Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Programm(e) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

International Business (MBA)
Innovation im Mittelstand (Master of Arts (M.A.)

Profil der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Die frühere Fachhochschule ist vor über 40 Jahren an 2 Standorten entstanden, kann jedoch in Form mehrerer Vorgängereinrichtungen auf eine noch weitaus längere akademische Tradition zurückblicken. Heute studieren mehr als 9.000 Studenten an zehn Fakultäten in über 30 Studiengängen und sechs Forschungsinstituten, was die Einrichtung zu einer der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften im gesamten Bundesland Bayern macht.

Es lehren 190 Professoren an der Einrichtung, die eine anwendungs- und zukunftsorientierte sowie eine praxisbezogene Einstellung mitbringen. Die Hochschule baut ständig ihr weltweites Netz an Kontakten aus und nimmt die Entwicklungsaufgabe der Studenten zu toleranten, gebildeten Persönlichkeiten und damit auch die Entwicklung der Gesellschaft ernst.

Die Ziele der Hochschule sind es, die Breite der angebotenen Studienprogramme beizubehalten und noch weiter auszubauen, die bereits jetzt umfangreichen Internationalisierungsprozesse weiterhin voranzutreiben und ihre Lehrinhalte stets an den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der jeweiligen beruflichen Praxis sowie an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auszurichten. Zudem will die Hochschule durch ihre Studiengänge, ihre Forschung und das Weiterbildungsangebot zur gesellschaftlichen Entwicklung beitragen und den Studierenden in all diesen Prozessen eine offene und von Vielfalt geprägte Atmosphäre bieten können, in der diese zu kompetenten und verantwortungsvollen Personen heranreifen können, die bereit sind, mit neuen Lösungsansätzen an die Aufgaben- und Problemstellungen der Zukunft heranzutreten.

Eine eigener „Campus Weiterbildung“ ist in Würzburg angesiedelt und bietet verschiedenste Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung – vom Vortrag bis zum Studiengang mit Masterabschluss – in unterschiedlichen Bereichen. Dabei werden insbesondere die zeitlichen Beschränkungen von Berufstätigen berücksichtigt. Neben regulären Studiengängen werden zudem auch duale Programme bzw. Lehrgänge mit vertiefter Praxis angeboten. Dies erlaubt den Teilnehmern, während des Studiums anwendungsorientierte und berufsrelevante Inhalte zu erlernen und nicht nur ein Studium, sondern gleichzeitig auch eine Ausbildung abzuschließen.

Auslandserfahrungen werden von der Hochschule besonders gefördert und sind in Form von Semestern oder Praktika außerhalb des Landes möglich. Ein breites Netzwerk an mehr als 60 Partnerhochschulen auf der ganzen Welt ermöglicht eine vielfältige Auswahl für Studierende, die durch einen Aufenthalt außerhalb Deutschlands nicht nur ihre fachlichen, sondern auch ihre sprachlichen, sozialen und interkulturellen Fähigkeiten beweisen und ausbauen und sich somit auf dem Karrieremarkt profilieren wollen. Ein eigener Auslandsbeauftragter in jeder Fakultät steht den Studierenden ebenso wie der „Hochschulservice Internationales“ (HSIN) zur Seite – auch bei Fragen zur Finanzierung.

Beide Standorte bieten exzellente Bedingungen für Studierende. Würzburg ist sehr gut an die Autobahn und den Zugverkehr angeschlossen und verfügt über eine effiziente Infrastruktur. Die Mietpreise und generellen Lebenserhaltungskosten sind moderat, zudem können die Studierenden an verschiedensten kulturellen Angeboten teilnehmen. Schweinfurt gilt als Industriestandort und bietet somit sehr gute Anknüpfungspunkte an die berufliche Praxis insbesondere von Wirtschaftsstudenten – z.B. in Form von Praktika, Projekten oder Abschlussarbeiten, die in Kooperation mit lokalen Unternehmen erstellt werden. Die Stadt ist ebenfalls sehr gut an das Verkehrsnetz angeschlossen und besitzt zudem eine breite Kneipenlandschaft und kulturelle Möglichkeiten verschiedenster Art.

Zur Geschichte der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Die Tradition der Hochschule in ihrer heutigen Form reicht bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück, als Vorläufer der Einrichtung gelten das in Unterfranken angesiedelte Balthasar-Neumann-Polytechnikum sowie zwei in Würzburg ansässige Lehranstalten: Die Höhere Wirtschaftsschule und die Werkkunstschule.

In ihrer heutigen Form mit den beiden Standorten in Schweinfurt und Würzburg wurde die Hochschule im August des Jahres 1971 eröffnet, veranlasst durch das neue Fachhochschulgesetz des Landes Bayern. Der Lehrbetrieb wurde mit mehr als 1.500 Studenten gestartet, angeboten wurden dabei sieben verschiedene Studienrichtungen, unter anderem Betriebswirtschaft. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Sortiment an Lehrgängen kontinuierlich erweitert und auf die aktuellen Bedürfnisse der beruflichen Praxis hin ausgerichtet. 1991 wurde zudem ein neuer Standort in Aschaffenburg errichtet. Hier konnten Betriebswirtschaft und Elektrotechnik studiert werden, 9 Jahre nach der Gründung wurde die Abteilung jedoch in eine autonome FH umgewandelt.

2004 wurde ein neues Hörsaalgebäude eingeweiht, welches eine große Aula sowie zahlreiche PC-Räume und multimediale Hörsäle beinhaltet. Seit dem Jahr  2011 trägt die Hochschule den aktuellen Namen.

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