Charité – Universitätsmedizin Berlin

Programm(e) der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Consumer Health Care
International Health

Profil der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist eine der größten Universitätskliniken in ganz Europa und eine der forschungsintensivsten medizinischen Institutionen in Deutschland – dementsprechend praxisorientiert sind auch die angebotenen Studiengänge. Das renommierte und traditionsreiche Krankenhaus wurde bereits im frühen 18. Jahrhundert gegründet – damals noch als eine Vorsorge-Einrichtung gegen die nahende Pest-Epidemie.

Heute offeriert die Charité ein breitgefächertes Aus- und Weiterbildungsangebot für die Spezialisierung in verschiedenen Feldern des Gesundheitswesens – alle Studiengänge sind dabei entweder forschungsorientiert oder stark anwendungsbezogen konzipiert. Derzeit werden an der Charité etwa 7.000 Ärztinnen und Ärzte in grundständigen Regelstudiengängen ausgebildet. Des Weiteren stehen elf Masterprogramme für die Qualifizierung in unterschiedlichen Karrierefeldern der Gesundheitsbereiche zur Verfügung.

Das Ziel der Charité ist es, internationale Innovationen in den Bereichen der Lehre und der Forschung wie auch der Krankenversorgung zu leisten. Das Leitbild der Einrichtung basiert auf dieser Vision. In ihren Lehrgängen setzt die Charité auf ein hohes Maß an Wissenschaftlichkeit und akademischer Exzellenz, gleichzeitig sind die Studienprogramme auch durch Werte wie Verantwortung, Fürsorglichkeit, Respekt und Unternehmergeist geprägt. Ihren Namen – französisch für „Barmherzigkeit“ – sieht die Charité als eine Verpflichtung, der sie auch in ihren Studiengängen gerecht werden will. Die Einrichtung ist sich bewusst, dass eine Position als Krankenhaus ein hohes Maß an Vertrauen erfordert – sowohl von den Patienten als auch von den Studierenden und den Mitarbeitern. Aus diesem Grund sind auch Kompetenz, Verlässlichkeit und Offenheit wichtige Werte, die das Leitbild der Charité prägen.

In der Einrichtung sind Personen aus etwa 90 verschiedenen Nationen und allen Kontinenten vertreten, die Vielfalt und internationale Orientierung des Krankenhauses wird massiv gefördert und weiterhin ausgebaut. Eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts, der Transparenz und der Fairness zieht Wissenschaftler und Experten des Gesundheitswesens aus allen Kontinenten an und garantiert ein konstruktives Studienumfeld.

Die Master-Studiengänge der Charité sind von einem starken Praxisbezug geprägt, der insbesondere auf die an der Einrichtung betriebene Forschung zurückzuführen ist. Diese basiert auf den Ansprüchen der Innovation und der Verantwortung – in über 1.000 Projekten suchen etwa 3.700 Forscher nach neuen Lösungen für aktuellen Anforderungen und Problemstellungen der Praxis. Die Forschungsprogramme der Charité sind insbesondere von Interdisziplinarität und Internationalität geprägt, verschiedene fächer- und länderübergreifende Schnittstellen werden für Kooperationen unterschiedlicher Art genutzt. Durch die am Krankenhaus betriebene Forschung stellt die Charité jedoch nicht nur eine anwendungsorientierte Atmosphäre sicher, sondern wird auch ihrer Verantwortung gegenüber der Region gerecht.

Zur Geschichte der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Im Jahre 1709 ordnete der damalige König von Preußen, Friedrich I., die Eröffnung mehrerer Krankenhäuser an, um das Land auf die drohende Pestepidemie vorzubereiten, welche Berlin schlussendlich doch verschonte. Ein Jahr darauf wurde eine Vorsorgeeinrichtung eröffnet, 17 Jahre später wurde diese durch König Friedrich Wilhelm I. in ein reguläres Krankenhaus umgewandelt, welches auf den Namen Charité getauft wurde.

Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Räumlichkeiten des Krankenhauses massiv erweitert. Von nun an wurden auch Militärärzte in der Charité ausgebildet, im Gegensatz zum Unterricht an der Medizinischen Fakultät der Universität war die Ausbildung im Krankenhaus schon damals für ihren Fokus auf Praxis beliebt – die angehenden Ärzte und Chirurgen studierten direkt am Krankenbett. Im Laufe der Zeit verschmolzen jedoch die Medizinische Abteilung der Berliner Universität und die Charité immer mehr.

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Gebäude des Krankenhauses erneut massiv erweitert und ausgebaut, in den folgenden Jahrzehnten wurde die Charité aufgrund der vielen renommierten Wissenschaftler und auch Nobelpreisträger, die am Krankenhaus studiert oder gearbeitet hatten, immer bekannter. In den 60ern lag das Charité direkt an der Grenze, befand sich jedoch noch im Staatsgebiet der damaligen DDR. Nach der Wende wurden die Hochschulen und Krankenhäuser Berlins neu strukturiert, wovon auch das Charité betroffen war. Das frühere Universitätsklinikum Rudolf Virchow wurde von der Freien Universität Berlin separiert und stattdessen Teil der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Jahre 2003 wurden die medizinischen Fakultäten beider Universität als „Charité – Universitätsmedizin Berlin“ zusammengeschlossen.

300-101   400-101   300-320   300-070   300-206   200-310   300-135   300-208   810-403   400-050   640-916   642-997   300-209   400-201   200-355   352-001   642-999   350-080   MB2-712   400-051   C2150-606   1Z0-434   1Z0-146   C2090-919   C9560-655   642-64   100-101   CQE   CSSLP   200-125   210-060   210-065   210-260   220-801   220-802   220-901   220-902   2V0-620   2V0-621   2V0-621D   300-075   300-115   AWS-SYSOPS   640-692   640-911   1Z0-144   1z0-434   1Z0-803   1Z0-804   000-089   000-105   70-246   70-270   70-346   70-347   70-410