„Universität Koblenz”  am 22. August 2023

Universität Koblenz erhält 1,4 Mio. Euro Förderung für kurzfristigen Ausbau der Forschung

Die neue Universität Koblenz erhält aus dem Forschungsfonds des Landes Rheinland-Pfalz für die Intensivierung und den schnellen Ausbau der eigenen Forschungsaktivitäten Fördermittel in Höhe von 1,42 Millionen Euro.

Einen entsprechenden Bescheid überreichte Wissenschaftsminister Clemens Hoch am Montag der Leitung sowie Fachbereichsvertreter*innen der Universität Koblenz bei einem persönlichen Besuch. Die bereitgestellten Mittel sind gebunden an konkrete Projektvorhaben der Universität, die noch in den Haushaltsjahren 2023 und 2024 realisiert werden sollen.

„Mit der Förderung des Landes in den Ausbau und die Weiterentwicklung der Forschungsstrukturen an der Universität Koblenz wird einmal mehr deutlich, dass innerhalb der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft immer mehr Forschungsstärke zu finden ist. Für das Land nimmt die Forschung in den vier Profilbereichen der Universität Koblenz Bildung, Informatik, Kultur und Vermittlung sowie Material und Umwelt eine zentrale Stellung ein. Dabei ist die Bedeutung der Kooperation sowie fächer- und einrichtungsübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb der Universität selbst, aber auch im Hinblick auf Wirtschaft und Gesellschaft enorm gestiegen“, betonte Wissenschaftsminister Clemens Hoch bei der Übergabe des Förderungsbescheids.

Zu den geförderten Projekten zählen einerseits der Auf- und Ausbau einer Plattform für die weitere Stärkung interdisziplinärer Forschungsaktivitäten, etwa um Synergiepotentiale und Querverbindungen früh zu entdecken, gemeinsame Antragsstellungen für Drittmittel zu unterstützen und bestehende interdisziplinäre Austausche weiter zu intensivieren. Zusätzlich ist auch der weitere Ausbau der Forschungsinfrastruktur in den vier Profilbereichen geplant. Konkret beinhalten die Vorhaben unter anderem den Aufbau einer mobilen Geräteplattform zur Erforschung von analogen und digitalen Lernumgebungen für den Profilbereich Bildung, ein sogenanntes Machine-Learning- und ein Usability-Labor im Profilbereich Informatik, die unter anderem zur weiteren Erforschung der Nutzungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen dienen, ein Medienlabor für Forschungsprojekte des Profilbereichs Kultur und Vermittlung und die Anschaffung verschiedener Laborgeräte für den Profilbereich Material und Umwelt, für den Einsatz in der Wasseranalytik, zur Gesteinsuntersuchung, zur Emissionsanalyse und in der Keramikforschung.

Mittel aus Forschungsfonds für beschleunigten Ausbauprozess

Die aktuellen Forschungsinvestitionen sind ein erster Baustein zur schrittweisen Erreichung der im Entwicklungsplan uk2030 der Universität Koblenz definierten langfristigen Forschungsziele. Hierzu zählen unter anderem die weitere Schärfung des Forschungsprofils, die nachhaltige Stärkung und Förderung der Drittmittelforschung einschließlich der Einwerbung koordinierter Programme bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem mittelfristigen Ziel einer Mitgliedschaft in der DFG, die Berufung und Bindung weiterer exzellenter Forscher*innen, die weitere Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftler*innen sowie die Steigerung der regionalen, nationalen und internationalen Sichtbarkeit der Forschung der Universität.

„Als neue Universität Koblenz haben wir uns klare Ziele gesetzt, unsere Forschung kurz- und langfristig konsequent auszubauen. Die mit den Mitteln aus dem Forschungsfonds geplanten Maßnahmen helfen uns dabei, den Ausbau schnell angehen zu können. Für die Unterstützung und das Vertrauen des Landes sind wir sehr dankbar“, kommentiert Prof. Dr. Stefan Wehner, Präsident der Universität Koblenz.

„Unser Anspruch ist es, die Exzellenz unserer Forschung weiter zu verbessern und noch stärker mit den Bedarfen der Region zu verknüpfen. Die Förderung der Interdisziplinarität ist hierbei ein zentrales und wichtiges Element unserer Forschungsstrategie, die auf einer Tradition der engen Zusammenarbeit der Fachbereiche aufbaut. Um schnell konkrete neue Forschungsaktivitäten zu initiieren, ist zudem die Stärkung unserer Forschungsinfrastruktur entscheidend. Mit den kurzfristig geplanten Maßnahmen beschleunigen wir den Prozess unseres Forschungsausbaus zu einem idealen Zeitpunkt in dieser noch frühen Phase des Aufbaus der neuen Universität Koblenz“, erläutert Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl, Vizepräsidentin Forschung und Transfer der Universität Koblenz.

300-101   400-101   300-320   300-070   300-206   200-310   300-135   300-208   810-403   400-050   640-916   642-997   300-209   400-201   200-355   352-001   642-999   350-080   MB2-712   400-051   C2150-606   1Z0-434   1Z0-146   C2090-919   C9560-655   642-64   100-101   CQE   CSSLP   200-125   210-060   210-065   210-260   220-801   220-802   220-901   220-902   2V0-620   2V0-621   2V0-621D   300-075   300-115   AWS-SYSOPS   640-692   640-911   1Z0-144   1z0-434   1Z0-803   1Z0-804   000-089   000-105   70-246   70-270   70-346   70-347   70-410