Wie man es anstellt, MBA Recruitern von Unternehmen in Erinnerung zu bleiben

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Es ist recht unwahrscheinlich, dass man sich seinen Weg zu einem MBA-Programm nur zum Spaß erkämpft hat. Nun soll eine solide kaufmännische Ausbildung dafür sorgen, dass es in Ihrer Karriere bergauf geht. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass Spitzenunternehmen meistens aus einem ziemlich großen Pool an Absolventinnen und Absolventen auswählen können und sie ihre neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeite sehr genau unter die Lupe nehmen.

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Somit ist die Wahrheit, dass ihre Arbeit mit der Zulassung zu einem MBA- oder Master-Programm und mit dem erfolgreichen Absolvieren des Studiums noch nicht beendet ist. Doch keine Angst – auf die gleiche Art und Weise, wie Sie die Zulassungsstellen Ihrer Business School beeindruckt haben, können Sie auch MBA Recruiter für sich gewinnen, die sich auf der Suche nach top ausgebildeter Verstärkung für ihr Unternehmen befinden.

Hier sind einige hilfreiche Tipps, wenn es darum geht, im Gespräch mit einem MBA Recruiter eines Unternehmens so beeindruckend zu sein, das sie oder er sich auf jeden Fall an Ihren Namen erinnert:

1) Machen Sie Ihre Hausaufgaben

Und das gleich zweifach. Versuchen Sie zunächst möglichst viele Informationen wie nur möglich darüber zu sammeln, welche MBA Recruiter bei welchen Veranstaltungen oder Networking-Events anwesend sind. Auf diese Weise können Sie schon im Vorfeld ihre kostbare Zeit einteilen und planen, wen Sie treffen wollen – und wen nicht.

Darüber hinaus sind MBA Recruiter natürlich sehr an  Studentinnen und Studenten interessiert zu sein, die sich bereits über ihr Unternehmen informiert haben und mit der Branche vertraut sind, in der sie arbeiten möchten. Vorab gesammeltes Hintergrundwissen hilft Ihnen auch dabei, sich über die jüngsten Initiativen und Entwicklungen eines Unternehmens zu unterhalten und spezifische, interessante Fragen zu stellen. Interessante Fragen erleichtern das Gespräch  und sind eindeutig wertvoller als allgemeine Anfragen, bei denen die MBA Recruiter gezwungen sind, sich viel Zeit für die Beantwortung zu nehmen.

2) Üben Sie Ihren „Elevator Pitch“

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit dem Aufzug und gemeinsam mit Ihnen befindet sich eine Person mit enorm guten Kontakten und großem Einfluss im Personalentscheidungsprozess im Aufzug.  Diese Person könnte Ihr Ticket für eine Traumkarriere sein und Ihnen bleiben nur wenige Minuten bis sich die Türen wieder öffnen und die Person den Aufzug verlässt. Wie nutzen Sie diese wenigen Minuten am besten und was werden Sie sagen? Die Antwort wird englischsprachig der „Elevator Pitch“ genannt und wenn dieser passiert, dann soll dabei klar zum Ausdruck gebracht werden, wer Sie sind. Optimaler Weise präsentieren Sie sich natürlich und verraten im Gespräch sozusagen „ganz nebenbei“ interessante und relevante Fakten über sich selbst.

Für Ihren „Elevator Pitch“ können Sie zu Hause vor dem Spiegel zu üben beginnen. Fragen Sie sich, welche Erfahrungen haben Sie, was an Ihnen die meisten potenziellen Arbeitgeber beeindrucken könnte und welche Ihrer Eigenschaften am ehesten dazu beitragen, die Unternehmensziele zu erreichen. Es ist wichtig zu wissen, wie Sie Ihren Elevator Pitch an die jeweilige Person effektiv anpassen. Definieren Sie auf jeden Fall ein paar Ihrer besonderen Eigenschaften und erwähnen Sie diese im situationsbedingten Gespräch. Ihr Ziel muss es sein, beim Gegenüber Interesse zu wecken!

3) Seien Sie ein Teamplayer

Wer von MBA Recruitern wahrgenommen werden möchte, muss sich diese Aufmerksamkeit genauso intensiv erarbeiten wie beispielsweise den hohen GMAT- oder TOEFL-Score. Wenn Sie nicht schon Mitglied in einem Verein oder in einem Ausschuss tätig sind, so sollten Sie eine Mitgliedschaft oder Tätigkeit anstreben – natürlich bevorzugt in einem solchem Verein, Club oder Ausschuss, der auch Ihr Interesse weckt. Außerschulische Aktivitäten sind das perfekte Mittel, um sowohl das persönliche Interesse an einer bestimmten Branche zu demonstrieren als auch Ihre Fähigkeit, im Team zu arbeiten.

4) Follow-up

MBA Recruiter treffen enorm viele potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten. Darum wäre es gut, wenn Sie mehr aus Ihrem kurzen Gespräch machen und diesem als Follow-up etwa um ein Dankesschreiben ergänzen. Ein Dankesschreiben muss kein langer Brief sein: Schreiben Sie eine E-Mail, in dem Sie Ihre Dankbarkeit dafür ausdrücken, dass der Recruiter Zeit für Sie genommen hat und bringen Sie im Schreiben ruhig auch Ihre aufrichtige Hoffnung zum Ausdruck, dass Sie weiterhin in Kontakt bleiben. Sie werden vielleicht keine Antwort bekommen, aber ein Dankesschreiben ist eine perfekte Gelegenheit um den MBA Recruiter nochmals an sich zu erinnern und den Kontakt aufleben zu lassen. Dieses neuerliche „Treffen“ kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass er oder sie sich genau dann an Ihren Namen erinnert, wenn es wirklich darauf ankommt!

 

 

 

Text-Quelle: www.topmba.com

Bild-Quelle: www.thumbs.dreamstime.com

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