Wie jedes Interview gelingt

Veröffentlicht am

Spätestens bei dem Schreiben der Master-Thesis kann es vorkommen, dass Studierende vor dem Problem stehen, ein Interview für ihre Arbeit durchführen zu wollen, aber keine Erfahrung in diesem Bereich mitbringen. Wie bereitet man sich am besten auf ein Interview vor? Was gilt es bei der Durchführung zu beachten? Und welche Rolle spielt die Nachbereitung, z.B. die Auswertung des Interviews oder dessen Verschriftlichung mit bestimmten Transkriptionsregeln?

Vorbereitung ist das A und O

Wenn Sie vorhaben, ein Interview durchzuführen, ist es wichtig, frühzeitig mit der Planung anzufangen, besonders, da es von Ihrem Interviewpartner abhängig ist, ob und wann Sie das Interview führen können. Zudem sollte bereits die Wahl der richtigen Interviewpartner im Vorfeld gut überlegt und an Ihrem Erkenntnisinteresse ausgerichtet sein.

Und auch nach Vereinbarung eines Interviewtermins gilt: Vorbereitung ist das A und O. Damit Sie wirklich relevante Informationen erhalten, sollten Sie sich fragen, was das Erkenntnisziel Ihres Interviews ist, wie Ihr Gesprächspartner dazu beitragen kann und was hierfür thematisiert werden sollte, wobei eine Themeneingrenzung sinnvoll ist. Erstellen Sie sich außerdem einen Interviewleitfaden als Orientierungshilfe während des Interviews, mithilfe derer Sie den roten Faden beibehalten können. Um zudem während des Interviews in kein Fettnäpfchen zu treten, ist eine umfangreiche Recherche über das Thema und über Ihren Interviewpartner im Vorfeld sehr ratsam.

Darüber hinaus sollten die Umstände berücksichtigt werden, in denen das geplante Interview stattfinden soll. Falls beispielsweise technisches Equipment benötigt wird, sollten Sie sich frühzeitig um dieses kümmern. Hierfür ist ebenfalls relevant zu wissen, ob das Interview persönlich oder auf technischem Wege (z.B. über Skype oder über ein Telefonat) stattfinden wird. Jedenfalls gilt, dass Sie stets auf eine stille und ablenkungsfreie Umgebung achten sollten. Zudem sollte bereits vor dem Interview geklärt werden, wie viel Zeit der Interviewte für das Interview hat und wie lange das Interview sein soll. Hierbei sollte beachtet werden, dass Interviews grundsätzlich nicht länger als 1-1,5 Stunden sein sollten, da sonst die Konzentration nachlässt. Zudem sollte sicherheitshalber insgesamt immer etwas mehr Zeit als eigentlich benötigt eingeplant werden.

Die richtige Durchführung

Die richtige Durchführung des Interviews hängt teilweise davon ab, wo und wie das Gespräch stattfindet. Dennoch gibt es einige Tipps, wie Sie das Interview bestmöglich durchführen können:

  • Ständiger Augenkontakt und eine offene Körperhaltung
  • Aufmerksamkeit und Interesse signalisieren
  • Eine entspannte Gesprächsatmosphäre schaffen (z.B. durch Small Talk vor dem eigentlichen Interview)
  • Mit einfachen und nicht kontroversen Fragen einsteigen
  • Möglichst offene Fragen stellen, die den Interviewten zum Erzählen animieren
  • Dennoch immer nur eine Frage zur Zeit stellen und ausreichend Zeit zum Antworten lassen
  • An den Leitfragen orientieren, dabei aber flexibel bleiben und Fragen eventuell an den Konversationsverlauf anpassen
  • Eine Audio- oder Videoaufzeichnung des Interviews machen, da so eine Nachbereitung leichter fällt

Wichtig: Bereits vor dem Interview sollte am besten in schriftlicher Form die Zustimmung der Interviewten zur Weiterverarbeitung der Daten und zu einer möglichen Aufzeichnung des Interviews eingeholt werden!

Nur mit einer guten Nachbereitung hat das Interview auch einen Mehrwert

Was auf keinen Fall vernachlässigt werden sollte, ist eine gute Nachbereitung des Interviews, um die erhaltenen Informationen auch auswerten und nutzen zu können. Hierfür gibt es je nach Zweck des Interviews unterschiedliche Vorgehensweisen. Eine gute Möglichkeit ist eine Transkription des Interviews, also die Verschriftlichung der Video- oder Audioaufzeichnung. Es gibt unterschiedliche Arten, wie eine derartige Transkription aussehen und nach welchen Transkriptionsregeln sie erfolgen kann.

In jedem Fall sollte allerdings genügend Zeit eingeplant werden, da man, so eine Faustregel, ohne Übung im Durchschnitt mindestens vier Minuten benötigt, um eine Minute der Audiodatei zu transkribieren. Will man sich diese Zeit sparen, kann auf professionelle Anbieter wie beispielsweise den deutschen Marktführer abtipper.de zurückgegriffen werden, die die Transkription gegen eine Gebühr übernehmen. Die Nutzung eines solchen Anbieters ist unproblematisch und als Unterstützung für eine Abschlussarbeit auch ohne weiteres zulässig.

Da in diesem Blogbeitrag allerdings nur sehr zusammengefasst über Interviews berichtet werden kann, ist es ratsam, sich genauer mit der breit gefächerten Thematik auseinanderzusetzen. Neben vielen Internetseiten findet sich auch ein großes Angebot an Literatur, das sich mit diesem Thema auseinandersetzt. So sind beispielsweise viele weitere hilfreiche Tipps rund um das Durchführen von Interviews und das Transkribieren in einem kostenlosen E-Book von abtipper.de gesammelt, welches Sie unter hier herunterladen können.

 

Text-Quelle: Autorenteam

Bildquelle: Pixabay 1, 2

300-101   400-101   300-320   300-070   300-206   200-310   300-135   300-208   810-403   400-050   640-916   642-997   300-209   400-201   200-355   352-001   642-999   350-080   MB2-712   400-051   C2150-606   1Z0-434   1Z0-146   C2090-919   C9560-655   642-64   100-101   CQE   CSSLP   200-125   210-060   210-065   210-260   220-801   220-802   220-901   220-902   2V0-620   2V0-621   2V0-621D   300-075   300-115   AWS-SYSOPS   640-692   640-911   1Z0-144   1z0-434   1Z0-803   1Z0-804   000-089   000-105   70-246   70-270   70-346   70-347   70-410