Universität Koblenz-Landau

Programm(e) der Universität Koblenz-Landau

Wirtschaftsinformatik (Master of Science)

Profil der Universität Koblenz-Landau

Die Universität Koblenz-Landau ging 1990 aus sechs pädagogischen Hochschulen hervor und ist heute auf zwei Standorte verteilt. Das universitäre Angebot konzentriert sich auf die Forschungsfelder Bildung, Umwelt, Informatik, Kommunikation, Medien und Politik sowie Gesellschaft und Kultur.

Eine enge Zusammenarbeit mit internationalen, nationalen und regionalen Partnern wie Unternehmen, Kammern oder Kammern der Wirtschaft sowie privaten Einrichtungen gewährleistet eine praxisorientierte, nachhaltige Forschungsarbeit.

Die Universität ist mittelgroß und fokussiert sich auf die drei Säulen Bildung, Mensch sowie Umwelt. Im Land Rheinland-Pfalz nimmt sie eine herausragende Rolle in ihrem Kernbereich, den Lehramts- und Bildungswissenschaften ein. Dabei setzt sie insbesondere auf die Kombination von Pädagogik und Fachdidaktik und die Verknüpfung von Theorie und Praxis.

Die Universität Koblenz-Landau ist die zweitgrößte Hochschule im Land Rheinland-Pfalz, dabei aber doch im gesamtdeutschen Zusammenhang gesehen relativ überschaubar. Im Gegensatz zu Großuniversitäten sind der Lehrbetrieb sowie der Studienalltag an der Schule von kompakten und überschaubaren Strukturen geprägt, die eine enge Kooperation, Kommunikation und Netzwerkbildung zwischen den Studierenden sowie eine angenehme und stressfreie Studienatmosphäre erlauben – auf eine persönliche Betreuung wird hoher Wert gelegt, somit wird den Studenten ein direkter Draht zu den Dozenten wie auch in die Forschung ermöglicht. Studierende sind hier nicht bloß anonyme Namen, sondern Persönlichkeiten mit einem eigenen Profil und individuellen Stärken und Schwächen.

Das Bachelor- und Masterstudienangebot ist vielfältig und thematisch breit gefächert, traditioneller Kern bleiben jedoch die Lehramtsstudiengänge aller Schularten. Das Weiterbildungsprogramm setzt sich dabei aus (Fern-)Studiengängen, Seminaren und Kursen zusammen, der Großteil des Angebots ist berufsbegleitend absolvierbar, um flexibles Lernen auch neben einer ansprechenden beruflichen Tätigkeit zu ermöglichen. Eine kontinuierliche Erweiterung des Studienangebots findet statt, ausgerichtet sind die Programme an der sich stetig fortentwickelnden Karrierewelt und den Bedürfnissen des Berufsmarktes.

Die Forschung ist ebenfalls ein relevanter Faktor der Universität – aufgrund ihrer hohen Relevanz erhält sie auch Forschungsgelder von rund 16.000.000 €. Geforscht wird in lokal und global vernetzten Arbeitsgruppen, auch kooperiert die Schule eng mit Partnern aus den Regionen um Koblenz und Landau. In ihren praktischen Aktivitäten achtet die Universität auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung. Dabei setzen die Dozierenden vor allem auf die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern, für die unter anderem ein interdisziplinäres Promotionszentrum eingerichtet wurde.

Die Universität zeichnet sich zudem durch ihre stark ausgeprägte internationale Orientierung aus, die weiterhin kontinuierlich intensiviert wird. Auch bekennt sich die Schulleitung zu den Grundsätzen der Familienfreundlichkeit und der Gleichstellung der Geschlechter, so bietet sie auch Kinderbetreuung und spezielle diesbezügliche Förderprogramme an.

Zur Geschichte der Universität Koblenz-Landau

Die Universität wurde erst im Jahre 1990 gegründet, beruht aber auf sechs traditionsreichen pädagogischen Vorgängerinstitutionen, so zum Beispiel dem 1903 eröffneten Königlich Preußischen Lehrerinnenseminar oder der 1960 gegründeten Pädagogischen Hochschule. Die Struktur der heutigen Schule ist bundesweit einzigartig, sie besteht aus zwei 150 Kilometer auseinander liegenden Abteilungen sowie einem in Mainz angesiedelten gemeinsamen Präsidialamt. Der erste Fachbereich konzentriert sich auf die Themengebiete der Bildungs-, Kultur- und Naturwissenschaften, der Philologie, der Mathematik sowie der Informatik, während in Landau Erziehungs-, Umwelt- und Sozialwissenschaften sowie Psychologie unterrichtet werden. Trotz der breit gefächerten Ausrichtung ähnelt die Universität auch heute noch ihrer Vorgängerin, der Pädagogischen Hochschule, was auch an der Personalstruktur ersichtlich wird.

Im Jahr 2002 erfolgte ein Umzug aus dem Stadtteil Oberwerth nach Metternich, somit ist der heutige Campus einer der jüngsten in ganz Deutschland. 2004 wurden in Landau einige neue Gebäude in die Räumlichkeiten integriert, 2010 wurde der Campus erneut ergänzt, weitere Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen sind im Gange. Seit 1990 hat sich die Anzahl an Studierenden verdreifacht, aus dieser Entwicklung lässt sich ablesen, wie attraktiv die Universität mit ihrem einzigartigen Modell für die Schüler wirkt.

Heute sind etwa 15.000 Studierende an der Schule eingeschrieben, wobei diese gleichmäßig über die beiden Standorte verteilt sind und von fast 1.000 Dozenten betreut werden. Im Umfang des Campus inbegriffen sind heute des Weiteren ein DFG-Graduiertenkolleg, ein Interdisziplinäres Promotionszentrum sowie eine Graduiertenschule.

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