Die Top 4 Benefits, wenn man nach dem MBA-Abschluss ein Startup-Unternehmen gründet

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Viele Wege führen zum Erfolg, doch manchmal ist der vielversprechendste nicht unbedingt jener, der dann die höchste Zufriedenheit mit dem Job hervorbringt.

Im ersten Jahr eines zweijährigen MBA-Studiums an einer Business School macht man sich oftmals zuerst mit dem Programm vertraut, lernt die Klassenkameradinnen und -kameraden näher kennen, schmiedet neue Beziehungen und erforscht neue Industrien. Im zweiten Jahr wiederum hat sich der Studienalltag etabliert und man konzentriert sich mit voller Kraft auf das erfolgreiche Vorankommen genauso wie auf einen ebenso erfolgreichen Abschluss.

Wenn die MBA-Klassen sich nach den Praktika wiedervereinigen, so spürt man sofort, dass die Studentinnen und Studenten nicht nur für zwei Jahre Bildung und Networking an der Business School sind. Man bemerkt vor allem eines: Sie alle wollen Jobs! Und die Personal-Recruiter aus allen großen Consulting-, Technik- und Finanz-Unternehmen kommen ebenfalls an die School und geben ihr Bestes, um das Interesse der MBA-Absolventinnen und -Absolventen für sich zu gewinnen.

Viele von Ihnen hegen aber auch den Wunsch, nach der Graduierung einen Startup-Betrieb zu gründen oder zumindest in einem solchen mitzuarbeiten. Doch sobald die Personal-Recruiter ihre Interviews geführt und Praktika vereinbart haben, waren die Aussicht auf tolle Gehälter und die Vorteile der Arbeit in einem großen Konzerne zu verlockend, um sich von ihnen abzuwenden.

Obwohl viele MBA-Absolventinnen und -Absolventen mit ihren Entscheidungen zufrieden sind, gibt es doch auch einen sehr hohen Prozentsatz an denjenigen, welche die laut tönenden Sirenen großer Konzerne ignorieren und trotzdem oder gerade deshalb ein hohes Maß an Erfüllung und Freude in ihrer Arbeit finden. Ein hohes Gehalt und weitere auf den ersten Blick verlockende Vorteile sind nicht alles, was man bei der Auswahl eines Unternehmens berücksichtigen sollte. Es gibt auch viele einzigartige Vorteile, welche kleine Unternehmen und Startups bieten können – und dies gerade wegen ihrer im Vergleich mit Konzernen kleinen Größe.

Mehr Autonomie

Eine Angelegenheit, die eine Menge an ehrgeizigen MBA-Absolventinnen und -Absolventen an kleinen Unternehmen lieben ist jene, dass sie ihre eigenen Erfolgsparameter setzen und selbst wählen können, wie sie ihre Ziele erreichen. Bei kleineren Unternehmen gibt es oft nur wenige fest definierte Prozesse und das bedeutet, dass man ohne „Deckel“ arbeiten und auf die Arbeitsprozesse individuell Einfluss nehmen kann. In kleinen Unternehmen ist dies ohne aufwändige Berichterstattung an eventuelle Vorgesetzte möglich und falls Abstimmungen notwendig sind, so können diese auf kurzem Weg durchgeführt werden.

Mehr Vorteile

Wenngleich große Unternehmen oft (aber nicht immer) Aktienbeteiligungen, Zusatzvergütungen und Boni auszahlen, sollte man bedenken, dass diese Optionen wenig Ähnlichkeit mit den Möglichkeiten in einem Startup-Unternehmen haben. Dadurch, dass man in kleinen Unternehmen viel flexibler agieren kann, ist die Chance des persönlichen Einflusses auf das Firmenwachstum, die Umsatzsteigerung und damit auf ein besseres Einkommen auch viel höher.

Breites und schnelles Lernen

Für MBA-Absolventinnen und -Absolventen gibt es keinen besseren Weg des Lernens wie jenen durch das Sammeln von Erfahrung. In einem kleinen Unternehmen kann man dies in einer großen Vielfalt tun und diese ist nicht vergleichbar mit der Praxis, die in der spezialisierten Umgebung eines großen Unternehmens realisiert werden kann. In einem kleinen, schnell wachsenden Unternehmen werden Sie höchstwahrscheinlich die verschiedensten Tätigkeiten erledigen wie beispielsweise Produktmanager, Verkäufer, Berater und vieles mehr. Auf diese Weise ist man in der Lage, sämtliche Funktionen in einem Unternehmen über diverse Abteilungen hinweg kennen und verstehen zu lernen. In der Folge entsteht umso mehr Empathie und Verständnis, wenn das Unternehmen wächst. Schließlich wird man in jedem Fall unglaublich schnell lernen – das ist bei einem Startup-Unternehmen auch meist unumgänglich.

Navigieren in unerforschtem Territorium

Unterschätzen Sie nicht die positive Aufregung, welche entsteht, wenn man jeden Tag an etwas völlig Neuem arbeitet. Während in einem großen Unternehmen der Weg meist in strukturierten Bahnen und gleichmäßig verläuft, wird man in einem Startup-Betrieb oder in einem kleinen Unternehmen meist mit dem Gegensatz konfrontiert. Dort steh man beinahe jeden Tag vor neuen Herausforderungen – egal ob als Individuum oder als Unternehmen. Während sich manche Tag für Tag nach Stabilität und Beständigkeit sehnen, genießen Start-ups und jene, die in einem solchen Betrieb arbeiten, zumeist ein unbeschreibliches Gefühl von Erfüllung und sie genießen das Wissen über ihre persönliche Leistung, die buchstäblich niemand und kein anderes Unternehmen zuvor je vollbracht hat.

 

MBA-Absolventinnen und –Absolventen, die an einer renommierten Business School studiert haben, schufen sich dadurch einen fantastischen „Boden“ für ihre Karriere. Wenn sie Interesse an der Gründung eines Startup-Unternehmens haben oder in einem solchen mitarbeiten wollen, so sollten dies tun – schließlich kann man auch zu einem späteren Zeitpunkt in ein etabliertes Unternehmen wechseln. Startup-Unternehmen haben nur wenige Nachteile – aber potenziell unbegrenzte Vorteile!

 

 

Text-Quelle: www.topmba.com

Bild-Quelle: www.tef-2015.org

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