Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Programm(e) der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Profil der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Die 1818 gegründete Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist mit rund 34.000 Studierenden eine der größten Universitäten Deutschlands und wegen ihrer Spitzenforschung weltweit anerkannt. Die hohe Qualität findet sich auch in den Studienprogrammen wieder, welche unter anderem durch ihren umfangreichen Praxisbezug und das intensive Fördern einer aktiven Mitarbeit aller Studentinnen und Studenten beeindrucken.

Die Schule kann nicht nur auf eine lange Tradition zurückblicken, sondern ist auch für ihre ehemaligen Studierenden bekannt: Zu den Absolventen der Universität gehören unter anderem Papst Benedikt XVI., Friedrich Nietzsche und Karl Marx, laut dem Magazin Times Higher Education zählt sie zu den 200 besten Universitäten der Welt. Auch in verschiedensten anderen Rankings wird die Qualität der Schule kontinuierlich bestätigt.

Die Universität sieht Wissenschaft als die Einheit von Forschung und Lehre, beide Aspekte sind an der  Schule stark international ausgerichtet, was sich zum Beispiel darin zeigt, dass verschiedene internationale sowie englisch- und zweisprachige Studiengänge angeboten werden. Insbesondere versteht sich die Schule als Forschungsuniversität, wobei die Studierenden aktiv in die Forschungsprozesse mit eingebunden werden. Diese Leistungen wurden durch verschiedene Seiten honoriert, so erhielt die Universität beispielsweise neben zahlreichen Auszeichnungen und Preisen eine hohe Anzahl an Förderungen durch den Europäischen Forschungsrat und erzielte auch in der Exzellenzinitiave in zahlreichen Förderlinien Erfolge, die zu zahlreichen Förderungszuschlägen führten. Diese anwendungs- und forschungsbezogene Studienform stellt für die Absolventen einen deutlichen Vorteil auf dem Karrieremarkt dar.

Die Schule kooperiert mit verschiedensten Partnern, sowohl in der Region als auch weltweit. Die sogenannte ABC-Region (Aachen, Bonn und Köln) verfügt über besonders viele Forschungs- und Bildungseinrichtungen, die enge Kontakte mit der Universität Bonn unterhalten. Auch mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungscentern arbeitet die Schulleitung zusammen, wodurch sich der besonders anwendungsbezogene Unterricht der Schule erklärt. Neben hohen praktischen Anteilen in der Ausbildung und Kooperationen mit verschiedenen externen Partnern legt die Universität Bonn auch besonders hohen Wert auf interne Zusammenarbeit und eine interdisziplinäre Herangehensweise in ihren Studiengängen. In diesem Rahmen entstanden zahlreiche schuleigene Zentren, die sich der transdisziplinären Zusammenarbeit widmen.

Auch Internationalität ist ein wichtiger Teil der Studiengänge und des Universitätslebens an sich, so wird zum Beispiel das Study-Buddy-Programm angeboten, in dessen Rahmen die Studenten ausländischen Gästen beim Einleben und Erlernen der Sprache helfen und gleichzeitig von ihren kulturellen und sprachlichen Kenntnissen profitieren und ihre eigenen internationalen Kompetenzen erweitern. Auch ist es möglich, sich in internationalen Clubs zu engagieren. Auch für Studierende der Universität Bonn ist selbstverständlich ein Studium oder Praktikum im Ausland möglich.

Zur Geschichte der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Die heutige Universität Bonn geht aus der Kurkölnischen Akademie Bonn hervor, deren Gründung 1777 erfolgte. Sie galt als eine der Hochschulen, die die Aufklärung vorantrieben und die preußischen Bildungsideale in besonders starker Weise verkörperten. Etwa zehn Jahre nach ihrer Gründung wurde der Akademie durch Kaiser Joseph II. der Universitätsstatus verliehen, jedoch erfolgte 1798 im Lauf der Angliederung an Frankreich die Auflösung der Schule.

1818 erfolgte eine Neugründung durch Friedrich Wilhelm III., um für die neuen Provinzen Rheinland und Westfalen eine Ausbildungsstätte zu kreieren. Im selben Jahr wurde zudem die seit 1655 bestehende Duisburger Universität aufgelöst, ihr Zepter und der Großteil der Bibliothek gingen in die Universität Bonn über, sodass diese ebenfalls als Vorläuferin der heutigen Schule gelten kann. 1944 wurde das Hauptgebäude bei einem Bombenangriff massiv beschädigt, doch schon 1945 wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Aufgrund der Bauschäden und der hohen Anzahl an neuen Studierenden wurden verschiedene neue Gebäude errichtet.

2012 wurde die Arbeit an einem neuen Campus in Poppelsdorf begonnen, zahlreiche Einrichtungen der Universität befinden sich bereits dort. Die Universität besitzt heute keinen zentrierten Campus mehr, sondern ist in mehreren Gebäuden über die ganze Stadt Bonn hinweg verteilt. Das Hauptgebäude befindet sich in dem früheren kurfürstlichen Schloss. Die Universität strebt jedoch nach einer Neustrukturierung und plant, sich auf vier Standorte zu konzentrieren. Im Zuge dieser Dezentralisierung wurden die aktuellen Räumlichkeiten bereits erweitert.

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