Raus aus dem Studium an der Uni, rein ins Büro – und in den Dauerstress?

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Der Abschluss ist in der Tasche und sogar der Job nach dem Studium schon sicher. Die Vorfreude auf die ersten Erfahrungen (und das erste Gehalt) ist bereits da und dennoch macht man sich so seine Gedanken:

  • 8 Stunden oder mehr am Tag arbeiten – kann ich das?
  • Kann ich allen Anforderungen gerecht werden?
  • Was passiert, wenn ich es nicht schaffe?
  • Wenn ich so lange arbeite, schaffe ich es dann noch regelmäßig einzukaufen, oder muss ich mir dafür sogar frei nehmen?

Die individuellen fachlichen Kompetenzen kann man kaum vorab testen. Aber man kann sich wichtige Soft-Skills beibringen, die den Büro-Alltag leichter, lockerer und stressfreier machen. Beim renommierten Anbieter kompakttraining kann man unterschiedliche Zeit-Management Kurse buchen.

Was bedeutet Zeit-Management und welche Rolle spielt es im Arbeitsalltag?

Zeit-Management ist die Fähigkeit, Aufgaben zu ordnen, zu priorisieren und konzentriert zu erledigen. Besonders wichtig ist hierbei – wie auch im Studium – die Selbstdisziplin. Niemand wird die eigenen Aufgaben ordnen, man muss sich stets selbst dazu aufraffen und sich an den selbst erarbeiteten Plan halten. Wenn neue Aufgaben dazukommen, muss man sich jedes Mal aufs Neue entscheiden: Ist diese Aufgabe wichtiger als die, an der man gerade arbeitet? Wenn nicht, wo auf der Prioritätenliste ist sie einzuordnen?
Allerdings ist es heutzutage nicht mehr damit getan, die eigenen Aufgaben im Blick zu behalten. Oft kommt es in Büros vor, dass ganze Teams an kleinen Teilbereichen einer großen Aufgabe arbeiten. Wenn sich dann der eine Teil nicht mit dem anderen abstimmt, bringt das beste persönliche Zeitmanagement nichts. Es kommt zu Verzögerungen, die entweder der Rest des Teams, die Chefetage, die Kunden oder alle drei Gruppen verärgern können. Daher ist essentieller Bestandteil eines guten Zeit-Managements immer die Abstimmung mit den Leuten, mit denen man zusammenarbeitet. Daher gehört zu einem gesunden Zeit-Management auch immer ein gewisses Maß an Flexibilität.

Einfach zu wenig Zeit – Was tun?

Eine Sache muss man sich klar machen: Alle haben dieselbe Zeit zur Verfügung. Es ist einzig und allein die Nutzung, die den Unterschied macht. Daher ist es wichtig, potentielle „Zeit-Killer“ frühzeitig zu identifizieren und in weniger essentielle Lebensbereiche als das Berufsleben zu schieben. Das kann das ausgedehnte Surfen in sozialen Medien sein, die zu lange Mittagspause mit dem Kollegen oder das angenehme Gespräch in der Buchhaltung. Sind solche „Zeit-Killer“ aus dem Arbeitsalltag verschwunden und in den Feierabend verschoben worden, lässt sich schon wesentlich entspannter arbeiten. Wer nun denkt, dass diese Effizienz dem Sozialleben nicht gut tut, dem sei gesagt: Die Menschen im eigenen Umfeld merken sehr gut, ob man gestresst ist. Ist man weniger gestresst, strahlt man Ruhe und Gelassenheit aus, die viele Mitarbeiter im Büro suchen. Diese Ruhe ist nebenbei eine der wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale in der Führungsebene von Großunternehmen. Hektiker sind dort nicht gern gesehen, gewollt ist der strukturierte Typ, der im größten Chaos noch gelassen bleibt und entscheiden kann, welche Aufgaben selbst erledigt, welche delegiert und wann sie in welcher Reihenfolge erledigt werden müssen. Hier sei erneut gesagt: Auch diese Typen haben nicht mehr Zeit als alle anderen. Sie sind lediglich geübter darin, die Zeit sinnvoll zu nutzen, die sie haben. Möchte man sich selbst ein Zeit-Management System aneignen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Eine ist die ABC-Analyse oder das Pareto-System, das hier erklärt wird. Eine andere Option ist das Eisenhower-Prinzip. All diese Möglichkeiten sind jedoch nur ein paar von unzähligen Möglichkeiten, wie man sich seinen (Arbeits-)Alltag stressfreier gestalten kann.

Arbeit ist nicht alles

Eine Sache, die bei keiner Form des Zeit-Managements zu kurz kommen darf, ist die Freizeit. Sport, Erholung, Treffen mit Freunden, dem Partner und Familie: All diese Dinge sind unglaublich wichtig für die Psyche und sollten niemals im Zeitplan fehlen. Nur, wer ein persönlich passendes Gleichgewicht zwischen fokussierter Tätigkeit, körperlicher Auslastung und angenehmem Müßiggang findet, kann sein volles Potential entfalten. Es kann daher besonders bei freier Arbeitseinteilung hilfreich sein, die Arbeit in Blocks einzuteilen und sich von vornherein nach bestimmten Blocks Pausen, den Feierabend oder gar Urlaub vorzunehmen. Auf diese Weise muss man Aufgaben nicht mitten in der Bearbeitung abbrechen und sich nach einer Auszeit wieder neu einarbeiten.

 

Text-Quelle: Autoren-Team
Bild-Quelle: Pixabay