Ein Studium in den USA? Gute Vorbereitung ist alles!

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Wer plant, in den Vereinigten Staaten weiterzubilden, sollte bei seinen Vorbereitungen auch an den Antrag für ein Visum und an die Einreisebestimmungen denken.

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Herzlich willkommen sind sie allemal, die ausländischen Staatsbürger, welche in Amerika studieren möchten. Dabei ist es egal, ob man nur ein Semester lang als Austauschstudent im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sein oder dort die gesamte Studienzeit verbringen will. Es wird sich aber jeder Leser und jede Leserin bewusst sein, dass es nicht so einfach ist, in die Vereinigten Staaten einzureisen und dass man einige Dinge zu erledigen hat, bevor man seine Reise antreten kann.

An erster Stelle sollte dabei stehen, dass man ein Visum beantragt. Dafür ist es nötig, verschiedenste  Formulare auszufüllen und Bestätigungen einzuholen wie zum Beispiel eine von der jeweiligen Universität, an der man studieren möchte. In den USA muss man nämlich zuerst von der Universität angenommen werden und kann sich erst danach um das Einreisevisum bemühen. Der Regelfall ist jedoch, dass man zuerst ein Visum braucht um sich an einer ausländischen Universität bewerben zu können.

Ausführliche Informationen zum Thema Visum bekommt man entweder direkt bei den Beratungscentern der Universitäten oder beispielsweise unter Visum USA sowie auf der Internetseite für Austauschprogramme.

Die Bewerbung für ein Visum

Wer sich für ein Visum bewerben möchte und noch nicht weiß, wie man dabei genau vorgeht, der kann sich zum Beispiel bei der amerikanischen Botschaft im eigenen Land erkundigen, was man beachten muss. Wo sich die nächstgelegene Botschaft befindet, kann man über die Internetseite der U. S. Embassy herausfinden.

All jene Antragsteller für ein Visum, die zwischen 14 und 79 Jahren alt sind, müssen sich im Rahmen des Bewerbungsprozesses einem Interview mit den zuständigen Beamten in der stellen. Informationen,  wie lange solch ein Interview in der Regel dauert, findet man ebenso auf der Seite der U. S. Botschaft. Dort steht auch, mit welche Wartezeiten zu rechnen ist, bis ein Visum ausgestellt wird. Die Wartezeiten können nämlich stark variieren und durch die vorherige Prüfung der etwaigen Dauer stellt man sicher, dass die Bewerbung rechtzeitig stattfindet. Man kann das Visum jedenfalls bereits bis zu 120 Tage vor dem Studienbeginn in den USA beantragen, die Einreise ist aber frühestens 1 Monat vor dem Beginn der offiziellen Aufenthaltsgenehmigung möglich.

Zusätzlich benötigte Dokumente

Neben der Bestätigung der amerikanischen Universität, dass man an Ihrem Campus studieren darf, braucht man weitere Dokumente, die man zum Bewerbungsgespräch bei der Botschaft mitbringen muss. Dazu gehören die nachfolgend erwähnten:

–  Gültiger Reisepass – dieser muss unbedingt bis mindestens ein halbes Jahr nach dem Ende des USA-Aufenthalts gültig sein (manchmal gibt es länderspezifische Ausnahmen).

–  Online Bewerbung durch Ausfüllen der Non-Immigrant Visa Application – konkret geht es um das Formular DS-160, welche  ausgefüllt und zum Interview mitgenommen werden muss. Es gilt zu beachten, dass dazu beim Gespräch auch eine Bearbeitungsgebühr fällig wird und ein Foto hochgeladen werden muss.

–  Es gibt noch einige weitere Dokumente wie etwa das Certificate of Eligibility for Nonimmigrant (F-1) Student Status-For Academic and Language Students, das Formular I-20A-B, das Certificate of Eligibility for Nonimmigrant (M-1) Student Status for Vocational Students oder das Formular I-20M-N., welche man ausfüllen und mitbringen muss. Welche davon für die Bewerbung nötig sind, kann bei der jeweiligen Universität, an der man studierten möchte, erfragt werden.

–  Nachweis der akademischen Eignung – dazu  zählen beispielsweise Noten und Zeugnisse aus der sekundären Ausbildung oder andere Abschlüsse, welche für das geplante Studium notwendig sind.

–  Nachweis der Absicht, dass man nach dem Abschluss des Studiums wieder aus den USA ausreist – dabei handelt es sich meist nur um ein vom Antragsteller unterschriebenes Dokument, in dem man eben versichert, dass man die USA nach Beendigung des Studiums wieder verlässt. Betroffen ist man von dieser Regel aber nur, wenn man aus einem Land stammt, welches die aktuelle Einwanderer-Höchstgrenze für die USA bereits erreicht hat.

–  Nachweis, dass man die Kosten der Ausbildung sowie zum Leben und Reisen bezahlen kann. Auch dieser Nachweis ist davon abhängig, aus welchem Land man kommt.

Die amerikanische Botschaft und die Universität teilen den Antragstellen in jedem Fall genau mit, welche Unterlagen man unbedingt zum Gespräch mitbringen soll und dies  ist, wie erwähnt, oftmals davon abhängig, in welchem Land man wohnt. Man sollte jedenfalls nicht davon ausgehen, dass man durch die Einladung zum Interview nicht automatisch das Visum in der Tasche hat. Falls es beim Gespräch Probleme gibt, die dazu führen, dass kein Visum ausgestellt wird, dann kann sich jeder erneut bewerben und für ein weiteres Interview anmelden.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die USA weltweit die strengsten Einreisegesetze und Regelungen zum Erhalt eines Visums haben. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn wenn man sich vorab gut informiert, dann ist alles nur halb so schlimm, wie es auf den ersten Blick hin wirkt. Die Studienberater an den einzelnen Universitäten haben große Erfahrung und helfen internationalen Studenten und Studentinnen gerne dabei, ihr Visum zu beantragen bzw. zu erhalten. Wer also von einem Studium in den USA träumt, der lässt sich am besten von diesen Profis beraten und unterstützen!

 

Text-Quelle: www.studying-in-us.org

Bild-Quelle: Pixabay

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