Wer sich für eine School bewirbt, der sollte seinen Antrag aus Sicht des MBA-Zulassungskomitees betrachten

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Wenn Sie hart an Ihrer MBA-Zulassung arbeiten, dann ist dies meist nicht nur persönlich aufbauend, sondern auch beeindruckend für Ihre Freunde, Mitarbeiter oder Eltern. Dabei sollten Sie aber während all Ihres Engagements eines nicht aus den Augen verlieren und das ist die Betrachtung Ihrer Materialien aus der Sicht des Zulassungskomitees.

Zugegeben, es ist natürlich schwierig, eine wirklich objektive Meinung über die eigene Kandidatur zu bilden. So sind manche Kandidatinen und Kandidaten der Meinung, dass ein guter Undergraduate-Abschluss, ein tolles GMAT-Ergebnis und eine bisher erfolgreiche Karriere ausreichen sollten, um zu einem Top-MBA-Studienprogramm zugelassen zu werden. Das ist jedoch leider nicht der Fall.

Die Mehrheit der Kandidatinnen und Kandidaten, welche sich an einer der führenden Business Schools bewerben, sind höchstwahrscheinlich strahlende und sympathische „Overachievers“, die sicherlich ein großes Plus für jedes Programm sein würden. MBA-Zulassungskomitees sehen aber jedes Jahr sprichwörtlich Tausende von hochverdienten Anträgen, die auf ihren Schreibtischen landen. Aus diesem Grund müssen Sie über Ihre offensichtlichen Leistungen hinaus nachdenken und sich durch Ihre Essays und Interviews differenzieren. Das tun Sie am besten, indem Sie persönliche Geschichten und Erlebnisse auswählen, die unvergesslich und einzigartig sind. Diese Auswahl gestaltet sich umso schwieriger, wenn man eventuell in einer Branche tätig ist, die typischerweise den größten Anteil des Pools an Bewerberinnen und Bewerbern ausmacht, wie zum Beispiel die Branchen Investment Banking oder Consulting.

Wer sich diese  Anregung zu Herzen nimmt, der kann sich auch an jenen Schools bewerben, die man vorerst eigentlich gar nicht so sehr im Fokus hatte, weil man sich geringe Zulassungschancen ausrechnete. Doch selbst wenn der Zulassungsprozess an der von Ihnen bevorzugten School ein harter Konkurrenzkampf sein sollte, sollten Sie sich nicht geschlagen geben, ehe das Spiel überhaupt begonnen hat. Es ist nämlich gut möglich, dass Ihre Demut sich als ein Merkmal erweist, welches das Zulassungskomitee durchaus schätzt.

Konzentrieren Sie sich darauf, jene Dinge hervorzuheben, die Sie mit Ihren Studienkolleginnen und -kollegen teilen können und die für diese wertvoll sein würden. Dabei ist es egal, ob es sich um Ihre individuelle Erfahrung oder Ihr Wissen handelt, von dem andere lernen und profitieren können. Sehen Sie Ihre Bewerbung aus der Sicht derjenigen Menschen, die mit der Zusammenstellung einer Vielzahl von aufgeschlossenen Studentinnen und Studenten beauftragt sind. Wie werden Sie Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen in den nächsten zwei Jahren erleuchten?

 

 

Text-Quelle: www.stacyblackman.com

Bild-Quelle: www.internationale-ba.com

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