Universität Bern, Kompetenzzentrum für Public Management

Programm(e) der Universität Bern, Kompetenzzentrum für Public Management

Profil der Universität Bern, Kompetenzzentrum für Public Management

Die Universität Bern bietet durchgehend qualitativ hochwertige Studiengänge und animiert die Studierenden zu Spitzenleistungen in ausgewählten Bereichen. Das attraktive gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Umfeld sind eng mit der Universität verbunden und tragen ebenso wie der Standort in der Stadt Bern zu einer hohen Studier- und Lebensqualität bei. Eine interdisziplinäre Forschung und Lehre zeichnet die Universität international aus.

Die Universität Bern wird zu den besten 200 Hochschulen der Welt gezählt. Im QS World University Ranking von 2014/2015 erreichte sie den 145 Platz, im Leiden-Ranking von 2014 wurde sie innerhalb Europas auf den 71. Platz gelistet. Im Times Higher Education Ranking von 2014/2015 erreichte sie zudem den 132. Platz.

Die Schule versteht sich als Volluniversität in der Tradition europäischer Universitäten. Der Fakultätskanon deckt von Geistes- bis Wirtschaftswissenschaften alle relevanten Fächer ab und wird von wissenschaftlichen Interessen sowie gesellschaftlichen Bedürfnissen geleitet. Die Universität setzt einen besonderen Schwerpunkt im interdisziplinären Bereich und entwickelt somit ein eigenes Profil. Dabei handelt sie stets autonom und nutzt ihre Gestaltungsfreiheit aus. Sie bekennt sich zur Freiheit von Lehre und Forschung und sieht die Schaffung neuer nachhaltiger Entwicklungen als ihre Verantwortung. Sie strebt danach, ihren Bildungsauftrag auf möglichst hohem Niveau zu erfüllen und übt daher regelmäßig Selbstkontrollen durch, um ihre Leistungsstandards zu überprüfen.

Die Universität ist in die drei Organisationsebenen Gesamtuniversität, Fakultäten und Institute aufgeteilt, zudem bestehen weitere Instanzen, wie zum Beispiel die fakultätsübergreifenden und gesamtuniversitären Einheiten. Derzeit bietet die Schule über 39 Bachelor- und über 70 Master-Studienprogramme an, jährlich werden etwa 1.500 Masterkurse abgeschlossen. Aktuell sind weibliche Studenten an der Universität knapp in der Mehrheit. Die Schulleitung setzt sich aktiv für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein und fördert diese gezielt mithilfe effektiver Gleichstellungsinstrumente und Karrieremodelle, zudem ist die Geschlechterforschung nachhaltig in der Schule verwurzelt.

Gemeinsam mit der Universität Freiburg stellt die Universität Bern das sogenannte dritte Universitätszentrum Mittelland dar. Ungleich vielen anderen Universitäten wird hier nicht auf einen Campus am Stadtrand gesetzt, stattdessen fungiert die Schule als Stadtuniversität. Der Campus zeichnet sich dabei besonders durch seine hervorragende Infrastruktur und die Verbindung von alten mit neuen Elementen aus, wofür die Universität mit zwei Architekturpreisen ausgezeichnet wurde.

Die Universitätsleitung setzt sich aktiv dafür ein, Studenten zu helfen, die auf der Suche nach einem möglichen Arbeitgeber für den Karriereeinstieg sind. Sie unterstützt Studierende, die sich während des Lernprozesses auf ihre berufliche Laufbahn konzentrieren, in Form von zahlreichen Informationsveranstaltungen, den Angebot von Kontaktmöglichkeiten mit Unternehmen, Arbeitgeberlisten und offenen Stellen.

Zur Geschichte der Universität Bern

Die Vorgänger der Universität Bern reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, die damalige theologische Schule gilt als ältester offizieller Vorgänger der heutigen Universität. 1805 wurde die theologische Lehranstalt in eine Universität mit vier Fakultäten umgewandelt, sodass neben Pfarrern auch Juristen und Mediziner an der Schule ausgebildet werden konnten. 1834 erfolgte die Neugründung als Universität, schnell wuchs die Schule und überschritt 1885 die 500-er- und 1900 bereits die 1.000-er Grenze. Zu diesem Zeitpunkt war die Universität die Größte in der ganzen Schweiz, bereits die Hälfte der Studentinnen und Studenten kamen aus dem Ausland. Ein beträchtlicher Teil des Studiums bestand bereits jetzt aus Frauen, da sich die Studierenden der Schule sehr bald für die Aufnahme auch weiblicher Studenten einsetzten. 1908 und 1909 lehrte Albert Einstein persönlich an der Universität, ebenfalls 1909 erhielt der an der Schule lehrende Professor Theodor Kocher den Nobelpreis. 1912 erhielt der wirtschaftswissenschaftliche Bereich eine eigene Abteilung, im Zweiten Weltkrieg setzte sich die Schulleitung aktiv für die Entlassung NSDAP-treuer Dozenten ein. In der Nachkriegszeit wurde die Universität kontinuierlich ausgebaut, bis sie 1968 die 5.000-er-Marke überschritt (davon 1.000 weibliche Studenten). 1992 hatte sich diese Zahl verdoppelt, und von den nun über 10.000 Studenten war fast die Hälfte weiblich. Heute studieren über 17.000 Studenten an der Universität, sie werden von etwa 300 Professoren und 5.000 Mitarbeitern ausgebildet und in ihrem Studienalltag betreut.

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