Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

Programm(e) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

Profil der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

Die Hochschule Coburg ist 1971 gegründet worden und entstand aus der 1814 gegründeten Handwerkschule. An sechs Fakultäten werden knapp 5.000 Studierenden 33 Bachelor- und Masterstudiengänge in technischen Bereichen sowie in der Wirtschaft, der sozialen Arbeit und des Designs angeboten. Die von ungefähr 300 Lehrbeauftragten und Professoren gehalten Vorlesungen und Kurse sind praxisorientiert und anwendungsbezogen.

Die Schule legt einen hohen Wert auf Nachhaltigkeit, Programme zur Familienförderung und Gesundheit, wofür sie bereits mehrfach von verschiedenen Organisationen ausgezeichnet wurde. Sie ordnet ihre Studiengänge einem ganzheitlichen Konzept unter und bietet Programme aus den verschiedensten Bereichen an. In Form des Studiums Generale zielt sie auch darauf ab, das Kultur- und Allgemeinwissen der Studenten zu fördern.

Die Hochschule sieht sich selbst als einen Hort der Kreativität, ihr Ziel ist es, die Studenten zu inspirieren und zu menschlichem Handeln zu erziehen. Ganzheitliches Handeln ist Grundlage des Leitbilds der Schule, welches in einem demokratischen Prozess entworfen wurde, in den alle Dozenten, Studenten und Mitarbeiter miteinbezogen waren. Die Schule ist sich ihrer über zwei Jahrhunderte langen Tradition bewusst und versucht dennoch, immer aktuell zu bleiben und mit den Anforderungen der Zeit zu wachsen. In ihrer Geschichte entwickelte sich die Hochschule Coburg von einer Lehranstalt für Bauleute zu einer hochmodernen Hochschule mit einem sehr breiten Spektrum an verschiedenen Themenfeldern, doch auch die Studierenden mit ihren verschiedenen Facetten, Bedürfnissen und Talenten werden ganzheitlich betrachtet.

Die Schule möchte auch als Vorbild fungieren und ihren Studenten Werte wie Offenheit, Mut und Verantwortung vermitteln, zudem sind Weltoffenheit, Gesundheit und Familienfreundlichkeit von hoher Wichtigkeit für die Schulleitung, so wurde sie von der Techniker Krankenkasse als „Gesundheitsfördernde Hochschule“ zertifiziert und erhielt auch das Grundzertifikat der berufundfamilie gGmbH verliehen. Die Schulleitung versucht aktiv, durch die Verbesserung verschiedenster Rahmenbedingungen eine angenehme Atmosphäre auch für diejenigen Studenten zu schaffen, die sich um Kinder oder die Pflege von Angehörigen kümmern müssen. Intensive Unterstützung erhalten die betroffenen Studenten im schuleigenen Familienbüro.

Nicht zuletzt sieht sich die Schule auch der hohen Qualität ihrer Lehre verpflichtet und möchte diese beibehalten und konsequent ausbauen. In Form des Studium Generale werden zahlreiche unterschiedliche Vorlesungen und Seminare aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen angeboten, wobei auch Sprachkurse inkludiert sind. Studenten können Experten und Führungspersönlichkeiten aus der Praxis zuhören und von ihren Kenntnissen und Erfahrungen profitieren, zudem existiert die Möglichkeit, an verschiedenen Kulturangeboten der Hochschule teilzunehmen, wozu auch ein Chor und ein Debattierclub gehören.

Zur Geschichte der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

Die Hochschule Coburg sieht sich als Nachfolgerin des privaten Friedrich Streibsche Instituts für Baugewerbsleute, dessen Gründung 1814 erfolgte. Ziel des Instituts war es, Bauhandwerker für ihre Meisterprüfung vorzubereiten. Nach dem Tod des Schulgründers wurde durch den damaligen Hofmaler Georg Konrad Rothbart eine Nachfolgelehranstalt eingerichtet, die jedoch immer noch den Fokus auf das Baugewerbe legte. Erst 1928 erfolgte die Umwandlung in eine höhere technische Lehranstalt, an der außer Baumeistern nun auch Beamte ausgebildet wurden.

Die Schule war die erste Lehranstalt Bayerns, die nach dem zweiten Weltkrieg den Lehrbetrieb wieder aufnahm. 1963 erfolgte die Umwandlung in ein Polytechnikum, im Zuge dessen wurden auch Kurse für Maschinenbau und Elektrotechnik eingerichtet. Vier Jahre später wurden mehrere Neubauten errichtet, die ca. 20 Millionen DM an Kosten verursachten. Nach der Errichtung der Fachhochschulen wurde 1971 die Hochschule Coburg in ihrer heutigen Form ins Leben gerufen, die bereits vorhandenen Ingenieurs-Studienprogramme wurden nun durch Kurse aus den Bereichen Wirtschaft und Sozialwesen erweitert.

Die Hochschule besitzt zwei Standorte, den Campus Design und den Campus Friedrich-Streib-Straße auf dem Judenberg, von wo aus die Studenten die wunderschöne Aussicht auf  historische Altstadt genießen können. Hier finden die wirtschaftlichen Studiengänge statt. Das Campusgebäude wurde 1960 errichtet, bereits ein Jahr später wurde das erste Wohnheim für Studenten gebaut. In den nachfolgenden Jahren und Jahrzehnten entstand ein hochmoderner Hochschulcampus mit fünf Studentenwohnheimen, durch die über 500 Zimmer bereitgestellt werden. Auch in Zukunft steht einer Weiterentwicklung des Campus nichts im Wege, bis 2020 will der Freistaat Bayern mehr als 60 Millionen Euro in die Räumlichkeiten investieren.

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