„ESA (Education Services Agency) GmbH”  am 06. August 2015

Voller Erfolg für den 2. Weiterbildungstag an der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM)

Für die in Mannheim angesiedelte und unternehmensnah agierende HdWM stellt akademische Weiterbildung einen wichtigen Schwerpunkt dar.

Das war auch am kürzlich durchgeführten 2. Weiterbildungstag bemerkbar, an dem vielfältige Vertreter mittelständischer Firmen der Metropolregion Rhein-Neckar teilnahmen.

Zu Beginn stellte der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Franz Egle, ein neuartiges Hochschulmodell der HdWM vor, welches für den Wissenschaftsrat als innovative Mischform einer klassischen Fachhochschule und einer dualen Hochschule verstanden wird und sowohl für die Absolventinnen und Absolventen der HdWM als auch für mittelständische Unternehmen verschiedenste Vorteile bietet. Hochschulpräsident Egle bezeichnet dieses Modell als „Verlobungsmodell“, da sich die Studierenden während ihres Bachelor-Studiums mit einem der 45 Partnerunternehmen gewissermaßen zuerst „verloben“, bevor sie nach dem Studium in dieser Firma zu arbeiten beginnen.

Man lernt nie aus

Das verdeutlichte Prof. Dr. Michael Nagy in seinem Vortrag, in dem es um Lebenslanges Lernen ging. Er zählt zu den ausgewiesenen Fachmännern in diesem Bereich und befasste sich in seinem Statement mit den vergangenen drei Industriellen Revolutionen ein. Dabei erzählte er vom ersten mechanischen Webstuhl und die beginnende Automatisierung im Automobilbau bevor er über die 3. Revolution in den 1970er Jahren sprach, welche schon die Themen Elektronik und IT auf breiter Basis behandelte.

Neue Chancen tun sich auf, egal ob in der Beschäftigung oder der Qualifizierung

Mit der aktuellen 4. Industrielle Revolution gehen unterschiedliche Trends einher, die rasch auf sämtliche Arbeitsbereiche und vor allem auf jene Menschen übergehen, welche im öffentlichen und privaten Dienstleistungsbereich tätig sind. Dadurch sind Beschäftigungskrisen genauso wie neue Beschäftigungs- und Qualifizierungschancen vorprogrammiert. Ungelernte und Facharbeiter mit Routinetätigkeiten könnten dabei nämlich auf der Strecke bleiben, wohingegen kreative Entwickler, entscheidungsstarke kybernetische Steuerer und sogenannte Vernetzer auf der Gewinnerseite stehen werden. Zusätzlich wird es eine besondere Nachfrage nach Personal mit folgenden Qualifikationen geben: hohe IT-Kompetenz, sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, ein breites kulturelles Verständnis und darüber hinaus eine umfassende Vertriebskompetenz.

Die Rahmenbedingungen der Wissensgesellschaft

Wissen ist zunehmend digitalisiert und stets für jeden und überall abrufbar. Die Wissensverwertung kann aber nur durch konzeptgestütztes Lernen erfolgen, weshalb ständige Weiterbildung zum Erfolgsfaktor für Unternehmen und eine aussichtsreiche Basis für den individuellen Berufserfolg wird. Es zeigt sich, dass Erwachsenenbildung heute wichtiger als je zuvor ist und die Fähigkeit des lebenslangen Lernens der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens und einer Arbeitskraft ist.

“Wer nicht mit der Zeit geht – geht mit der Zeit”

Auf Basis dieses vielen bekannten Zitats kann festgestellt werden, dass das aktuelle Wissen der Mitarbeiter und ihre Qualifikation zu den wichtigsten Wettbewerbsfaktoren eines Unternehmens gehören. Engagiert sich ein Unternehmen in der Weiterbildung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so werden diese stärker an das Unternehmen gebunden. Das soll jedoch nicht bedeuten, dass die Beschäftigten zukünftig weniger Selbstverantwortung für ihre Weiterbildung übernehmen. Diese kann zum Beispiel im Rahmen des an der HdWM etablierten MBA-Studiengangs „Sales Management“ berufsbegleitend erfolgen. Der Vorteil ist dabei, dass es keine Jobunterbrechung sowie keinen Gehaltsverzicht gibt und gleichzeitig  zu jeder Zeit ein direkter Bezug zur beruflichen Aufgabe besteht. Dadurch kann das während der Fortbildung erworbene Wissen sofort im individuellen Arbeitsumfeld eingesetzt werden und parallel dazu bietet sich die Möglichkeit, im Kursverlauf neue Kontakte zu knüpfen und das eigene Netzwerk zu erweitern.

Ein weiterer MBA an der HdWM: Nachhaltiges Management

Dieses MBA-Programm der Hochschule der Wirtschaft für Management hat seinen Schwerpunkt im Bereich Energie Management und vermittelt den Studierenden umfangreiches und aktuellstes Wissen darüber, wie modernste Technologien in den Bereichen Erzeugung mit erneuerbaren Energiequellen, Verteilung (Smart Grid) und Verbrauch eingesetzt werden können. Zu den Schwerpunkten im Bereich des Energiekonsums zählen wiederum die Themen Energieeffizienz und energetische Steuerung von Gebäuden sowie Industrieanlagen, Elektromobilität, Technologien zur Energiespeicherung und ebenso Smart Home Technologien.

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