Finanzierungsmöglichkeiten für ein MBA Studium – Bildungsfonds, die neue Alternative

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Keine Frage, ein MBA kostet Geld! Und ein MBA an einer Business School mit Top-Ranking oder im Ausland noch viel mehr: Studiengebühren von mehr als 70.000 Euro sind keine Seltenheit. Da ist es doch nur zu wahrscheinlich, dass die persönliche finanzielle Situation eine Eigenfinanzierung ausschließt. Doch die gute Nachricht: Ein MBA-Studium ist eine Investition in die eigene Zukunft und zahlt sich immer aus.

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Noch immer stellt ein MBA eine wichtige Zusatzqualifikation dar, die die Karriereperspektive wesentlich verbessert. Und es ist wie beim Immobilienkauf, Objekte in 1a-Lage sind teuer. Beim Durchforsten der MBA-Angebote zeigt sich ein weites Spektrum an Studiengebühren. Die renommierten Business Schools, die in den Rankings von Financial Times oder Economist in der Spitzengruppe zu finden sind, können dementsprechend höhere Studiengebühren verlangen. Dazu summieren sich noch Lebenshaltungs- und Reisekosten, die zusätzlich entstehen.

Klassische Stipendienangebote kommen oft nicht in Frage, da diese nur bis zu einem gewissen Alter bzw. oftmals nur fürs Erststudium gewährt werden. Ausnahmen bilden bspw. das Stipendium des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (www.daad.de), speziell für MBAs im Ausland gedacht. Diverse Studiendatenbanken wie etwa www.stipendienlotse.de erleichtern die Suche nach möglichen Stipendiengebern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich bei den einzelnen Business Schools für „hauseigene“ Stipendien zu bewerben. Diese sind jedoch – wie an der Stipendienbezeichnung erkennbar – ebenfalls an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, so z.B. WHU Scholarship for Women in Business (www.whu.edu) für das Kellogg WHU Executive MBA-Programm. Informationen finden sich zumeist unter „Financial Aid“ auf den jeweiligen Webseiten der Business Schools.

Auch ist nicht jeder Arbeitsgeber bereit die Kosten für den MBA zu übernehmen, da oft befürchtet wird, dass der Arbeitnehmer nach der abgeschlossenen Weiterbildung aus Karrieregründen das Unternehmen wechselt. Viele Unternehmen finanzieren so auch am ehesten ein berufsbegleitendes MBA-Programm um qualifizierte Mitarbeiter auf Managementpositionen vorzubereiten, da in diesem Falle das Unternehmen von neu erworbenen Kenntnissen direkt profitiert. Eventuell hat sich der Mitarbeiter auch vertraglich verpflichtet zu bleiben.

In den letzten Jahren hat sich ein Markt für Studien- und Bildungskredite entwickelt. Die Rückzahlung  der im Vertrag festgeschriebenen Tilgungsraten erfolgt meist nach Studienende. Doch auch ein Studienkredit ist für viele Interessenten nicht die erste Wahl. In dieser fortgeschrittenen Lebensphase, in der eventuell bereits eine Familie gegründet und auch ein Immobilienkredit bedient wird, scheuen viele eine zusätzliche fixe finanzielle Belastung.

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Eine relative „junge“ Alternative zur Finanzierung des MBA-Studiums stellen Bildungsfonds dar, die nach dem Versicherungskonzept funktionieren und anfallende Studiengebühren übernehmen. Die nachlaufenden, einkommensabhängigen Rückzahlungen dienen zur Finanzierung einer neuen Studentengeneration. Entsprechend dem Solidaritätsprinzip beinhalten diese Rückzahlungen einen Solidarbeitrag, um finanzielle Engpässe der Geförderten auszugleichen. Mittlerweile gibt es mehrere Anbieter von Bildungsfonds, darunter Brain Capital, Career Concept, Deutsche Bildung, Festo oder ForBestStudents der Erste Bank Group. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) führt jährlich einen Test für Studienkredite und Bildungsfonds durch. Der Handelsblatt-Artikel (Nr. 118) vom 24.6.2015 gibt dazu einen guten Überblick.

So übernimmt bspw. der MBA Bildungsfonds von Brain Capital (www.mba-bildungsfonds.de) die Studiengebühren und falls gewünscht auch Lebenshaltungskosten. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten nach Beendigung des Studiums über 10 Jahre eine einkommensabhängige Rückzahlung zu leisten. Zusätzliche Bürgschaften oder Sicherheiten werden nicht verlangt. Die Konditionen werden individuell an das Bewerberprofil angepasst.

Sollte das Einkommen unter einen Wert von € 30.000 sinken, entfällt die Zahlungspflicht in dem betreffenden Jahr. Dies könnte z.B. während einer Elternzeit der Fall sein. Die Flexibilität gewährt alle Freiheiten in der Lebensplanung, denn die effektive Rückzahlung passt sich der persönlichen Karriere und Zahlungsfähigkeit an. Nach 20 Jahren entfällt die Zahlungspflicht komplett. Höchstgrenzen für die jährliche Zahlung als auch für die Gesamtzahlung sind festgelegt. Von diesen Rückzahlungen werden i.S. des Solidaritäts- und Nachhaltigkeitsprinzips die Studiengebühren einer nachfolgenden Generation finanziert. Die Idee hinter diesem innovativen Finanzierungskonzept: Bildung darf nicht vom finanziellen Hintergrund abhängig sein…

… und wie bereits in der Einleitung festgestellt: Ein MBA-Studium ist eine Investition in die eigene Zukunft und zahlt sich aus. Wer mehr über diese Form der Studienfinanzierung erfahren möchte, kann sich gerne unter www.mba-bildungsfonds.de informieren.

 

 

Text-Quelle: Brain Capital GmbH

Bild-Quellen: Pixabay, Brain Capital GmbH

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