Kategorie-Archiv: Allgemein

5 Kriterien, um Jobangebote zu bewerten

„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die Stelle.“ Welcher Arbeitssuchende freut sich nicht über diese Worte? Und das zurecht: Denn schließlich wurde in der Regel viel Zeit und Mühe in den Bewerbungsprozess gesteckt. Freude und Erleichterung machen sich breit. Doch bevor eine verbindliche Zusage gegeben wird, sollte man sich noch einmal Zeit nehmen, das Angebot genauer zu prüfen und Einzelheiten mit dem potenziellen Arbeitgeber zu besprechen. Denn nicht selten kann es passieren, dass ein Angebot nicht so gut ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und niemand möchte schon nach kürzester Zeit erneut auf Jobsuche gehen, weil sich der vermeintliche Traumjob als Windei entpuppt hat. Folgende Kriterien helfen dabei, eine überlegte Wahl zu treffen.

1. Den eigenen Wert kennen

Selbst, wenn der Job eine echte Berufung ist: Nur die wenigsten Menschen können es sich leisten, aus Spaß an der Freude zu arbeiten. Die Arbeitsstelle dient in erster Linie dem Broterwerb, denn das Dach über dem Kopf und die Lebensmittel wollen bezahlt werden. Auch wenn das Gehalt schon im Bewerbungsgespräch thematisiert wurde, sollte vor der Zusage für die Stelle noch einmal genau geprüft werden, wie viel die vorhandenen Erfahrungen und Fähigkeiten wirklich wert sind.

Mindestlohn ist Minimum

In Deutschland gilt der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn – auch für Berufseinsteiger. Der Mindestlohn beträgt aktuell (Stand 2023) 12 Euro pro Stunde. Das Gehalt darf damit nicht unter diesem Betrag pro Stunde liegen. Und es gibt nur wenige Ausnahmen, in denen der Mindestlohn nicht veranschlagt werden muss. So muss er nicht für Langzeitarbeitslose in der Phase der Wiedereingliederung (die ersten sechs Monate nach Aufnahme einer Arbeit) bezahlt werden. Auch minderjährige Angestellte ohne abgeschlossene Berufsausbildung und Azubis fallen nicht unter das Mindestlohngesetz.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag das Durchschnittsgehalt in Deutschland für eine Vollzeitstelle im Jahr 2020 bei 3.975 Euro brutto im Monat. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass die durchschnittlichen Gehälter abhängig vom genauen Beruf sehr unterschiedlich ausfallen. Während ein Erzieher im Jahr 2022 auf durchschnittlich 3.965 Euro Bruttolohn kam, verdiente ein Arzt im Schnitt 6.438 Euro. Zudem fallen die Gehälter nicht nur abhängig von der Branche, sondern auch abhängig von der Region, in der der Arbeitsplatz liegt, unterschiedlich aus.

Das deutsche Durchschnittsgehalt ist im EU-Vergleich übrigens relativ niedrig. Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 24.807 Euro netto im Jahr 2022 belegt Deutschland Platz acht von 42. Am meisten lässt sich in Liechtenstein verdienen. Hier kommen Arbeitnehmer auf ein durchschnittliches Nettoeinkommen von 66.204 Euro. Allerdings gestalten sich in manchen EU-Ländern auch die Lebenshaltungskosten deutlich höher als in Deutschland.

Für alle, die in Übersee ihr Glück versuchen wollen: Das Durchschnittsgehalt in den USA ist um 30,5 Prozent höher als in Deutschland. Aber Vorsicht, denn das Sozialsystem in den USA funktioniert anders als hier und US-Amerikaner müssen deutlich mehr Geld eigenständig in Versicherungen, medizinische Versorgung und Ausbildung investieren als deutsche Arbeitnehmer.

2. Auch Zeit ist Geld

Ein weiteres wichtiges Kriterium neben dem Gehalt ist der Zeitfaktor. Vor der Zusage sollte sichergestellt werden, wie viel Zeit am Arbeitsplatz und für den Arbeitsweg aufgewendet werden muss. Denn manch ein auf den ersten Blick attraktiv wirkendes Gehalt relativiert sich, wenn erwartbare Überstunden nicht vergütet werden oder wenn der Weg zur Arbeit tagtäglich sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Des Weiteren darf hinsichtlich der Arbeitszeiten eine gewisse Flexibilität nicht unterschätzt werden. Wer flexible Arbeitszeiten aushandelt, muss sich nicht notwendigerweise einen halben Urlaubstag nehmen, wenn einmal ein Arztbesuch ansteht oder Handwerker ins Haus kommen. Flexible Arbeitszeiten sind auch und vor allem für Eltern ein großes Plus.

3. Karrierechancen

Arbeitgeber fragen im Vorstellungsgespräch gerne, wo der potenzielle neue Mitarbeiter sich in den nächsten fünf Jahren sieht. Auch umgekehrt sollte vor Jobantritt geprüft werden, wo man in den nächsten fünf oder zehn Jahren im Unternehmen der Wahl stehen kann. Nicht jedem ist es wichtig, die Karriereleiter emporzusteigen, doch man weiß nie, wie sich das Leben entwickelt und es ist immer gut, langfristig realistische Aufstiegschancen zu haben. Vor Stellenantritt sollte man sich immer fragen, was die Stelle einem nützt, welche neuen Erfahrungen und welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung sie bietet.

4. Die eigenen Werte vertreten

Man kann vor dem Bewerbungsprozess noch so viel über ein Unternehmen recherchieren, einen echten Eindruck erhält man erst, wenn man den Verantwortlichen im Unternehmen gegenübersitzt, wenn man herumgeführt wird und die Möglichkeit bekommt, mit anderen Mitarbeitern zu reden. Daher sollte nach dem Bewerbungsprozess der persönliche Eindruck vom Unternehmen noch einmal genau auf den Prüfstand gestellt werden. Wenn möglich, kann der potenzielle Arbeitgeber um einen weiteren Termin zur Besichtigung des Unternehmens gebeten werden oder er wird auf einer Messe oder einer anderen offiziellen Veranstaltung noch einmal aufgesucht. Dabei sollten folgende Fragen im Vordergrund stehen:

  • Stimmen die eigenen Werte mit denen des Unternehmens überein?
  • Wie wirkt die Atmosphäre im Unternehmen?
  • Hat das Unternehmen / hat mein Vorgesetzter alle Eigenschaften, die mir bei einem Arbeitgeber wichtig sind?
  • Unterstützt der potenzielle Arbeitgeber aktiv Anliegen, die mir wichtig sind

5. Realistisch sein

Kurzschlusshandlungen bei der Stellenzusage sind unangebracht. Die Kriterien, die bei der Arbeitssuche individuell die wichtigsten sind, sollten stimmen, damit man im Idealfall über einen langen Zeitraum gerne seinen Arbeitsplatz aufsucht. Aber natürlich ist kein Arbeitgeber, kein Unternehmen perfekt. Daher gilt es zum einen, die eigenen Ansprüche einem Realitätscheck zu unterziehen. Zum anderen ist es in diesem Zusammenhang nicht zuletzt ausschlaggebend, dass man das Gefühl hat, bei einem Arbeitgeber zu landen, mit dem man reden kann, wenn etwas einmal nicht so gut läuft.

 

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Wie dein Arbeitgeber deine Weiterbildung finanziell unterstützen kann

Weiterbildung ist in der heutigen Berufswelt ein wichtiges Thema und für Menschen jedes Alters entscheidend, um am Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein und auch zu bleiben. Doch nicht für jede:n ist die Weiterbildung leicht finanzierbar. Welche Rolle dabei der Arbeitgeber spielt und wie er oder sie Mitarbeitende unterstützen kann – auch ohne dabei große finanzielle Mittel in Bewegung setzen zu müssen – erfährst du hier.

Wer sich in der Welt der Weiterbildungen schon ein wenig auskennt, der weiß, dass man für manche Kurse recht tief in die Tasche greifen muss – beispielsweise bei einem MBA oder einem EMBA. Da Bildung aber bekanntermaßen das höchste Gut ist, sollte dies im besten Fall kein Hindernis sein. Deswegen gilt tatsächlich: Wem regelmäßige Weiterbildung und Lifelong Learning ein Anliegen ist, der sollte darin auch investieren wollen und die Kosten nicht scheuen. Der Vorteil ist ja, dass sich diese in eigentlich jedem Falle auch auszahlt.

Vorteile einer Weiterbildung für den Arbeitgeber

Dass die Weiterbildungskosten jedoch auch beim größten Ehrgeiz nicht von jedem Arbeitnehmer und jeder Arbeitnehmerin getragen werden können, ist trotzdem ein Fakt. Deswegen besteht die Möglichkeit, den Arbeitgeber nach Unterstützung zu fragen. Denn von deiner Weiterbildung profitierst nicht nur du allein, sondern auch dein Unternehmen: Es steigert die Zufriedenheit, Motivation und Produktivität von Mitarbeitenden und es findet ein Transfer vom neu erlernten Know-how zwischen Kolleg:innen und Vorgesetzten statt. Zudem wird meist eine höhere Kundenzufriedenheit durch mehr Kompetenzen und bessere Leistung erzielt. Somit befürworten die meisten Arbeitgeber ebenfalls eine Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden.

Doch auch nicht jeder Arbeitgeber kann die Finanzierung von Weiterbildungen alleine stemmen. Gerade bei kleineren Unternehmen fehlen häufig die Kapazitäten – auch wenn der Wille da ist. Aber welche Möglichkeiten bestehen noch, wie dein Arbeitgeber dir bei den Kursgebühren deiner Weiterbildung finanziell unter die Arme greifen kann?

Übernahme der gesamten Kosten

Wenn dein Unternehmen die gesamten Kosten deiner Weiterbildung für dich übernimmt, dann kannst du dich sehr glücklich schätzen. Diese große Unterstützung wird leider nicht allen von uns zuteil – die Möglichkeit besteht allerdings. Auch große Unternehmen legen immer mehr Wert auf eine regelmäßige Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden und schätzen dabei den Ehrgeiz und die Motivation, da, wie schon oben erklärt, der Betrieb und das ganze Team davon profitieren kann.

Verpflichtung oder Rückerstattung

Eine häufigere Variante ist eine vertragliche Bedingung zwischen Arbeitnehmer:in und Arbeitgeber. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass man zu Beginn der Weiterbildung die gesamten Kosten zur Verfügung gestellt bekommt. Die Bedingung besteht darin, dass man sich als Mitarbeitende:r dann dazu verpflichtet, noch mindestens (im Normalfall) zwei Jahre im Unternehmen zu bleiben. Klingt eigentlich fair, oder? Falls man sich nicht an diese Abmachung hält und beispielsweise zu einem neuen Unternehmen wechselt, besteht die Rückzahlungsverpflichtung und man muss die Kosten der Weiterbildung dann zurückerstatten. In manchen Fällen besteht sogar die Möglichkeit, dass der neue Arbeitgeber die Kursgebühren übernimmt und dem alten Arbeitgeber zurückerstattet.

Arbeitszeit zur Verfügung stellen

Was beim Thema Weiterbildung nicht vergessen werden darf, ist, dass diese natürlich auch etwas deiner Zeit in Anspruch nehmen wird. Viele entscheiden sich deshalb dazu, die Arbeitszeit zu verkürzen und beispielsweise auf 80% zu reduzieren. Eine beliebte Methode der Förderung einer Weiterbildung ist deshalb auch, dass Arbeitgeber ihren Arbeitnehmer:innen die Arbeitszeit zur Verfügung stellen. Somit müssen sie ihr Arbeitspensum nicht reduzieren, arbeiten weiterhin 100% und erhalten auch das volle Gehalt. Doch Vorsicht: Auch hier kann die vertragliche Abmachung gelten, dem Unternehmen noch eine gewisse Zeit treu zu bleiben. Wenn man diese Bedingung nicht einhält, kann es zu einer Rückzahlung des Lohns kommen, den man während der Weiterbildung erhalten hat.

Beteiligung an Kosten

Die wahrscheinlich häufigste Variante ist, dass sich dein Arbeitgeber zu einem gewissen Teil an den Weiterbildungskosten beteiligt. Diese Beteiligung kann stark schwanken zwischen 20-80% und hängt oftmals auch davon ab, wie wichtig und fördernd der Lehrgang für dich aber auch für das Unternehmen ist.

Bildungsurlaub

Hast du schon mal etwas von «Bildungsurlaub» gehört? Dies ist eine besondere Form des Urlaubs, welcher der beruflichen Weiterbildung dient. Deswegen wird er auch häufig «Bildungsfreistellung» genannt – denn ein richtiger Urlaub ist es natürlich nicht. Dieser muss vom Arbeitgeber ebenfalls freigegeben werden und gilt leider nicht überall. In Deutschland haben bereits einige Bundesländer die Regelung, dass man Anspruch auf fünf Arbeitstage für eine Fort- oder Weiterbildung hat. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die berufliche Weiterbildung auch wirklich notwendig ist – beispielsweise wenn man dringend seine Kenntnisse in einer Sprache für den Job verbessern muss. In der Schweiz gibt es bislang nur rudimentäre Ansätze zur Förderung und Regelung von Bildungsurlauben, jedoch noch keine gesetzliche Regelung. Manche Unternehmen haben jedoch interne Richtlinien, die ihren Mitarbeitenden Bildungsurlaub ermöglichen.

Wenn alle Stricke reißen

In jedem Fall lohnt es sich, mit dem Arbeitgeber über die Wünsche und Vorstellungen zu sprechen. Wie schon erwähnt, existieren auch für Unternehmen einige Vorteile, wenn Mitarbeitende sich regelmäßig weiterbilden lassen. Wenn aber doch keine Unterstützung von deinem Arbeitgeber kommt, kannst du dir auch überlegen, die Kosten selbst zu übernehmen, falls es dir möglich ist. Dadurch hast du allein die Wahl, welche Weiterbildung du machen möchtest und musst diese nicht erklären. Außerdem bist du somit finanziell und vertraglich unabhängig von deinem Arbeitgeber.

 

Text- und Bild-Quelle: https://eduwo.ch, Autorin: Alica Brückmann

Wie viel Gehalt man mit einem MBA- oder Business-Master-Abschluss bekommen kann

Zwei Studien des Graduate Management Admission Council (GMAC) besagen: Ein MBA-Studium ist nach wie vor ein Ticket für ein hohes Gehalt – vor allem in den USA. Masterprogramme können in Sachen Vergütung noch nicht ganz mithalten, sind aber bei Arbeitgebern immer beliebter.

Absolventen und Absolventinnen von Business Schools weltweit verzeichneten zuletzt einen prozentualen Anstieg ihrer Gesamtvergütung (Grundgehalt plus alle Vergütungsbestandteile) um 29 Prozent. Nordamerikanische Vollzeit-MBA-Absolvierende steigerten ihre Gesamtvergütung sogar um 50 Prozent – von einem Median der Gesamtvergütung von 80.000 US-Dollar vor dem Studium auf 120.000 mit Abschluss. Das ergab eine Befragung von 1.718 Personen in 57 Ländern, die das Graduate Management Admission Council (GMAC), eine weltweite Vereinigung von Business Schools, im Mai und Juni 2022 durchgeführt hat. Die Teilnehmenden der Studie haben an fast 300 verschiedenen Business Schools studiert.

Vollzeit-MBA sorgt für stärkste Gehaltssteigerungen weltweit

Dem „Enrolled Students Survey 2022 Summary Report“ von GMAC zufolge unterscheiden sich die Gehälter und Gehaltssteigerungen je nach Weltregion und Programmtyp. Beispiel Nordamerika: Der Medianwert von 120.000 US-Dollar Gesamtvergütung von Personen mit Full-time-MBA ist etwas niedriger als der von berufsbegleitenden MBA-Absolvierenden (130.000 Dollar) und höher als der von Absolventen von Business-Master-Studiengängen (110.000 Dollar). Der durchschnittliche Anstieg bei Absolvierenden eines Vollzeit-MBA lag mit 60 Prozent insgesamt deutlich höher als bei berufsbegleitenden MBA-Programmen (38 Prozent) und Business-Master-Programmen (29 Prozent).

Größte Gehaltssprünge in Europa bei Business Mastern

In Europa fallen die Gehaltssteigerungen beim MBA mäßiger aus als anderswo: Beim berufsbegleitenden MBA stieg der Median der Gesamtvergütung von 80.000 US-Dollar vor auf 105.000 nach dem Studium (31 Prozent Gehaltsplus). Der Full-time-MBA hat nicht zu einem signifikanten Gehaltsanstieg geführt – das Mediengehalt lag bei den Befragten vor und nach dem Studium bei etwa 110.000 Dollar. Gehaltssprünge zeigen sich in Europa vor allem bei Business-Master-Programmen: Im Median erhielten die befragten Personen vor dem Studium 70.000 Dollar und steigerten das Gehalt auf 100.000 danach (42 Prozent Gehaltsplus).

Inflation trübt den monetären Wertgewinn

Bereits im Februar und März 2022 hatte GMAC fast 1.000 Personalvermittlerinnen und Personalvermittler sowie Personaldienstleister aus aller Welt für seine jährliche Corporate Recruiters Survey befragt. Bezüglich des Gehalts ergab sich ein ähnliches Bild wie bei der Befragung der Absolvierenden: Am höchsten sind die durchschnittlichen Einstiegsgehälter in den USA, wo frischgebackene MBAs mit rund 115.000 Dollar einsteigen. Der Wert ist seit drei Jahren unverändert geblieben. Im gegenwärtigen inflationären Umfeld bedeutet dies allerdings einen realen Wertverlust der MBA-Gehälter.

Arbeitgeber wertschätzen Masterabschlüsse zunehmend

Die Antworten der Personalverantwortlichen deuten darauf hin, dass US-Unternehmen im Jahr 2022 frischgebackenen Masterabsolvierenden höhere Einstiegsgehälter bieten wollen. Die Gehaltsmediane sind im Vergleich zum letzten Jahr für Master of Finance von 95.000 auf 110.000 US-Dollar und für Master of Data Analytics von 95.000 auf 105.000 US-Dollar gestiegen. In Europa liegen die Einstieggehälter deutlich darunter. Wer einen Master in Management oder Master in Business Analytics hat, steigt laut der Befragung mit etwa 45.000 US-Dollar ein – mit dem gleichen Gehalt wie erfahrende Beschäftigte aus der Branche, die kein solches Studium haben. Doch der Wert eines Business Master liegt auch darin, dass diese Abschlüsse so stark gefragt sind, vor allem der Master in Business Analytics: Neunzig Prozent der westeuropäischen Unternehmen planen, im Jahr 2022 Personen mit einem solchen Abschluss einzustellen.

Weiterbildungsmöglichkeiten als Teil des Vergütungspakets

In Zeiten hoher Inflation suchen Unternehmen laut der GMAC Corporate Recruiters Survey nach neue Leistungspaketen. Besonders im Trend liegen Zuschüsse bei der Ausbildung, wie etwa die Erstattung von Studiengebühren und Stipendien: 54 Prozent der Arbeitgeber bieten dies im Jahr 2022 an – im Vergleich zu 35 Prozent im letzten Jahr. 81 Prozent der Personalverantwortlichen gaben an, dass berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, wie die Mitgliedschaft in Berufsverbänden oder die Teilnahme an Konferenzen, Teil ihres Gesamtleistungspakets sind – gegenüber 76 Prozent in 2021. Insgesamt planen 40 Prozent der Unternehmen weltweit, Corporate Volunteering zu ermöglichen – Vergleichsdaten aus dem Vorjahr gibt es dazu nicht. In Westeuropa hinken die Arbeitgeber bei derartigen Vergütungsalternativen hinterher: So bieten etwa nur 42 Prozent der Unternehmen Unterstützung bei der Ausbildung und nur 22 Prozent Corporate Volunteering.

Signing Bonus weiterhin vor allem in den USA verbreitet

Insgesamt plant mehr als die Hälfte der befragten Personalverantwortlichen, neuen Mitarbeitenden mit einem Abschluss an einer Business Schools im Jahr 2022 einen Unterzeichnungs- oder Startbonus anzubieten – einen sogenannten „Signing Bonus“. In den USA tun dies mehr als drei Viertel der Arbeitgeber (76 Prozent). In Europa sind es nur ein Drittel (33 Prozent). Die Boni sind in den USA außerdem umfangreicher. Der Median der Einstiegsprämien, der in diesem Jahr fließen soll, liegt bei 10.500 US-Dollar. In Westeuropa stehen nur 5.000 US-Dollar zur Verfügung.

 

 

Text-Quelle: haufe.de, Artikel der freien Journalistin Stefanie Hornung

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Vollzeit versus berufsbegleitend studieren: Was passt zu wem?

Vollzeitstudium oder doch lieber in Teilzeit? Keine einfache Frage, die es hier zu beantworten gilt. Eine wichtige Entscheidung, die immer wieder auftaucht, egal ob vor dem Bachelor, Master oder einer Weiterbildung. Jedes Studienmodell hat seine Vor- und Nachteile und genau diese werden in diesem Beitrag erläutert.

Eines steht fest: Es ist nicht einfach, sich hierzulande für ein Studium, Master oder eine Weiterbildung an einer Hochschule oder Universität zu entscheiden. Die Auswahl der Studiengänge ist riesig und die Themen der Aus- und Weiterbildungen so vielfältig und fesselnd zugleich.

Hat man jedoch etwas gefunden, das wirklich spannend und passend ist, muss man sich bereits der nächsten wichtigen Frage stellen: Möchte man ein Vollzeitstudium absolvieren, in Teilzeit studieren und noch vom zusätzlichen Praxisbezug profitieren oder gar berufsbegleitend studieren? Jedes Studienmodell bringt Gewinne und Verluste – doch für welche Art der Ausbildung soll man sich nun entscheiden?

Ähnliche Szenarien vor dem Master-Studium

Drei Jahre Studium können sehr lange erscheinen. Hat man den Bachelor jedoch in der Tasche, fangen die Gedanken an zu kreisen. Dabei stehen laut der NZZ für knapp 70 Prozent der Uni-Absolvierenden ein Masterstudiengang auf der Liste. Unabhängig davon, ob der Bachelor an der Fachhochschule, Universität oder Fernfachhochschule absolviert wurde: Der Master als auch eine Weiterbildung an einer Hochschule – sprich CAS, DAS, MBA oder EMBA – sind optimale Schritte für deine Zukunft.

Falls du hin und her überlegst und du keine Antwort findest, welcher Weg, welches Studienmodell oder welcher Studiengang nach dem Bachelor der passende für dich ist, empfiehlt sich ein Besuch einer Master Messe, zum Beispiel von talendo (CH) oder mastermessen (DE & AT). Hier erhältst du die Möglichkeit mit Fachhochschulen und Universitäten vor Ort zu sprechen und kannst dir somit deine persönliche Meinung bilden. Nun aber zurück zum Thema.

Das Vollzeitstudium: Vollgas geben

Der Name ist Programm: Im Vollzeitstudium wird die Zeit vollkommen dem Studium gewidmet. Bei dieser Studienform erlernt man das Wissen kontinuierlich innert wenigen Jahren. Das Vollzeitstudium ist als kürzester Weg zum Abschluss eine der beliebtesten Optionen. Heutzutage besteht der Stundenplan der Studierenden oftmals aus einem Mix von Fernstudium und Präsenzstudium. Diese Kombination gewährt den Studierenden Flexibilität und die Option, neben dem Studieren noch berufstätig zu sein.

In der Regel werden bis zu 40 Stunden mit Forschen an den Universitäten und Fachhochschulen verbracht. Aus diesem Grund empfiehlt man künftigen Studierenden, die sich für dieses Studienmodell entscheiden, keine hochprozentuale Berufstätigkeit auszuüben. Man kann aufgrund der Auslastung nicht gleich viel Zeit in eine Berufstätigkeit investieren wie beim berufsbegleitenden Studium. Nichtsdestotrotz haben Lernende die Möglichkeit, Wochenendjobs oder Nebenjobs anzutreten. Hier ist jedoch gutes Zeitmanagement gefragt.

Das berufsbegleitende Studium: Für die Multitasker*innen

Ein Vollzeitstudium ist finanziell nicht zu unterschätzen und manchmal gewährt es die persönliche Situation nicht mehr, sich vollkommen dem Studium zu widmen. Deshalb bieten Universitäten und Fachhochschulen das Studienmodell des berufsbegleitenden Studiums an. Besonders beliebt sind bei dieser Art von Studium ebenfalls die Fernhochschulen. An dieser Art von Schule besteht das Studienangebot oder die Weiterbildung mehrheitlich aus dem Fernstudium und wenigen Tagen Präsenzstudium.

Dieses Studienmodell eignet sich besonders für Personen, die Studium und Familie vereinen möchten oder schon Expert*innen auf dem Gebiet sind, sich theoretisches Wissen aneignen möchten und nichtsdestotrotz berufstätig sein wollen. In der Regel wählen künftige Studierende das berufsbegleitende Studium, wenn sie beispielsweise eine Weiterbildung an einer Hochschule oder Universität nach dem Bachelor antreten oder eine Vollzeitstelle unabdingbar ist.

 

Gastbeitrag der Autorin Nikolina Pantic, Originalveröffentlichung auf eduwo.ch

Bildquelle: eduwo.ch

MBA-Studium – So stimmt das Einkommen während der Ausbildung

Wer sich für den Master of Business Administration entscheidet, steht vor einer weiteren Periode der akademischen Ausbildung. Natürlich will auch in dieser Zeit für das finanzielle Auskommen gesorgt sein. Einmal mehr stellt sich aus dem Grund die Frage, mit welchen Mitteln der Alltag wirtschaftlich gestemmt werden kann. Dieser Artikel wagt einen Blick auf die unterschiedlichen Möglichkeiten, die in dieser Situation zur Auswahl stehen.

Der nebenberufliche MBA

Natürlich besteht die Möglichkeit, sich während des MBAs nicht komplett auf diesen zu konzentrieren. Wer sich gegen die Vollzeit entscheidet, hat noch immer die Möglichkeit, im bisherigen Beruf aktiv zu werden und dort zum Beispiel in Teilzeit zu arbeiten. Je nach dem, wie gut die bisherige Stelle bezahlt wird, kann dies schon ausreichend sein, um genug Geld für die alltäglichen Kosten auf die Seite zu schaffen.

Wer sich für den nebenberuflichen MBA entscheidet, sollte sich aber des hohen zeitlichen Aufwands bewusst sein, der mit diesem Projekt in Verbindung steht. Es wird in jedem Fall notwendig sein, einen Teil der bisherigen Freizeit aufzugeben, um genug Zeit für all die anstehenden Aufgaben zu finden. Wer dazu bereit ist, mit dieser neuen Effizienz ans Werk zu gehen, für den handelt es sich um eine geeignete Methode.

Arbeiten im Nebenjob

Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit, einen Nebenjob neben dem MBA anzunehmen. Ein Nebenjob hat in der Regel den Vorteil einer gewissen zeitlichen Flexibilität. Auf diese Weise fällt es leichter, die unterschiedlichen Aufgaben und Fristen unter einen Hut zu bekommen. Im Gegensatz zum nebenberuflichen MBA fällt die Bezahlung bei einem Nebenjob natürlich ein gutes Stück geringer aus. Dies heißt, dass deutlich mehr gearbeitet werden müsste, um das gleiche Einkommen zu erzielen. Oft wird sich die Bezahlung nur am gesetzlichen Mindestlohn orientieren. Unter dem Strich kann also Sparsamkeit angesagt sein, um gerade in dieser Zeit der stark steigenden Preise finanziell noch auf der Höhe bleiben zu können. Dann steht dem Projekt jedoch nichts im Wege und der Abschluss kann kommen.

Selbstständige Tätigkeit

Wer schon jetzt über einige Fähigkeiten verfügt, die für Auftraggeber interessant sein können, der kann sich während des MBAs als Selbstständiger versuchen. Dies hat den Vorteil, dass sich die persönliche erbrachte Leistung sehr direkt im Gehalt widerspiegelt. Auf der anderen Seite müssen neben der beratenden Tätigkeit auch noch organisatorische Aufgaben übernommen werden, wie zum Beispiel die Abwicklung der Tätigkeit beim Finanzamt. Ganz ohne eigene Erfahrungen in diesem Bereich kann es erst einmal sehr herausfordernd sein, dies noch nebenbei alles unter einen Hut zu bringen. Ansonsten erfreuen sich Selbstständige jedoch eines guten Einkommens, welches diese Option zu einer attraktiven macht.

Staatliche Förderung

Wie bei einem normalen Studium kann es auch beim MBA unter Umständen möglich sein, in den Genuss staatlicher Unterstützung zu kommen. Diese wird dann jeden Monat gewährt, damit die Kosten gestemmt werden können. Doch natürlich muss eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein, um für diese Leistungen infrage zu kommen. Wer sich in der Situation sieht, dass dies gelingen könnte, für den lohnt sich ein Blick auf die verfügbaren Angebote. In jedem Fall handelt es sich um eine Chance, um den Fokus ganz auf das Lernen richten zu können.

 

 

Text-Quelle: Gastartikel, Bild-Quelle: Pixabay

„Wohnen für Hilfe“ als neue Wohnform für Studierende

Hinter dem Claim verbirgt sich ein Projekt des Studierendenwerks und der Hochschule Koblenz. Seniorinnen und Senioren geben Wohnraum und erhalten dafür Unterstützung im Alltag und Leben. So wohnen Studierende günstig oder sogar mietfrei.

Dass diese „WG“ hervorragend funktioniert, beweist die Studentin Wafa aus Marokko. Sie lebt im Haus der 80-jährigen Petra Kiesewetter in Koblenz. Die Abmachung: Kiesewetter erhält statt Miete von Wafa Unterstützung im Alltag.

In dem großen Haus ist genug Platz für die beiden. Wafa hat sogar ein eigenes Appartement. Trotzdem kochen sie gelegentlich zusammen oder verbringen den Abend gemeinsam. Auch wenn Kiesewetters Familie vorbeikommt, ist Wafa immer willkommen.

Die Studentin freut sich über den Familienanschluss und wurde herzlich von allen aufgenommen. „Petra nimmt aber auch Rücksicht auf mich und meinen Stundenplan und versteht, wenn ich mal weniger Zeit habe“, ergänzt sie.  Deshalb haben die beiden vereinbart, dass Wafa während der Prüfungsphase keine Haus- oder Gartenarbeit machen muss.

Nicht nur die Rentnerin profitiert von Wafas Unterstützung, auch die Studentin lernt durch den Austausch mit der Rentnerin viel dazu. Die beiden tauschen sich viel über das Leben in Deutschland aus. Da Kiesewetter sich aufgrund vieler Wohnortwechsel in ihrem Leben immer wieder neu zurechtfinden musste, bringt sie großes Verständnis für die Studentin mit und bewundert, wie gut sie sich ihr Leben in Koblenz aufgebaut hat. „Manchmal schimpft sie zwar über ihr Studium, kann ihre Probleme dann aber auch wieder hinter sich lassen und darüber lachen“, erzählt Kiesewetter „Wafa ist so eine fröhliche junge Frau!“

Wohnen für Hilfe ist eine Kooperation des Studierendenwerks Koblenz und der Hochschule Koblenz auf Initiative des Beratungsverbunds KOSINUS (Koblenzer Studierende International – Netzwerk und Service) und Studierende des Fachbereiches Sozialwissenschaften.

Das Studierendenwerk möchte mit dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ in Koblenz und dem Umland eine besondere Form des gemeinsamen Wohnens etablieren: Wohnpartnerschaften. Auf der Webseite kann man sich über die Besonderheiten von Wohnpartnerschaften informieren. Dort finden Sie auch viele Informationen über Vorteile, Bewerbung, Vermittlung, Probewohnen, Vertrag und Begleitung.

Die Kontaktstelle an der Hochschule Koblenz wird koordiniert von Frau Anne Dommershausen. Sie arbeitet seit über 20 Jahren als leitende Angestellte an der Hochschule Koblenz und ist für drei Jahre mit dem Aufbau von „Wohnen für Hilfe“ beim Studierendenwerk beauftragt worden. Als Projektkoordinatorin ist Sie Ihr Ansprechpartnerin für alle Fragen zum Projekt „Wohnen für Hilfe“.

Infos und Kontakt für Wohnraumgeber und -nehmer (rund um Koblenz und Remagen): www.wohnen-fuer-hilfe.de

Wie man zur inspirierenden und visionären Führungskraft wird

In der schnelllebigen Geschäftswelt von heute haben sich die Aufgaben für verantwortliche Entscheider verändert. Von Führungskräften wird immer mehr erwartet und es wird vor allem mehr als das „Standardrepertoire“ an Managementfähigkeiten erwartet.

Die Wirtschaft braucht vorausschauende und zukunftsorientierte Persönlichkeiten, die Visionen für neue Geschäftsfelder und -modelle entwickeln und echtes Innovationsmanagement betreiben und leben.

Jetzt stellt sich die Frage, kann man visionäres Denken – Zukunftsbilder zeichnen und neue Ideen zu entwickeln – lernen?

JA, denn der Executive MBA in Visionary Leadership and Futures Thinking des IfM-Salzburg in Kooperation mit der top-gerankten finnischen Universität Turku verfolgt genau dieses Ziel. In zwei Jahren werden die Teilnehmer*innen dieses Studiengangs zu visionären Leadern ausgebildet und entwickeln die nötige Innovationskraft, Kreativität um Ihre eigene Karriere und den Erfolg des Unternehmens voran zu bringen.

Die Business School der Universität – Turku School of Economics (TSE) – verfügt über international renommierte Forschungsgruppen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften und über die AACSB-Akkreditierung.

Mit dem englischsprachigen Studiengang „Executive MBA in Visionary Leadership and Futures Thinking“ werden Sie eine visionäre Führungspersönlichkeit, die unternehmerische Weitsicht, strategisches Denken und Entscheidungsfähigkeit besitzt. Das Executive MBA Programm wird am Salzburger IfM – Institut für Management angeboten, umfasst 5 Module und dauert wie zuvor erwähnt 2 Jahre.

Das Studium ist ein Mix aus kompakten Präsenzphasen, Online-Unterricht und zwei Studientrips an Partneruniversitäten. Diese Kriterien bilden eine flexible Grundlage um ein niveauvolles Studium auch neben dem Beruf zu absolvieren.

Die 5 Module dieses Executive MBA befassen sich mit folgenden Inhalten:

  • Global Strategic Management
  • Exploring Business Excellence
  • Visionary Leadeship
  • Innovative Business Creation
  • Leading toward the Future

Das IfM-Institut für Management in Salzburg ist als privates Bildungsinstitut ein Pionier in der akademischen Weiterbildung. Seit bald zwanzig Jahren bietet das IfM in Kooperation mit universitären Partnern flexible, praxisorientierte, berufsbegleitende Studienprogramme an, die den Menschen und seinen Erfolg im Fokus haben. Unternehmerinnen und Unternehmer werden bei Ihren täglichen Herausforderungen unterstützt um die Betriebe am Wirtschaftsstandort Österreich im globalen Business auf der Erfolgsschiene zu halten und weiter zu bringen.

Vielseitige Lehr- und Lernmethoden sowie moderne praktische Projektwerkzeuge werden von den Lehrenden eingesetzt um die Wissensvermittlung und -umsetzung im beruflichen Alltag erfolgreich zu gewährleisten und den Studierenden den größtmöglichen Nutzen aus diesem MBA-Studium zu ermöglichen.

Die internationale Anerkennung des MBA-Studiums unterstreicht seine Position als Qualifikation für das Top-Management und Unternehmerpersönlichkeiten, aktualisiert das akademische Wissen und ist ein perfektes Sprungbrett an die Spitze.

 

Text- und Bildquelle: bildungaktuell.at

Wie viel kann man mit einem Online-Master-Abschluss in Cybersicherheit verdienen?

In der Cybersicherheitsbranche herrscht ein massiver Talentmangel. Ende 2021 waren fast eine dreiviertel Million Stellen unbesetzt, da immer mehr Unternehmen die Auswirkungen von Datenschutzverletzungen und der digitalen Transformation zu spüren bekamen.

„Offensichtlich hat die Pandemie diese [Nachfrage] ein wenig in die Höhe getrieben, aber wir waren bereits auf dem Weg in die digitale Transformation“, erklärt Deborah Golden, Leiterin der Abteilung Cyber und Strategische Risiken bei Deloitte US, gegenüber Fortune. „Aus diesem Grund sind wir in Bezug auf die Arten von Fähigkeiten, nach denen wir suchen, sehr vielfältig geworden: von tiefgreifenden Cyber-Fähigkeiten bis hin zu Fachwissen.“

Diese hypertechnischen Fähigkeiten erfordern eine sehr intensive Ausbildung. Einige Fachleute, die in den Cyber-Bereich einsteigen wollen, nehmen an den Train-to-hire-Programmen ihres Unternehmens teil. Deloitte beispielsweise bietet dies seinen derzeitigen Mitarbeiter*innen an, um ihnen zu helfen, die Fähigkeiten zu entwickeln, die für die Besetzung von Tausenden von Stellen jedes Jahr erforderlich sind.

Für Arbeitnehmer*innen, die nicht die Möglichkeit haben, ein Trainingsprogramm durch ihre Arbeit zu absolvieren, kann ein Master-Abschluss in Cybersicherheit ein todsicherer Weg sein, um in die Branche einzusteigen. Laut CyberSeek, einem Tool, das Daten über den Arbeitsmarkt im Bereich Cybersicherheit liefert, können Studierende mit einem Master-Abschluss in Cybersicherheit direkt nach dem Abschluss ein sechsstelliges Einkommen erzielen. Das Tool wird von Emsi Burning Glass, der Computing Technology Industry Association (CompTIA) und der National Initiative for Cybersecurity Education gesponsert.

„Wir stellen oft fest, dass Cybersecurity-Fähigkeiten einen erheblichen Gehaltsaufschlag mit sich bringen, in einigen Fällen in der Größenordnung von 10.000, 15.000 Dollar oder mehr“ im Vergleich zu anderen technischen Positionen, erklärt Will Markow, Vizepräsident für angewandte Forschung und Talent bei Emsi Burning Glass, gegenüber Fortune.

Wie viel Absolvent*innen von Online-Masterstudiengängen in Cybersicherheit verdienen

An der University of California-Berkeley, dem von Fortune am besten bewerteten Online-Master-Studiengang für Cybersicherheit, liegt das durchschnittliche Grundgehalt der Absolvent*innen bei 200.000 US-Dollar. Einige Student*innen verdienen als Computer Information Systems Manager jährlich mehr als 154.000 Dollar. Andere Jobs für Absolvent*innen sind Computernetzwerkarchitekt*in und Softwareentwickler*in, die 117.000 Dollar bzw. 112.000 Dollar verdienen, wie aus den von der Universität zusammengestellten Statistiken hervorgeht.

Die UC Berkeley bietet auch ein 24-wöchiges Online-Cybersicherheits-Bootcamp-Programm an, in dem die Teilnehmer*innen eine Karriere als Cybersicherheitsanalytiker*in, Informationssicherungsspezialist*in und Verteidiger*in von Cybersicherheitsnetzen anstreben können. Berichten zufolge verdienen diese Fachleute zwischen 80.000 und 100.000 Dollar.

Die Yeshiva University (Katz), die laut Fortune den zweitbesten Online-Masterstudiengang für Cybersicherheit im ganzen Land anbietet, berichtet, dass das durchschnittliche ausgeschriebene Gehalt für Jobs im Bereich Cybersicherheit im Großraum New York City 138.000 Dollar beträgt. Das ist sogar höher als das Durchschnittsgehalt von Online-MBA-Absolvent*innen. Zum Vergleich: Der Industriestandard liegt bei 113.000 Dollar, wie aus den Daten des U.S. Bureau of Labor Statistics hervorgeht.

Warum Cybersicherheitsmitarbeiter*innen sechsstellig verdienen

Laut Mondo, einem Personalvermittlungsunternehmen für Technologie- und Kreativunternehmen, können Fachleute für Cybersicherheit in bestimmten Positionen bis zu 225.000 US-Dollar verdienen. Zu den sechs bestbezahlten Jobs im Bereich Cybersicherheit gehören ausgebildete Personen aus dem Bereich Informations-, Cyber-, Anwendungs- und Netzwerk-Sicherheit genauso wie Cybersicherheitsanalytiker*innen und Penetrationstester*innen („Ethical Hacker“), wie die Daten von Mondo zeigen.

Ein Faktor, der zu den hohen Grundgehältern im Bereich der Cybersicherheit beiträgt, sind die Branchen, die Talente einstellen wollen. Finanzinstitute und professionelle Dienstleistungsunternehmen stellen seit langem Cybersecurity-Talente ein, um die Daten ihrer Kund*innen zu schützen.

„Denken Sie an ein großes Finanzinstitut. Sie verfügen über einige der sichersten und sensibelsten digitalen Informationen aller Branchen. Sie müssen sicherstellen, dass das Geld ihrer Kunden sicher ist“, erklärt Markow. „Wir beobachten ein sehr schnelles Wachstum in anderen Branchen, die bei der Einführung von Cybersicherheitsteams vielleicht etwas langsamer waren, aber jetzt erkennen, dass dies eine Fähigkeit ist. Sie müssen es nur in ihre technischen Teams integrieren.“

Fachleute für Cybersicherheit haben auch ein höheres Gehaltspotenzial, da sie oft Zertifizierungsprogramme absolvieren müssen, um sich für bestimmte Stellen zu qualifizieren. Eine der gefragtesten Fähigkeiten im Bereich der Cybersicherheit ist zum Beispiel die Zertifizierung zum CISSP oder zum Certified Information Systems Security Professional. Diese Fachkräfte dienen als erfahrene Berater*innen, die den Bedarf ihrer Kund*innen im Bereich der Cybersicherheit ermitteln und Empfehlungen aussprechen. Diese Arbeit kann zu einem Gehalt im sechsstelligen Bereich und sogar bis zu 200.000 Dollar führen, wie Untersuchungen zur Personalbeschaffung zeigen.

„CISSP-zertifizierte Mitarbeiter wachsen nicht einfach auf Bäumen“, fügt Markow hinzu. „Sie müssen mindestens fünf Jahre Berufserfahrung vorweisen können. Sie müssen eine Zertifizierungsprüfung ablegen, die eine notorisch niedrige Erfolgsquote hat. Aus diesem Grund ist es sehr schwierig, mehr Mitarbeiter*innen mit diesen Qualifikationen zu finden.

 

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Welche Kriterien Sie erfüllen müssen, um ein Vollstipendium an einer renommierten US Wirtschaftshochschule zu erhalten

Ein Studium der Betriebswirtschaftslehre kann teuer sein, denn einige der besten Studiengänge in den USA kosten mehr als 200.000 Dollar. Und doch lohnt sich das Studium: Nach dem Abschluss liegt das Durchschnittsgehalt von MBA-Absolvent*innen um 77 % höher als das von Personen, die nur einen Bachelor-Abschluss haben – ein Gehaltsunterschied, der sich in 35 Arbeitsjahren auf bis zu 3 Millionen Dollar ausweiten kann.

Angesichts dieser Aussichten auf eine höhere Vergütung und der enormen Nachfrage nach MBA-Programmen sagen Zulassungsexperten, dass es schwierig – aber möglich – ist, ein leistungsbezogenes Vollstipendium an einer Top-Business School zu erhalten. Die Kriterien für diese Stipendien werden nur selten veröffentlicht und können je nach Schule oder sogar Studienjahr variieren.

„Es ist wirklich mehr eine Kunst als eine Wissenschaft“, sagt Shaifali Aggarwal, Gründerin und CEO der Ivy Groupe, einer Beratungsfirma für MBA-Zulassungen. „Ich wünschte, es gäbe eine Formel, aber ich denke, es geht wirklich nur darum, über Führung und Einfluss nachzudenken – es geht darum, welche Art von einzigartigem Blickwinkel oder Perspektive man in die Klasse einbringt.“

Der sicherste Weg, um für ein MBA-Studium in Frage zu kommen, ist, in möglichst vielen Aspekten der Bewerbung zu glänzen. Aber auch ein Kandidat/eine Kandidatin, der/die nur wenige herausragende Aspekte aufweist, kann ein Vollstipendium an einer Top-Business School ergattern.

Ermittlung von Schulen, die Vollstipendien anbieten

Die Schulen können Vollstipendien anbieten, um die Bewerber*innen zur Annahme ihrer Angebote zu bewegen. Zu den Schulen, die für hohe Stipendien bekannt sind, gehören die Columbia Business School, die Stern School of Business der New York University, die Kellogg School of Management der Northwestern University und die University of Chicago Booth School of Business.

„Manche Schulen haben größere Budgets als andere“, sagt Scott Edinburgh, Gründer von Personal MBA Coach, einer Beratungsfirma für MBA-Zulassungen. Wenn ein Vollstipendium eine hohe Priorität hat, sollten die Bewerber*innen ihre Suche über die Elite-Schulen hinaus ausdehnen. „Wir würden andere Schulen anpeilen.

Im Allgemeinen sind sich die Zulassungsberater*innen einig, dass die Chancen auf ein Stipendium an etwas niedriger eingestuften Business Schools höher sind. Das mag daran liegen, dass Vollstipendien ein Mittel sind, um Talente anzuziehen, und dass diejenigen, die einen guten Markennamen haben, dafür weniger Energie aufwenden müssen.

Manche Schulen bieten mehr Stipendien an, als sie in ihrem Budget haben, so Edinburgh: „Das ist wie ein Spiel mit der Ausbeute, bei dem sie mehr Geld ausgeben, als sie wirklich haben, weil sie wissen, dass nicht jeder das Angebot annehmen wird.“ Die Ausbeute einer Schule gibt an, welcher Anteil ihrer Angebote angenommen wird.

Auch wenn Studieninteressierte sich vielleicht extern nach Stipendienmöglichkeiten umsehen wollen, kommt nach Edinburghs Erfahrung das meiste Geld von der Schule für einen starken Kandidaten/eine starke Kandidatin. In der Regel gibt es an Wirtschaftshochschulen keine separate Bewerbung, um für ein Stipendium in Frage zu kommen. Informationen über die Förderungswürdigkeit von Stipendien sind möglicherweise eher bei Angeboten verfügbar, die sich an bestimmte Gruppen richten.

Bringen Sie die „richtige Mischung“ von Bewerbungskomponenten für die Stipendienberechtigung mit

Bewerber*innen, die für eine volle Förderung in Frage kommen wollen, müssen die richtige Mischung von Komponenten mitbringen. „Wenn man in jeder Kategorie das Maximum herausholt, wird es immer wahrscheinlicher“, sagt David White, Gründungspartner von Menlo Coaching. „Du musst sie für dich begeistern.

Die Zulassungsberater*innen halten folgende Faktoren für besonders wichtig: GPA, GMAT (oder GRE), Führungsqualitäten, Aufsätze und Bewerber, die ihr Interesse an der Hochschule bekunden.

Selbst kleine Unterschiede können hilfreich sein – ein hoher GPA-Wert von einer anerkannten Hochschule oder ein GMAT-Ergebnis, das 20 Punkte über dem Durchschnitt liegt, zum Beispiel -, aber das Fehlen solcher Eigenschaften in einer Bewerbung ist nicht unbedingt ein Grund für eine Absage.

„Es ist eher wie beim Kochen eines Rezepts. Man braucht das Fleisch, die Kartoffeln und die Gewürze“, erklärt White. „Man braucht viele Dinge, um die richtige Mischung zu finden.“

Die Schulen achten darauf, was ein Bewerber/eine Bewerberin zu ihrer Klasse beitragen kann. Selbst bei Bewerber*innen mit unterdurchschnittlichen Testergebnissen oder einem nicht-traditionellen beruflichen Hintergrund kann der Nachweis von Führungsqualitäten und Einfluss eine große Rolle spielen. Das kann in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Gemeinde geschehen.

„Die Leute verwechseln Führung mit Management“, sagt Melody Jones, Mitbegründerin und Präsidentin von Vantage Point MBA Admissions Consulting. „Es bedeutet nicht, dass Sie fünf Leute haben müssen, die Ihnen unterstellt sind“. Das kann die Lösung eines schwierigen Problems sein oder die Leitung einer neuen Initiative, wie z. B. einer Initiative für Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration.

In den Empfehlungsschreiben sollten die Leistungen des Bewerbers/der Bewerberin, die über seine/ihre traditionellen Verantwortlichkeiten hinausgehen, noch deutlicher werden. Der Schlüssel liegt darin, die Tiefe der Erfahrung zu demonstrieren, anstatt zu viele Dinge zu tun. „Sie wollen das Potenzial bereits erkennen können“, fügt Aggarwal hinzu.

Bewerben Sie sich für ein MBA-Stipendium

In den Aufsätzen können Sie darlegen, warum Sie die richtige Wahl für eine Schule sind. In den Aufsätzen können Sie darlegen, wie das Programm Ihnen helfen wird, Ihre Ziele zu erreichen, welche einzigartige Perspektive Sie in die Klasse einbringen werden und warum Sie sich für dieses bestimmte Programm entscheiden.

Berater warnen vor zu großspurigen Aufsätzen oder dem Versuch, etwas zu sein, was man nicht ist.

„Der größte Fehler, den Sie machen können, ist zu versuchen, einen Aufsatz zu schreiben und ihn dann irgendwie zu kopieren und für andere Schulen umzubauen“, sagt Jones. „Behandeln Sie jede Schule so, als wäre es die einzige, bei der Sie sich bewerben.“

Einer von Whites Kunden erhielt ein Vollstipendium, ohne einen traditionellen prestigeträchtigen Job zu haben. Nitish Tripathi studierte Informatik in Indien, und obwohl er ein überdurchschnittliches GMAT-Ergebnis von 760 Punkten hatte, arbeitete er in einem untypischen Bereich – bei einer gemeinnützigen Organisation, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Tripathi lehnte sogar ein Jobangebot von Dreamworks India ab, weil er sich dafür einsetzte, das Leben der armen Menschen in seiner Gemeinde zu verbessern.

In seinem Aufsatz schrieb er über die Auswirkungen dieser Arbeit und warum sie ihn dazu inspirierte, einen MBA-Abschluss zu machen und in Richtung Social Impact Consulting zu arbeiten. Er wurde an den Universitäten Columbia, Yale und Wharton angenommen und erhielt ein Vollstipendium für Kellogg.

In ähnlicher Weise arbeitete Jones auch mit einem Kunden zusammen, der ein Vollstipendium an der NYU Stern erhielt. In einem Aufsatz schrieb der Kandidat über seine Erfahrungen als Kind eines spielsüchtigen Elternteils und wie dies seinen Wunsch weckte, eine Karriere zu verfolgen, die andere über persönliche Finanzen aufklärt. Jones erinnert sich auch an die Erfahrung des Bewerbers, wie er ein Team von MIT-Wissenschaftlern, die älter als er waren, bei einer datenwissenschaftlichen Zusammenarbeit leitete – und obwohl es anfangs einschüchternd war, gewann er schließlich das Vertrauen des Teams.

Es gibt zwar keine „Formel“ für den Erhalt eines Stipendiums, aber alle meine Kund*innen, die eines erhalten haben, waren in ihren Aufsätzen besonders verletzlich und persönlich, zusätzlich zu ihren beeindruckenden Ergebnissen und Leistungen“, sagt Jones.

Einige Spitzenuniversitäten, wie die Columbia University, achten darauf, ob ein Bewerber/eine Bewerberin Interesse an ihrem Studiengang zeigt. Ein Besuch auf dem Campus oder die Teilnahme an Zulassungsveranstaltungen ist eine gute Möglichkeit für Studieninteressierte zu zeigen, dass sie Schritte unternehmen, um herauszufinden, wie sie zu ihnen passen würden. In den Bewerbungen kann gefragt werden, warum man an einer Schule studieren möchte und welche Veranstaltungen man besucht hat.

Eine Ausnahme bildet die Harvard Business School, wo es nach Ansicht von Jones Zeitverschwendung ist, zu erklären, warum man dort studieren möchte. „Wir können selbst entscheiden, ob wir Sie wollen“, erklärt Jones die Position der Schule. „Wir gehen davon aus, dass Sie uns wollen.“

Insgesamt kommt es nach Ansicht von Edinburgh auf die Gesamtstärke einer Bewerbung an, bei der klar ist, dass der Bewerber in allen Bereichen gut positioniert ist.

Alternative Möglichkeiten, einen kostenlosen MBA zu erhalten

Es gibt alternative Möglichkeiten, einen MBA kostenlos zu erhalten. Eine davon ist ein MBA-Sponsoring durch einen Arbeitgeber. Der/die durchschnittliche MBA-Studierende erhält eher eine Erstattung der Studiengebühren durch seinen Arbeitgeber als ein Vollstipendium durch eine Schule, so White. Von gesponserten Student*innen kann erwartet werden, dass sie im Gegenzug für das Sponsoring für einige Jahre in den Beruf zurückkehren.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich über ein externes Programm wie das Consortium for Graduate Study in Management an Schulen zu bewerben. Das Konsortium arbeitet mit 21 Schulen zusammen und bietet eine gemeinsame Bewerbung an, mit der sich Studieninteressierte bei bis zu sechs MBA-Programmen gleichzeitig bewerben können.

Das Konsortium richtet sich an Bewerber*innen mit unterschiedlichem Hintergrund, die sich für die Förderung der Integration einsetzen. Über die Zulassung zu den einzelnen Programmen entscheidet die jeweilige Schule, und sobald sie angenommen ist, werden die Studierenden auch für die Mitgliedschaft im Konsortium berücksichtigt. Mitglieder können für ein Vollstipendium in Frage kommen, das ebenfalls von der jeweiligen Schule festgelegt wird.

Bewerben Sie sich frühzeitig, um für Stipendien in Frage zu kommen

Der größte Teil des Stipendienbudgets einer Schule wird in der ersten Bewerbungsrunde, in der Regel im September, verwendet. In den späteren Runden haben die Schulen bereits ihre Wunschkandidaten ausgewählt.

Eine frühzeitige Bewerbung ist jedoch nicht zu verwechseln mit einer frühzeitigen Entscheidung, die verbindlich ist, wenn ein Bewerber/eine Bewerberin angenommen wird, so Jones. Stipendien werden als Rekrutierungsinstrument eingesetzt; Bewerber*innen, die sich frühzeitig bewerben, signalisieren der Schule, dass sie sich bereits festgelegt haben.

„Nicht jeder Einzelne kann realistischerweise ein Vollstipendium für ein Spitzenprogramm erhalten“, sagt White. Eine frühzeitige Bewerbung kann helfen, die Verfügbarkeit zu garantieren.

 

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Lohnt sich der INSEAD MBA?

Das INSEAD ist eine der berühmtesten Business Schools der Welt und ihr Flaggschiff-MBA-Programm ist eines der wettbewerbsfähigsten. Aber lohnt sich der INSEAD-MBA? Um das herauszufinden, haben wir mit Meet Shah, einem Absolventen dieses Programms, gesprochen. Der gebürtige Neuseeländer ist Strategie- und Implementierungsberater, hat die MBA Class im Dezember 2020 erfolgreich abgeschlossen und arbeitet derzeit in Deutschland.

In gewisser Weise ist die Geschichte von Meet Shah eine bekannte. Mit einem nicht-betriebswirtschaftlichen Hintergrund war seine Hauptmotivation für ein MBA-Studium, seinen akademischen Kenntnissen Geschäftssinn hinzuzufügen. In Meets Fall deckte sein akademischer Hintergrund jedoch ein ganz anderes Terrain ab als ein MBA.

„Ich habe meinen Master in erneuerbaren Energien und Energiesystemen gemacht“, sagt Meet von seinem Wohnort in Deutschland aus. „Dann entschied ich mich, in die Ingenieurberatung zu gehen, um die technische Seite der Dinge kennenzulernen.

Diese Art von Arbeit hat mir wirklich Spaß gemacht. Dann habe ich mich langsam an das Projektmanagement herangetastet. Dabei wurde mir klar, dass es bei den Problemen der Kunden mehr um die geschäftliche als um die technische Seite ging.“

Zu diesem Zeitpunkt begann Meet, über einen MBA-Studiengang nachzudenken, auch wenn ihm das zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch nicht bewusst war. Er gründete ein soziales Unternehmen als Experiment, um herauszufinden, ob er den Geschäftssinn erlangen konnte, den er für sein berufliches Fortkommen brauchte.

Frustriert über seine mangelnden Fortschritte wandte er sich an seinen Mentor und bat ihn um Rat

„Ich hatte einen Mentor, der mir vorschlug, einen MBA zu machen, denn ich hätte auch einfach etwas in Teilzeit machen oder ein paar Bücher lesen können“, erzählt er. „Sie hatten so etwas schon einmal gemacht, und ich glaube, damit hat die Reise für mich begonnen.

Begegnung mit INSEAD

Die Entscheidung, einen MBA zu machen, ist nur der erste Schritt auf einer langen – und lebensverändernden – Reise. Um den richtigen MBA zu finden, legte Meet zwei Schlüsselkriterien fest, die das Programm erfüllen sollte.

„Zum einen musste es ein einjähriges Programm sein, denn ich war zu diesem Zeitpunkt schon etwas älter (29 Jahre) und wollte nicht für ein paar Jahre aus dem Berufsleben ausscheiden“, erklärt er.

„Ein weiterer Punkt, den ich schätzte, war die Möglichkeit, zu reisen, und der internationale Aspekt. Der INSEAD-MBA, mit sechs Monaten in Singapur und sechs Monaten in Frankreich, war also ein großer Anreiz.“

Business School gewählt, Programm beworben. Meet wurde in den INSEAD-MBA aufgenommen, was keine leichte Aufgabe ist, da es sich um einen der am stärksten umkämpften MBAs der Welt handelt. Bei seiner Ankunft an der „Business School for the World“ erwartete Meet, dass INSEAD ein internationales Flair haben würde.

Was er erlebte, hat ihn umgehauen

„Das hat meine Erwartungen übertroffen. Da ich aus Neuseeland komme, bin ich an ein wenig Vielfalt im Arbeitsumfeld gewöhnt – aber das hier war absolut verrückt!

In der Klasse sind über 80 Nationalitäten vertreten, und jeder Student hat eine andere Nationalität“, schwärmt er. „Die Einblicke, die man aus diesem Umfeld erhält, seien sie nun persönlicher oder beruflicher Natur, sind wirklich toll.“

Die Förderung des Unternehmertums am INSEAD

Der INSEAD-MBA ist einer der besten MBA-Studiengänge der Welt und genießt einen weltweiten Ruf. Er gehört zu den wettbewerbsfähigsten Programmen der Welt. Meet war besonders von den unternehmerischen Aspekten des Programms begeistert.

„Eines der Wahlfächer, das ich belegt habe und das super cool war, nennt sich Entrepreneurship Booster“, erzählt er uns.

„Es läuft über fünf oder sechs Monate und man hat nur ein oder zwei Vorlesungen pro Zeitraum. Es geht darum, dass man eine Idee aufgreift und sie umsetzt. Man führt die Bedarfsermittlung durch, erstellt das MVP und versucht, etwas auf den Markt zu bringen.

Ein Klischee über einen MBA ist, dass er stark auf die Beratungs- und Finanzbranche ausgerichtet ist. Es stimmt zwar, dass diese beiden Sektoren bei MBA-Absolventen beliebt sind, aber moderne MBAs vermitteln den Studenten Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen, nach ihrem Abschluss eine Reihe von Karrieren zu verfolgen.

Meet fand die unternehmerischen Kenntnisse, die er im Rahmen des Programms erworben hat, besonders nützlich

„Das Wichtigste für mich war, dass es einen Prozess für eine Neugründung gibt“, sagt er. „Natürlich gibt es nicht den einen Standardprozess, aber wenn man es tun müsste, was wären dann die drei, vier wichtigsten Schritte, die man tun muss? Jetzt habe ich das in meinem Werkzeugkasten, wann immer ich es brauche“.

Lohnt sich der INSEAD-MBA also?

Ein MBA hat weitaus mehr Vorteile als nur die erworbenen Fähigkeiten. Auf die Frage, ob er glaubt, dass sich der INSEAD-MBA gelohnt hat, hat Meet eine einfache Antwort – aber vielleicht nicht aus den Gründen, die Sie erwartet haben.

„Ja! Ich denke, Sie sollten es einfach tun, denn Sie würden sich selbst in den Hintern treten, wenn Sie die Option nicht wahrnehmen würden“, sagt er.

„Vielleicht kann man den ROI des Programms betrachten und ihn wirklich quantitativ betrachten, aber ich denke, der qualitative Charakter des Programms ist schwer zu erfassen.

Ein MBA verschafft Absolventen in der Regel einen Gehaltsschub. Er verleiht dem Lebenslauf zusätzliches Gewicht. Aber er verschafft Ihnen auch eine Reihe von Erfahrungen, Freundschaften und Verbindungen, an die Sie sich immer erinnern werden – Dinge, die man nicht in Geld aufwiegen kann. Das ist sicherlich der beste Weg, um zu beurteilen, ob sich ein MBA lohnt oder nicht.

„Einer der Gründe, warum ich jetzt in Europa bin, sind die Freundschaften, die ich geschlossen habe. Ich fahre fast alle zwei Wochen nach Luxemburg, London oder ähnliches, um mich mit Freunden zu treffen. Das sind die Verbindungen, die ich für den Rest meines Lebens aufrechterhalten werde“, sagt Meet. „Ich denke, das ist etwas, worüber man nachdenken sollte, wenn man diese Entscheidung trifft.“

Angesichts der Rendite, der globalen Ausrichtung und des großen weltweiten Netzwerks des Programms lautet die Antwort auf die Frage „Lohnt sich der INSEAD MBA?“ ohne Zweifel: Ja!

Text- und Bild-Quelle: https://intheknow.insead.edu (Autor: Nick Harland)