WU (Wirtschaftsuniversität Wien)

Programm(e) der WU (Wirtschaftsuniversität Wien)

Profil der WU (Wirtschaftsuniversität Wien)

Die WU Wien ist wohl eine der besten und auch die größte wirtschaftswissenschaftliche Hochschule in Europa. Mehr als 20.000 Studenten gehen ihrem Lernalltag an der EQUIS-akkreditierten Universität nach. Ein attraktives Angebot an verschiedenen Masterstudiengängen, eine breite Palette an Spezialisierungen und Forschungsrichtungen sowie ein effizienter Studienbetrieb zeichnen die Universität aus.

Gezielt und bewusst bestimmt die WU ihren Standort im internationalen Kontext stets neu und stellt frühzeitig die strategischen Weichen für ihre Zukunft als international etablierte Spitzenuni. Ein breites Netzwerk an Partneruniversitäten rund um den Globus, eine hohe Zahl an ausländischen Studierenden sowie ein breites Angebot an englischsprachigen Kursen sorgen für die notwendige internationale Atmosphäre der Schule.

Die WU ist seit 2007 mit dem Qualitätssiegel des European Quality Improvement System (EQUIS) ausgezeichnet und somit die erste österreichische Universität, die diese renommierte Auszeichnung erhalten hat. Im gesamten deutschsprachigen Raum gibt es ansonsten nur drei Universitäten, denen diese Ehre zuteil wurde (die Universität Mannheim, die WHU Otto Beisheim School of Management sowie die Universität St. Gallen). Das Siegel verlangt dabei nicht nur ein sehr hohes Maß an Qualität in der Lehre, sondern auch einen hohen Grad an Internationalität.

Die WU befindet sich in ständigem Austausch mit der Wirtschaft und setzt sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der anwendungsorientierten Forschung Maßstäbe. Über 700 Mitarbeiter, Dozenten und Forscher erzeugen eine akademische Vielfalt, die verschiedenste Felder von Betriebswirtschaft bis Sprachwissenschaften einschließt. Davon profitieren die über 20.000 Studenten der WU, von denen etwa ein Viertel aus dem Ausland kommt. Auch in ihrem Partnernetzwerk ist die Universität stark international ausgerichtet, so kooperiert sie zum Beispiel mit der HEC Paris, der University of Michigan oder den Copenhagen Business School.

Hauptsitz der Wirtschaftsuniversität ist der Campus WU, welcher sich auf dem Gelände der früheren Weltausstellung im Wiener Prater befindet. Sein Aussehen wurde in Form eines internationalen Architektenwettbewerbs entschieden, Ziel war es, Architektur von Weltrang zu schaffen. Die Bauteile wurden von verschiedenen Architekten entworfen und erzeugen somit ein sehr abwechslungsreiches Aussehen, die parkartige Infrastruktur ist dabei an angelsächsische Universitäten angelehnt.

Der Campus ist idyllisch in die Auenlandschaft des Praters eingebettet und überzeugt nicht nur durch sein abwechslungsreiches Aussehen, sondern auch durch seinen großen Umfang. Die Fläche beträgt fast 100.000 Quadratmeter, davon ist mehr als die Hälfte nicht bebaut, sondern als öffentlich zugänglicher Freiraum konzipiert. Auch die Einrichtung ist sehr umfangreich, so beinhaltet alleine das Hauptgebäude unter anderem eine Buchhandlung, eine Bibliothek, ein Sportcenter sowie einen Kindergarten.

Der gesamte Campus ist zudem barrierefrei und beinhaltet zahlreiche Infopoints zur schnelleren Orientierung. Auch die Bibliothek der Universität hat große Bekanntheit erlangt, sie ist über vier Standorte verteilt und ist eine der größten wirtschaftswissenschaftlichen Universitäten im deutschsprachigen Raum (sowie die größte in Österreich).

Zur Geschichte der WU (Wirtschaftsuniversität Wien)

Die Wirtschaftsuniversität wurde 1898 als k.k. Exportakademie gegründet. 1919 folgte die Umwandlung in die Hochschule für Welthandel durch die Veranlassung Karl Renners. Schwerpunkt lag damals auf der handelswissenschaftlichen Vorbereitung. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl der Kriegsheimkehrer stark an. Die letzte Namensänderung, seit der die Schule den heutigen Namen trägt, erfolgte 1975 unter Bruno Kreisky. 1982 zog die WU in das Universitätszentrum Althanstraße um, um den immer größer werdenden Zustrom an Studenten decken zu können, doch bald wurden auch die Kapazitäten des Neubaus überholt. Damals hatte die Universität über 9 000 Studenten, in den 90ern erhöhte sich diese Zahl auf 20.000.

1997 erfolgte im Rahmen der Umsetzung des Universitäts-Organisationsgesetzes eine Neuausrichtung, durch die die Autonomie der Schule massiv verstärkt wurde. Zudem wurden die Entscheidungsprozesse dezentralisiert, ein neues Studienrecht eingeführt sowie ein eigenes Zentrum für Forschung gegründet. Zehn Jahre später wurden im Rahmen des Bologna-Prozesses alle Studiengänge auf das Bachelor- bzw. Mastersystem umgestellt, die sowohl in englischer, als auch in deutscher Sprache verfügbar sind. 2009 schließlich kam es zur Errichtung des WU Campus, an der zahlreiche bekannte Architekten beteiligt waren.

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