TU Bergakademie Freiberg

Programm(e) der TU Bergakademie Freiberg

International Business in Developing and Emerging Markets – IBDEM
International Management of Resources and Environment – IMRE

Profil der TU Bergakademie Freiberg

Die Bergakademie besitzt eine mehr als 250 Jahre zurückreichende Tradition und hat sich auf ihrem Gebiet ein international hohes Ansehen erarbeitet. Als Ressourcenuniversität wirft sie einen ganzheitlichen Blick auf die Rohstoffsicherung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Spanne reicht von der Entdeckung neuer Rohstoffvorräte über die umweltschonende Gewinnung sowie der Entwicklung alternativer Energietechniken und effizienter Werkstoffe bis hin zum Recycling.

Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit sind dabei grundlegende Gedanken und stehen im Zentrum des Universitätsprofils. Die Studienprogramme behandeln Themenbereiche der Naturwissenschaften wie auch der Wirtschafts-, Ingenieur- und Geowissenschaften, der kompakte Campus erlaubt es, sich schnell innerhalb der verschiedenen Räumlichkeiten zu bewegen, zu denen auch das einzige Lehrbergwerk in Europa gehört.

Neben dem im Norden Freibergs gelegenen Hauptcampus befinden sich einige Gebäude, Institute und Zentren der TU auch in anderen Bereichen der Stadt. Freiberg gilt heute als einer der wichtigsten europäischen Standorte der Halbleiterindustrie, was dem Bundesland auch den Spitznamen „Silicon Saxony“ einbrachte. Traditionsreiche Gebäude verschmelzen im Stadtbild Freiburgs mit moderner Architektur, die Wohnungen sind günstig, die Lebenserhaltungskosten gering. Die hochschuleigene Firmenkontaktmesse bietet den Studierenden die Möglichkeit, mit möglichen Arbeitgebern nicht nur aus der Region in Kontakt zu kommen, die TU besitzt zahlreiche Partner in der Wirtschaft und gehört zu den drittmittelstärksten Universitäten des Landes.

In Freiberg verschmelzen Universität, Industrie und Wirtschaft miteinander, die Absolventen haben hervorragende Chancen auf dem lokalen wie nationalen Karrieremarkt. Zahlreiche Forschungsinstitute und -zentren sind in Freiburg angesiedelt, in den mehr als 60 verschiedenen Studienprogrammen, die sowohl mit Diplom als auch mit Bachelor- und Master-Degree abgeschlossen werden können, finden die Studierenden der Bergakademie daher eine stark praxisorientierte und international ausgerichtete Atmosphäre vor.

Die geringe Anzahl an Studierenden an der Bergakademie erlaubt es den Dozenten, intensiv auf ihrer Schüler einzugehen, zudem wird eine hervorragende Work-Life-Balance gewährleistet, die es den Teilnehmern erlaubt, während des Studiums auch ihrer Arbeit und ihren Hobbys nachzugehen. In Rankings belegt die Bergakademie vordere Plätze, die Studenten schätzen die durch die geringe Anzahl an Kommilitonen gewährleistete kollegiale und freundschaftliche Atmosphäre. Die Gleichstellung der Geschlechter sowie eine optimale Vereinbarkeit von Familie und Studium sind ebenfalls Werte, die an der Bergakademie nicht zu kurz kommen und die durch verschiedene Aktivitäten und Netzwerke gefördert werden – für ihre Familienfreundlichkeit wurde die Einrichtung im Jahre 2014 auch mit dem „audit familiengerechte hochschule“ ausgezeichnet.

Die Professoren der Bergakademie sorgen sich nicht nur um die Bildung ihrer Schüler, sie helfen ihnen auch bei der Organisation von Praktika, Betriebsexkursionen oder auch Aufenthalten außerhalb Deutschlands. Gleichzeitig wird von den Studierenden aber auch eine starke Leistungsbereitschaft gefordert, die dem hohen Niveau der Studienprogramme entspricht. Das einzigartige Lehrprofil und der starke Forschungsbezug der Bergakademie verhelfen den Absolventen schließlich zu hervorragenden Karrierechancen.

Zur Geschichte der TU Bergakademie Freiberg

Die Eröffnung der „ Kurfürstlich-Sächsischen Bergakademie zu Freiberg“ erfolgte durch den Gründungsvater Prinz Xaver von Sachsen im Jahre1765 – eine von der Aufklärung und gesellschaftlichen Neustrukturierungen geprägte Zeit. Die Bergakademie gilt als die zweitälteste technische Lehranstalt überhaupt sowie als die älteste noch existente Bildungsinstitution mit montanwissenschaftlichem Fokus. Im Jahre 1899 wurde die Einrichtung mit technischen Hochschulen auf eine Ebene gestellt, 1905 wurde ihr erstmals das Promotionsrecht für einen Doktoratsabschluss verliehen. Im Jahre 1940 wurde die Bergakademie in zwei Fakultäten aufgeteilt, die verschiedene Themenfelder des Bergbaus und der Naturwissenschaften abdeckten, 16 Jahre später wurde zudem die Fakultät Ingenieurökonomie eröffnet.

Nach der Wende wurden große Teile der Bergakademie sowohl auf baulicher als auch auf rechtlicher Ebene neu gestaltet, inhaltlich setzte die TU Schwerpunkte auf die Bereiche der Energie-, Umwelt-, Material- und insbesondere Geowissenschaften. Heute genießt sie internationales Ansehen, aufgrund der Entwicklungs- und Forschungsarbeit der Akademie in den Bereichen der Halbleiterindustrie ließen sich zahlreiche Unternehmen mit diesbezüglichem Schwerpunkt in Freiburg nieder. Einige Studienprogramme sind einzigartig und können nur an der Bergakademie studiert werden, die heute mehr als 5.300 Studierende aus- und weiterbildet.

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