Kategorie-Archiv: Allgemein

Sprachgewandte braucht das Land

Wer die Schule beendet hat, steht oftmals vor dem Problem, was nun als nächstes folgt. Soll ein Studium begonnen werden oder doch lieber erst einmal ein Work&Travel-Jahr in Australien vorgezogen werden? Wird ein Freiwilliges Soziales Jahr angestrebt oder doch lieber eine Ausbildung? Wer sich für das Studium entscheidet, steht nunmehr vor der schieren Vielfalt an Studiengängen, die es zu überblicken gibt.

Die Vielfalt ist der Schlüssel

Wer also noch keine genaue Vorstellung über den weiteren Verlauf seines Lebens hat, sollte sich zunächst einmal darüber Gedanken machen, worin Freude empfunden wird. Was macht Spaß und lässt sich in einem aussichtsreichen Berufsfeld wiederfinden? Wer mehrere Sprachen spricht, merkt schnell, dass die Welt offener wird und die Kommunikation auch mit den Menschen erleichtert wird, deren Sprache man nicht spricht, einfach weil die Hemmungen geringer sind. Kann man damit Karriere machen? Und scheinen Sprachen an sich vielleicht zu langweilig auf den ersten Blick?

„The more the merrier”

„Umso mehr, desto fröhlicher“ ist bestimmt ein Slogan, der auf die nächste WG Party passt, doch wenn es darum geht, die eigenen Fremdsprachen aufzuzählen, dann geht Qualität sicherlich vor Quantität. Was bringt es einem schließlich, in 10 Sprachen eine Begrüßung aussprechen zu können, aber keine richtig zu beherrschen? Für wen fremde Sprachen und Kulturen nun immer noch ein Highlight sind, sollte über die Arbeit als Übersetzer oder Dolmetscher nachdenken. Doch Achtung: Ein Sprachtalent zu sein, reicht allein nicht aus. Renommierte Übersetzungsbüros stellen hohe Anforderungen an ihre Übersetzer, um die Qualität ihrer Produkte, nämlich übersetzter Texte, aufrechterhalten zu können. So ist es etwa für Übersetzungsbüros wie Easytrans24.com selbstverständlich, dass Übersetzer Expertenwissen in einem Fachgebiet mitbringen.

Ein Job so vielfältig wie jede Sprache

Rein theoretisch darf sich jeder in Deutschland Dolmetscher oder Übersetzer nennen. Doch natürlich sind, wie bereits zuvor angedeutet, die Anforderungen in der Praxis deutlich höher. So muss ein Übersetzer nicht nur die Sprache und Kultur der Ausgangssprache perfekt verstehen, sondern auch den Stil der Vorgabe übernehmen können. Darüber hinaus bedarf es eines großen Wissens an Fachvokabular. Die Materie, über die geschrieben wird, muss verstanden werden, um korrekt wiedergeben zu können, was dort eigentlich geschrieben steht. Kleinste Fehler können hier fatale Folgen haben. Professionelle Übersetzer stellen sicher, dass die zu übersetzenden Texte fehlerfrei beim Auftraggeber ankommen.

Dolmetscher oder Übersetzer: die Qual der Wahl

Wer sich nun fragt, ob Dolmetscher und Übersetzer nicht doch eigentlich dasselbe sind, dem kann gesagt werden: „Nein, sie sind nicht derselbe Beruf.“ Ein Übersetzer überträgt meist Texte in Schriftform, während ein Dolmetscher mündlich übersetzt. Dies geschieht vielfach simultan. Jeder der beiden Berufe legt Wert auf unterschiedliche Fachkompetenzen und es wird vor dem eigentlichen Start der jeweiligen (Hochschul-) Ausbildung empfohlen, etwa durch Praktika einen Einblick in die jeweilige Berufswelt zu erlangen.

Der „Master-Abschluss“ ist das neue Schwarz

Auch wenn es nicht unbedingt notwendig ist, einen Master-Abschluss zu machen, so lohnt es sich meist dennoch. Menschen mit einem Master-Abschluss werden heutzutage höhere Jobchancen auf dem Arbeitsmarkt zugeschrieben. Da oftmals „nur“ ein Bachelor-Abschluss angestrebt wird, kann man sich mit dem Erreichen des Masters stark von der Masse absetzen. Es werden nicht nur höhere Abschlüsse erlangt, sondern zugleich auch vielfältigere Chancen. Natürlich ist ein Master-Abschluss an sich spezifisch ausgelegt, doch erhöht sich die Weite der Aufgabenfelder, die mit diesem speziellen Wissen erfüllt werden können. Dies funktioniert natürlich nicht nur in Deutschland, sondern auch auf der (ganzen) Welt. Hier sind natürlich wieder Sprachkenntnisse gefragt. Sprachen lernen lohnt sich also alle Mal.

 

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Mit einem Teilzeit-MBA die individuelle Karriere ankurbeln

Erfolgreich sein tut gut. Mit einem Teilzeit-MBA erfolgreicher zu werden finden manche besser! Zur individuellen Karrieresteigerung und beruflichen Netzwerkerweiterung wird diese Fortbildungsmaßnahme besonders bei Berufstätigen vielfach ins Auge gefasst. Kein Wunder, denn jene, die einen zufriedenstellenden Vollzeitjob besitzen, möchten ihre Stelle nicht für ein MBA-Vollzeitstudium aufgeben.

Wer weiterarbeiten und Geld verdienen sowie nebenbei sein Fachwissen ausbauen möchte, dem kommen berufsbegleitende MBA-Programme sehr zugute. Sie haben keinen Einfluss auf die bestehende Karriere und Ihr Abschluss hinterlässt beim Arbeitgeber sicherlich mehr als nur einen guten Eindruck.

Eine aktuelle Studie der Mannheim Business School belegt, dass die Präferenz für nebenberufliche Studienprogramme umso eindeutiger ist, je höher das im Beruf erreichte Karrierelevel liegt. Über 90 Prozent der Arbeitnehmer, welche bereits im Top-Management tätig sind, bevorzugen ein berufsbegleitendes Studium.

Vorteilhaft ist dabei, dass der Unterricht oftmals zum überwiegenden Teil im Internet stattfindet. Darüber hinaus gibt es Online-Lehrveranstaltungen und Lerninhalte, die am Computer zu bearbeiten sind. Auf diese Weise ist es möglich, voll im Berufsleben zu stehen und trotzdem am Lernprozess teilnehmen zu können. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Im Internet ist es egal, wie viele Studenten/-innen ein Programm absolvieren, somit bestehen natürlich auch keinerlei Beschränkungen, was die Teilnehmeranzahl betrifft.

Was den Lernstoff angeht, so wird von den Schools mit berufsbegleitendem MBA-Programm sehr darauf geachtet, dass der Umfang und Schwierigkeitsgrad auf jene Studenten/-innen ausgelegt ist, die neben dem Studium in Vollzeit arbeiten. Ein gutes Beispiel für derartige Studiengänge ist die Open University (OU), welche in England sehr beliebt ist, gefolgt von Deutschland als zweitgrößten Markt der OU-Programme.

Beim nach wie vor herrschenden Interesse rund um berufsbegleitende MBA-Studien sollte man aber nicht außer Acht lassen, dass auch die Arbeitgeber nicht unbeteiligt daran sind. Sie bewerben diese Art der akademischen Weiterbildung gerne, schließlich bleiben die Arbeitnehmer damit in ihrem Unternehmen und zugleich profitieren sie vom Bildungsmehrwert der Mitarbeiter. Aus diesem Grund beteiligen sie sich in vielen Fällen auch an den Studienkosten – nachfragen lohnt sich!

 

 

Text-Quelle: ESA GmbH

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Raus aus dem Studium an der Uni, rein ins Büro – und in den Dauerstress?

Der Abschluss ist in der Tasche und sogar der Job nach dem Studium schon sicher. Die Vorfreude auf die ersten Erfahrungen (und das erste Gehalt) ist bereits da und dennoch macht man sich so seine Gedanken:

  • 8 Stunden oder mehr am Tag arbeiten – kann ich das?
  • Kann ich allen Anforderungen gerecht werden?
  • Was passiert, wenn ich es nicht schaffe?
  • Wenn ich so lange arbeite, schaffe ich es dann noch regelmäßig einzukaufen, oder muss ich mir dafür sogar frei nehmen?

Die individuellen fachlichen Kompetenzen kann man kaum vorab testen. Aber man kann sich wichtige Soft-Skills beibringen, die den Büro-Alltag leichter, lockerer und stressfreier machen. Beim renommierten Anbieter kompakttraining kann man unterschiedliche Zeit-Management Kurse buchen.

Was bedeutet Zeit-Management und welche Rolle spielt es im Arbeitsalltag?

Zeit-Management ist die Fähigkeit, Aufgaben zu ordnen, zu priorisieren und konzentriert zu erledigen. Besonders wichtig ist hierbei – wie auch im Studium – die Selbstdisziplin. Niemand wird die eigenen Aufgaben ordnen, man muss sich stets selbst dazu aufraffen und sich an den selbst erarbeiteten Plan halten. Wenn neue Aufgaben dazukommen, muss man sich jedes Mal aufs Neue entscheiden: Ist diese Aufgabe wichtiger als die, an der man gerade arbeitet? Wenn nicht, wo auf der Prioritätenliste ist sie einzuordnen?
Allerdings ist es heutzutage nicht mehr damit getan, die eigenen Aufgaben im Blick zu behalten. Oft kommt es in Büros vor, dass ganze Teams an kleinen Teilbereichen einer großen Aufgabe arbeiten. Wenn sich dann der eine Teil nicht mit dem anderen abstimmt, bringt das beste persönliche Zeitmanagement nichts. Es kommt zu Verzögerungen, die entweder der Rest des Teams, die Chefetage, die Kunden oder alle drei Gruppen verärgern können. Daher ist essentieller Bestandteil eines guten Zeit-Managements immer die Abstimmung mit den Leuten, mit denen man zusammenarbeitet. Daher gehört zu einem gesunden Zeit-Management auch immer ein gewisses Maß an Flexibilität.

Einfach zu wenig Zeit – Was tun?

Eine Sache muss man sich klar machen: Alle haben dieselbe Zeit zur Verfügung. Es ist einzig und allein die Nutzung, die den Unterschied macht. Daher ist es wichtig, potentielle „Zeit-Killer“ frühzeitig zu identifizieren und in weniger essentielle Lebensbereiche als das Berufsleben zu schieben. Das kann das ausgedehnte Surfen in sozialen Medien sein, die zu lange Mittagspause mit dem Kollegen oder das angenehme Gespräch in der Buchhaltung. Sind solche „Zeit-Killer“ aus dem Arbeitsalltag verschwunden und in den Feierabend verschoben worden, lässt sich schon wesentlich entspannter arbeiten. Wer nun denkt, dass diese Effizienz dem Sozialleben nicht gut tut, dem sei gesagt: Die Menschen im eigenen Umfeld merken sehr gut, ob man gestresst ist. Ist man weniger gestresst, strahlt man Ruhe und Gelassenheit aus, die viele Mitarbeiter im Büro suchen. Diese Ruhe ist nebenbei eine der wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale in der Führungsebene von Großunternehmen. Hektiker sind dort nicht gern gesehen, gewollt ist der strukturierte Typ, der im größten Chaos noch gelassen bleibt und entscheiden kann, welche Aufgaben selbst erledigt, welche delegiert und wann sie in welcher Reihenfolge erledigt werden müssen. Hier sei erneut gesagt: Auch diese Typen haben nicht mehr Zeit als alle anderen. Sie sind lediglich geübter darin, die Zeit sinnvoll zu nutzen, die sie haben. Möchte man sich selbst ein Zeit-Management System aneignen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Eine ist die ABC-Analyse oder das Pareto-System, das hier erklärt wird. Eine andere Option ist das Eisenhower-Prinzip. All diese Möglichkeiten sind jedoch nur ein paar von unzähligen Möglichkeiten, wie man sich seinen (Arbeits-)Alltag stressfreier gestalten kann.

Arbeit ist nicht alles

Eine Sache, die bei keiner Form des Zeit-Managements zu kurz kommen darf, ist die Freizeit. Sport, Erholung, Treffen mit Freunden, dem Partner und Familie: All diese Dinge sind unglaublich wichtig für die Psyche und sollten niemals im Zeitplan fehlen. Nur, wer ein persönlich passendes Gleichgewicht zwischen fokussierter Tätigkeit, körperlicher Auslastung und angenehmem Müßiggang findet, kann sein volles Potential entfalten. Es kann daher besonders bei freier Arbeitseinteilung hilfreich sein, die Arbeit in Blocks einzuteilen und sich von vornherein nach bestimmten Blocks Pausen, den Feierabend oder gar Urlaub vorzunehmen. Auf diese Weise muss man Aufgaben nicht mitten in der Bearbeitung abbrechen und sich nach einer Auszeit wieder neu einarbeiten.

 

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Ein MBA-Studium ohne Hochschulabschluss oder Vorstudium? Warum nicht!

Wer ein MBA-Studium anstrebt, aber keinen Bachelor- oder Diplomabschluss oder ein vergleichbares akademisches Erststudium absolviert hat, den informieren wir diesmal über die unterschiedlichen Möglichkeiten. Sie sind jeweils abhängig von der individuellen Vorbildung und der beruflichen Laufbahn.

Weiterbildungen mit akademischen Hochschulabschlüssen gibt es zum Beispiel für Personen, die als Fachwirt, Fachkaufmann, Meister oder Betriebswirte der Industrie- und Handelskammern arbeiten oder für Absolventen von Wirtschafts- und Verwaltungsakademien. Darüber hinaus sind manche Master-Programme auch speziell auf Arbeitnehmer mit langjähriger Berufserfahrung als Spezialist oder als erfahrene Führungskraft zugeschnitten.

Die derzeit angebotenen Studienprogramme sind selten ausdrücklich auf Personen ohne Erststudium ausgerichtet, denn der ursprüngliche Studienweg führt immer noch über ein akademisches Erststudium in Form eines Bachelors, Diploms oder einen anderen akademischen Hochschulgrad. Nichtsdestotrotz wird der Wunsch zur nebenberuflichen Weiterbildung auf Hochschulniveau in der Wirtschaft honoriert und in der Hochschullandschaft die Möglichkeit geboten, einen Master-Abschluss zu erlangen.

Details zu den Voraussetzungen

Wer kein akademisches Erststudium vorweisen kann, der benötigt zumindest eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens dreijährige fachlich einschlägige Berufserfahrung. Natürlich gibt es auch Möglichkeiten für all jene Interessierten, die kein Abitur oder Fachabitur haben, am besten kontaktiert man dafür direkt den jeweiligen Anbieter. Zusätzlich zu den zuvor erwähnten Kriterien wird ein Eingangstest gefordert, der die Befähigung zum Studium nachweisen soll. Ist der Eingangstest erfolgreich bestanden, so bedeutet dies auch die Zulassung zum Probestudium und sagt aus, dass man an den gleichen Klausuren teilnehmen kann wie jene Studienkollegen mit akademischem Erststudium. Sind alle erforderlichen Klausuren bestanden, so erfolgt die Anmeldung als Regelstudent.

Welche Anbieter gibt es?

Einen MBA ohne bestehenden Bachelor-Abschluss bietet zum Beispiel die Fachhochschule Koblenz an. Das Studienprogramm befasst sich mit allgemeinem Managementwissen und vermittelt darüber hinaus Fachwissen in den sechs Vertiefungsrichtungen Marketing, Produktionsmanagement, Logistikmanagement, Sanierungs- und Insolvenzmanagement, Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Freizeit- und Tourismuswirtschaft und Unternehmensführung/Finanzmanagement. Damit man dieses Studium ohne akademischen Abschluss aufnehmen kann, sind einerseits das Abitur oder Fachabitur und mindestens 5 Berufsjahre in einer der genannten Fachrichtungen nachzuweisen. Die vor dem Studienstart gesammelte Berufspraxis muss einerseits einen starken Bezug zur gewählten Fachrichtung haben und sollte andererseits überwiegend in einer Führungsposition, am besten mit Personal-, Budget-, und Projektverantwortung ausgeübt worden sein. Auslandserfahrung ist von Vorteil, aber keine Pflicht. Vor Studienbeginn gibt es eine Einstufungsprüfung und wenn diese bestanden wurde, erhält man 180 ECTS-Punkte (ECTS steht für European Credit Transfer and Accumulation System, es ist ein europaweit anerkanntes System zur Anrechnung von Studienleistungen). Die Punkteanzahl wird dabei mit einem Bachelor-Abschluss gleichgesetzt, in der Folge kann man mit dem Master-Studium beginnen.

In Hamburg findet man die Allfinanzakademie, welche einen der bekanntesten Master-Studiengänge für Nichtakademiker anbietet. Diese Akademie wird als privates Unternehmen geführt und kooperiert mit einer ausländischen Universität, die wiederum einen in Deutschland anerkannten MBA-Abschluss verleiht. Studieninteressierte können dort zwischen den zwei Studienfächern General Management und Finanzmanagement auswählen.

Ein weiterer Anbieter für ein Master-Studium ohne vorherigen Hochschulabschluss ist die Universität Koblenz-Landau. Dazu gibt es die beiden Fachrichtungen Energiemanagement und Gesundheitsmanagement mit dem sogenannten Weiterbildungsmaster, welcher mit dem akademischen Master of Science und Master of Arts abgeschlossen werden kann. Die Fachrichtung Gesundheitsmanagement wird oft von Fachkräften aus dem Gesundheitswesen gewählt, die in Heilhilfsberufen als Gesundheitspfleger, Rettungsassistent, Physiotherapeut, Logopäde, Ergotherapeut tätig sind. Vor dem Studium muss eine Einstufungsprüfung abgelegt werden, außerdem sind fünf Jahre Berufserfahrung in der Branche nötig sowie der Nachweis eines Fachabiturs oder eines allgemeinen Abiturs.

An der Europäischen Fernhochschule in Hamburg besteht für Interessenten ohne ersten Hochschulabschluss die Möglichkeit, im Rahmen eines 6-monatigen Qualifizierungsprogrammes die für ein MBA-Studium notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Sobald 3 Module erfolgreich abgeschlossen wurden, kann mit dem MBA in General Management, dem Master of Arts in Business Coaching und Change Management oder mit dem Master of Science in Wirtschaftspsychologie begonnen werden.

Zur Lage in Österreich

In Österreich gibt es die Donau-Universität Krems, eine staatliche Weiterbildungsuniversität, die auf berufsbegleitende und praxisorientierte Weiterbildungsstudiengänge spezialisiert ist. Als angehender Student steht dort eine Vielzahl an Studiengängen mit den verschiedensten Fachrichtungen zur Auswahl, die man allesamt ohne Erststudium oder Bachelor studieren kann. Mit Hilfe eines modularen Systems erlangt man in einer nicht akademischen Weiterbildung diverse Zertifikate, die später – so man sich für einen Master-Abschluss entscheidet – von der Universität dafür angerechnet werden. Dieses Modell ist optimal für all jene Interessenten, welche noch keine endgültige Entscheidung treffen und vor einem etwaigen Studium testen wollen, ob die hohen Anforderungen zu bewältigen sind.

Eine Alternative in Großbritannien

Ein weiteres Beispiel für eine School, an der man einen MBA ohne Hochschulabschluss erlangen kann, ist die Open University, die als größte staatliche Fernuniversität ihren Hauptsitz in Großbritannien hat. Die OU bietet eine sehr große Anzahl an Bachelor- und Master-Studiengängen, welche mit unterschiedlicher Vorbildung und ohne akademisches Erststudium zum Master-Grad führen. Wer sich für ein Studium an der OU interessiert, sollte jedoch über gute bis sehr gute Englischkenntnisse verfügen. Das Studium ist modulartig aufgebaut und wird mit einer Master-Thesis (einer schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit) beendet. Für ein MBA-Studium an der OU muss man nicht nach Großbritannien ziehen, die School verfügt nämlich über Niederlassungen in Hamburg, München und Köln. Übrigens bietet die OU MBA-Studien an, welche ein Akkreditierungssigel von gleich drei anerkannten Akkreditierungsagenturen tragen, nämlich jenes von EQUIS, AACSB und AMBA. Das ist deshalb bemerkenswert, da es weltweit nur etwa 50 Business Schools mit drei Akkreditierungen gibt und zusätzlich sind die Studien auch für Nichtakademiker zugelassen.

Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass die Anzahl an Master-Studiengängen für Nichtakademiker derzeit als überschaubar bezeichnet werden kann, eine langfristige Zunahme ist jedoch nicht ausgeschlossen.

 

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MBA-Studienfinanzierung

Für angesehene und renommierte Business Schools muss für die MBA-Studienfinanzierung meist auch ein sehr hoher Preis bezahlt werden. Deshalb sollte man wissen, welche Kosten damit verbunden sind und wohin das Geld fließt.

Die Kosten eines MBA-Programms sind normalerweise um einiges höher als die eines anderen Masters. Hierbei gibt es wiederum Unterschiede zwischen den einzelnen Programmen, abhängig von Institution (ob privat oder staatlich) und Land, in dem der MBA angeboten wird. Der Preis sollte jedoch nicht als Qualitätsmerkmal eines MBA angesehen werden!

In vielen Fällen hängt der Preis eines Programms sehr stark von der Bekanntheit einer School ab. Wie bei anderen Markenprodukten wird dabei eine Teilsumme für den Namen (also der „Marke˜) der Business School bezahlt. Man sollte sich also sehr genau im Klaren sein, was man vom MBA-Studium erwartet, wie viel Budget man dafür zur Verfügung hat und ob das ausgewählte Studium diese Vorstellungen erfüllen kann.

Bei der Berechnung der Kosten zur MBA-Studienfinanzierung sollte man nicht allein die Studiengebühren mit einbeziehen und außerdem auch die Lebenserhaltungskosten nicht außer Acht lassen. Für ein Studium an einer international renommierten School in den USA sollte man Kosten in der Höhe von bis zu $ 90.000 pro Jahr einkalkulieren. Diese enthalten die folgenden Ausgaben:

  • Studiengebühren
  • Universitäre Gesundheitskosten
  • Gesundheitsversicherung
  • Programm-Support-Kosten
  • Wohn- und Betriebsmittelkosten
  • Verpflegung und Anderes

Im Vergleich kosten die Studiengebühren der Programme an der Lancaster Universität in England nur zirka die Hälfte der Ausgaben in den USA, denn in Großbritannien sind zum Beispiel die Wohnkosten nicht so hoch wie in Harvard. Dennoch können die Wohnkosten in Großstädten wie etwa London empfindlich hoch ausfallen und zu diesen gesellen sich dann noch folgende Ausgaben:

  • Studiengebühren
  • Unterbringung
  • Verpflegung

Wichtig ist: Achten Sie bei den Kosten, was dabei genau inkludiert ist. Sind Materialkosten inbegriffen? Sind Auslandssemester oder Praktika im Preis enthalten und werden diese von der Business School organisiert? Sind andere Services dabei, wie z.B. die Jobberatung für Absolventen? Das sind wichtige Themen, die bei einer Entscheidung eine wichtige Rolle spielen sollten.

Des Weiteren gilt es zu beachten, welche Art von MBA angestrebt wird. Bei einem Vollzeitstudium kann man nebenbei nicht arbeiten. Man muss also mit hohen Kosten des Studiums und in dieser Zeit mit wenig Einkommen rechnen. Nicht zu vergessen ist gegebenenfalls der Umzug in eine andere Stadt und die Reisekosten. Der Zeitraum des Studiums ist allerdings viel kürzer.

Eine der allerwichtigsten Vorkehrungen, bevor man sich in einem Programm inskribiert, ist, dass man für die MBA-Studienfinanzierung eine Kostennutzenanalyse erstellt bzw. den Ertrag der Investition berechnet. MBA-Programme sind zweifellos teuer. Wenn man jedoch bedenkt, dass Abgänger einer renommierten Business School um ein Vielfaches mehr verdienen, als vor dem Studium, dann kann sich ein solches Studium sehr schnell auszahlen.

Der durchschnittliche Verdienst eines MBA-Absolventen ist recht unterschiedlich und abhängig vom jeweiligen Land und der Branche, in der man tätig ist. Untersuchungen ergaben, dass Abschlüsse an europäischen und asiatischen Business Schools ebenso hohe Gehälter wie in den USA ermöglichen. Auch Unternehmen berücksichtigen die hohen Standards, selbst wenn es sich bei den Absolventinnen und Absolventen nicht um Abgänger amerikanischer Business School handelt.

Ein hohes Gehalt nach einem MBA-Studium kann natürlich nicht garantiert werden. Der „Return of Investment˜ (ROI) ist natürlich auch abhängig von der Marktsituation und dem Programm, an dem man teilnimmt. Je angesehener eine Business School, desto mehr Gehalt kann man nach dem Studium erwarten (abhängig auch von Branche oder Sparte) und umgekehrt. Um das Geld weise zu investieren, sollte man sich also darüber im Klaren sein, wie viel man mit einem MBA in der jeweiligen Branche verdient, welche Business School dafür am besten geeignet ist und welche den Anforderungen am ehesten entspricht. Man sollte genau wissen, wie viel Geld man zur Verfügung hat, wie viel man bereit ist zu investieren, Bsp. „Was habe ich bereits und was brauche ich noch?“ und wie viel Zeit man für das Studium investieren will. All diese Faktoren geben einen genaueren Aufschluss darüber, wie man das Budget am besten überprüfen und einteilen kann.

 

 

Text-Quelle: ESA GmbH

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Während des MBA-Studiums weiterbilden

Traditionell ist eine Weiterbildung eine berufsbegleitende Maßnahme. Aber warum sollte es nicht möglich sein auch neben dem MBA-Studium alle Vorteile einer gezielten Fortbildung zu nutzen? So können die für den Berufseinstieg nötigen Pluspunkte gesammelt werden und sich sogar ganz neue Tätigkeitsfelder neben dem Studium erschließen. Welche Möglichkeiten für eine Weiterbildung parallel zu Vorlesungen und Seminaren gibt es? Wie viel kosten diese Maßnahmen? Und wie sieht so eine Weiterbildung überhaupt aus? All diesen Fragen soll im Folgenden auf den Grund gegangen werden.

Faktor Zeit: Wie viel davon sollte für eine Weiterbildung neben dem Studium eingerechnet werden?

Generell sprechen viele Punkte für eine Weiterbildung gerade neben dem MBA-Studium. Doch oftmals kann die zeitliche Belastung so einer Fortbildung eher schlecht eingeschätzt werden. Diese Bedenken lassen sich jedoch, je nach Maßnahme, leicht aus dem Weg räumen. Einfache Weiterbildungen wie zum Beispiel Extra-Kurse an der Universität sind meist nicht so zeitintensiv, da sie oft nicht vollkommen Fach-fremd sind. Auch können die Semesterferien ganz gezielt zur Weiterbildung genutzt werden. Zudem entfällt während dem Studium weniger Zeit auf Familie oder berufliche Verpflichtungen – eine Fortbildung, selbst wenn sie etwas zeitintensiver sein sollte, lässt sich also in der Regel gut in den Studien-Alltag integrieren.

Welche Varianten der Weiterbildung gibt es?

Je nach Fachgebiet oder Anbieter gibt es unterschiedliche Arten einer Weiterbildung. In der Regel werden diese Formen an Weiterbildungen angeboten:
– Vollzeit-Kurse, die innerhalb von kurzer Zeit viel Wissen vermitteln.
– Abendschul-Varianten, die den Stoff meist wöchentlich, in kleineren Gruppen und nach Ende der regulären Arbeitszeiten aufbereiten.
– Online-Weiterbildungen zum Beispiel bei der ils, die bequem von zu Hause aus besucht werden können.
Bei der Auswahl sollte vor allem darauf geachtet werden, wie viel Zeit eingeplant wird und welches Angebot am sinnvollsten für den jeweiligen MBA-Studiengang ist. Aber auch persönliche Präferenzen und die generelle Bereitschaft zum Lernen spielen eine Rolle.

Fachgebiete gezielt kennen lernen

Eine Weiterbildung kann die perfekte Ergänzung zum meist eher theoretischen Studium darstellen. Während an der Universität der Stoff eher reine Lerninhalte abbildet, kann eine Fortbildung gezielt praktisch angelegt sein. Das heißt, Studierende des Faches MBA können sich so nicht nur auf einen bestimmten Fachbereich spezialisieren, sondern auch direkt in die Praxis eintauchen. So können auch Aspekte, die im Studium oder an der Universität im Allgemeinen nicht ausreichend oder gar nicht behandelt werden, durch eine Weiterbildung ergänzt werden. Auch bei Bewerbungen können potentielle Arbeitgeber sich so von zusätzlichen Qualitäten neben den regulären Studiums-Inhalten überzeugen lassen.

Fachspezifische Angebote nutzen

Besonders betriebswirtschaftliche Weiterbildungen sind heute sehr beliebt. Für MBA Studiengänge und Master-Studien im Bereich IT eignen sich diese Angebote exzellent. Ökonomisches Know-how ist heute in allen Bereichen gefragt – wer diese Thematiken im regulären Studium nicht ausreichend genug behandelt sieht, der kann hier mit Weiterbildungen direkt an der Wissenslücke ansetzen. Egal ob erweitertes Basis- oder richtiges Expertenwissen: Seminare und Fortbildungen gibt es zahlreiche:
– IT-Kurse zu Cloud-ERP Systemen mit all ihren Funktionen
– Buchhaltungsfortbildungen von zertifizierten Anbietern
– Management-Kurse zu Mitarbeiterführung oder Zeit-Verwaltung
– Etc.
Wer sich nicht sicher ist, welche die passende Weiterbildung ist, kann sich auch bei den meisten Anbietern online informieren. Aber Vorsicht bei der Auswahl der Kurse.

Weiterbildung ist nicht gleich Weiterbildung

Gerade im Bereich der berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildung gibt es unter den Anbietern leider zahlreiche schwarze Schafe. Für wirklich tiefgreifendes Wissen lohnt es sich ein sogenanntes Zertifikatsstudium zu absolvieren. Das heißt, dass so eine Weiterbildung entweder staatlich geprüft ist, oder mindestens mit einem tatsächlichen Zertifikat abgeschlossen wird. Gute und zertifizierte Weiterbildungen erkennt man oft daran, dass sie entweder ein offizielles Gütesiegel tragen oder von Einrichtungen wie der IHK, von staatlichen oder universitären Einrichtungen angeboten werden.

Kosten für eine Weiterbildung

Die Investitionen in eine Weiterbildung fallen je nach Version ganz unterschiedlich aus. So kostet beispielsweise ein mehrwöchiger Crash-Kurs an einer renommierten Fachakademie logischerweise mehr, als ein Online-Seminar. Allerdings kann sich diese Ausgabe über kurz oder lang auch wieder bezahlt machen. Entscheiden ist oftmals auch nicht primär der Kosten-Faktor, sondern eher der Nutzen, den ein MBA-Student daraus ziehen kann.

Durch eine Weiterbildung nach oben auf der Karriere-Leiter?

Leider denken immer noch viel zu viele, dass eine Handvoll Weiterbildungen sie auf der Karriere-Leiter schnell ganz nach oben befördern. Natürlich bringt es bei der Einstellung gewisse Vorzüge mit sich, erweitertes Wissen vorzeigen zu können. Auch im Berufsalltag sind diese Soft-Skills als wichtig zu erachten. Allerdings sollte bei der Zahl der Weiterbildung sorgfältig zwischen Quantität und Qualität unterschieden werden. Trotzdem gilt: Fast jede Fortbildung kann einen MBA-Studenten voranbringen, egal ob persönlich oder fachlich. Im Fokus sollte also nicht primär der Nutzen für die kommende Karriere stehen, sondern eher die generelle Entwicklung und Spezifikation in einem Teilbereich der MBA.

 

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Über Abkürzungen, die rund um den MBA oder Master am häufigsten auftauchen

Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein MBA- oder ein Master-Studium zu absolvieren, der kommt unweigerlich mit den vielfältigsten Abkürzungen in Kontakt. Wir listen nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge jene auf, von denen Sie mit großer Wahrscheinlichkeit hören oder lesen werden – und wir erklären, was sich hinter der jeweiligen Kurzform verbirgt.

AACSB
AACSB heißt „American Assembly of Collegiate Schools of Business“ oder auch „Association to Advance Collegiate Schools of Business.“ Zu ihren Mitgliedern zählen die Mehrheit der führenden US-Universitäten und viele Top-Unternehmen. Die AACSB ist eine US-Akkreditierungseinrichtung für MBA Ausbildungsprogramme. Von der Akkreditierung durch die AACSB hängt es ab, ob man in Deutschland einen in den USA erworbenen MBA führen darf, ein Stipendium bewilligt bekommt oder ob die Universität in eines der großen US-Hochschul-Rankings aufgenommen wird. Die AACSB akkreditiert weltweit; eine Akkreditierung durch die AACSB ist der international anerkannte Qualitätsbeweis für ein MBA-Programm.

ACQUIN
Das Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungs-Institut (ACQUIN) ist als größte von insgesamt 6 Akkreditierungsagenturen bekannt, welche im Auftrag der deutschen Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen die fachlich-inhaltliche Begutachtung von Studiengängen mit den Abschlüssen Bachelor/Bakkalaureus und Master/Magister national und international durchführt.

ACQUIN ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein und wird von seinen Mitgliedern getragen, dazu zählen mittlerweile über 100 Hochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn, dem Mittleren und Nahen Osten, Kasachstan, China und den USA, sowie wissenschaftliche Berufs- und Fachverbände. Der Hauptsitz der Sitz der Geschäftsstelle befindet sich in Bayreuth, Gründungspräsident war Klaus Dieter Wolff.

AMBA
Die AMBA ist die renommierteste britische Akkreditierungsinstitution. Sie akkreditiert in erster Linie britische MBA-Programme. Als Mitglieder kommen Studenten und Absolventen britischer MBA-Programme sowie ausgewählter ausländischer MBA-Programme in Betracht. Wer ein britisches MBA-Programm bucht, sollte unbedingt darauf achten, dass es von der AACSB, durch die EFMD (nach EQUIS) oder durch die AMBA akkreditiert wurde.

AHPGS
Die Akkreditierungsagentur im Bereich Gesundheit und Soziales (AHPGS) zeichnet sich als interdisziplinäre und multiprofessionelle Organisation aus, deren Hauptaufgabe darin liegt, Bachelor- und Master-Studiengänge im Bereich Gesundheit und Soziales sowie in angrenzenden und verwandten Handlungsfeldern (Programmakkreditierung) und die internen Steuerungs- und Qualitätssicherungs-systeme (Systemakkreditierung) an Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen zu akkreditieren.

Die AHPGS arbeitet als eingetragener gemeinnütziger Verein, welcher von den Fachbereichstagen beziehungsweise von Dekankonferenzen der Heilpädagogik, Pflege, Gesundheit und Sozialen Arbeit, Vertreterinnen und Vertretern der wissenschaftlichen Fachgesellschaften sowie von einschlägigen Berufs-, Fach- und Trägerverbänden aus den relevanten Handlungsfeldern und von Privatpersonen getragen wird. Erklärtes Ziel der AHPGS ist es, die Qualitätssicherung, Akademisierung und Professionalisierung der Gesundheits- und Sozialberufe in Deutschland zu unterstützen.

AKAST
Die öffentlich-rechtliche Bonner Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland ist gesetzlich dazu beauftragt, das System der Qualitätssicherung in Studium und Lehre durch Akkreditierung von Studiengängen zu organisieren. Zu diesem Zwecke werden beispielsweise Regeln zur Akkreditierung von Studiengängen und zur Systemakkreditierung beschlossen. Außerdem führt AKAST die Zulassung von Akkreditierungsagenturen durch. Die Stiftung ist auch unter der Kurzbezeichnung Akkreditierungsrat bekannt.

ASIIN
Der 1999 als unabhängiger gemeinnütziger Verein gegründete ASII fusionierte 2002 mit der Akkreditierungsagentur für Studiengänge Chemie, Biochemie und Chemieingenieurwesen an Universitäten und Fachhochschulen, woraus der heutige ASIIN entstand. Die Düsseldorfer ASIIN e.V. (Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik e.V.) setzt sich national wie international für die Anerkennung, Vergleichbarkeit und Qualitätsprüfung(Akkreditierung) von Bachelor- und Masterstudiengängen ein. Die ASIIN e.V. gehört zu den insgesamt zehn vom Akkreditierungsrat geprüften Akkreditierungsagenturen.

AStA oder StuRa
Das sind die wichtigsten Gremien für Studierende. AStA steht für Allgemeiner Studierendenausschuss und ist die „Regierung“ für Studenten. Er wird vom Studierendenparlament gewählt und führt Aufgaben wie Sozial- und Wohnungsberatung durch. Außerdem ist er für die Verhandlung zum Preis des Semestertickets und die Vergabe des ISIC zuständig. Den StuRa (Studentenrat) gibt es in vielen ostdeutschen Unis. Er hat sowohl Aufgaben vom AStA als auch von Parlament.

BAföG
Das Bundesausbildungsförderungsgesetzgibt es seit 1971 und bietet Studentinnen und Studenten mit knappem Budget Beihilfe vom Staat. Pünktlich im Oktober überfüllt sich dann das BaFöG-Amt, denn im Herbst muss der Antrag eingereicht werden. Neben dem Studenten müssen auch die Eltern ihr Einkommen und Vermögen offenlegen. Das BAföG ist maximal 670 Euro hoch, wovon die Hälfte aber nach dem Studium zurückgezahlt werden muss.

ECTS
Das ECTS, European Credit Transfer (and Accumulation) System, soll Leistungen von Studenten vergleichbar machen, sodass diese beim Wechsel von einer Hochschule zur anderen angerechnet und akkumuliert werden können. Studenten, die ein Modul erfolgreich absolviert haben, bekommen dafür eine festgelegte Anzahl an Leistungspunkten oder „Credit Points“. Diese Art der Bewertung von Leistungen ist typisch für Bachelor- und Master-Studiengänge.

Die Leistungspunkte (LP) sollen die durchschnittliche Arbeitslast des Studiums (den „Work Load˜) repräsentieren. Grundlage für die Vergabe der Leistungspunkte ist die Annahme eines in Stunden gemessenen durchschnittlich zu leistenden Arbeitsaufwandes für das Studium. Der Aufwand von 1500 – 1800 Stunden pro akademisches Jahr drückt sich in 60 LP aus. Ein Leistungspunkt entspricht somit 25 bis 30 Arbeitsstunden. Mit dem ECTS-System kann über die Semesterwochenstunden der durchschnittliche Lern-, Vor- und Nachbereitungsaufwand einer Veranstaltung berücksichtigt werden. Im Fall von Modulen mit erhöhter Arbeitslast ist diese durch die Anwesenheit an der Universität (Semesterwochenstunden) zwar nicht ersichtlich; jedoch durch die Zahl der erworbenen LP, wo die LP für das gesamte Modul die Summe des Aufwandes für die einzelnen Modulteile repräsentieren. Für Veranstaltungen mit gleicher Anwesenheitszeit können daher unterschiedlich viele LPs erworben werden.

EDEXCEL
Dieses britische Unternehmen wurde 1996 als Organisation gegründet, welche sich mit der Qualifizierung von akademischer und beruflicher Weiterbildung in den Fachbereichen Mathematik, Wissenschaft, Sprachen und Geschichte befasst. EDEXCEL ist international gesehen der größte Prüfungsausschuss in privaten Händen. Mit Abschluss einer EDEXCEL-Prüfung erhält man ein entsprechendes international anerkanntes Zertifikat als Beleg für die erfolgreiche Absolvierung.

EDUQUA
Hinter dem Begriff EDUQUA verbirgt sich ein Schweizer Zertifizierungsverfahren für Weiterbildungsinstitutionen. Es besteht seit dem Jahr 2000 und sichert die Qualität von Weiterbildungsangeboten. Eine Institution, welche dieses Zertifikat besitzt, kann es auf dem Markt  als Qualitätszertifikat anführen.

Es bietet Konsumentinnen und Konsumenten im Sinne eines Qualitätslabels eine Garantie für die Gesamtqualität eines Bildungsinstituts. Dieses Zertifikat gilt in vielen Schweizer Kantonen als Voraussetzung dafür, dass öffentliche Gelder zugesprochen werden können. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) empfiehlt ihren Mitgliedern deshalb, bei der Vergabe von Beiträgen an private Bildungsanbieter auf dieses Zertifikat zu achten.

EFMD
Die European Foundation for Management Development (EFMD) wurde 1972 in Brüssel gegründet und ist eine internationale Organisation in der Rechtsform eines Vereins, welche sich mit der Akkreditierung von Business Schools und verschiedenen Managementausbildungsprogrammen befasst. Die EFMD hat in Deutschland rund 44 Mitglieder, zu denen vor allem DAX-Unternehmen, öffentliche und private Universitäten, Wirtschaftshochschulen und Technische Universitäten gehören. Die Organisation beschäftigt sich auch mit  dem Austausch von Best Practice und dem Benchmarking in den Bereichen Managementaus- und Weiterbildung.

EQUIS
EQUIS ist die Abkürzung für „European Quality Improvement System“. Daher handelt es sich um ein System zur Akkreditierung von Business Schools, das 1997 von der European Foundation for Management Development (EFMD) in Brüssel eingeführt wurde. Die von der Kommission der Europäischen Union unterstützte Initiative wurde in enger Kooperation mit den bereits bestehenden nationalen, europäischen Akkreditierungsinstitutionen umgesetzt.

Ziel dieser Initiative ist es, ähnlich wie in den USA, von der dortigen Akkreditierungseinrichtung AACSB, einen einheitlichen europäischen Qualitätsstandard für Business Schools einzuführen, der internationale Ansprüche erfüllt.

EPAS
EPAS ist ein internationales System zur Programmakkreditierung. Es bewertet die Qualität von Wirtschafts- und Managementprogrammen mit internationaler Ausrichtung und akkreditiert diese entsprechend. Dabei wird jedes Programm eingehend rezensiert und mit anderen internationalen Programmen verglichen. EPAS beruht auf denselben Prozessschritten wie EQUIS.

Evalag
Die im Jahr 2000 gegründete Evalag (Evaluationsagentur Baden-Württemberg) ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts entstand auf Grundlage von Vereinbarungen zwischen dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und den Hochschulen des Landes. Evalag ist gemeinnützigen Zwecken verpflichtet und unterstützt als Kompetenzzentrum für Qualitätssicherung sowie Qualitätsentwicklung bundesdeutsche sowie internationale Hochschulen, andere wissenschaftliche Einrichtungen und Ministerien in ihrem Engagement um Qualität in Lehre, Forschung und Dienstleistungen. Evalag kümmert sich um die Koordination und Begleitung von Evaluationsverfahren, führt Audits der institutionellen Qualitätssicherung durch, berät im Bereich Qualitätsmanagement und organisiert darüber hinaus Begutachtungsverfahren im Rahmen der Wissenschaftsförderung.

FIBAA
Die FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) ist eine Akkreditierungsagentur, die im Auftrag des Akkreditierungsrates die fachlich-inhaltliche Begutachtung von Studiengängen durchführt. Sie ist eine trinationale Stiftung. Der Stiftungssitz ist in Zürich, die Hauptgeschäftsstelle befindet sich in Bonn. Hauptarbeitsfeld der FIBAA ist die Begutachtung wirtschaftswissenschaftlich orientierter Studiengänge. Anerkannt ist sie vom Deutschen sowie vom Niederländischen Akkreditierungsrat.

Die FIBAA ist eine zwar internationale, jedoch vor allem in Europa tätige Qualitäts- und Akkreditierungsagentur. Sie unterstützt Hochschulen bei der Weiterentwicklung ihrer Bachelor-, Master- und PhD-Studiengänge. Ziele sind einerseits die Qualitätsverbesserung der Studienprogramme und andererseits natürlich die Akkreditierung des Studienganges. Die FIBAA leistet Beratung zum Qualitätsmanagement, begutachtet den Studiengang und prüft die Voraussetzungen für die Verleihung des FIBAA-Qualitätssiegels. Der Vorteil der Tätigkeit der FIBAA, wie von Akkreditierungsagenturen im Allgemeinen, liegt in der erreichten besseren Vergleichbarkeit von Ausbildungsangeboten: Wirtschaftswissenschaftlich ausgelegte Studiengänge, deren Anbieter sowie Studenten, Unternehmen und andere Akkreditierungsagenturen erfahren Transparenz. Dies soll das Halten und Verbessern von Qualitätsstandards im internationalen Vergleich gewährleisten.

GMAT
Der GMAT ist ein vom Education Testing Service (ETS) entworfener und weltweit im Auftrag des Graduate Management Admission Council (GMAC) angebotener vierstündiger, standardisierter Test in englischer Sprache. Er bestimmt die logischen und verbalen Fähigkeiten der Teilnehmer, die den Test unter Zeitdruck ablegen müssen. Aus dem Testergebnis sind die Auffassungsgabe angesichts komplexer Sachverhalte, das analytische Denkvermögen und die Problemlösungskompetenz ersichtlich. Daraus können die Effizienz der Arbeitsweise und in weiterer Folge die Erfolgsaussichten in einem MBA-Programm abgelesen werden.

An renommierten Business Schools ist der GMAT Pflicht und die entscheidende Größe die Punktezahl. Obwohl formell nur eines von vielen Auswahlkriterien, besitzt der GMAT als Teil der Bewerbungsunterlagen einen hohen Stellenwert. Ein hervorragendes GMAT-Ergebnis kann das Tor zu einer Business-School öffnen, ein schlechtes alle Chancen vernichten. Daraus ergibt sich, dass Vorbereitung auf den GMAT unbedingt zu empfehlen ist. Sie kann den Unterschied zwischen „Durchschnitt˜ und „engere Auswahl˜ bedeuten.

Ein empfehlenswerter GMAT-Kurs soll in der Lage sein, die geforderten mathematischen und sprachlichen Kenntnisse, die effizientesten Lösungsstrategien und die kürzesten Lösungswege zu vermitteln. Schon der Kurs an sich sorgt für besseres Verständnis und leichtere Merkbarkeit von Lerninhalten. Ein zusätzlicher Vorteil ist die Interaktivität der Kurse, die den Sinn für effiziente Lösungsansätze und das Zeitbudget schärft. Außerdem erkennt man, auf welchem Gebiet man im Rückstand ist und worin man einen Vorsprung besitzt. Nicht zu vergessen ist, dass man die eigene Leistung mit der Leistung anderer Teilnehmer vergleichen kann.

IELTS
Das International English Language Testing System (IELTS) ist ein spezieller Sprachtest, welcher die individuellen Fähigkeiten in der englischen Sprache ermittelt. Der Test wird vor allem von Studenten absolviert, die planen, an einer Universität im englischsprachigen Ausland oder einer deutschen Hochschule zu studieren. Die meisten Universitäten in Australien, Großbritannien, Irland, Kanada und Neuseeland sowie mehr als 3.000 Einrichtungen in den USA akzeptieren diesen Test als Zulassungsvoraussetzung. Auch in Deutschland verlangen immer mehr Universitäten und Fachhochschulen den IELTS für Ihre Studiengänge, wenn diese internationale Komponenten beinhalten. Wer im medizinischen Bereich arbeitet, der muss den IELTS-Test in jedem Fall ablegen, um dadurch eine Arbeitserlaubnis in den zuvor genannten Ländern zu bekommen.

ISIC
Der ISIC ist die „International Student Identity Card“, also der internationale Studentenausweis. Er kann neben dem normalen Studentenausweis extra beantragt werden um sich weltweit als Student ausweisen und alle Vorteile nutzen zu können. Welche Vorteile das sind hängt von Land zu Land ab. Das können von Shopping-Prozenten bis zu einem Hotel-Rabatt alles sein. Der ISIC ist ein Jahr gültig und kostet 15 Euro.

OAQ
OAQ bedeutet in seiner Langform „Organ für Akkreditierung und Qualitätssicherung der Schweizerischen Hochschulen“. In Kooperation mit der Schweizerischen Universitätskonferenz führt das OAQ die Akkreditierung von öffentlichen oder privaten universitären Institutionen und Studiengängen in der Schweiz durch. Das OAQ arbeitet unabhängig und nutzt international anerkannte Methoden. Es greift dabei auch auf das Wissen und die Erfahrungen von renommierten Expertinnen und Experten zurück.

TOEFL
Der TOEFL ist ein standardisierter Test den alle Bewerber ablegen müssen, deren Muttersprache nicht Englisch ist bzw. die keinen Degree einer englischen Universität vorweisen können. Der Test ist im Multiple-Choice-Format gestaltet. Der TOEFL wird am Computer abgelegt, und zwar in denselben Testzentren wie der GMAT. Ebenso erfolgt die Anmeldung für deutsche Testzentren in den Niederlanden. Durchfallen ist nicht möglich; es muss die von der jeweiligen Business School geforderte Mindest-Punktezahl erreicht werden. Möglich sind 0 bis 300 Punkte. Erreicht man die verlangte Punktezahl, ist der TOEFL für das weitere Bewerbungsverfahren von geringer Bedeutung. Der Test kann so oft wiederholt werden, bis man die geforderte Punktezahl geschafft hat. Da dies mit zeitlichem und monetärem Aufwand verbunden ist, ist eine zumindest kurzzeitige Vorbereitung zu empfehlen. Dabei kann man sich auf die Regeln die Gegenstand des TOEFL sind, konzentrieren.

ZEvA
Die Zentrale Evaluations-und Akkreditierungsagentur (ZEvA) wurde 1995 von mehreren niedersächsischen Hochschulen gegründet und wird heute von der niedersächsischen Landesregierung finanziert. Sie beinhaltet seit 1998 eine eigene Akkreditierungsabteilung, welche fächer-, hochschul- und länderübergreifend agiert. Im Jahr 2000 wurde die ZEvA von der deutschen Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen zertifiziert und damit zur ersten Akkreditierungsagentur in Deutschland. Sie stellt nicht nur Akkreditierungen bereit, sondern hat auch beratende Funktion etwa in Bezug auf internationale Programme. Die ZEvA ist Mitglied in diversen internationalen Akkreditierungsvereinigungen und aufgrund ihrer frühen eigenen Gründung in vielen Fällen sogar Gründungsmitglied dieser Vereinigungen.

 

 

Text-Quelle: ESA GmbH

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7 Gründe, die für den berufsbegleitenden MBA sprechen

Zu den größten Vorteilen eines berufsbegleitenden MBA Studiums gehören, dass man keine Jobpause einlegen muss und in einem professionellen Umfeld viel praxisorientiertes Wissen sammeln kann.

Auch im Teilzeit- oder Fernstudium kann man alle nötigen Kompetenzen erwerben, die man braucht, um neue Aufgaben zu übernehmen und beruflich aufzusteigen. Der klassische MBA bereitet Berufserfahrene auf die unterschiedlichsten Arten an Managementtätigkeiten vor und qualifiziert Fortbildungswillige aus den vielfältigsten Berufsgruppen für Leitungspositionen.

Bei MBA-Studiengängen zählt Berufserfahrung in der Regel zu einer der Voraussetzungen für das Studium. Da ein überwiegender Anteil an Führungskräften die Karriere während des Studiums nicht unterbrechen möchte, fällt die Wahl meist auf den ein berufsbegleitende MBA Studium in Teilzeit oder als Fernstudium. Dies bietet so manche Vorteile gegenüber einem Vollzeitstudium, die wir nachfolgend präsentieren möchten:

1. Keine Kündigung oder Unterbrechung des aktuellen Jobs
Ein MBA Studium soll die Karriere pushen. Doch viele haben Angst, durch das Studium die Karriere zu unterbrechen und dadurch einen Karriereknick zu erleiden. Wenn man den MBA berufsbegleitend absolviert, dann muss man den Job nicht aufgeben.

2. Kein Gehaltsverzicht
Ein MBA kostet in den meisten Fällen viel Geld – das ist kein Geheimnis. Um die finanzielle Belastung stemmen zu können, ist es klarerweise von Vorteil, weiter ein Gehalt zu beziehen. Das ist mit dem berufsbegleitenden MBA auch möglich.

3. Erwerb von praxisrelevantem Wissen
MBAs in Vollzeit sind häufig wissenschaftliche Studiengänge an Universitäten. Ein berufsbegleitendes MBA Studium an einer Business School ist praxisorientierter. Die Inhalte sind weniger verschult und lassen sich leichter im Arbeitsalltag nutzen.

4. Direkte Anwendung des Gelernten
Das MBA Studium vermittelt theoretische Kenntnisse und Methodenwissen. Wer den MBA berufsbegleitend absolviert, der kann dieses Wissen direkt in der Praxis anwenden und vertiefen.

5. Möglichkeit zum Networking
In einem Vollzeitstudium an einer Hochschule hat man es meist mit jungen Berufsanfängern zu tun. In berufsbegleitenden MBA Studiengängen hingegen trifft man auf andere Führungskräfte und Professionals. Man kann also aktives Networking betreiben und interessante sowie meist auch internationale Geschäftskontakte knüpfen.

6. Man beweist Engagement
Wer es schafft, Studium und Beruf zu vereinen, der beweist Disziplin und Engagement. Der Wille, sich durch ein Studium weiterzubilden, ist bei Personalern hoch angesehen.

7. Örtliche Unabhängigkeit und Flexibilität
In einem MBA Teilzeit- oder Fernstudium muss man nur für einzelne Präsenzphasen an der Business School vor Ort sein. Somit ist es nicht erforderlich, den Wohnort für das Studium zu wechseln.

Text-Quelle: www.studycheck.de
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Über MBA- und Master-Studienprogramme in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz

Unsere unabhängige Plattform und Suchmaschine ist auf MBA und Master Studien in  Deutschland, Österreich und der Schweiz fokussiert. Im aktuellen Blog-Artikel informieren wir Sie deshalb rund um die studentische Weiterbildung in diesen drei europäischen Ländern.

MBA Studium in Deutschland

In Deutschland ist der MBA oft stark regional geprägt, das Angebot umfasst im Durchschnitt zirka 285 Programme. Angeboten wird er an Universitäten, Technischen Universitäten und Fachhochschulen, Kunsthochschulen und Hochschulen, die staatlich und staatlich anerkannt sind oder privat geführt sind. Knapp 70 Prozent der Programme können als Teilzeitstudium studiert werden, die Zahl der weiterbildenden Master nimmt aber stetig zu.

Klassischerweise befasst sich ein MBA-Studium mit dem Bereich General Management. In vielen Fällen bieten die Universitäten, Hochschulen und Business Schools jedoch spezielle Vertiefungsfächer wie beispielsweise Healthcare-Management, Logistik oder International Management an. Darüber hinaus gibt es viele weitere Schwerpunkte wie etwa IT, Technologie, Organisationsmanagement, Consulting, Finanzmanagement, Personalmanagement, Sportmanagement oder Tourismusmanagement. Auffallend ist auch die häufig angebotene Spezialisierung im Bereich des Gesundheitsmanagements.

Ein weiterer Trend ist jener, dass die Inhalte der an deutschen Universitäten und Hochschulen angebotenen Studienprogramme, egal ob MBA oder ein anderer Master-Studiengang, immer internationaler werden. Mittlerweile wird bereits ein Drittel der angebotenen Studien in englischer Sprache unterrichtet, was natürlich auch immer mehr Studierende aus aller Welt anzieht. Es gibt jedoch auch viele zweisprachige Programme, diese machen etwa die Hälfte des Studienangebotes aus. Diese Programme werden überwiegend in deutscher und englischer Sprache abgehalten. Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit, die Unterrichtssprache Deutsch mit einer anderen Sprache wie etwa Spanisch zu kombinieren. Diese Internationalisierung zeigt sich ebenso in einer Änderung der Herkunft der Studierenden. In 90% der angebotenen Studiengänge sitzt mindestens 1 Studierender aus dem Ausland.

Auch was die Qualität des Studiums betrifft, so nehmen die deutschen Schools eine hervorragende Stellung ein und brauchen den globalen Vergleich nicht scheuen. Mit den internationalen Top Business Schools konkurrenzfähig sind unter anderem die Mannheim Business School, die ESMT Berlin, die HHL Leipzig oder die WHU Vallendar, welche sich international sehr gut platzieren. Zu den Besonderheiten der deutschen MBA-Programme gehört der hohe Anteil an spezialisierten Programmen. Etwa ein Viertel sind General Management-Programme, in den USA und Resteuropa ist es genau umgekehrt.

 

MBA Studium in Österreich

In Österreich kann ein MBA an verschiedenen staatlichen Universitäten studiert werden, darüber hinaus gibt es auch mehrere Privatuniversitäten und Fachhochschulen. Im Durchschnitt bezahlt man in der Alpenrepublik ca. 25.000 bis 30.000 Euro für ein MBA-Programm. Das Gesamtstudienangebot umfasst zwischen 330 und 340 MBA-Studiengängen. Staatliche Universitäten sind nicht dazu verpflichtet, ihre Programme akkreditieren zu lassen, sie unterziehen sich zum Teil jedoch freiwillig einem Akkreditierungsverfahren.

An der WU Wien sind zum Beispiel manche MBA-Programme der Executive Academy der WU Wien von AACSB, EQUIS oder FIBAA akkreditiert. Auch die Programme folgender österreichischer Schools besitzen eine FIBAA-Akkreditierung: Die LIMAK in Linz, die Montanuniversität Leoben, die in Salzburg angesiedelte SMBS, das Continuing Education Centers der TU Wien, das International Management Center Graz der Universität Graz, der MBA-Studiengang der FH-Wien sowie mehrere Programme der Donau-Universität Krems. Darüber hinaus gibt es vielfältige MBA-Programme der Johannes Kepler Universität in Linz und der Universität Klagenfurt.

In Österreich können zudem einige MBA-Programme ausländischer Hochschulen absolviert werden, dafür erhält man dann einen Abschluss des jeweiligen Anbieterlandes.

 

MBA Studium in der Schweiz

Auch für die Schweiz gilt, dass das ausgewählte Programm einer allgemein anerkannten Institution angehören und über einen guten Ruf verfügen sollte. Dazu zählen zum Beispiel das International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne, die Universität St. Gallen, der Executive MBA der Universität Zürich und auch der Rochester-Bern Executive MBA.

In jedem Fall sollte man auf den GMAT-Score der jeweiligen Schule achten, für den die Bewerberinnen und Bewerber einen Test ablegen müssen. Auf Basis des durchschnittlichen Ergebnisses aller an der jeweiligen School jährlich zugelassenen Studenten wird die Gesamtpunktzahl der Schule errechnet, wobei das dabei erreichbare Maximum bei 700 liegt. Wenn eine School keinen derartigen Test verlangt, so sollte man Vorsicht walten lassen. Grundsätzlich empfehlen sich vor allem jene Schulen, welche einen GMAT-Score von über 690 vorweisen können.

Allgemein gibt es in der Schweiz rund 30 Universitäten, Fachhochschulen und Business Schools, die über 60 MBA- und Master-Studienprogramme anbieten. Die Hochschullandschaft überzeugt durchwegs durch eine erstklassige Ausstattung und eine meist sehr persönliche Betreuung. Man sollte bei der Studienwahl jedoch unbedingt die hohen Programmgebühren und auch die Lebenskosten berücksichtigen. Zusätzlich zum MBA und EMBA kann man in der Schweiz den sogenannten Master of Advanced Studies (MAS) absolvieren, welcher als Weiterbildungs-Alternative im Bereich der Master-Studien gilt. Informationen zum MAS finden Sie in unserem Forum und ebenso in einem unserer Blog-Artikel.

 

 

Text-Quelle:  ESA GmbH
Bild-Quelle: ESA GmbH

Karriere-Aussichten mit einem MBA oder Master

In Bezug auf die Karriere schreibt der Arbeitsmarkt Personen mit einem MBA- oder Master-Titel nach wie vor höhere Chancen  zu.

Und auch der Jobmarkt bestätigt, dass es für Personen mit einem Master oder MBA Abschluss besonders vielfältige Möglichkeiten gibt. Da postgraduale Ausbildungen sowohl Master als auch MBA beinhalten, passt sich die Arbeitsmarktsituation beiden Qualifikationen an.

Ob ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter mit einem MBA oder mit einem Master bevorzugt, hängt meist von der zu besetzenden Stelle und vom jeweiligen Unternehmen ab. Manche Firmen sehen beide Qualifikationen gleichgestellt und haben keine Vorurteile gegenüber dem einen oder dem anderen Abschluss.

Es werden vor allem Mitarbeiter mit einer spezialisierten Ausbildung und einer einschlägigen Berufserfahrung gesucht. Andere wiederum bevorzugen MBAs, da diese eine besondere Haltung und einen gewissen Drive in die Arbeit einbringen. Alle Arbeitgeber haben jedoch eine Vorstellung der zukünftigen Mitarbeiter gemeinsam: Sie sollen spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten der jeweiligen Branche beherrschen, sollen sozial kompetent sein, Forschungskenntnisse und die Fähigkeit haben, neue Konzepte und Ideen zu finden und zu entwickeln sowie motiviert dem Job nachzugehen.

Die Qualifikation MBA hat in den letzten Jahren an Beliebtheit und Bekanntheit bei Arbeitgebern dazu gewonnen. Und auch zukünftig werden MBA- und Master -Abschlüsse eine zunehmende Präsenz und starke Verbreitung aufweisen. Karen Dowd, Expertin im Bereich MBA-Recruiting aus Nord Amerika meint dazu: „Wo auch immer neue Gewerbe und Industriezweige entstehen, scheint es Key-Rollen für MBAs zu geben, die einerseits die Industrie formen und andererseits Firmen erfolgreich dazu verhelfen, gegen Mitbewerber anzutreten.“

Die Gehälter in den unterschiedlichen Branchen spiegeln meist die Nachfrage nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wider. Die Steigerung der Gehälter als globaler Trend ist zudem bezeichnend für den Kampf zwischen den besten und genialsten MBA- und Master-Absolventen weltweit. Da internationale Firmen im Schnitt höhere Gehälter anbieten (ca. 95,000 Dollar) sind lokale Unternehmen gezwungen, diesem Trend zu folgen, um genauso talentierte Studenten für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Allgemein kann gesagt werden, dass sich die Gehaltsunterschiede zwischen Angestellten mit einem MBA oder Master und Angestellten ohne Titel sich immer mehr ausweiten – in manchen Branchen liegt der Schnitt sogar bei ca. 81%.

In Bereichen wie dem Bankwesen, der Beratung, der Produktion und dem Marketing verdienen Angestellte ohne Titel in der Tasche in vielen Fällen noch deutlich weniger. Am höchsten sind die Gehälter von MBA- und Master-Absolventen in Nordamerika und Europa, gefolgt von Asien (pazifischer Raum). Innerhalb Europas ist es Großbritannien, in dem am meisten für einen MBA oder Master gezahlt wird. Sollte man mit dem Gedanken spielen, ins Ausland zu ziehen um dort zu arbeiten, wird empfohlen, vorerst den nominellen Lohn des angestrebten Unternehmens und der Region herauszufinden.

Sollte man keinen Titel haben, sind die finanzielle Aussichten nicht so rosig wie mit diesem begehrten Business-Titel. In letzter Zeit stiegen jedoch auch Master- und PhD-Abschlüsse im Ansehen der Arbeitgeber. Generell werden postgraduale Abschlüsse immer beliebter in internationalen Unternehmen. Arbeitgeber sind außerdem zunehmend dazu bereit, finanziell mehr für jene Mitarbeiter auszugeben, welche eine gute Ausbildung mit seriösem Background und einige Jahre Berufserfahrung mitbringen.

Mit einem Master-Titel in den Bereichen Gesundheit und Pharmazie verdienen Angestellte viel mehr als mit einer geringeren Ausbildung. Dasselbe gilt für den Energie-Sektor, im Telekommunikations-Bereich, im Transport-Sektor und anderen speziellen Branchen. Dieser Trend wird sich auch in naher Zukunft fortsetzen. In unserer globalisierten Wirtschaft wird die Nachfrage an MBA- und Master-Absolventinnen und Absolventen kaum abnehmen, weil diese viel umfassendere und/oder speziellere Fähigkeiten in internationale Unternehmen einbringen können.

 

Text-Quelle: ESA GmbH

Bild-Quelle: www.abendblatt.de