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Die treibenden Skills im Marketing für den eCommerce

Egal ob Poet und Quant, wer später im Bereich Marketing für den eCommerce Fuß fassen will, braucht ganz bestimmte Skills, von denen sich einige nur durch praktische Erfahrung aneignen lassen.

Doch wie lassen sich praktische Erfahrungen schon während des Studiums sammeln?

Gerade, wer sein MBA Studium nebenberuflich bzw. online absolviert, bleibt eventuell in einer „Theorieblase“ hängen, die den Spaß an der Sache verderben kann. Wir empfehlen immer, neben dem Studium ein oder mehrere Praktika zu absolvieren, um einen echten Einblick in den Berufsalltag bekommen zu können. Das erfordert natürlich ein geschicktes Zeitmanagement, da Studenten heute ziemlich eingespannt sind.

Wer später Marketing für den eCommerce machen will, wendet sich am besten an eine entsprechende Agentur wie das Marketingbüro Blue GmbH, die sich auf SEO und AdWords spezialisiert hat. Eventuell lässt sich bei dieser oder einer anderen Agentur ein Praktikum absolvieren und vielleicht sogar schon der spätere Arbeitsplatz finden!

Die Konkurrenz im eCommerce ist groß

Der Onlinehandel boomt, und das wird sicherlich noch eine Weile so bleiben. Der Einzelhandel ist dabei, sich grundlegend zu wandeln und verlagert sich immer mehr auf das Onlinegeschäft. Sämtliche große Player bieten ihre Waren auch im Netz an. Natürlich sind immer mehr Beschwerden zu hören, dass die Innenstädte verwaisen würden, da die Geschäfte nicht mehr den nötigen Zulauf haben. Ein rein stationärer Einzelhandel kann mit dem eCommerce nicht mithalten, der zumindest früher mit günstigeren Preisen punkten konnte. Natürlich, es gibt keine Miete, Versicherungen oder Strom zu zahlen und die Zahl der Angestellten ist häufig auch niedriger. Wenn es keinen Laden gibt, der auch dann besetzt sein muss, wenn niemand etwas kauft, lässt sich effektiver wirtschaften. Manche Onlinehändler eröffnen jedoch aus dem eCommerce heraus neue Läden, die dann quasi Lager mit Verkaufsmöglichkeit sind.

Auch wenn manche Einzelhändler etwas neidisch auf den Onlinehandel blicken, dabei handelt es sich keineswegs um leicht verdientes Geld. Die Konkurrenz ist extrem groß, weswegen dem Marketing eine steigende Bedeutung zukommt. Wer erfolgreiches Marketing für den eCommerce machen will, muss sich mit folgenden Themen besonders gut auskennen:

Verkaufspsychologie

Die Gründe, warum jemand etwas kauft, sind vielfältig und undurchsichtig. Schon im stationären Einzelhandel wurde versucht, durch verschiedenste Untersuchungen herauszufinden, wie man einen Interessenten möglichst sicher in einen Käufer verwandeln kann. Nun, das Ganze ist nicht einfach, dennoch gibt es einige Prinzipien, die immer wieder funktionieren.

Bevor man jedoch etwas verkaufen kann, muss man erst einmal wissen, an wen – man braucht also Kenntnisse über die Zielgruppe. Diese wird jeweils von verschiedenen Motiven angetrieben, muss mit einer besonderen Sprache angesprochen und zum Kauf verführt werden. Kenntnisse in Psychologie sind also von Vorteil, wenn man im eCommerce zum Erfolg verhelfen will.

SEO und SEA

Die Suchmaschinenoptimierung und die Optimierung von Google AdWords Anzeigen sind Wissenschaften für sich. Onlinehändler sind darauf angewiesen, dass sich jemand mit diesen Themen sehr gut auskennt, da sich gerade im Bereich SEO die Spielregeln immer wieder ändern. Was gestern gut funktioniert hat, kann heute vielleicht schon zu einem Absacken des Rankings führen. Wenn man heute die Konkurrenz überholt, kann man morgen schon wieder hintenan liegen. Bei Google auf den vorderen Seiten zu ranken ist ein ständiger Wettlauf mit den anderen Bewerbern, der fachkundig betreut werden muss. SEO Spezialisten brauchen ein immer umfangreicheres Wissen und neue Skills, die sie dann für ihre Klienten einsetzen.

Content Marketing

Heute schreibt man Texte für den Kunden und für Google gleichermaßen. Content Marketing ist das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, in den organischen (also unbezahlten) SERPs von Google gut zu ranken und sich zudem als Experte für die Belange der Zielgruppe zu positionieren. Gerade im eCommerce steht man beim Thema Content jedoch vor großen Herausforderungen – und hat viele Möglichkeiten, die Mitbewerber zu überholen. Wer nämlich einfach nur die Beschreibungstexte der Hersteller kopiert, wird schwerlich online gefunden. Hat man doch zusätzlich ein Blog und legt Wert auf erstklassige Texte, kann man sich einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten.

Optimale Performance

Wer gerne programmiert und sich mit den entsprechenden Programmiersprachen auskennt, der findet im eCommerce ein weites Betätigungsfeld und muss sich vor Langeweile nicht fürchten. Kunden stellen immer höhere Ansprüche an die Performance und Bedienbarkeit von Shops, die dementsprechend programmiert und optimiert werden müssen. Je schneller sich eine Seite aufbaut und je intuitiver sie bedient werden kann, wobei alle möglichen und unmöglichen Funktionen, die sich Kunden wünschen können, natürlich ebenfalls berücksichtigt werden müssen, umso erfolgreicher wird die Seite sein.

Erweiterungen, Widgets und Plugins

Ob Shopware, WooCommerce oder andere, Shops und andere Angebote leben von den Erweiterungen, die sie erst zu dem machen, was sie sind. Individuelle Angebote für die jeweiligen Kunden können in seltenen Fällen mit den Standardlösungen abgedeckt werden. Wer also kluge Erweiterungen kreieren und programmieren kann, der verhilft seinen Kunden zum Erfolg und kann sich selbst auf eine gute Zukunft freuen.

Natürlich gibt es noch weitere Bereiche, die für den eCommerce relevant sind und gerade für kreative Marketer eine Menge Spaß bedeuten, zum Beispiel Bild- oder Videomarketing, doch die oben genannten sind besonders wichtig. Skills in diesen Bereichen verhelfen zum Erfolg beim Marketing für den eCommerce, einem Bereich, in dem auch zukünftig mit Wachstum zu rechnen ist.

 

Text-Quelle: Content-Team

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7 Tipps wie man beim Studieren Geld sparen kann

Semesterbeitrag, Lebensmittel, Lernmaterialien, Miete und Freizeit: Wie viele andere rätseln auch Studierende immer wieder, warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Wenn Sie sich diese Frage ebenso schon einmal gestellt haben oder als angehender Student gar nicht erst in diese Situation geraten möchten, sollten Sie sich zu einem cleveren Sparfuchs entwickeln. Mit diesen 7 Tipps gelingt es Studierenden, effektiv Geld einzusparen.

Vergleichsportale nutzen

Ob Internet, Strom, Flug, Versicherung oder Hotel: Preise vergleichen lohnt sich und ist die smarte Alternative zur Annahme der erstbesten Offerte. Entsprechende Portale bieten die Möglichkeit dazu und überzeugen mit einer intuitiven Bedienung. Da als Student öfter mal das Geld knapp wird, können angehende Akademiker auch Onlinekredite kostenlos vergleichen. Am Ende eines jeden Vergleichs steht das auf Ihre Bedürfnisse passende günstigste Angebot.

Studentenstatus beanspruchen

Als Student sind Sie in der glücklichen Lage, auf vielen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens von Ihrem Status zu profitieren. Dies fängt beim Semesterticket an, das oftmals im Semesterbeitrag enthalten ist und Sie im Semester kostenlos mit Bus und Bahn fahren lässt. Mit Ihrem Studentenausweis sichern Sie sich spezielle Rabatte und auch Probe- sowie Studenten-Abos zu besonders günstigen Konditionen sind gang und gäbe.

Kostenloses Girokonto beantragen

Heutzutage noch Gebühren für die Kontoführung zu zahlen, ist extrem überflüssig. Zahlreiche Direktbanken aus dem Internet bieten Ihnen rundum kostenlose Girokonten, für die Sie höchstens besondere Gebühren im Rahmen der Nutzung außergewöhnlicher Leistungen wie die Anforderung von Kontoauszug-Duplikaten zahlen.Es ist mittlerweile kinderleicht, das passende Girokonto für Studentinnen und Studenten zu finden. Verlangt Ihr Kreditinstitut noch Gebühren, wechseln Sie schnellstmöglich.

Bonusprogramme, Apps und Co. Verwenden

Gutscheine sind eine tolle Möglichkeit, Geld zu sparen. Online finden Sie auf entsprechenden Portalen viele Coupons, die Sie sich nur ausdrucken müssen. Achten Sie aber darauf, in welchen Läden Sie die Gutscheine einlösen dürfen. Vergünstigungen erhalten Sie zudem mit der Hilfe spezieller Apps, hier allerdings meist in Form von Cashback. Einige Bonusprogramme funktionieren genauso, während Sie bei anderen Punkte sammeln und jene gegen Prämien eintauschen.

Secondhand und vergünstigte Lebensmittel kaufen

Lebensmittel wie zum Beispiel Fleisch sind in Deutschland deutlich günstiger als anderswo. Dennoch stellen sie einen bedeutenden Posten dar, der das Budget schrumpfen lässt. Sparen lässt sich nicht nur durch den Kauf von No-Name-Produkten beim Discounter. Auch Waren klangvoller Marken können günstig gekauft werden, beispielsweise wenn sich das Mindesthaltbarkeitsdatum nähert. Viele Supermärkte reduzieren den Preis dann drastisch. Aber keine Sorge: Viele Lebensmittel sind in Wirklichkeit viel länger haltbar. Dies gilt im übertragenen Sinne auch für genutzte Klamotten. Secondhand schont den Geldbeutel!

WG statt Singlehaushalt

Den wohl größten Posten auf der Ausgabenseite nimmt die Miete samt Nebenkosten ein. In Zeiten steigender Kaltmieten insbesondere in größeren Städten mit Universitäten können es sich nur noch die wenigsten Studenten ohne elterliche Unterstützung leisten, in einer eigenen Wohnung zu leben. In einer WG verteilen die Bewohner sämtliche Kosten (Kaltmiete, Nebenkosten, Waschmaschine, etc.) auf mehrere Schultern, was die Belastung für alle deutlich minimiert.

Mensaessen schätzen lernen

Sie kennen rentable Wege, das Studium zu finanzieren? Glückwunsch. Sie sollten dennoch Ihre täglichen Gewohnheiten überprüfen, um Geld zu sparen. Müssen es wirklich der lauwarme Kaffee und das überteuerte Croissant vom Bäcker sein oder lässt sich Ihr Frühstück nicht schon am Vorabend vorbereiten? Zudem sollten Sie das Mensaessen nicht unterschätzen, das strenge Richtlinien erfüllen muss und recht günstig ist. Tag für Tag summiert, lauert hier ordentlich Einsparpotential.

 

Text-Quelle: Content-Team

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Der MBA bildet einen absehbaren Weg zu einer erfolgreichen Karriere

Der MBA Abschluss hat bewiesen, einen absehbaren Weg zu einer erfolgreichen Karriere und zu finanzieller Stabilität zu bilden, besonders in Zeiten der Unsicherheit. Führende Unternehmensleiter betonen, dass MBA Absolventen so ausgebildet werden, dass sie Unsicherheiten in Möglichkeiten verwandeln können.

Wir leben in unsicheren Zeiten mit Krisen, die durch zweifelhafte Maßnahmen von Regierungen, Kriege, schlechtes Finanzmanagement und anhaltende Schwankungen an den Märkten der Waren- und Aktienbörsen verursacht werden. Unsicherheit ist belastend. Sie ruft Angst hervor und bringt Menschen und Unternehmen in für sie unbehagliche Situationen. In vielen Fällen wird sie als ein negatives persönliches oder geschäftliches Erlebnis angesehen. Aber – wie bei allen Dingen – gibt es noch eine andere Seite der Medaille. Unsicherheit kann sowohl eine Herausforderung, als auch eine Möglichkeit sein.

„Unsicherheit und Rätsel sind Energien des Lebens. Lasse sie dir nicht übermäßig Angst einjagen, denn sie halten Langeweile auf Abstand und entfachen Kreativität” ist eines der berühmtesten Zitate von R. I. Fitzhenry.

Unternehmen, die Unsicherheit als Möglichkeit ansehen, wissen, wie man sie vorhersieht, mit ihr umgeht und sie fasst. Wenn sie dann letztlich aufsteigen, tun sie das als Marktführer mit ihren neuen Produkten, Strategien oder Methoden. Unsicherheit kann selbstverständlich zu großen Durchbrüchen, Stärkung von Vertrauen und Wachstum führen.

„Der wirtschaftliche Schock im Jahr 2008 und die große Krise, die darauf folgte, haben nicht nur eine tiefgreifende Verunsicherung bezüglich der Entwicklung der globalen Wirtschaft geschaffen, sondern auch das Vertrauen vieler Unternehmensleiter in ihre Fähigkeiten erschüttert, die Zukunft gut genug vorherzusehen, um mutige Maßnahmen zu treffen”, sagt Lowell Bryan, Direktor im Büro von McKinsey in New York in seinem Artikel „Dynamic management: Better decisions in uncertain times“. Tatsächlich können Unternehmen die Zukunft nicht vorhersagen, sie können aber Organisationen aufbauen, die unter praktisch allen möglichen Umständen überleben und aufstreben werden.

Deshalb brauchen Unternehmen in der heutigen unsicheren Zeit diese Führungskräfte und Manager, deren Denkweise so ausgerichtet ist, dass sie Unsicherheit eher als eine Möglichkeit als als Risiko sehen. Ein MBA-Absolvent ist genau so jemand.

„Ganz eindeutig kann man ein ertragreiches Leben und eine Karriere ohne einen MBA haben. Man kann sicher auch ohne einen reich und mächtig werden, so wie Bill Gates, Jeff Bezos, Richard Branson und Amancio Ortega belegen können. Wenn man aber das nächste Google, Tencent oder Apple gründet, braucht man Leute mit Ausbildung, Fähigkeiten und Netzwerken, wie sie durch wirtschaftliche Bildung so einzigartig gut vermittelt werden. Es hat seinen Grund, dass alle diese Unternehmen Leute mit MBA-Abschlüssen anstellen”, schreibt Sally E. Blount, Dekanin an der Northwestern University’s Kellogg School of Management, in ihrem Essay “Yes, the world needs more MBAs”.

Blount zufolge braucht die Welt Führungskräfte, die ein tiefgreifendes Verständnis für die Märkte haben, ihre Verbindung zum öffentlichen Sektor und die philosophischen, kulturellen und sozialen Auswirkungen des globalen geschäftlichen Wachstums. „Wir brauchen Führungskräfte, die vollständig begreifen, dass Märkte zwar hocheffizient, aber nicht fair, nett oder weise sind. […] Wir brauchen Führungskräfte, die bereit sind, den Herausforderungen von wachsender Ungleichheit bei Löhnen, Arbeitslosigkeit, Auswirkungen auf die Umwelt und kultureller Homogenisierung entgegenzutreten, was gegenwärtige Geschäftspraktiken noch nicht angemessen angehen.”

Warum ist ein MBA so wichtig in unsicheren Zeiten?

Ein MBA bringt Ihnen bei, strategisch über Ihr Gebiet oder Ihre Industrie im Kontext der größeren Geschäftswelt nachzudenken. Kurse in Finanzbuchhaltung, Betriebswirtschaft, Strategien, Marketing-Management und Finanz-Marketing untermauern Ihre neuen Fähigkeiten. In Ihrem Studium und bis zum MBA Abschluss lernen Sie, die Sprache des Geschäfts zu sprechen. Es hilft Ihnen, Problemen, die in der echten Geschäftswelt auftreten, entgegenzutreten, ohne vor ihnen davonzulaufen.

Das Zitat „A problem well defined is half solved“ („Ein gut definiertes ist ein halb gelöstes Problem“) veranschaulicht die Bedeutung der Konzeptualisierungsschritte bei jeder Methode zur Lösung von Problemen. Es ist deshalb unverzichtbar, den Studierenden bis zu ihrem MBA Abschluss zumindest einige der wesentlichen Grundlagen zur Konzeptualisierung und Herangehensweise für schwierige Probleme mitzugeben.

Deshalb sind MBA-Programme nicht nur wegen der „hard skills“ und „soft skills“, die sie vermitteln, sondern auch wegen des Schwerpunkts, den sie auf die Vermittlung verschiedener Techniken zur Problemlösung legen, außerordentlich wertvoll. Sie geben ihren Teilnehmern umfangreiches Werkzeug mit verschiedenen Herangehensweisen, das sie nutzen können, wenn sie einem Problem gegenübertreten. Die Methodik zur Lösung von Problemen, die im Rahmen der Abschlüsse unterrichtet wird, ermöglicht es Absolventen, ein bestimmtes Thema aus verschiedenen Betrachtungswinkeln anzusehen und seine Komplexität zu bedenken.

„Die Probleme, denen wir heutzutage im Geschäft gegenübertreten, sind facettenreich. Um ein Problem wirklich zu lösen, muss man alle seine Aspekte und alles außenherum verstehen”, betont Daniel Kiryakov, MBA von der Yale School of Management. Daniel, der seine Arbeit als Venture Capital Investment Analyst aufgenommen hat, denkt, dass Absolventen mit MBA Abschluss mit dem nötigen Werkzeug für tiefgehende Forschung und Analysen zukünftiger Investitionen ausgestattet sind. „Das MBA-Programm hat mir die grundlegenden Fähigkeiten vermittelt, die ich gebraucht habe, um diese Analyse durchzuführen, aber auch den Rahmen und die Denkweise zur Analyse von so komplexen Problemen. Letztlich will man wissen, ob ein Unternehmen eine gute Investition ist  – und das ist eine einfache Frage, die man mit „ja“ oder „nein“ beantworten kann. Um aber bis dahin zu kommen, muss man durch mehrere Prüfungs-Stadien gehen”, fügt Daniel hinzu.

Bryan denkt, dass das Wissen, die Fähigkeiten und die Erfahrung dieser Führungskräfte sie besser als jeden anderen qualifizieren, entschieden zu handeln, wenn die richtige Zeit gekommen ist. Solche Führungskräfte sind auch gut geeignet, um die Kapazitäten von Unternehmen aufzubauen, die notwendig sind, um kritische Themen früh aufzudecken – und dann die zusätzliche Arbeitszeit zu nutzen, um Informationen zu sammeln, notwendige Analysen durchzuführen und ihre Folgen zu erörtern.

„Unternehmen können nicht das Wetter kontrollieren, aber sie können ein Schiff entwerfen und bauen und es mit einem Führungsteam ausstatten, das dieses Schiff bei allen Wetterbedingungen über das Meer navigieren kann. Organisationen, die beim Treffen kritischer Entscheidungen zur richtigen Zeit flexibler und geschickter werden, haben enorme Möglichkeiten, Märkte und Profite zu gewinnen – im Gegensatz zu Unternehmen, die auf einem Management bestehen als ob die zukünftige Geschäftswelt einfach vorhersehbar wäre”, schreibt Bryan.

Blount zufolge werden intelligente und hochengagierte Menschen die Märkte neu erfinden, Wachstum antreiben und über verschiedene Sektoren hinweg arbeiten, um starke, transformative Organisationen aufzubauen. Märkte und Regierungen werden das aber nicht von sich aus machen; die Anreize sind einfach nicht da. „Deswegen braucht die Welt mehr Bildung im Bereich Wirtschaft – nicht weniger. Es kommt darauf an”, schlussfolgert Blount.

„Ein MBA Abschluss im Bereich Wirtschaft bildet weiterhin einen der absehbarsten Wege zu Erfolg und finanzieller Stabilität und kann zum so oft besagten Aufstieg von relativer Armut zu großen Errungenschaften und Wohlstand führen. In unsicheren Zeiten – wie wir sie seit 2008 erlebt haben – zieht es mehr Studenten an, die das verstehen”, sagt Sri Zaheer, Rektorin an der Carlson School of Management der University of Minnesota.

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Wie man das MBA Netzwerk ausbaut ohne sich Peinlichkeiten auszusetzen

Der Aufbau eines Netzwerks ist einer der Hauptgründe, warum Menschen sich für einen MBA entscheiden, aber es ist auch eines der härtesten Elemente davon, besonders wenn man stundenlang studiert und versucht, sein Leben zu genießen. MBA-Programme bereiten die Studentinnen und Studenten hervorragend auf Networking-Events vor, aber nichts kann sie wirklich auf die Energie und das Selbstvertrauen vorbereiten, das es braucht, um durch einen Raum mit 100 neuen Gesichtern zu navigieren.

Jedem Studierenden ist natürlich bewusst, dass man die verfügbaren Netzwerkmöglichkeiten wahrnehmen sollte, um mit lokalen Unternehmen in Kontakt zu treten und nach dem Studium eventuell in einem davon einen Platz in der Belegschaft zu finden.

Nachfolgend finden Sie einige Tipps, wie man während eines Studienjahres am besten an das Netzwerken herangeht. Der Erfolg ist aber immer auch davon abhängig, ob man ein eher introvertierter oder ein eher extrovertierterer Mensch ist. Die im weiteren Artikelverlauf genannten Vorschläge sind jedoch für jeden Persönlichkeitstyp geeignet und können an das individuelle Wohlbefinden angepasst werden.

Setzen Sie sich ein Ziel

Dieses Ziel kann sein, mit einer bestimmten Anzahl von neuen Leuten zu sprechen, oder es kann sein, die Networking-Veranstaltung zu verlassen, wenn Sie stattdessen zum Beispiel einen Kaffeeplausch mit einem Branchenprofi geplant haben. Man könnte sich bei jedem Netzwerk-Event auch als Ziel setzen, zwei Visitenkarten zu bekommen. Wenn einmal keine Visitenkarten verfügbar ist, kann man beispielsweise fragen, ob man sich via LinkedIn melden und verlinken darf. Während jenes Zeitraumes, in dem keine Veranstaltung stattfindet oder man keine besuchen kann, besteht die Möglichkeit, sich mit anderen auf einen Kaffee-Chat zu treffen.

Gute Leute finden

Es kann passieren, dass Sie einmal gänzlich unvorbereitet zu einer Netzwerk-Session kommen und die dabei die vorgestellten Firmen noch gar nicht kennen, weil Sie keine Vorab-Recherche betrieben haben. In diesem Fall gehen Sie bestenfalls in die Offensive und direkt auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu, die Ihnen sympathisch sind oder interessant erscheinen.  Falls es Gruppen gibt, so starten Sie vielleicht zuerst bei einer kleineren Gruppe, da man dort leichter ein Gespräch beginnen kann. Lassen Sie sich dann Infos über das jeweilige Unternehmen geben und anschließend können Sie abwägen, ob Sie ein näheres Kennenlernen anstreben möchten.


Auf jeden Fall lohnt es sich, mit den verschiedensten Leuten zu sprechen und eventuell ist dann sogar ein Unternehmen dabei, das vor der Networking-Session gar nicht in Ihrem Fokus lag.  Durch ein persönliches Gespräch bekommen Sie ein viel besseres Gefühl dafür, ob es Ihnen Spaß machen würde, in einem bestimmten Unternehmen zu arbeiten.

Verwenden Sie das Buddy-System

Obwohl man es als ideal empfindet, mit den engsten Freunden und Klassenkameraden an einem Networking-Event teilzunehmen, passiert das nicht immer. Doch falls es doch zutrifft, so nutzen Sie ruhig den Komfort, den Sie in deren Gegenwart finden.

Wer in Begleitung an einem Netzwerk-Event teilnimmt, der kann sich vorher darüber unterhalten, welche Ziele man sich setzt und nach der Veranstaltung resümieren, ob diese Ziele erreicht werden konnten.

Manchmal kann sich der Besuch als schwierig erweisen, etwa wenn die Freundin oder der Freund extrem kontaktfreudig ist und Sie vielleicht kein großer Redner sind: Doch wenn Sie ihm/ihr mitteilen, dass Sie Unterstützung brauchen, dann wird Ihre Freundin/Ihr Freund alles daran setzen um für Sie da zu sein.

Am einfachsten ist es wohl, sich einer anderen Gruppe von zwei Personen zu nähern, so kann das Gespräch unter vier Personen stattfinden oder es kann sich in zwei getrennte Gespräche aufteilen, wovon ebenfalls jeder profitiert.

Nachbereitung, wenn es sich richtig anfühlt

Gewöhnlich ist es die beste Vorgehensweise, sich mit einer kurzen Nachricht bei der Person zu bedanken, die Ihnen ihre Zeit geschenkt und die Bereitschaft zur Verbindung gegeben hat. Das gilt besonders nach einem persönlichen Kaffeekränzchen. Wenn ein Gespräch aber ohne das Angebot endete, Ihnen bei der Verbindung mit anderen zu helfen, so müssen Sie nicht viel Energie in diese Beziehung stecken.

Sie sollten mit jenen Menschen in Kontakt bleiben, die ein echtes Interesse daran haben, Ihnen zum Erfolg zu verhelfen. Diese Leute können ihr Interesse auf verschiedene Art und Weise zeigen, also seien Sie auf der Hut. Selbst wenn der erste Eindruck nicht so positiv war, so können sich in der Folge dennoch viele wertvolle Kontakte und Verbindungen ergeben!

BONUS: Bieten Sie an, die Gunst des Dienstes zu erwidern! Das mag manchen unangenehm erscheinen, aber selbst eine schnell getätigte Aussage wie: „Wenn es jemals etwas gibt, was ich für Sie tun kann, lassen Sie es mich bitte wissen“ könnte Ihnen irgendwann dazu führen, dass man sich in einer Zeit der Not an Sie erinnert.

Sagen Sie, was Sie (haben/erreichen) wollen

Dieser letzte Tipp gilt sowohl für persönliche Netzwerk-Veranstaltungen als auch für Online-Verbindungen. Seien Sie in jedem Gespräch deutlich und halten Sie sich nicht zurück. Legen Sie Ihren Standpunkt vorab fest. Wenn Sie jemand fragt, wonach Sie suchen, sollte es nämlich nicht so klingen, als hätten Sie gerade erst entdeckt, warum Sie an einem Unternehmen bzw. an einem späteren Job in diesem Unternehmen interessiert sind.

Auch wenn Sie nicht genau wissen, was Sie wollen: Finden Sie einen Weg, Ihre Interessen mit anderen zu teilen. Wenn Sie andererseits genau wissen, was Sie wollen, dann sagen Sie es! Wer ausspricht, was er sucht und möchte, dem kann auch besser geholfen werden!

Im Hinblick auf die Online-Vernetzung sollten Sie Ihre 200 Zeichen klug nutzen. Wenn es sich um einen Einheimischen handelt, so kann man sich auf einen Kaffeeplausch treffen. Wenn die Person im Online-Chat eine Kontaktperson kennt, die man treffen möchte, so sollten Sie sagen, wer es ist und warum Sie die Person treffen möchten. Je klarer Ihre Aussagen und Fragen sind, desto schneller erhalten Sie eine befriedigende Antwort.

Egal ob Sie alle zuvor genannten Tipps anwenden oder nur eine Kombination daraus nutzen möchten – Sie sollten nie vergessen, dass das Netzwerken harte Arbeit und emotional anstrengend ist. Aber die Teilnahme an Netzwerk-Events kann Ihnen viele nützliche Fähigkeiten beibringen und im späteren Berufsleben sehr hilfreich sein!

 

Text-Quelle: www.topmba.com

Bild-Quelle: http://guerrillacv.com

So schaffen Sie Ihren Master mit Links: Effizienter und gelassener durchs Studium mit OneNote

Zu studieren bedeutet in erster Linie, Wissen zu sammeln. Täglich kommen neue Informationen und Notizen dazu – ob im Hörsaal, wenn der Dozent über ein prüfungsrelevantes Thema spricht, bei der Recherche im Internet oder beim Wälzen eines Fachbuchs. Mit der Zeit beginnt sich das Papier zuhause auf dem Schreibtisch zu stapeln, und das Regal platzt vor lauter Ordnern fast schon aus allen Nähten. All diese Kilos an Papier! Und immer wieder die Frage: Wie lassen sich handschriftliche Notizen und Ausdrucke auf Papier mit digitalen Studienunterlagen verknüpfen? Klar, dass man bei diesem Sammelsurium an Dokumenten schnell mal den Überblick verliert. Stress und Frust sind programmiert. Dabei wäre doch alles so schön einfach – und zwar mit Microsoft OneNote, dem digitalen Notizbuch für alle Fälle. Und vor allem so praktisch fürs Studium!

Wie ein digitaler Ringbuch-Ordner
Doch was kann die App eigentlich? OneNote ist, wie bereits erwähnt, ein Notizbuch, nur für die digitale Welt. Auf dem Laptop installiert, kann es in wenigen Schritten eingerichtet und sofort genutzt werden. Für jedes Studienfach oder jedes Seminar, das man besucht, können Sie sich ein individuelles Notizbuch erstellen. Jedes Notizbuch lässt sich in verschiedene Abschnitte gliedern. Pro Abschnitt lassen sich beliebig viele Seiten hinzufügen – alle Seiten werden in einer Spalte am rechten Bildschirmrand übersichtlich angezeigt. OneNote ist also wie ein virtueller Ordner und wegen seiner klaren Strukturen wunderbar übersichtlich. Ihr OneNote können Sie genauso thematisch strukturieren wie einen Ringbuch-Ordner.

Beliebige Inhalte super schnell einfügen
Auf den einzelnen Seiten Ihres digitalen „OneNote-Ordners“ können Sie ganz unterschiedliche Inhalte einfügen – Texte und Listen in sogenannten Containern erstellen, Tabellen anlegen, Bilder und Screenshots hinzufügen, und das an jeder beliebigen Stelle! Die Inhalts-Container lassen sich auch frei verschieben. Auch Dateien und Skripte, zum Beispiel in den Formaten PDF, Excel oder Word, können einer Seite angehängt oder sogar in sie integriert werden. Was Sie mit OneNote alles Tolles anstellen können, ist im eBook „Mit OneNote durchstarten“ zusammengetragen. 20 geniale Anwendungsbeispiele für OneNote können Sie sich hier kostenlos herunterladen. Dieses eBook enthält viele hilfreiche Tipps und macht sie in wenigen Schritten fit für die Anwendung.

Wer heutzutage studiert, sollte OneNote unbedingt zu seinem permanenten Begleiter machen, denn das Tool erleichtert den Studienalltag immens. Hier kommen die wichtigsten Vorteile der Software:

1. Sie schleppen nie mehr Ordner
Mit OneNote studieren Sie komplett papierlos. Keine Zettelsammlung, kein mühsames Zusammensuchen loser Blätter zuhause am Schreibtisch. Das durch die Gegend schleppen von dicken Ordnern entfällt. Alles, was Sie benötigen, ist ein Tablet-PC, dessen Fliegengewicht aber kaum nennenswert ist. Sie haben immer alle Unterlagen und Aufschriebe dabei, auch die aus vergangenen Semestern. So können Sie bestimmte Stichpunkte und Themen schnell mal nachschlagen, wenn Sie etwas nachlesen wollen.

Dicke Ordner schleppen war einmal: Mit OneNote studieren Sie komplett digital und haben immer alle Notizen zur Hand.

2. Sie können mit OneNote höhere Lernerfolge erzielen
Kennen Sie das? Sie sitzen im Hörsaal, der Professor spricht und spricht, aber Sie können gar nicht richtig zuhören, was er sagt, weil Sie viel zu sehr damit beschäftigt sind, das abzuschreiben, was an der Tafel steht? Dass das menschliche Gehirn multitaskingfähig ist, hat sich längst als Mär herausgestellt. Aufmerksam zuhören und gleichzeitig mitschreiben oder mittippen funktioniert leider nicht.

OneNote-Nutzer haben es da gut: Statt mitzuschreiben, zücken sie einfach ihr Handy, fotografieren die Tafelanschriebe ab und laden die Bilder mithilfe der Office-Lens-App direkt auf die OneNote-Seite. Sie können dem Professor aufmerksam zuhören und sich aktiv im Seminar beteiligen. Das Beste ist: Anmerkungen, die der Professor eventuell noch zu einigen Punkten an der Tafel macht, können Sie handschriftlich mit dem Tablet-Stift oder per Tastatur hinzufügen. Die perfekte Verknüpfung der Papier- mit der virtuellen Welt! Weist der Professor auf prüfungsrelevanten Stoff hin, markieren Sie die Stelle mit nur einem Klick. Beim Lernen zuhause fragen Sie einfach Ihre Prüfungskategorie ab und haben alle wichtigen Themen im Blick. So ist das Wesentliche mit nur einem Klick zusammengefasst und schnell gelernt. Bei der großen Materialfülle im Studium eine unbezahlbare Erleichterung!

3. Sie sparen viel Zeit
Da Sie mit OneNote komplett digital studieren, entfällt nicht nur das Abtippen von handschriftlichen Mitschrieben. Per Eingabe von Stichpunkten filtert die Suchfunktion alle relevanten Seiten heraus – ein Klick genügt. Das spart jede Menge Zeit. OneNote-Seiten lassen sich auch ganz einfach per E-Mail verschicken, wenn Sie Prüfungsinhalte mit Kommilitonen teilen möchten: Die Inhalte der Seite werden automatisch ins Textfeld der E-Mail übernommen, angelegte Dateien als Anhang eingefügt. Der Seitentitel steht in der Betreffzeile der E-Mail.

4. Mobil lernen mit OneNote
Mit OneNote haben Sie von überall auf der Welt aus Zugriff auf Ihre Unterlagen, denn diese sind in der Cloud gespeichert. Hierzu synchronisieren Sie einfach Ihre mobilen Endgeräte.

Wieso nicht an einen traumhaften Ort für die Uni lernen? Mit OneNote haben Sie Ihr Büro stets dabei.

5. Sie vergessen nie mehr etwas
Geht es Ihnen auch so? Die besten Einfälle hat man in der Bahn, im Zug und immer dann, wenn man gerade keinen Stift und Zettel zur Hand hat. Wie oft hat man eine tolle Idee, die einem zuhause aber wieder entfallen ist. Mit OneNote vergessen Sie nie mehr etwas, denn so können Sie sich auch unterwegs Notizen machen. Das geht ganz einfach: Diktieren Sie den Gedanken, der Ihnen gerade eingefallen ist, per Sprach-Assistenten in ihr Handy ein und schicken Sie die Sprachnotiz mit der OneNote-App direkt an Ihr OneNote. Auch Outlook-Termine oder Kalenderdaten von Uni-oder Schulkonten können Sie zu Ihren Notizen hinzufügen.

6. Sie haben zu allen Zeiten den Überblick
OneNote bietet die Möglichkeit, für jeden Studiengang ein Notizbuch mit je einer Abschnittsgruppe für jedes Semester und einzelnen Abschnitten für die unterschiedlichen Fächer anzulegen. Jede Veranstaltung bekommt eine eigene Seite, sodass der virtuelle Ordner eine ganz klare und übersichtliche Struktur hat.

Drei verschiedene Ansichts-Modi erleichtern den Überblick. So kann man sich neben der Standard- und der Ganzseitenansicht auch zwei Arbeitsfenster nebeneinander anzeigen lassen, sodass man nicht ständig hin und her switchen muss. Das zweite Fenster passt sich dabei immer automatisch an den zur Verfügung stehenden Platz auf dem Bildschirm an. Ein tolles Feature, vor allem wenn man beim Arbeiten in OneNote im Internet recherchieren möchte.

Keine Frage: OneNote bietet in unserer modernen Arbeitswelt jede Menge Lösungen und unterstützt in mehrfacher Hinsicht beim Lernen und im Studienalltag. Das Ganze lässt sich natürlich auch auf Ihr mobiles Büro übertragen. Und selbst für Schüler und im privaten Bereich, als Familie, als Paar, unter Freunden kann OneNote tolle Dienste verrichten. Warum nicht den nächsten Urlaub in OneNote planen? Oder ein Notizbuch für die Kinder anlegen? Oder Sie organisieren die nächste Feier mit Freunden im geteilten Notizbuch, auf das alle von überall Zugriff haben? Seien Sie kreativ – lassen Sie sich von den Funktionen von OneNote inspirieren!

Tipp: Sie sind OneNote-Einsteiger? In diesem Youtube-Tutorial erklärt Effizienz-Coach und Büro-Kaizen-Experte Jürgen Kurz die Basics, sodass Sie OneNote sofort für Ihr Studium, Ihre Ausbildung oder im Berufsalltag nutzen können:

 

 

Text-Quelle: Content-Team

Projektmanager als Beruf

Der Beruf Projektmanager ist nicht nur äußerst begehrt, sondern auch bei Unternehmen hoch angesehen. Fähige Manager treiben Projekte innerhalb eines Unternehmens voran und sorgen für dessen guten wirtschaftlichen Abschluss.

Keinesfalls sollte allerdings Projektmanager mit dem Produktmanager gleichgesetzt werden. Während der Produktmanager vor allem für die Preisgestaltung und Vermarktung zuständig ist, kümmert sich der Projektmanager um die Organisation innerhalb des Unternehmens.

Die Ausbildung
Da mit diesem Beruf auch eine leitende und führende Rolle übernommen wird, sollte im besten Fall auf eine gute Ausbildung und das damit verbundene Theoriewissen zurückgegriffen werden können. Konkrete Ausbildungen zum Projektmanager existieren eher wenig, sind aber dennoch vorhanden. Meist wird ein Mitarbeiter mit Projektmanagement betraut, welcher bereits selbst in mehreren Projekten tätig war.

Mittlerweile existieren bereits Studiengänge, welche grundlegende Elemente des Projektmanagements beinhalten. Nach abgeschlossenem Studium empfiehlt sich allerdings in jedem Fall eine Weiterbildung zum Projektmanager. In etwa können aber auch Seminare speziell für Projektmanager in Anspruch genommen werden. Auch modulare Weiterbildungen sorgen für eine gute Weiterentwicklung. Auch in Akademien wird wichtiges Wissen vermittelt und dieses anschließend mit einem Zertifikat bestätigt.

Das Berufsleben
Kurz zusammengefasst ist der Projektmanager für die Planung, Umsetzung und Durchführung, sowie für die Abnahme und Nachbearbeitung eines Projekts zuständig. Er gilt dabei als Schnittstelle, bei dem alle Informationen wieder zusammenlaufen.

Er ist dabei für die Mitarbeiter des Projekts verantwortlich und muss diese führen und leiten. Neben der Organisation entfällt aber auch ein großer Teil auf die Berechnung des Budgets. Um all diese Aufgaben meistern zu können, ist ein stetiger Überblick über das ganze Projekt notwendig. Im Normalfall sind Projektmanager einiges an Druck von der Führungsetage ausgesetzt.

Etwas komplexer ausgedrückt, können die Tätigkeiten auch wie folgt zusammengefasst werden: Innerhalb eines festgelegten Zeitraums müssen komplexe Aufgaben mit begrenztem Display gelöst werden.

Anforderungen und Gehaltserwartung
Um ein guter Projektmanager sein zu können, muss man selbst vor allem belastbar sein und flexibel agieren können. Wird ein Projektmanager mit neuen Aufgaben oder Problemen konfrontiert, so muss sich dieser in möglichst kurzer Zeit auf eben diese einstellen können.

Eine weitere wichtige Rolle spielt die Darstellung einer Führungskraft bei gleichzeitiger Fähigkeit Mitarbeiter fortlaufend zu motivieren. Als wichtige Softskills gelten ausgezeichnete Organisationsfähigkeit, Kommunikationsmanagement und ebenso eine gewisse Führungskompetenz.

Das tatsächliche Gehalt ist in diesem Job immer von der bereits gemachten Erfahrung und von der übertragenen Verantwortung abhängig. Im Durchschnitt liegt das Jahresgehalt bei in etwa 50.000 Euro. Doch auch bis zu 100.000 Euro jährlich sind durchaus möglich.

 

 

 

Text-Quelle: Content-Team

Bild-Quelle: Pixabay, @kropekk_pl (CC0-Lizenz)

Prüfungsanfechtung: welche Möglichkeiten haben Studierende?

Bei einer Prüfung schlecht abzuschneiden oder durchzufallen ist ärgerlich, vor allem, wenn von dieser die Durchschnittsnote oder gar der Studienabschluss abhängt. Wer beispielsweise durch den gefürchteten Drittversuch fällt, hat viel Zeit und häufig auch viel Geld verloren. Gegebenenfalls kann eine Prüfungsanfechtung mittels der Hilfe von spezialisierten Rechtsanwälten den letzten Ausweg darstellen. Was das ist und was es zu beachten gilt? Hierzu im Folgenden mehr.

Prüfungsanfechtung: was ist das?

Der Begriff „Prüfungsanfechtung“ beschreibt ein (möglicherweise) zweistufiges Verfahren. Wird eine Prüfung nicht bestanden oder ist die Bewertung nicht zufriedenstellend, kann der Prüfling innerhalb von vier Wochen nach Ergebnisbekanntgabe Widerspruch einlegen. Sollte das Widerspruchserfahren nicht den gewünschten Ausgang erzielen, so kann im zweiten Versuch vor Gericht eine Klage eingereicht werden. Eine Prüfungsanfechtung kann jeder vornehmen, auch allein. Das Hinzuziehen von Anwälten wird jedoch dringend empfohlen.

Was kann man anfechten?

In aller Kürze: es kann gegen jede Prüfungsart eine Anfechtung angestrebt werden. Weiter ist es nicht nur möglich den Letztversuch anzufechten, schon das erste Nichtbestehen oder auch eine gewünschte Notenverbesserung kann Gegenstand einer Prüfungsanfechtung sein.

Gründe für eine Anfechtung?

Das Vorliegen eines berechtigten Grunds ist die Voraussetzung für eine Prüfungsanfechtung. Das bedeutet, dass der Prüfling einen Verfahrensfehler, also ein Fehlverhalten bei Durchführung, Bewertung oder Bedingung seitens der Hochschule, nachweisen muss. Derartige Fehlerquellen können beispielsweise wie folgt lauten:

  • Nichtbeachtung der Prüfungsordnung und deren Vorgaben
  • Unzulässiger Prüfungsstoff
  • Zu knapp bemessene Prüfungszeit
  • Beeinträchtigung der Prüfungssituation, z.B. durch Lärm
  • Befangenheit des Prüfers gegenüber dem Prüfling

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein?

Die Frist einzuhalten ist zwingend notwendig, um die Prüfungsanfechtung durchzuführen. Ist die erhaltene Note nicht zufriedenstellend oder wurde die Prüfung nicht bestanden, ist innerhalb eines Monats Widerspruch einzulegen. Erfolgt der Widerspruch später, so ist dieser zwecklos.

Ablauf und Ziel einer Prüfungsanfechtung

Ablauf
Im ersten Schritt sollte bei der Prüfungseinsicht das Gespräch mit dem entsprechenden Prüfer gesucht werden. Bleibt dieses erfolglos, so lässt sich die Prüfung anfechten. Innerhalb eines Monats nach Ergebnisbekanntgabe sollte mit Hilfe  eines fachkundigen Rechtsanwaltes ein Widerspruchsverfahren gegen die Erlassbehörde eingeleitet werden. Führt dieses Widerspruchsverfahren bereits zum Erfolg, so ist das Verfahren beendet. Sollte der Widerspruch jedoch keine positive Wirkung für den Studierenden erzielen, so kommt es im zweiten Versuch zu einer Klage vor dem Verwaltungsgericht. Um die Klage einzureichen, ist eine Frist von vier Wochen nach Widerspruchszurückweisung zu beachten.

Ziel
Je nach Ausgangslage der Prüfungsanfechtung können zwei Ziele angestrebt werden:

1. Notenverbesserung:
Wenn nachweislich richtige Antworten als falsch gewertet oder Antworten komplett übersehen wurden, so besteht die Möglichkeit auf eine positive Neu- bzw. einer sogenannten Höherbewertung der Prüfungsleistung.

2. Wiederholung der Prüfung:
Bei Nichteinhalten der Prüfungsbedingungen oder anderen Fehlern in der Prüfungsdurchführung kann im Verfahren die Wiederholung der Prüfung erzielt werden.

Chancen auf Erfolg und Kosten des Verfahrens?

Erfolgschancen

Wie bei allen Verfahren ist es schwer eine allgemeine Erfolgsprognose für Prüfungsanfechtungen zu stellen. In einem ersten Gespräch können fachkundige Experten die Erfolgschancen vorab grob einschätzen.  Je eindeutiger jedoch Verfahrensfehler oder eine fehlerhafte Bewertung des Prüflings nachgewiesen werden können, desto höher ist die Aussicht auf Erfolg bei Prüfungsanfechtung. Grundsätzlich verhält es sich hierbei so, dass Verfahrensfehler leichter nachzuweisen sind als Fehler in der Beurteilung.

Kostenfaktor

Bei einer Prüfungsanfechtung sollte immer auch der finanzielle Aspekt in die Überlegung einfließen. Bleibt das Verfahren auf erster Stufe, dem Widerspruchsverfahren, so erwarten den Prüfling bei positivem Ausgang keine Kosten, andernfalls belaufen sich diese auf ca. 100 Euro. Dies verhält sich jedoch von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, so  tritt das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz in Kraft und das Verfahren kann mehrere Hunderte oder Tausende Euro teuer werden. Gegebenenfalls können derartige Kosten aber von einer Rechtsschutzversicherung, die verwaltungsrechtliche Fälle wie eben eine Prüfungsanfechtung umfasst, gedeckt werden.

Zusammenfassung

Mit Blick auf die möglichen Kosten, die sich auf mehrere Hunderte oder Tausende Euro belaufen können und den nicht garantiert positiven Ausgang der Prüfungsanfechtung sollte die Entscheidung über ein solches Verfahren wohl überlegt sein.

Es wird dringend geraten sich umfassend zu informieren, ebenso empfiehlt sich eine Besprechung mit einem fachkundigen Experten für Prüfungsrecht. Ein spezialisierter Anwalt kann individuell beurteilen ob und wie erfolgsversprechend eine Prüfungsanfechtung für den einzelnen verlaufen kann. Was die Zielsetzung betrifft, ist es leichter eine Verbesserung oder Wiederholung aufgrund eines Verfahrensfehlers zu erzielen als auf Grundlage einer fehlerhaften Beurteilung.

 

 

Text-Quelle: Gastbeitrag eology GmbH

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Zum Studium umziehen – für den Master in die erste eigene Wohnung?

Mit dem Bologna-Prozess hat in Europa eine bis dahin beispiellose Harmonisierung im Bereich des Bildungswesens stattgefunden. Während in der Vergangenheit Studentinnen und Studenten mit dem Abschluss ihres Studiums das Diplom in den Händen hielten – und sich für eine Promotion oder den Einstieg ins Berufsleben entschieden – gehen die Uhren seit einigen Jahren anders.

Wer sich heute fürs Studium entscheidet, macht meist zuerst seinen Bachelor. Damit der Karriereturbo so richtig zündet, satteln Absolventinnen und Absolventen den Master auf oder sie entscheiden sich für ein MBA-Studium. Letzteres verbindet Management mit Wissenschaft und schafft interdisziplinäre Kompetenz.

Was auf dem Papier so schön klingt, kann in der Praxis zur Herausforderung werden. Mit dem Bologna-Prozess hat sich auch die Studienfinanzierung verändert. Der Master/MBA ist eine zweite Ausbildung – und damit beginnen die Probleme. Wer mit beiden Beinen im Berufsleben steht, kommt um ein Fernstudium nicht herum oder muss den Chef ins Boot holen. Als Präsenzstudium bleibt nur die Jobpause und der Umzug in eine andere Stadt. Schließt der Master direkt an den Bachelor an, ist es mitunter der erste Umzug und die eigene Wohnung.

Wohnung suchen – was ist zu beachten?

Das Masterstudium ist der nächste Schritt auf der Karriereleiter und bedeutet den beruflichen Aufstieg. Mehr Fachkompetenz geht – so die Hoffnung – mit einem höheren Einkommen einher. Parallel ist der Master die direkte Fahrkarte zur Promotion. Wer mit dem Bachelor promovieren will, muss mit zusätzlichen Voraussetzungen rechnen. Damit hat das Masterstudium in den letzten Jahren eine starke Gewichtung erfahren.

Master werden heute von vielen Hochschulen für diverse Studienfachrichtungen angeboten. Mit der Entscheidung für ein Vollzeitstudium (das sogenannte Präsenzstudium) entscheiden sich Bachelor-Absolventen für den schnellen Weg, der direkt und ohne Umweg zum Master führt.

Ideal ist diese Marschrichtung, um in

  • BWL
  • Physik
  • Biologie oder
  • Maschinenbau

vorwärts zu kommen. Wie die richtige Wohnung finden? Prinzipiell haben angehende Master-Studentinnen und -Studenten drei Optionen für das Dach über ihrem Kopf.

Studentenwohnheim: Unterhalten durch die Studentenwerke, bieten Wohnheime günstigen Wohnraum, meist in Uni-Nähe. Die Ausstattung variiert teils sehr stark. Sanierte Wohnheime und Neubauten entsprechen modernen Standards und bieten Gelegenheit, mit anderen Studenten in Kontakt zu treten. Allerdings sind die Zugangsvoraussetzungen zu beachten. Für ein Wohnheim in Dresden wird beispielsweise eine Wohnheimberechtigung benötigt. In anderen Fällen kann ein bereits abgeschlossenen Studium (Bachelor) disqualifizieren.

Wohngemeinschaft: WGs sind bei Studenten beliebt. Die Vorteile liegen darin, sich gemeinsam die Kosten teilen zu können – ohne das Ganze in die Dimensionen eines Wohnheims ausarten zu lassen. Zudem gelten hier keine Zugangsbeschränken, wie sie für die Studentenwohnheime typisch sind.

Eigene Wohnung: Die eigene Wohnung ist die dritte und im Regelfall teuerste Option. Hier muss der Masterstudent alle Kosten – von der Kaution bis zur Küche und dem Telefon – aus eigener Tasche finanzieren. Diese Form der Unterkunft kommt daher oft nur in Frage, wenn das nötige „Kleingeld“ vorhanden ist oder Einkommen realisiert werden. Dagegen spricht nichts, außer dass Arbeit und Master unter einen Hut gebracht werden müssen.

Masterstudium: Lebenshaltung planen

Das Dach überm Kopf ist nur ein Punkt für angehende Masterstudenten. Im Alltag wartet ein leerer Kühlschrank darauf gefüllt zu werden, die Telefonrechnung ist zu bezahlen und natürlich ist Mobilität genauso wichtig wie die Freizeit. Wer am Master arbeitet, kann die Lebenshaltung nicht komplett ausblenden. Und alles kostet natürlich Geld. Mit den richtigen Tipps kann ein Masterstudent sparen.

Softwarelizenzen nutzen: Hochschulen erhalten von Softwareentwicklern immer wieder Softwarelizenzen, die an Studenten weitergereicht werden. Hier bietet sich die Gelegenheit, günstig Software „abzugreifen“. Statt diese teuer zu bezahlen, werden Studentenversionen auf PC oder Laptop benutzt. Zusätzlich bietet die seit einigen Jahren existierende Rechtsprechung zum Verkauf gebrauchter Lizenzen die Chance, günstig an wichtige Tools heranzukommen.

Waschmaschine: Masterstudenten im Wohnheim können meist die Geräte im Waschkeller des Studentenwohnheims nutzen. Wer in eine WG oder die eigene Wohnung einzieht, muss sich darüber Gedanken machen. Mittlerweile sind Waschmaschinen auch für einen kleineren Geldbeutel erschwinglich. Zu empfehlen ist trotzdem der Blick auf die Verbrauchswerte, um die Energierechnung nicht zu stark nach oben zu treiben.

Semesterticket nutzen: Günstig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein – genau dies ist mit dem Semesterticket realisierbar. Besonders in den größeren Hochschulstandorten lassen sich damit Busse und S-Bahnen kostenlos nutzen. Ein finanzieller Vorteil, der genutzt werden sollte. Das Auto kann im Regelfall stehen bleiben, beim Sprit wird so spürbar gespart.

Rabatte nutzen: Studentenrabatte beim Bankkonto oder Handytarif sind zwei Beispiele, wie sich sparen lässt. Es zahlt sich für Masterstudenten aus, diese Möglichkeiten auszuloten, um so im Alltag den einen oder anderen Euro weniger auszugeben.

Ummeldung und Versicherungen?

Wird zum Master umgezogen, stehen zwei Punkte auf der Agenda – die Ummeldung und das Thema Versicherungen. Generell ist zu prüfen, inwiefern in den Bereichen Haftpflicht und Hausratversicherung noch Verträge der Eltern Schutz bieten oder ob MBA- oder Master-Studierende einen eigenen Versicherungsschutz brauchen. Die Anmeldung am neuen Wohnsitz ist obligatorisch und muss vorgenommen werden. Das Thema Zweitwohnsitz kann in diesem Zusammenhang zum zweischneidigen Schwert werden. Einmal steht hier die sogenannte Zweitwohnsitzsteuer zur Debatte. Auf der anderen Seite kann eine Zweitwohnung aber auch bei der Einkommensteuer nützlich sein. Details kommen auf die individuelle Situation an.

Fazit: Als Master-Studierender richtig wohnen

In Deutschland wächst die Zahl der Master-Studentinnen und -Studenten, was an den steigenden Abschlusszahlen deutlich wird. Wer sich für ein Folgestudium nach einem Bachelor interessiert, der sollte sich aber nicht nur mit fachlichen Fragen beschäftigen. Auch Master-Studierende brauchen ein Dach über dem Kopf und beim Thema Wohnen bieten sich ihnen unterschiedlichste Lösungen an, welche individuell abhängige Vor- und Nachteile haben. Man sollte stets bedenken, dass die eigene Wohnung ein teurer Kostenfaktor werden kann. Im Gegenzug bietet das persönliche studentische Zuhause jedoch ein ruhige(re)s Umfeld, in dem man sich voll auf das Studium und damit auf den nächsten Karriereschritt konzentrieren kann.

 

 

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Den Master an einer Präsenzuni oder an einer Fernuniversität absolvieren: Was ist die bessere Alternative?

Wer seinen Bachelor geschafft hat, wird sich früher oder später mit der Frage beschäftigen, ob an diesen ersten berufsqualifizierenden Abschluss noch ein weiterer gehängt werden soll – der Master. Gleichzeitig stellt sich die Frage, zu welchem Zeitpunkt ein Master-Studium erfolgen soll, direkt nach dem Bachelor oder erst nach einem Einstieg ins Berufsleben? Wir geben einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und versuchen, die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt zu beantworten.

Beruf oder weiterhin Uni? Die quälende Frage nach dem Bachelor

Viele Studierende starten nach ihrem Bachelor-Abschluss zunächst ins Berufsleben. Klar, schließlich möchten die gelernten Fähigkeiten auch in der Praxis umgesetzt werden. Und das ganz gleich, ob es sich dabei um Jobs am Schreibtisch oder mit körperlicher Betätigung handelt. Dieses Vorhaben, nach einem zügig abgeschlossenen Erststudium schnell ins Berufsleben zu starten, war auch das der Länder, die den Bologna-Prozess vor fast 20 Jahren ins Rollen brachten. Die Studierenden sollten schnell ins Berufsleben starten. Langzeitstudierende sollte es langfristig nicht mehr geben.

Anders fällt die Entscheidung mit Sicherheit, wenn die Noten des B.A.-Abschlusses gut bis sehr gut sind. Dann winkt in der Regel ein Master-Platz an der Präsenzuniversität. Die Chance, direkt im Anschluss einen Studienplatz zu erhalten, ist attraktiv. So bleibt man an der Uni wie bisher und kann weiterhin das Studentenleben genießen. Dafür reicht der passende Notendurchschnitt. Auch ein Wechsel an eine andere Präsenzuni, etwa im Ausland, kann in diesem Fall attraktiv sein.

Fernuni: Wann ist sie interessant?

Wer nach dem Bachelor zunächst ins Berufsleben gestartet ist, wird sich nach einiger Zeit für einen Master interessieren. Mit diesem höherqualifizierenden Abschluss sind meist die Berufschancen und vor allem die Verdienstmöglichkeiten deutlich besser. Sind die Wurzeln im Berufsleben gefestigt, wird der Sprung zurück an die Präsenzuni meist schwierig. In diesem Fall ist eine Fernuni meist die bessere Alternative: Sie bietet viel Flexibilität bei der zeitlichen und räumlichen Gestaltung. Darüber hinaus werden auch Studiengänge ohne NC angeboten. Für Berufstätige sind solche flexiblen Studiermöglichkeiten daher meist die bessere Variante. Sie lassen sich sehr viel einfacher mit den sonstigen Verpflichtungen vereinbaren.

 

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Wie man eine Mutter ermutigt, sich mit einem MBA oder Master an einer Business School weiterzubilden

Als Mutter sollte man sich bei MBA- und Master-Programmen willkommen fühlen. Schließlich werben Business Schools schon seit mehr als 20 Jahren dafür, dass Frauen ein MBA- oder Master-Studium abschließen. Während sich die Zahlen in den letzten Jahren stark verbessert haben – einige Spitzenschulen haben Klassen, in denen sich bis zu 40 Prozent Frauen befinden – haben sie immer noch nicht die Geschlechterparität erreicht.

Die Business Schools versuchen jedoch ständig, diese Zahlen zu erhöhen und mehr Frauen zur Anmeldung zu einem MBA- oder Master-Studium zu ermutigen. Es gibt zudem bereits viele Frauen, die in Business-Clubs auf dem Campus aktiv sind. Sogar einige Männer haben Unterstützung gezeigt, indem sie die Initiative „Männer als Verbündete“ an bestimmten Business Schools ins Leben gerufen haben.

Dennoch könnten MBA-Programme viel mehr tun, um Frauen zu unterstützen, die Kinder haben oder an einer Handelsschule schwanger sind. Hier sind einige Möglichkeiten, wie man Müttern den MBA- oder Master-Abschluss erleichtern kann.

Kinderbetreuung vor Ort

Eine Kindertagesstätte kostet Geld, viel Geld, und Vollzeit-MBA-Studentinnen müssen während des Studiums manchmal für bis zu zwei Jahre auf ihr Gehalt verzichten. Alleine die Kosten für die Kinderbetreuung können schon ausreichen, dass man sich als Mutter gegen ein Studium entscheidet. Hinzu kommen noch diverse Klassen- und Gruppenprojekte, ganz zu schweigen von Networking-Events am Campus oder in der Nähe der Business School, bei denen Mütter ihre Kinder nicht mitnehmen können.

Tatsache ist, dass deine Babys nur einmal klein sind. Man kann diese Tage nicht zurückbekommen. Eine Vor-Ort-Betreuung würde es einer Mutter ermöglichen, ihr Kind zwischen den Terminen zu besuchen und zu betreuen. Der Bequemlichkeitsfaktor darf dabei nicht unterschätzt werden. Natürlich könnten Business Schools Tagesbetreuungsgebühren verlangen, aber vielleicht könnten sie Rabatte oder andere Möglichkeiten bieten, um die Kosten abzudecken oder zumindest im Rahmen zu halten.

Orte, um Muttermilch zu pumpen

Eine MBA oder Master studierende Mutter hat oftmals ein Babys bzw. sehr kleines Kind, das noch gestillt werden sollte. Dies könnte aber auch für weibliche Fakultätsmitglieder und andere am Campus angestellte Frauen gelten. Wenn eine Mutter zwischen Haus und School hin und her jagen muss, um Muttermilch abzupumpen, dann versucht das in den meisten Fällen großen Stress und dieses Problem wurde auch schon des Öfteren von MBA Mütter angesprochen. Im Idealfall sollten die von der School angebotenen Pumpbereiche ruhig und sauber sein sowie ausreichend Privatsphäre gewährleisten.

Business Schools haben in ausgefallene Gruppentreffen und Inkubatoren investiert. Warum also sollte es nicht auch möglich sein, einer Mutter auf dem Campus einen Platz zur Verfügung stellen, wo sie Muttermilch für ihre Babys pumpen können und ihren Nachwuchs mit natürlicher, säuglingsgerechter Nahrung zu versorgen.

Pflege einer Kultur der Flexibilität

Niemand schlägt vor, dass Frauen sich in der Klasse oder im Büro ihrer Verantwortung entziehen können und sie müssen auch keine spezielle Behandlung bekommen. Aber Professoren und Mitschüler sollten Verständnis für ihre Situation haben. Im Grunde genommen sollten wir alle ein besseres Verständnis für das persönliche Leben unserer Mitmenschen entwickeln, nicht nur für Mütter.

Eine Mutter hat jedoch eine besondere Verantwortung, besonders in den frühen Lebenstagen ihres Kindes. Zum Beispiel, wenn eine Mutter zum Stillen nach Hause gehen muss, sollten Professoren verstehen, dass sie eventuell ein paar Minuten zu spät zum Unterricht kommt. Und wenn eine Mutter an einem speziellen Event nicht persönlich teilnehmen kann, dann sollte man es ihr ermöglichen, sich per Skype oder mittels einer Telefonkonferenz einzuklinken. Ziel sollte es sein, dass man Mütter dabei unterstützt, alle ihre Verantwortungen zu erfüllen.

Gelebte Inklusion

Business Schools haben große Fortschritte bei der Unterstützung von Frauen auf dem Campus gemacht. Die Harvard Business School beispielsweise unternahm große Anstrengungen um mehr Geschlechtergerechtigkeit in ihrem MBA-Programm zu schaffen. Andere Business Schools haben sich direkt an Frauen gewandt und versucht, ihnen den Erfolg vor Augen zu führen, den sie mit einem MBA-Abschluss erreichen können. Wenige Schools jedoch haben sich die Mühe gemacht, speziell Mütter zu unterstützen, die einen MBA oder Master erwerben wollen. Infolgedessen sind Mütter immer noch die Einhörner von MBA- und Master-Programmen.

Das Problem ist, dass Einhörner nicht immer das Gefühl haben, dass sie gut in den Mainstream passen. Viele MBA-Studenten vernetzen sich bis spät in die Nacht in Bars und sie treffen und unterhalten sich zwischen den einzelnen Kursen am Campus. Mütter können oftmals nicht daran teilnehmen und vollkommen unabhängig ihre Zeit einteilen bzw. mit den Kollegen und Kolleginnen verbringen. Mütter haben jeden Tag viele andere Dinge auf ihrer To-Do-Liste stehen.

Was also kann man eine einen MBA oder Master studierende Mutter tun? Man kann sich zum Beispiel erkundigen, wann sie für einen Kaffeeplausch am Campus oder für eine Unterhaltung über das Studium und über ihre Karriereziele Zeit hat. Sie wird die Aufmerksamkeit schätzen und sich freuen, wenn sie Zeit mit Studienkollegen verbringen und sich mit ihnen austauschen kann. Wichtig ist vor allem, dass die Unterstützung der Vielfalt auf einem Campus auch Mütter einschließt.

 

 

Text- und Bild-Quelle: www.topmba.com