Westfälische Hochschule – Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen University of Applied Sciences

Programm(e) der Westfälische Hochschule – Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen University of Applied Sciences

Master Dienstleistungsmanagement
Master Management
Wirtschaftsrecht

Profil der Westfälische Hochschule – Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen University of Applied Sciences

Die Fachhochschule Gelsenkirchen wurde im Jahre 1992 gegründet, ihre Vorgängereinrichtungen lassen sich jedoch bis in die 60er Jahre zurückverfolgen. Seither wurde das Institut mehrfach ausgezeichnet, unter anderem vom „Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft“. Das Studienangebot deckt von Maschinenbau über Informatik und Kommunikation bis hin zu Elektrotechnik und den angewandten Naturwissenschaften ein breites Fächerspektrum ab.

Heute besitzt die Westfälische Hochschule drei Standorte, neben Gelsenkirchen ist sie auch in Bocholt/Ahaus und Recklinghausen vertreten. Derzeit sind mehr als 9.000 Studierende in ein Studienprogramm der Hochschule eingeschrieben, der Großteil davon in Gelsenkirchen. Betreut und ausgebildet werden diese von mehr als 660 Mitarbeitern.

Die Westfälische Hochschule wurde gegründet, um durch ihre Aus- und Weiterbildungsprogramme sowie ihre Forschung zum Fortschritt des lokalen Strukturwandels beizutragen, auch heute ist sich die Schulleitung und das Team der Dozenten ihrer Verantwortung gegenüber der Region bewusst und besinnt sich sowohl in ihren Lehrgängen als auch in ihren Prozessen auf die bei der Gründung gesetzten Ziele. Die Mission der Hochschule ist es, als ein relevanter Impulsgeber gegenüber der Wirtschaft zu agieren und durch die angebotenen Studienprogramme qualifizierte und kompetente Arbeits-, Fach- und Führungskräfte heranzubilden, welche die regionale Wirtschaft durch ihre Leistungen unterstützen. In den Lehrgängen liegt der Fokus auf berufsfeldbezogenen Studieninhalten und einer praktischen Umsetzung theoretischer Inhalte.

Um diesen hohen Anteil an anwendungsorientierten Lehrinhalten garantieren zu können, arbeitet die Hochschule eng mit verschiedenen Betrieben und Unternehmen der Region zusammen – insbesondere durch Kooperationen mit kleineren und mittelständischen Unternehmen unterstützt die Hochschule diese durch ihre akademischen Impulse. Um diesen Transfer zwischen Theorie und Praxis bzw. Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern, gründete die Hochschulleitung ein eigenes „Büro für Technologietransfer“, in welchem die Kooperationen mit Partnern aus der Praxis koordiniert werden. In ihrer aktiv betriebenen Forschung setzt die Westfälische Hochschule zudem akademische Erkenntnisse zu innovativen und zukunftsfähigen Produkten und Dienstleistungen um.

Gelsenkirchen hat mehr als eine Viertelmillion Einwohner und ist somit im Emscher-Lippe-Raum die bevölkerungsreichste Stadt. Neben unterschiedlichsten kulturellen Angeboten wie Museen, Ballett-Veranstaltungen, Theateraufführungen etc. finden sich hier auch eine Vielzahl anderer Freizeit- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Studierende, insbesondere gilt die Stadt als „fußballverrückt“. Ähnlich vielfältig ist die Wirtschaft Gelsenkirchens, die sich insbesondere aus den Säulen Chemie, Industrie, Handel und Handwerk zusammensetzt, somit werden für Absolventen verschiedenster Studienprogramme vor Ort Karrieremöglichkeiten geboten. Die sehr gute Verkehrsanbindung Gelsenkirchens erlaubt schnelle Reisen innerhalb des Ruhrgebiets und des Rheinlands. Wohnmöglichkeiten für Studierende sind selbstverständlich ebenfalls vorhanden. Die internationalen Studierenden aus mehr als 50 verschiedenen Nationen tragen ihren Teil zur interkulturellen Atmosphäre des Campus bei.

Zur Geschichte der Westfälischen Hochschule – Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen University of Applied Sciences

Die Westfälische Hochschule in ihrer heutigen Form geht aus der im Jahre 1962 eröffneten Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen Gelsenkirchen-Buer hervor. Als in den frühen 70ern viele deutsche Fachhochschulen gegründet wurden, wurde die Ingenieurschule ein Teil der FH Bochum. 1992 wurde eine neue Fachhochschule mit Standorten in Gelsenkirchen und Bocholt errichtet, Anlass war der Rückgang der Kohleförderung in Gelsenkirchen. Zu Beginn des Studienbetriebs waren bereits mehr als 2.000 Studierenden in einen Kurs an der Lehranstalt eingeschrieben, eine Zahl, die sich heute mehr als vervierfacht hat. Schon zwei Jahre nach der Gründung der neuen Fachhochschule wurde der erste berufsbegleitende Studiengang mit Wirtschaftsbezug angeboten, 1995 wurde eine zusätzliche Abteilung der FH in Recklinghausen eröffnet. 2005 bis 2009 befand sich ein UNESCO-Lehrstuhl in der FH, der erste seine Art im Land. Durch diesen Lehrstuhl wurde ein noch stärkerer Kontakt zu internationalen Lehranstalten ermöglicht. 2007 wurde die Hochschule in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts umgewandelt und stellte ihre Studienprogramme im Rahmen des Bologna-Prozesses auf das international gültige Bachelor- und Mastersystem um, zudem wurde ein Neubau errichtet. Zwei Jahre später wurde ein weiterer Studienstandort in Ahaus eröffnet, 2011 erfolgte schließlich eine Umbenennung der „Fachhochschule Gelsenkirchen“, seit der diese den heute aktuellen Namen trägt.