Universität Bielefeld

Programm(e) der Universität Bielefeld

Wirtschaftswissenschaften (Master of Science)

Profil der Universität Bielefeld

Die Universität Bielefeld wurde mit einem explizitem Forschungsauftrag und hohem Anspruch an die Qualität einer forschungsorientierten Lehre gegründet. Mit weitreichenden Reformzielen für nahezu alle Bereiche der Universität leistete sie einen wertvollen Beitrag zur Bildungsreform in Deutschland und hat sich bis heute einen interdisziplinären, innovativen und reformorientierten Charakter bewahrt.

Heute umfasst sie 13 Fakultäten, die ein differenziertes Fächerspektrum in den Geistes-, Natur-, Sozial- und Technikwissenschaften abdecken. Mit rund 24.000 Studierenden in 115 Studienangeboten, ca. 2.750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (darunter 269 Professor/innen und Juniorprofessor/innen sowie 1.390 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen) gehört sie zu den mittelgroßen Universitäten in Deutschland.

Das Forschungsprofil der Universität Bielefeld bezeichnet sich als interdisziplinär – kommunikativ – innovativ. Die Forschung orientiert sich an großen, wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Themenfeldern. Von großem Interesse sind die Schnittstellen der unterschiedlichen Disziplinen, in ihnen wird ein hohes produktives Potenzial gesehen.

Fächerübergreifendes und kreatives Denken und Handeln stehen im Fokus der Universität Bielefeld. Verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten zeichnen die Studienprogramme aus, teilweise werden die Master-Studiengänge von mehreren Fakultäten getragen und erlauben so interessante und einzigartige Spezialisierungs- und Abschlussmöglichkeiten, die an den persönlichen Bedarf der Studierenden angepasst sind.

Die umfangreiche und effiziente Infrastruktur der Universität unterstützt die Studierenden in allen Belangen, zudem werden zahlreiche zusätzliche Services angeboten, um es den Kursteilnehmern zu ermöglichen, ihre Studiengänge in der Regelstudienzeit zu vollenden. Zudem sollen die Schüler nicht nur die Möglichkeit haben, ihr Studium individuell zu gestalten, sondern auch selbst am Unterricht mitwirken – autonomes Denken und Handeln werden besonders gefördert.

Den Studierenden werden nicht nur fachliche Grundlagen, sondern auch analytische Kompetenzen und interdisziplinäre Kenntnisse vermittelt, zudem können sie sich nicht nur Inhalte, sondern auch einzelne Elemente ihres Studiums selbst zusammenstellen – vom Auslandssemester bis hin zum Praktikum. Die Universität Bielefeld begreift sich als ein  „Raum des Querdenkens“ und als eine Plattform des Austauschs, in der verschiedene Parteien zu Wort kommen und beiderseitig von einem Wissenstransfer profitieren.

Die Studenten werden aktiv in die Weiterentwicklung des Studiums mit eingebunden und haben die Möglichkeit, an verschiedensten Fortbildungsangeboten teilzunehmen. Für ihre hohe Qualität in verschiedensten Bereichen wurde und wird die Universität regelmäßig ausgezeichnet, unter anderem auch durch das Kultusministerium und in verschiedenen anerkannten Rankings.

Zur Geschichte der Universität Bielefeld

Die Universität Bielefeld wurde 1969 nach einer Planungszeit von nicht einmal vier Jahren eröffnet, ausgelegt war sie als Reformuniversität, die im Zeichen der Einheit von Forschung und Lehre sowie Theorie und Praxis stehen sollte. Durch ihre Studienkonzepte und Neuerungen in fast allen universitären Bereichen trug sie grundlegend zur deutschen Bildungsreform bei, ihren innovativen und fächerübergreifenden Charakter hat die Einrichtung bis heute beibehalten. Als wichtiges Bindeglied zwischen Politik und Wirtschaft der Region ist die Universität immer noch ein relevanter Impulsgeber und eine national und international angesehene Einrichtung.

1976 wurde die Gründungsphase der Universität zusammen mit dem Hauptgebäude fertiggestellt, zu diesem Zeitpunkt war die Lehreinrichtung in zehn Fakultäten unterteilt und bildete bereits etwa 5.000 Studierende aus. In den 70ern war die Universität im Rahmen der Studenten- und Umweltbewegung Ort verschiedener Auseinandersetzungen, wobei sich ihr liberaler Stil und das Ziel, verschiedene Parteien zu Wort kommen lassen, herauskristallisierten.

In den frühen 80ern wurden verschiedenste Kooperationen mit ausländischen Hochschulen gestartet, zudem sollten zahlreiche neue Studienprogramme die Einrichtung für Studienanfänger attraktiver machen. In den 1990ern orientierte sich die Universität noch stärker an Konzepten Interdisziplinarität, Internationalisierung und Forschung, neue Bereiche und Fakultäten sowie Institute wurden erschaffen, wobei die Universität Bielefeld als erste Bildungseinrichtung in Deutschland besonderes Augenmerk auf die Bereiche der Bioinformatik richtete.

Ein starker Anstieg der Drittmittel sowie mehrere Leibniz-Preise unterstrichen den Erfolg der neuen Konzepte. Vermehrt wurden internationale Wissenschaftler und Studierende nach Bielefeld eingeladen, um die interkulturelle Atmosphäre auf dem Campus auszubauen, ein eigenes Alumni-Netzwerk bietet zudem seit 1996 die Möglichkeit des fachlichen und kollegialen Austauschs. 2002 war die Universität Bielefeld eine der ersten deutschen Hochschulen, die ihr Studienangebot komplett auf das Bachelor- und Master-System umstellten. Im Jahre 2014 wurde schließlich das Gebäude X veröffentlicht, das mehrere Fakultäten, eine Mensa und andere Einrichtungen beinhaltet.

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