Technische Universität Braunschweig

Programm(e) der Technische Universität Braunschweig

Wirtschaftsinformatik

Profil der Technische Universität Braunschweig

Die Technische Universität Braunschweig kann auf eine lange Tradition zurückblicken – sie existiert seit mehr als 250 Jahren. Heute ist sie für ihr Lehr- und Forschungsspektrum mit hervorragender Ausstattung bekannt. Gleichzeitig genießen die Studierenden die persönliche Atmosphäre. Die Kerndisziplinen bilden Ingenieur- und Naturwissenschaften, welches in Norddeutschland das größte Angebot beinhaltet.

Eine enge Verknüpfung mit den Wirtschafts-, Sozial-, Geistes- und Erziehungswissenschaften gewährt eine interdisziplinäre Lehre. Besonders kreatives Denken steht bei den Studiengängen der TU Braunschweig im Vordergrund, doch auch ein hoher anwendungsorientierter Bezug zeichnet ihre Lehre aus, zudem werden aktuelle Forschungsergebnisse sowohl aus den eigenen diesbezüglich aktiven Institutionen als auch von den vielen Partnern der Schule konsequent in die Gestaltung der Kurse miteinbezogen.

An der Technischen Universität wird den Studenten eine hervorragende Aus- und Weiterbildung geboten, die jedoch nicht nur deren fachliche, sondern auch ihre persönlichen Kompetenzen betrifft. Somit besitzen Absolventen der TU sehr gute Voraussetzungen, um in verschiedenen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Institutionen Fuß zu fassen. Aus diesem Grund gehören Exzellenz in der Lehre und die Förderung der Karrierechancen der Studenten zum Selbstverständnis der Universität.

Die Studiengänge sind stark forschungsorientiert und vermitteln nicht nur theoretische Grundlagen, sondern auch persönlich spezialisierte Themengebiete, auch werden die Kurse unter Beteiligung der Studenten selbst kontinuierlich weiterentwickelt. Die TU Braunschweig besitzt zudem ein breites lokales und internationales Netzwerk an verschiedenen Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Forschung sowie dem Bildungswesen, gemeinsam mit diesen Partnern zusammen werden auch spezialisierte und innovative neue Studiengänge entwickelt.

Die Technische Universität folgt seit ihrer Gründung dem Motto „Nec aspera terrent“ – auch von schwierigen Herausforderungen wird sie nicht abgeschreckt. Ihr Ziel ist es, zu den besten Universitäten zu gehören, daher arbeiten die Schulleitung und ihre Mitarbeiter lösungs- und leistungsorientiert und auf qualitativ hochwertigem Niveau. Dabei wird besonders die Autonomie der TU sowie deren kontinuierliche Gewährleistung betont, die anfallenden Aufgaben sollen eigenverantwortlich und unabhängig von dritten Institutionen gelöst werden. Die Schule steht zu den Prinzipien der wissenschaftlichen Praxis und sucht daher aktiv den Transfer mit der Wirtschaft und der Gesellschaft, ohne dabei aber ihre Unabhängigkeit zu gefährden.

Die Schulleitung fühlt sich dem öffentlichen Wissenschaftsdiskurs verpflichtet und möchte ihre Kenntnisse hinaustragen und für andere nutzbar machen, gleichzeitig ist sie sich über ihre Funktion als Motor der Region Braunschweig bewusst und erfüllt ihren diesbezüglichen sozialen und kulturellen Auftrag. Ein weiteres wichtiges Ziel der Universität ist die gegenseitige Behandlung in Respekt und Wertschätzung sowie die Wahrung und Förderung der Kooperation innerhalb der Universität sowie mit den verschiedenen extrauniversitären Partnern. Auch wird sowohl von der Mitarbeitern als auch von den Studenten selbst Kreativität und grenzüberschreitendes Denken gefordert (und gefördert).

Zur Geschichte der Technischen Universität Braunschweig

Als älteste Vorläuferin der Universität in ihrer heutigen Form gilt das Collegium Carolinum, welches im Jahr 1745 gegründet wurde. Diese Lehranstalt wurde allgemein zwischen Gymnasium und Universität eingeordnet und widmete sich vorrangig der Ausbildung von Beamten. 1808 wurde das Collegium aufgelöst und in eine Militärakademie umgewandelt, jedoch erfolgte schon 6 Jahre später eine Wiedereröffnung. 1862 wurde das Collegium in „Polytechnische Schule“ umbenannt und widmete sich nunmehr der Ausbildung in den naturwissenschaftlichen Bereichen. Dieser Fokus auf technische Ausbildung verstärkte sich in den Folgejahren, bis die Schule 1878 in Herzogliche Technische Hochschule Carolo-Wilhelmina umbenannt wurde.

1900 erhielt die Schule das Promotionsrecht, ab 1909 wurden auch Frauen an der Schule zugelassen (wodurch sich die Studierendenanzahl schlagartig vergrößerte). Ab 1927 wurde der Schwerpunkt von den naturwissenschaftlichen Fächern wieder etwas weiter in Richtung Geisteswissenschaften verlagert, im Krieg wurde die Universität zu drei Vierteln zerstört, nahm aber dennoch 1945 als eine der ersten deutschen Hochschulen wieder den Studienbetrieb auf.

Seit 1968 trägt sie den aktuellen Namen – in der vollen Form Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig. 1972 war die TU die erste Hochschule Niedersachsens, an welcher Informatik studiert werden konnte, 1978 erfolgte eine Fusion mit der Pädagogischen Hochschule. 1989 richtete die Universität als einzige Hochschule Niedersachsens vier Simultanstudiengänge des Bereichs Wirtschaftsingenieurwesen ein, 1995 wurde das 250-jährige Jubiläum gefeiert – mit Gästen wie Henry Kissinger und Helmut Schmidt.

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