Hochschule Niederrhein

Programm(e) der Hochschule Niederrhein

Business Management (MBA)

Profil der Hochschule Niederrhein

Im Jahr 1971 wurden 13 ortsansässige höhere Schulen in staatlicher Hand zur damaligen Fachhochschule Niederrhein zusammengeschlossen. Heute bietet sie etwa 14.500 Studierenden anwendungsorientierte Lehre, praxisnahe Forschung und eine persönliche Atmosphäre – die Teilnehmer der Lehrgänge werden während des Studiums intensiv betreut.

Die Einrichtung ist eine der größten und angesehensten Fachhochschulen Deutschlands und erste Anlaufstelle für Unternehmen in der Region. In zehn Fachbereichen bietet sie über 70 innovative und internationale Bachelor- und Masterstudiengänge an, die sich sowohl an den Bedürfnissen der Region als auch des Karrieremarktes orientieren. Die Standorte der Hochschule befinden sich in Krefeld (Süd sowie West) und Mönchengladbach, in beiden Bereichen ist die Einrichtung eng mit der regionalen Praxis verknüpft.

Der wirtschaftliche Fachbereich – die größte Abteilung der Hochschule Niederrhein– ist in Mönchengladbach angesiedelt. Durch ihre hochwertigen Leistungen in den Bereichen der Forschung und Entwicklung gilt die Hochschule als einer der wichtigsten Ansprechpartner für lokale Unternehmen in den Bereichen des Wissenstransfers. Aus diesem Grund versteht sich die Einrichtung als eine regional verankerte Institution, die mit ihren Leistungen und den in der Forschung erzielten Ergebnissen zum Wohl der lokalen Wirtschaft und Industrie wie auch der Gesellschaft und der Reputation der Gegend um den Niederrhein an sich beiträgt.

In ihrem Leitbild setzt die Hochschule Niederrhein Schwerpunkte auf die Überwindung von Grenzen: Sowohl die Grenzen der Region bzw. des Landes wie auch zwischen den verschiedenen Disziplinen und Lehrangeboten der Studienprogramme. Nur so können nach Ansicht der Schulleitung neue Innovationen erzielt und geleistet werden, weshalb der Unterricht wie auch die gesamte Ausrichtung der Hochschule als interdisziplinär und fächerübergreifend verstanden werden. Als Ziel setzt sich die Einrichtung daher nicht nur die Gewährleistung fachlicher, sondern auch die Sicherstellung integrativer Kompetenz sowohl in der Lehre als auch in der Forschung.

Studierende, Dozenten und Mitarbeiter werden als Partner verstanden, gegenseitiger Respekt ist die Basis der Kommunikation innerhalb der Lehrgänge und auch außerhalb des Studienalltags. Die Hochschule verpflichtet sich zudem zur Toleranz und Akzeptanz, auf dem Campus soll ein Raum geschaffen werden, an dem Menschen verschiedener Herkunft sich ohne Vorurteile begegnen und gegenseitig inspirieren und unterstützen können. Ihre ökologische und gesellschaftliche Verantwortung nimmt die Hochschule Niederrhein ebenfalls sehr ernst, weshalb sie sich zu Nachhaltigkeit verpflichtet.

Netzwerkbildung steht ebenfalls im Fokus des Leitbilds der Hochschule. Von Verbindungen zu den Alumni und Kooperationen mit der Wirtschaft über Austauschprogramme mit internationalen Studierenden und Kontakten zu Partnerhochschulen auf der ganzen Welt: Die Hochschule Niederrhein vernetzt sich mit verschiedensten Instanzen, um so einen beiderseitig profitablen Wissenstransfer sicherstellen zu können.

Zur Geschichte der Hochschule Niederrhein

Die Gründung der Hochschule Niederrhein erfolgte im Jahre 1971, die Tradition der Vorgängereinrichtungen der Institution lässt sich jedoch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück verfolgen. Da die industrielle Entwicklung am linken Niederrhein immer weiter voranschritt, war es notwendig, Ausbildungsstätten für Facharbeiter aus der Textilindustrie zu errichten. So wurde im Jahre 1885 die „Höhere Webschule Crefeld“ eröffnet, welche als die erste am Niederrhein gelegene höhere Lehranstalt sowie als Vorläuferin der heutigen Hochschule gilt.

Die Webschule wurde im Laufe des Jahrhunderts sowohl in ihren Räumlichkeiten als auch thematisch erweitert und erlangte bald Weltruhm. Als weitere Vorgängereinrichtung der Hochschule Niederrhein gilt die Handwerker- und Kunstgewerbeschule, welche im Jahre 1904 eröffnet wurde und schon bald als eine der wichtigsten Lehreinrichtungen in den Bereichen der behandelten Themengebiete galt.

1958 wurde die „Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen“ eröffnet, deren Räumlichkeiten heute teilweise als Campus der Hochschule Niederrhein dienen – deren wirtschaftlicher Fachbereich geht zudem auf die 1962 gegründete Staatliche Höhere Wirtschaftsschule zurück. 1971 wurde schließlich die Fachhochschule Niederrhein eröffnet, deren interdisziplinäres Angebot über die nächsten Jahrzehnte hinweg kontinuierlich ausgebaut wurde. S

eit dem Wintersemester der Jahre 2010 und 2011 ist die Hochschule in zehn verschiedene Fachbereiche gegliedert. Angeboten werden heute etwa 25 Master- und mehr als 50 Bachelor-Studienprogramme, wobei in den letzten Jahren insbesondere Lehrgänge in berufsbegleitender Form eingeführt wurden. Die dualen Studiengänge der Fachhochschule Niederrhein haben sich zudem inzwischen als das „Krefelder Modell“ einen Namen gemacht.

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