studieren kann. Mit Hilfe eines modularen Systems erlangt man in einer nicht akademischen Weiterbildung diverse Zertifikate, die später – so man sich für einen Master-Abschluss entscheidet – von der Universität dafür angerechnet werden. Dieses Modell ist optimal für all jene Interessenten, welche noch keine endgültige Entscheidung treffen und vor einem etwaigen Studium testen wollen, ob die hohen Anforderungen zu bewältigen sind.

Ein weiteres Beispiel für eine School, an der man ein MBA Studium ohne Hochschulabschluss absolvieren kann, ist die Open University, die als größte staatliche Fernuniversität ihren Hauptsitz in Großbritannien hat. Die OU bietet eine sehr große Anzahl an Bachelor- und Master-Studiengängen, welche mit unterschiedlicher Vorbildung und ohne akademisches Erststudium zum Mastergrad führen. Wer sich für ein MBA Studium an der OU interessiert, sollte jedoch über gute bis sehr gute Englischkenntnisse verfügen. Das Studium ist modulartig aufgebaut und wird mit einer Master-Thesis (einer schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit) beendet. Für ein MBA Studium an der OU muss man nicht nach Großbritannien ziehen, die School verfügt nämlich über Niederlassungen in Hamburg, München und Köln. Übrigens bietet die OU MBA-Studien an, welche ein Akkreditierungssigel von gleich drei anerkannten Akkreditierungsagenturen tragen, nämlich jenes von EQUIS, AACSB und AMBA. Das ist deshalb bemerkenswert, da es weltweit nur etwa 50 Business Schools mit drei Akkreditierungen gibt und zusätzlich sind die Studien auch für Nichtakademiker zugelassen.

Die Anzahl an Master-Studiengängen für Nichtakademiker stellt sich nach wie vor als überschaubar dar, eine langfristige Zunahme sollte man jedoch nicht ausschließen.

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Über MBA- und Master-Studienprogramme in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz

Unsere unabhängige Plattform und Suchmaschine ist auf MBA und Master Studien in  Deutschland, Österreich und der Schweiz fokussiert. Im aktuellen Blog-Artikel informieren wir Sie deshalb rund um die studentische Weiterbildung in diesen drei europäischen Ländern.

MBA Studium in Deutschland

In Deutschland ist der MBA oft stark regional geprägt, das Angebot umfasst im Durchschnitt zirka 285 Programme. Angeboten wird er an Universitäten, Technischen Universitäten und Fachhochschulen, Kunsthochschulen und Hochschulen, die staatlich und staatlich anerkannt sind oder privat geführt sind. Knapp 70 Prozent der Programme können als Teilzeitstudium studiert werden, die Zahl der weiterbildenden Master nimmt aber stetig zu.

Klassischerweise befasst sich ein MBA-Studium mit dem Bereich General Management. In vielen Fällen bieten die Universitäten, Hochschulen und Business Schools jedoch spezielle Vertiefungsfächer wie beispielsweise Healthcare-Management, Logistik oder International Management an. Darüber hinaus gibt es viele weitere Schwerpunkte wie etwa IT, Technologie, Organisationsmanagement, Consulting, Finanzmanagement, Personalmanagement, Sportmanagement oder Tourismusmanagement. Auffallend ist auch die häufig angebotene Spezialisierung im Bereich des Gesundheitsmanagements.

Ein weiterer Trend ist jener, dass die Inhalte der an deutschen Universitäten und Hochschulen angebotenen Studienprogramme, egal ob MBA oder ein anderer Master-Studiengang, immer internationaler werden. Mittlerweile wird bereits ein Drittel der angebotenen Studien in englischer Sprache unterrichtet, was natürlich auch immer mehr Studierende aus aller Welt anzieht. Es gibt jedoch auch viele zweisprachige Programme, diese machen etwa die Hälfte des Studienangebotes aus. Diese Programme werden überwiegend in deutscher und englischer Sprache abgehalten. Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit, die Unterrichtssprache Deutsch mit einer anderen Sprache wie etwa Spanisch zu kombinieren. Diese Internationalisierung zeigt sich ebenso in einer Änderung der Herkunft der Studierenden. In 90% der angebotenen Studiengänge sitzt mindestens 1 Studierender aus dem Ausland.

Auch was die Qualität des Studiums betrifft, so nehmen die deutschen Schools eine hervorragende Stellung ein und brauchen den globalen Vergleich nicht scheuen. Mit den internationalen Top Business Schools konkurrenzfähig sind unter anderem die Mannheim Business School, die ESMT Berlin, die HHL Leipzig oder die WHU Vallendar, welche sich international sehr gut platzieren. Zu den Besonderheiten der deutschen MBA-Programme gehört der hohe Anteil an spezialisierten Programmen. Etwa ein Viertel sind General Management-Programme, in den USA und Resteuropa ist es genau umgekehrt.

 

MBA Studium in Österreich

In Österreich kann ein MBA an verschiedenen staatlichen Universitäten studiert werden, darüber hinaus gibt es auch mehrere Privatuniversitäten und Fachhochschulen. Im Durchschnitt bezahlt man in der Alpenrepublik ca. 25.000 bis 30.000 Euro für ein MBA-Programm. Das Gesamtstudienangebot umfasst zwischen 330 und 340 MBA-Studiengängen. Staatliche Universitäten sind nicht dazu verpflichtet, ihre Programme akkreditieren zu lassen, sie unterziehen sich zum Teil jedoch freiwillig einem Akkreditierungsverfahren.

An der WU Wien sind zum Beispiel manche MBA-Programme der Executive Academy der WU Wien von AACSB, EQUIS oder FIBAA akkreditiert. Auch die Programme folgender österreichischer Schools besitzen eine FIBAA-Akkreditierung: Die LIMAK in Linz, die Montanuniversität Leoben, die in Salzburg angesiedelte SMBS, das Continuing Education Centers der TU Wien, das International Management Center Graz der Universität Graz, der MBA-Studiengang der FH-Wien sowie mehrere Programme der Donau-Universität Krems. Darüber hinaus gibt es vielfältige MBA-Programme der Johannes Kepler Universität in Linz und der Universität Klagenfurt.

In Österreich können zudem einige MBA-Programme ausländischer Hochschulen absolviert werden, dafür erhält man dann einen Abschluss des jeweiligen Anbieterlandes.

 

MBA Studium in der Schweiz

Auch für die Schweiz gilt, dass das ausgewählte Programm einer allgemein anerkannten Institution angehören und über einen guten Ruf verfügen sollte. Dazu zählen zum Beispiel das International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne, die Universität St. Gallen, der Executive MBA der Universität Zürich und auch der Rochester-Bern Executive MBA.

In jedem Fall sollte man auf den GMAT-Score der jeweiligen Schule achten, für den die Bewerberinnen und Bewerber einen Test ablegen müssen. Auf Basis des durchschnittlichen Ergebnisses aller an der jeweiligen School jährlich zugelassenen Studenten wird die Gesamtpunktzahl der Schule errechnet, wobei das dabei erreichbare Maximum bei 700 liegt. Wenn eine School keinen derartigen Test verlangt, so sollte man Vorsicht walten lassen. Grundsätzlich empfehlen sich vor allem jene Schulen, welche einen GMAT-Score von über 690 vorweisen können.

Allgemein gibt es in der Schweiz rund 30 Universitäten, Fachhochschulen und Business Schools, die über 60 MBA- und Master-Studienprogramme anbieten. Die Hochschullandschaft überzeugt durchwegs durch eine erstklassige Ausstattung und eine meist sehr persönliche Betreuung. Man sollte bei der Studienwahl jedoch unbedingt die hohen Programmgebühren und auch die Lebenskosten berücksichtigen. Zusätzlich zum MBA und EMBA kann man in der Schweiz den sogenannten Master of Advanced Studies (MAS) absolvieren, welcher als Weiterbildungs-Alternative im Bereich der Master-Studien gilt. Informationen zum MAS finden Sie in unserem Forum und ebenso in einem unserer Blog-Artikel.

 

 

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Karriere-Aussichten mit einem MBA oder Master

In Bezug auf die Karriere schreibt der Arbeitsmarkt Personen mit einem MBA- oder Master-Titel nach wie vor höhere Chancen  zu.

Und auch der Jobmarkt bestätigt, dass es für Personen mit einem Master oder MBA Abschluss besonders vielfältige Möglichkeiten gibt. Da postgraduale Ausbildungen sowohl Master als auch MBA beinhalten, passt sich die Arbeitsmarktsituation beiden Qualifikationen an.

Ob ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter mit einem MBA oder mit einem Master bevorzugt, hängt meist von der zu besetzenden Stelle und vom jeweiligen Unternehmen ab. Manche Firmen sehen beide Qualifikationen gleichgestellt und haben keine Vorurteile gegenüber dem einen oder dem anderen Abschluss.

Es werden vor allem Mitarbeiter mit einer spezialisierten Ausbildung und einer einschlägigen Berufserfahrung gesucht. Andere wiederum bevorzugen MBAs, da diese eine besondere Haltung und einen gewissen Drive in die Arbeit einbringen. Alle Arbeitgeber haben jedoch eine Vorstellung der zukünftigen Mitarbeiter gemeinsam: Sie sollen spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten der jeweiligen Branche beherrschen, sollen sozial kompetent sein, Forschungskenntnisse und die Fähigkeit haben, neue Konzepte und Ideen zu finden und zu entwickeln sowie motiviert dem Job nachzugehen.

Die Qualifikation MBA hat in den letzten Jahren an Beliebtheit und Bekanntheit bei Arbeitgebern dazu gewonnen. Und auch zukünftig werden MBA- und Master -Abschlüsse eine zunehmende Präsenz und starke Verbreitung aufweisen. Karen Dowd, Expertin im Bereich MBA-Recruiting aus Nord Amerika meint dazu: „Wo auch immer neue Gewerbe und Industriezweige entstehen, scheint es Key-Rollen für MBAs zu geben, die einerseits die Industrie formen und andererseits Firmen erfolgreich dazu verhelfen, gegen Mitbewerber anzutreten.“

Die Gehälter in den unterschiedlichen Branchen spiegeln meist die Nachfrage nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wider. Die Steigerung der Gehälter als globaler Trend ist zudem bezeichnend für den Kampf zwischen den besten und genialsten MBA- und Master-Absolventen weltweit. Da internationale Firmen im Schnitt höhere Gehälter anbieten (ca. 95,000 Dollar) sind lokale Unternehmen gezwungen, diesem Trend zu folgen, um genauso talentierte Studenten für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Allgemein kann gesagt werden, dass sich die Gehaltsunterschiede zwischen Angestellten mit einem MBA oder Master und Angestellten ohne Titel sich immer mehr ausweiten – in manchen Branchen liegt der Schnitt sogar bei ca. 81%.

In Bereichen wie dem Bankwesen, der Beratung, der Produktion und dem Marketing verdienen Angestellte ohne Titel in der Tasche in vielen Fällen noch deutlich weniger. Am höchsten sind die Gehälter von MBA- und Master-Absolventen in Nordamerika und Europa, gefolgt von Asien (pazifischer Raum). Innerhalb Europas ist es Großbritannien, in dem am meisten für einen MBA oder Master gezahlt wird. Sollte man mit dem Gedanken spielen, ins Ausland zu ziehen um dort zu arbeiten, wird empfohlen, vorerst den nominellen Lohn des angestrebten Unternehmens und der Region herauszufinden.

Sollte man keinen Titel haben, sind die finanzielle Aussichten nicht so rosig wie mit diesem begehrten Business-Titel. In letzter Zeit stiegen jedoch auch Master- und PhD-Abschlüsse im Ansehen der Arbeitgeber. Generell werden postgraduale Abschlüsse immer beliebter in internationalen Unternehmen. Arbeitgeber sind außerdem zunehmend dazu bereit, finanziell mehr für jene Mitarbeiter auszugeben, welche eine gute Ausbildung mit seriösem Background und einige Jahre Berufserfahrung mitbringen.

Mit einem Master-Titel in den Bereichen Gesundheit und Pharmazie verdienen Angestellte viel mehr als mit einer geringeren Ausbildung. Dasselbe gilt für den Energie-Sektor, im Telekommunikations-Bereich, im Transport-Sektor und anderen speziellen Branchen. Dieser Trend wird sich auch in naher Zukunft fortsetzen. In unserer globalisierten Wirtschaft wird die Nachfrage an MBA- und Master-Absolventinnen und Absolventen kaum abnehmen, weil diese viel umfassendere und/oder speziellere Fähigkeiten in internationale Unternehmen einbringen können.

 

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Der Frauenanteil unter den MBA-Studierenden wächst – aber nur langsam

Obwohl der Frauenanteil beim MBA steigt und immer mehr Frauen ein MBA-Studium an einer der internationalen Top Schulen beginnen, ist ihr Anteil im Vergleich zu den männlichen Studierenden gering.

Derzeit befindet sich der Anteil an studierenden Frauen weltweit bei durchschnittlich 37,4 Prozent, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von weniger als 1,0 Prozent entspricht. International betrachtet gab es an den Schulen – mit Ausnahme der Schulen in den USA – 2018 sogar einen merkbaren Rückgang von 36,2 auf 35,1 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam die Forté Foundation, ein Zusammenschluss von insgesamt 53 Business Schools und vielfältigen Unternehmen, welche Frauen auf ihrem Karriereweg unterstützen.

Auch beim Studium des Vollzeit-MBA liegt der Anteil an Frauen unter 50 Prozent

Über ein Drittel (nämlich 19 der in einer Umfrage 52 berücksichtigten Schulen) weisen einen Frauenanteil von mindestens 40 oder mehr Prozent bei den Vollzeit-MBA-Studiengängen auf. Im Jahr 2014 waren es nur drei Schulen. Die Marshall School of Business an der University of Southern California konnte als erstes Mitglied der Forté Foundation 52 Prozent erzielen. An der Kellogg School of Management sind 46 Prozent der Studierenden Frauen, an der Tuck School of Business 45 Prozent und an der Londoner Imperial College Business School ebenso 45 Prozent. Zumindest haben mehr als die Hälfte der Business Schools (nämlich 29) einen Frauenanteil von 35 Prozent oder mehr. Das entspricht mehr als doppelt so vielen Frauen wie im Jahr 2014, wo es nur 14 Schulen waren.

Elissa Sangster, CEO der Forté Foundation, meint dazu, dass bis 2020 einen Frauenanteil von 40 Prozent an den Partnerschulen angestrebt wird, wodurch sich in der Folge auch der Pool der weiblichen Führungskräfte vergrößern soll. Schließlich belegen die unterschiedlichsten Forschungsergebnisse, dass eine größere Anzahl an Frauen in Top-Positionen die finanzielle Performance eines Unternehmens optimieren.

Förderungsmaßnahmen für Frauen im MBA-Studium

Die im Jahr 2001 ins Leben gerufene Forté Foundation sorgt mit mannigfaltigen Konferenzen und Programmen dafür, dass ein zunehmender Frauenanteil eine Managementausbildung beginnen und zu Ende bringen. Aktuell gehören der Forté Foundation 53 Business Schools an, 38 davon befinden sich in den USA, 4 in Kanada und 11 in Europa. Zu den europäischen Partnern gehören unter anderem die ESADE Business School, die HEC Paris, INSEAD, die London Business School und die Oxford Saïd Business School – bisher jedoch keine einzige deutsche School. Als 53. Mitglied wurde kürzlich das IMD in Lausanne aufgenommen, welches aber noch nicht an der aktuellen Umfrage teilnahm.

Zu den vielfältigen Initiativen der Forté Foundation zählt das Forté Fellows Program. MBA-Studentinnen können dabei Stipendien beantragen, welche von den Mitgliedern bereitgestellt werden. Bis dato haben die internationalen Schulen dabei über 142 Millionen Dollar an über 6.300 Forté Fellows verteilt.

 

 

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Gap Year – der beste Zeitpunkt

Gap Year – Modeerscheinung oder mehr?

Wer ein Gap Year nimmt, macht eine bewusste Auszeit. Diese ist oft verbunden mit dem Abschluss einer Ausbildung auf den der nächste Ausbildungsschritt oder ein Berufseinstieg folgt. Das kann beispielsweise eine Pause zwischen Bachelor- und Masterstudium sein, aber auch zwischen Masterabschluss und Berufseinstieg.

Was unter dem Anglizismen Gap Year daher kommt, ist der Walz nicht ganz unähnlich. Diese bezeichnet die Wanderjahre zünftiger Gesellen nach Abschluss ihrer Lehrzeit. Hinter beiden verbirgt sich der gleiche Grundgedanke. Bevor es im Beruf weiter geht, heißt es Lebenserfahrung sammeln, neue Arbeitsideen kennenlernen, Orte, Regionen und Länder besuchen, um so die eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Was sind heute Gründe, ein solches Lückenjahr, beispielsweise nach einem Masterabschluss, zu nehmen?

Studienabschluss geschafft – Mut zum Lückenjahr

Wer sein MBA-Studium erfolgreich abgeschlossen hat, steigt anschließend in den Beruf ein. Was folgerichtig klingt, ist auch ein Problem. Die Berufswelt funktioniert anders, als das, was die bisherige Lebenserfahrung eines Studenten ausmacht. Eine Erfahrungslücke, die mit einem Gap Year abgefedert werden kann. Doch Gap Year ist nicht gleich Gap Year. Welche Art des Lückenjahres zu einem passt, kann in diesem Gap Year-Ratgeber getestet werden. Nachfolgend ein paar Beispiele, wie die Auszeit genutzt werden kann.

Arbeiten und Reisen

Unter dem Schlagwort Work&Travel wird die Welt bereist. Kurzzeitjobs federn die Finanzierung ab, Land und Leute können, unverfälscht von Klischees, kennengelernt werden. Angenehmer Nebeneffekt: Die Sprachkompetenz wird ausgebaut. Beliebte Ziele sind Australien, Kanada oder Neuseeland.

Sprachreise

Fremdsprachen sind ein Muss für die Karriere. Es ist aber ein Unterschied, ob sie aus dem Klassenzimmer kommen oder als Sprachkurs vor Ort zertifiziert sind. Ein Jahr macht aus Sprachkenntnissen, dank kulturellem Background, Sprachkompetenz.

Praktikum

Im englischsprachigen Raum läuft diese Art Erfahrungen zu sammeln, unter Internship. Ein Praktikum ist zunächst nichts Neues. Während des Studiums, oder für die Abschlussarbeit, dürften die meisten Studenten damit in Berührung gekommen sein.

In ein Gap Year zu investieren, ist aber etwas anderes. Hier geht es darum, den eigentlichen Berufseinstieg gut vorzubereiten. Das Praktikum dient der unbelasteten Erfahrungssammlung im anvisierten Berufsfeld. Fehler sind hier Erkenntnisse, die den eigentlichen Berufsstart wesentlich erfolgreicher unterstützen. Daneben ist interkulturelle Kompetenz ein weiterer Pluspunkt für den Karrierestart.

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Abschalten, sacken lassen, Persönlichkeit entwickeln. Mit einem FSJ kann nach einem harten Studium die Stellschraube soziale Kompetenz neu justiert werden. Berufsleben heißt auch gute Kontaktpflege mit Kollegen und Vorgesetzten. Ein FSJ ist eine entsprechende Vorbereitung darauf. Teamarbeit, Durchsetzungsvermögen aber auch Disziplin und Einordnung in Arbeitsabläufe, das alles sind wichtige Fähigkeiten, die im Praxistest FSJ für den eigentlichen Berufseinstieg weiterentwickelt werden können.

Fazit

Ein Gap Year nach dem Masterabschluss wird von zwei großen Motivationsideen getragen.

Verbesserung von Fähigkeiten für den folgenden Berufseinstieg oder Auszeit, um die eigene Persönlichkeit, weit ab vom Funktionieren müssen, zu entwickeln.

Die Entscheidung, ein Lückenjahr einzuschieben, folgt dabei immer individuellen Gründen.

Ein Gap Year ist also eine gute Möglichkeit, sich selbst und die eigenen Kompetenzen besser kennenzulernen und auszubauen.

 

 

Text-Quelle:  Autoren-Team

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Das MBA- oder Master-Studium finanzieren: So kommen Sie finanziell sicher durch die Ausbildung

Ein Studium zu finanzieren kann ganz schön ins Geld gehen: Miete, Lebensmittel, Bücher, Studiengebühren von privaten Hochschulen und die Freizeitgestaltung kosten und für einen Job, der die Ausgaben vollständig finanziert, hat während des Master-Studiums wohl kaum ein Student die Kapazitäten. Eine Finanzierung muss her – doch welche Möglichkeiten gibt es und wo sind die Vor- und Nachteile? Hier erfahren Sie, wie Sie die Kosten Ihres Master-Studiums decken können.

Die individuell passende Finanzierung finden

Eine passende Finanzierung für das Master-Studium zu finden, ist mitunter gar nicht so einfach. Nicht jede Finanzierungsform ist für jeden zugänglich: So hängt Bafög vom Einkommen der Eltern ab und wird nur bis zu einem bestimmten Lebensalter beziehungsweise Semesterzahl gezahlt. Für ein Stipendium müssen Sie sich bewerben und je nachdem, welche Institution es anbietet, bestimmte Kriterien erfüllen. Wenn die Eltern nicht einspringen, bleibt noch ein Studentenkredit als Finanzierungsform. Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten: So werden Studentenkredite sowohl von Banken als auch von privaten Finanzierern angeboten und die Rahmenbedingungen unterscheiden sich ebenfalls zum Teil stark voneinander.

Staatlich geförderte Studentenkredite

Studienkredite sind zweckgebunden, das bedeutet: Sie werden direkt für die Kosten des Studiums verwendet. Studentenkredite werden von zahlreichen Banken und Kreditinstitutionen angeboten und lassen sich mit staatlich geförderten Angeboten kombinieren. Ein solches lässt sich etwa über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) abschließen. Die Förderbank zahlt für die Finanzierung Ihres Masters über einen Zeitraum von 36 Monaten einen bestimmten Höchstsatz. Die Rückzahlung erfolgt nach mindestens sechs und maximal 23 Monaten nach Ende der Förderungszeit – und mit der Begleichung der Schulden können Sie sich bis zu 25 Jahre Zeit lassen. Das Angebot der Kfw reicht allerdings in aller Regel nicht aus, um alle Lebenshaltungskosten während des Master-Studiums zu stemmen.

Kreditvergleich lohnt sich

Die Anbieter von Krediten zur Finanzierung des Studiums sind zahlreich. So finden Sie bei Kreditvergleichen sowohl Banken als auch private Anbieter als Darlehensgeber. Welcher Studentenkredit der passende für Sie ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Die Zinshöhe ist einer davon, allerdings spielt auch die maximale Laufzeit eine Rolle und die Rückzahlungsoptionen. Vereinbaren Sie beispielsweise ein Sondertilgungsrecht, können Sie den Kredit schneller abzahlen. Diese Option lohnt sich vor allem dann, wenn Sie nach dem Studium mit Prämien Ihres Arbeitgebers rechnen können. Während der Kreditlaufzeit bieten einige Anbieter Sonderzahlungen an: Stehen größere Anschaffungen ins Haus, wie etwa ein neues Notebook oder ein längerer Auslandaufenthalt, schafft der zusätzliche Geldbetrag finanziellen Spielraum.

Bildungsfonds als Alternative zum Studentenkredit

Bildungsfonds fördern den Master mit einer Höchstsumme, die sich je nach Anbieter unterscheidet. Auch die Förderungsdauer variiert, bei manchen Offerten werden auch nur bestimmte Studienfächer gefördert. Ein Bildungsfonds unterscheidet sich vor allem durch die Rückzahlungsoptionen von einem klassischen Studienkredit: Während bei diesem der Zinssatz festgelegt ist, zahlen Sie den Bildungsfonds einkommensabhängig zurück. Das kann von Vorteil sein, wenn Sie nach dem Studium voraussichtlich wenig verdienen. Ergattern Sie einen hoch dotierten Job, zahlen Sie jedoch mehr. Ein Bildungsfonds kommt daher nur bedingt für die Master-Finanzierung infrage.

 

Text-Quelle: Content-Team
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Bei einer MBA-Bewerbung haben es „Eigenbrötler“ oftmals schwer

Wer sich bei einer School bewirbt, kann davon ausgehen, dass nicht nur die Testergebnisse zählen, sondern auch spezielle Soft Skills.

Nach wie vor gilt der Master of Business Administration, kurz MBA genannt, als wertvolle Eintrittskarte in die Führungsetagen und nach wie vor ist dieser Abschluss weltweit sehr begehrt. Kein Wunder, denn die Business Schools, die ihn verleihen, versprechen viel: Kompakt und praxisorientiert Management-Kompetenzen zu vermitteln, die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und berufliche Netzwerke zu knüpfen.

Wer den MBA-Titel erwerben und führen möchte, der muss meist viele Tausend Euro investieren, denn die weiterbildenden Masterstudiengänge an staatlichen wie privaten Hochschulen sind mit hohen Kosten verbunden. Eine große Hürde stellt zudem der Zugang dar: Renommierte Programme, die in den einschlägigen internationalen Rankings der Financial Times, von The Economist oder der Bloomberg Business Week gelistet sind, prüfen ihre Kandidatinnen und Kandidaten in herausfordernden Bewerbungsverfahren.

„Gute MBA-Programme leben nicht allein von der Qualität ihrer Lehrveranstaltungen. Fast ebenso wichtig sind die Zusammenarbeit und der Gedankenaustausch innerhalb der Studierendengruppe.“ Man achte darauf, dass die Bewerber entsprechende kommunikative Fähigkeiten mitbrächten, erklärt Ralf Bürkle, Marketing Direktor der Mannheim Business School. Sie ist Träger der sogenannten „Triple Crown“ und besitzt somit jeweils das Gütesiegel der drei führenden Akkreditierungsagenturen AACSB, EQUIS und AMBA. Deshalb gehen für die 50 bis 60 Plätze im MBA-Programm circa 400 Bewerbungen ein.

Auch die WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar kann sich auf mehrere Akkreditierungen verweisen. Gerold Gnau, Programmdirektor des zwölfmonatigen Full-Time-MBA, bestätigt, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer handverlesen sind und das bereits vor dem Einreichen ihrer Unterlagen: „Wir beraten und begleiten unsere Kandidaten – manche einige Monate, manche bis zu drei oder vier Jahre lang. Dabei filtern wir die Leute heraus, die wir gerne im Klassenraum haben wollen.“ Wenn dann schließlich die Bewerbungen eingesandt würden, sei deren Qualität schon entsprechend hoch.

Im Dialog und in Essays sollen Aspiranten ihre besonderen Fähigkeiten herausstellen

Es macht also wenig Sinn, unter solchen Bedingungen Massenbewerbungen zu schreiben – schon rein aus finanziellen Gründen. Denn für beinahe alle Business Schools sind Bewerbungsgebühren von über 100 Euro fällig, welche im Fall einer Ablehnung nicht zurückgezahlt wird. Obendrein sind mit der Bewerbung diverse Vorleistungen verknüpft, die Zeit und Geldeinsatz erfordern: Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen beispielsweise mit dem Test of English as a Foreign Language (TOEFL) oder dem International English Language Testing System (IELTS) ihre Sprachkenntnisse bestätigen und bezahlen dafür mehr als 200 Euro an die Testinstitute. In vielen Fällen ist darüber hinaus der Graduate Management Admission Test (GMAT) abzulegen. Dieser fragt unter Zeitdruck verschiedenste mathematische Grundlagen sowie auch Sprachkenntnisse ab und erfordert neben einigem Training ebenso eine Testgebühr von 250 Dollar. Diese Zugangshürden sind aber keine Schikane und werden auch nicht so erlebt, sagt Gnau – ganz im Gegenteil: „Gute Bewerber, die nach qualitativ hochwertigen Programmen suchen, schauen nach Schulen, die den GMAT voraussetzen.“

Diese Schools prüfen nicht nur die formalen Leistungsnachweise in Form von Hochschul- und Arbeitszeugnis, Lebenslauf und Referenzschreiben. Sie sind auf der Suche nach Menschen, welche genau wissen, was sie zu bieten haben. Hat die Bewerberin oder der Bewerber gute Kenntnisse des osteuropäischen Marktes oder ein gutes Netzwerk in seiner Branche? Was trägt er zu einer Arbeitsgruppe mit einem Banker aus Norwegen, einer Chemikerin aus Brasilien und einer Marketing-Spezialistin aus Singapur bei? All diese Kriterien sollen die Kandidatinnen und Kandidaten in ihren Bewerbungsformularen, Essays oder Motivationsschreiben darlegen.

Die Sloan School of Management am Massachusetts Institute of Technologie (MIT), eine der zehn besten Adressen in den USA, erkundigt sich sogar nach einem Organigramm des Unternehmens, in welchem der die Bewerberin/der Bewerber aktuell tätig ist. Auf diese Weise könne die Auswahlkommission besser beurteilen, auf welcher Hierarchieebene die Studentin/der Student steht.

Dieses Verfahren hält Ralf Bürkle von der Mannheim Business School für sehr sinnvoll. „Wir erwarten außerdem, dass jemand eine klare Vorstellung davon hat, was er mit dem MBA anfangen will, und warum er bei uns studieren will“, sagt er. „Mannheim steht im Ranking so gut da“ – das dürfe nicht das alleinige Argument sein. Was man an dieser Schule auch noch wissen möchte: Wo sieht sich ein Bewerber realistisch betrachtet in fünf Jahren? Reizen ihn am Studium die internationalen Module im Ausland oder das Coaching zu Führungsqualitäten? Wer hier vernünftig argumentieren will, muss Zeit in die Selbstreflexion und die Vorrecherche stecken, etwa durch Gespräche mit Alumni oder einen Schnuppertag auf dem Campus. Weil ein MBA-Studium eine umfangreiche Investition in Bezug auf Zeit und Geld darstellt, erwarten einige Schulen außerdem, dass die Bewerberinnen und Bewerber sich über diese Belastung Gedanken gemacht haben. Kann ein Familienvater es sich leisten, für einen Karriere-Boost ein Jahr lang aus dem Job auszusteigen? Steht die Finanzierung? Oder wäre ein berufsbegleitender Part-Time-MBA nicht doch die sinnvollere Alternative?

Nicht zuletzt spielt neben der Qualifikation und realistischen Einschätzung der individuellen Möglichkeiten auch die Persönlichkeit der Kandidatinnen und Kandidaten eine Rolle. „Wenn wir feststellen, dass jemand absolut nicht teamfähig ist, dann lehnen wir auch einen 1,0-Absolventen ab“, sagt Ralf Bürkle. Ein persönliches Interview gehört zum Standard für den Bewerbungsprozess an Business Schools. In Mannheim sind es für den Full-Time-MBA sogar zwei Termine, in denen die Kandidatinnen und Kandidaten auch mit ihren sozialen Fähigkeiten überzeugen müssen. Denn bewundernswerte Leistungsträger, mit denen am Abend niemand gerne ein Bier trinken gehen möchte, schaden dem Unterrichtsklima. Und so passen auch stille Eigenbrötler nicht in ein Lehrkonzept, welches in Multi-Kompetenz-Teams die Lösung von Problemen anstrebt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Anforderungen der jeweiligen Unternehmen. Die Financial Times hat 72 von ihnen dazu befragt, welche Fähigkeiten sie von ihren MBA-Absolventinnen und -Absolventen erwarten. Soft Skills wurden dabei am häufigsten genannt und im Speziellen folgende: Zusammenarbeit im Team mit unterschiedlichen Menschen, die Lösung umfassender Probleme, der Auf- und Ausbau von Netzwerken sowie das Zeitmanagement und das Setzen von Prioritäten. „Es ist also kein Zufall, dass wir die Soft Skills so hoch bewerten“, sagt Gerold Gnau. „Die Ansprüche der Arbeitgeber sollten auch ein Maßstab für die Schulen sein, die einen MBA anbieten.“

 

 

Text-Quelle:  www.sueddeutsche.de (Autorin: Von Alexandra Straush)

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Handyknigge an der Uni: Wo ist die Smartphone-Nutzung gestattet?

Die erste Zeit an der Uni stellt für die meisten Studenten eine große Umstellung dar. Zusätzlich zu den Herausforderungen des Studiums mit vollen Stundenplänen, Vorlesungen, Seminaren und Meetings müssen sich die Studierenden mit den Hausregeln der Hochschule vertraut machen. Dazu gehört auch die Nutzung von Smartphone und Co., die zwar aus dem Uni-Alltag nicht mehr wegzudenken sind, aber dennoch nicht in allen Bereichen erlaubt sind. Allerdings zählt das Handy während des Studiums zu den wichtigsten Kommunikationsmitteln.

Digitale Vernetzung während des Studiums
Das handliche Gerät dient nicht nur zum Telefonieren, sondern auch zum Organisieren von Projekten und Terminen. Der Austausch mit Kommilitonen findet überwiegend online statt. Die Online-Bibliotheken deutscher Hochschulen werden Fachleuten zufolge von mindestens der Hälfte aller Studenten genutzt. Circa 34 Prozent der Studierenden verwenden die Uni-Apps ihres Instituts, während das Campus-WLAN von 89 Prozent der Studenten bei ihren Online-Aktivitäten eingesetzt wird. Da die meisten Studierenden jedoch über ein knappes Budget verfügen, ist es sinnvoll, sich rechtzeitig vor Studienbeginn nach dem passenden Handyvertrag umzusehen. Zu den günstigen Mobilfunktarifen zählt beispielsweise der Allnet Flat Handytarif von smartmobil. Mit dem richtigen Tarif können unnötige Kosten eingespart werden. Die meisten Studierenden sind auf ihr Mobiltelefon angewiesen, telefonieren viel, schauen Videos, laden Dateien herunter und kommunizieren in sozialen Netzwerken. Flatrate-Tarife sind zu diesem Zweck am besten geeignet.

AllNet-Flats werden monatlich bezahlt und stellen ein unbegrenztes Telefonkontingent zur Verfügung. In den meisten Vertragsvarianten ist auch das Internetvolumen für das Surfen mit dem Smartphone inbegriffen. Um den am besten geeigneten Tarif zu finden, lohnt es sich, auch Normaltarife in die Suche einzubeziehen. Zu den Leistungen, die sowohl in günstigen Allnet Flat Tarifen ohne Handy und in Handytarifen mit Smartphone enthalten sind, gehört das Telefonieren in alle deutschen Netze, auf Wunsch kann auch LTE Geschwindigkeit genutzt werden. Bei führenden Mobilfunkanbietern werden alle Handytarife auch einmonatiger Laufzeit angeboten. Diese Vertragsvariante ist für alle Smartphonenutzer interessant, die sich nicht langfristig an einen Anbieter binden wollen. Der ausgewählte Allnet Flat Tarif kann zusammen mit der passenden Smartphone-Flatrate online abgeschlossen werden. Ohne Internet ist Studieren heute fast nicht mehr möglich. Administrative Aufgaben, wie die Immatrikulation findet größtenteils über die Onlineplattform der Hochschule statt.

Lehrstoff meist online verfügbar
Im Unterschied zu vergangenen Jahren, in denen für Semesterarbeiten seitenweise Bücher kopiert wurden, kann der Lehrstoff heute digital abgerufen und über das Internet ausgetauscht werden. Fachbücher und Literatur sind zu jeder Zeit verfügbar und ermöglichen ein flexibles, zeitunabhängiges Studieren. Vorlesungsskripte werden von den meisten Universitäten zum Download angeboten. Die Handynutzung ist an der Uni nur während der Prüfungen verboten. Laut einer Umfrage nutzen immerhin vier von zehn Studenten ihr Mobiltelefon gelegentlich in einem Seminar oder einer Vorlesung. Von der Universität Tübingen wurde kürzlich ein neues Verfahren zum sicheren Einloggen in bestimmte Anwendungen ohne die übliche Kennworteingabe entwickelt. Diese neuartige Alternativlösung funktioniert mit jedem modernen Handy. Die Uni ermöglicht damit die Anmeldung auf ihrer Web-Oberfläche zum Maildienst sowie zu den weiteren Organizer-Funktionen per Handy. Das Einloggen per Passwort wird dadurch überflüssig. Informatiker der Uni Tübingen hatten zuvor ein spezielles Authentifizierungsverfahren entwickelt, das an der süddeutschen Hochschule erstmalig erprobt und inzwischen im breiten Umfeld eingesetzt wird.

 

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Lebenslanges Lernen ist eine Notwendigkeit

Und es ist eine bedeutende Investition, die sorgfältig durchdacht werden muss. In absoluten Zahlen können Executive-Programme ziemlich teuer sein. Und man sollte die unmittelbaren Auswirkungen, welche die Teilnahme auf das persönliche Leben haben wird, nicht vernachlässigen.

Am besten sprechen Sie mit engen Vertrauten über Ihre Pläne: nicht nur, weil Sie eventuell deren logistische und emotionale Unterstützung benötigen, sondern auch, weil sie sich oft als Ihre besten Berater erweisen werden.

Bevor Sie mit dem Surfen im Internet beginnen, sollten Sie Ihre Studienziele, Ihre Erwartungen an das Nachdiplomstudium und an die akademische Gemeinschaft, zu der Sie gehören möchten, berücksichtigen. Diese Reflexion wird Ihnen dabei helfen, Ihre Forschung einzuschränken und unnötigen Stress und Zeitverschwendung zu vermeiden.

WAS IST DAS STUDIENZIEL?

Top-Executive-Programme bieten Ihnen aktuelles betriebswirtschaftliches Wissen, praktische Fähigkeiten zur Verbesserung Ihrer Arbeitsleistung, ein erweitertes professionelles Netzwerk und ein Upgrade im Bereich Personal Branding. Abhängig von Ihrer beruflichen Situation und Ihrem Alter sind einige dieser Faktoren wichtiger als andere. Wenn Sie CEO eines erfolgreichen Unternehmens sind, wird Personal Branding für Sie wahrscheinlich weniger relevant sein als das Erlernen der besten aktuellen Managementpraktiken oder erfolgreicher Führungstechniken. Wenn Sie dagegen ein junger Berufstätiger sind, der nach neuen beruflichen Herausforderungen sucht, ist die Vernetzung entscheidend.

Da verschiedene Programme verschiedene Kombinationen dieser Faktoren anbieten, suchen Sie nach Programmen, die solche Studieninhalte anbieten, welche für Sie am wichtigsten ist. Führen Sie abschließend einen kurzen Check über den Hintergrund der Fakultät, die Kursinhalte, die Lehr- und Lernmethoden und die Bewertungsmöglichkeiten durch. Wenn Sie kein spezifisches Interesse an einem Thema haben oder zum Beispiel planen, eine Karriere als Dozent einzuschlagen, ist Ihnen wahrscheinlich das Verfassen einer Abschlussarbeit nicht so wichtig wie das Durchführen eines Feldprojekts.

WAS SIND DIE ERWARTUNGEN AN DAS NACHDIPLOMSTUDIUM?

Es gibt Hunderte von Executive-Programmen, aus denen Sie wählen können. Die Mitglieder der Fakultät tauschen sich oft aus und viele unterrichten auf Englisch. Eine weniger bekannte Institution kann für Sie die richtige Wahl für eine Reihe von Faktoren sein (sie ist näher am Wohnort, sie erfüllt Ihren Wunsch, Ihr Wissen zu aktualisieren, sie ist vielleicht billiger, usw.). Beginnen Sie Ihre Suche deshalb immer mit einem Blick auf Universitäten und Business Schools mit einem sehr guten Ruf. Abgesehen von dem Prestige, das diese Ihrem Lebenslauf verleihen können, haben sie in der Regel ein breiteres Spektrum an Programmen im Angebot – einschließlich flexibler Lehr- und Lernmodalitäten – und zusätzlich bieten sie meist bessere Dienstleistungen für Studierende und Berufstätige.

Kommen wir auf das Beispiel des CEO zurück: Vielleicht sind Sie mit Ihrem Job absolut zufrieden. Dennoch kann der Zugang zu effizienten Karrieredienstleistungen nützlich sein, wenn Sie eine freie Stelle in Ihrem Unternehmen besetzen wollen. Wenn Sie stattdessen der junge Berufstätige auf der Suche nach besseren Perspektiven sind, sollten Sie wahrscheinlich in den Besuch einer Institution investieren, die Studierende mit Potenzial aus unterschiedlichen Hintergründen anzieht, gute Unternehmensbeziehungen pflegt, in die Marktaktivitäten und die Entwicklung von Soft Skills investiert, Netzwerkmöglichkeiten innerhalb und außerhalb des Klassenzimmers schafft und Studenten ins Ausland zur Arbeit oder zum Studium schickt.

IST DIES EINE GEMEINSCHAFT VON STUDENTEN UND ALUMNI, DER SIE BEITRETEN MÖCHTEN?

Das beste Networking wird immer unter Kolleginnen und Kollegen durchgeführt. Jüngere Studierende, die einen Arbeitsplatzwechsel anstreben, haben eher die Chance, Informationen über Stellenangebote oder Empfehlungsprogramme auszutauschen. Ältere mit längerer Karriere und Geld für Investitionen konzentrieren sich eher auf andere Arten von Informationen. Natürlich kann und wird man während des Studiums immer von Kommilitonen lernen, unabhängig von Alter und Erfahrung.

Sie sollten außerdem darauf achten, Ihre Investitionen auf allen Ebenen zu maximieren. Untersuchen Sie die Zusammensetzung der ehemaligen Kohorten der Exekutivprogramme auf der Website der Institution oder vereinbaren Sie einen Termin mit Beratern. Vernachlässigen Sie dabei nicht das Potenzial eines gut organisierten und aktiven Alumni-Netzwerks!

Denken Sie immer daran, dass es kein perfektes Executive-Programm und keine perfekte Business School gibt. Ihr Ziel muss es sein, das richtige Programm für Sie zu finden. Die Selbstanalyse ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Wahl.

 

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Eigener Chef nach dem Studium: So gelingt der Sprung in die Selbstständigkeit

Viele Studierende empfinden den Gedanken, sich mit ihrem Abschluss in der Tasche selbstständig zu machen, zunächst verlockend. Tatsächlich erhalten viele Selbstständige ein absolutes Gefühl der Freiheit, da sie sich nicht an die üblichen 8-Stunden-Schichten im Büro halten müssen, sondern ihr eigener Herr sind. Wie bei vielen anderen Dingen ist es für die ersten Schritte in die Selbstständigkeit wichtig, sich einiger Aspekte bewusst zu sein. Neben den Vor- und Nachteilen, die eine selbstständige Tätigkeit mit sich bringt, benötigt der Absolvent eine tragfähige Geschäftsidee und muss frühzeitig beginnen, erste Kunden an sich zu binden. Wie dieses Vorhaben gelingt, verrät nachfolgender Beitrag.

Studenten befassen sich frühzeitig damit, selbstständig zu sein

Schon die Studenten, die noch an der Universität immatrikuliert sind, bringen eine eigene Haltung zur selbstständigen Arbeit mit. Einer Erhebung des Fraunhofer Instituts zufolge stehen viele Studenten diesem möglichen beruflichen Weg positiv gegenüber. Für rund 40 Prozent kommt eine selbstständige Arbeit mittelfristig als Alternative zu einem festen Arbeitsverhältnis infrage. Je näher die Befragten ihrem Abschluss kommen, umso intensiver beschäftigen sie sich mit den Möglichkeiten oder verlieren das Interesse. Gleichzeitig lehnen es viele Befragte ab, unmittelbar nach ihrem Studienabschluss ein Unternehmen zu übernehmen oder freiberuflich als Freelancer zu arbeiten.

Erfahrung im Unternehmen sammeln oder gleich selbstständig arbeiten?

Ein nicht gänzlich unumstrittener Aspekt ist die vorhandene oder nicht-vorhandene berufliche Erfahrung. Kritiker der Selbstständigkeit behaupten, ein „normaler“ Job nach dem Studium helfe den Absolventen, sich die notwendigen Grundlagen für eine spätere selbstständige Arbeit zu sichern. Andere argumentieren, nirgendwo sonst könne ein Absolvent so viel Lebenserfahrung sammeln wie als Selbstständiger. Was diesen Aspekt betrifft, gibt es weder die eine richtige noch eine gänzlich falsche Sichtweise. Wer selbstständig arbeitet, stellt sich jeden Tag neuen herausfordernden Aufgaben – sei es eine eigene Online-Terminvergabe rund um die Uhr, auf den die Kunden zugreifen, oder ein bevorstehendes Meeting mit einem wichtigen Geschäftspartner, mit dem ein großes Projekt steht oder fällt. Ehemalige Studenten, die direkt nach ihrem Abschluss gründen oder anderweitig selbstständig arbeiten, übernehmen bereits früh eigenverantwortliche Aufgaben und erlangen im bürokratischen und kaufmännisch-verwaltendem Bereich zusätzliche Skills, die „normale“ Angestellte nicht ohne Weiteres erlernen.

Gute Gründe, nach dem Studium selbstständig zu sein

Entscheiden sich die Absolventen unmittelbar nach dem Anschluss für eine selbstständige Tätigkeit, haben sie hierfür meist gute Gründe.

    • Viele Absolventen verspüren den Wunsch, ihr eigener Chef zu sein und ihre Arbeitstage flexibel zu gestalten.
    • Gleichzeitig möchten sie eigenverantwortlich arbeiten, ohne anderen Rechenschaft ablegen zu müssen.
    • Eine selbstständige Tätigkeit ermöglicht es, sich beruflich selbst zu finden.
    • Viele Absolventen reizt der Gedanke, mehrere Projekte gleichzeitig zu bearbeiten.
    • Andere Gründe entstehen aus einer finanziellen Notsituation oder ergeben sich zufällig, sodass eine Selbstständigkeit ursprünglich nicht geplant war.

Gründer und Selbständige schätzen das eigenverantwortliche, flexible Arbeiten.

 

Pro und Contra der Selbstständigkeit

Einige Gründe sprechen für, andere Gründe gegen die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit unmittelbar nach dem Studium.

Pro-Argumente Contra-Argumente
Viele Gründer und Freiberufler schätzen die Freiheiten, die sie im Studium hatten und möchten diese weiterhin beibehalten. Sie möchten keinen Chef über sich sitzen haben. Einige Ehemalige fürchten sich vor der Verantwortung, die eine selbstständige berufliche Arbeit mit sich bringt ebenso wie vor den zusätzlichen bürokratischen Aufgaben, die oftmals nach dem Feierabend zusätzlich erledigt werden müssen.
Auf Gründer und Selbstständige warten einmalige, spannende Projekte, die sie in Eigenregie durchführen und sich somit langfristig in der Branche etablieren können. Selbstständige haben im Gegensatz zu fest angestellten Mitarbeitern kein festes monatliches Einkommen. Viele ehemalige Studenten schreckt die unsichere finanzielle Situation ab, beruflich auf eigenen Fußen zu stehen.
Viele Selbstständige beschreiben ihre Arbeit mehr oder minder als ihren Traumjob und können sich nicht vorstellen, in ein festes Angestelltenverhältnis zurückzukehren. Mit einer selbstständigen Tätigkeit haftet der Freelancer und Gründer für sich, was bei fest angestellten Kollegen lediglich bedingt der Fall ist.
Selbstständige arbeiten zu großen Teilen zeit- und ortsunabhängig. Es heißt nicht umsonst „selbst“ und „ständig“. Viele Absolventen scheuen sich davor, den ganzen Tag oder am Wochenende zu arbeiten – selbst, wenn es um ihre eigenen Ideale und ihre Vorstellung von „Traumjob“ geht.

Was studieren, um selbstständig zu sein?

Selbstständige – egal, ob sie später ein Unternehmen leiten oder eigenständig als Freiberufler im Home Office arbeiten – müssen unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen mitbringen. Sie benötigen die richtigen Skills, um das Personal zu führen, die Finanzen zu planen sowie Märkte zu analysieren. Es gibt etliche Master-Studiengänge, welche den Studenten das notwendige Handwerkszeug beibringen. Viele erfolgreiche Gründer oder Freiberufler absolvierten neben ihrer ursprünglichen Fachrichtung einen anspruchsvollen wirtschaftlichen Studiengang, etwa ein MBA-Studium, der sie befähigt, als Führungskraft und Manager zu arbeiten.

Wie sich die ersten Kunden gewinnen lassen

Die ersten Kunden kommen selten von alleine. Jeder Gründer und Selbstständige setzt sich eher früher als später mit dem Thema Kundenakquise auseinander. Bei dieser Form, Kunden zu gewinnen, lassen sich die Kaltakquise und die Warmakquise voneinander abgrenzen. Bei der Kaltakquise sprechen Gründer potenzielle Geschäftspartner an, zu denen sie bislang keinen Kontakt hatten. Es existieren viele Wege, Kooperationspartner zu finden. Oftmals lohnt es sich, in bestehenden Netzwerken, Verbänden oder in speziellen Branchenbüchern zu suchen. Bei der Warmakquise besteht hingegen schon ein Kontakt zwischen dem Selbstständigen und dem Kunden.

  • Zu den altmodischen, in der heutigen Zeit kaum mehr angewandten Akquisemethoden zählen die telefonische Akquise, für die es mittlerweile strenge rechtliche Auflagen gibt, sowie die Direktansprache auf der Straße oder eine Zeitungsanzeige.
  • Zeitgemäßer gestaltet sich die Kontaktaufnahme über das Internet. Hinterlässt ein Kunde seine Daten, darf er via Direktmailing, einer Form des Direktmarketings, kontaktiert werden. Eine indirekte Möglichkeit, Kunden zu akquirieren, ist die Präsentation auf der eigenen Website.
  • Manchmal funktioniert die Akquise über die althergebrachte „Mund-zu-Mund-Propaganda“, indem andere Kunden die Produkte oder Dienstleistungen, die der Selbstständige offeriert, an andere empfiehlt.
  • Messen und Konferenzen biete eine weitere Option, um wichtige Businesskontakt zu knüpfen und das eigene Netzwerk langfristig zu verstärken.

Marketing ist am Anfang der selbstständigen Arbeit enorm wichtig, um sich ein Businessnetzwerk aufzubauen.

Aller Anfang ist schwer? Hilfreiche Tipps für Existenzgründer

  • Gründer sollten bereits am Anfang ihrer selbstständigen Arbeit ein finanzielles Budget für Marketing-Kampagnen zurückhalten und bereitstellen.
  • In den ersten Monaten stellen sich in der Regel keine oder geringe Gewinne ein. Finanzielle Reserven helfen, die ersten holprigen Monate nach der Gründung zu bewältigen.
  • Absolventen mit einem Hochschulabschluss sollten sich nicht entmutigen lassen, Rückschläge als Motivation betrachten sowie verbessernde Vorschläge oder Kritik der Kunden konstruktiv annehmen.

 

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