„ESA (Education Services Agency) GmbH”  am 28. April 2015

News von Universum Global: Das Arbeitgeber-Ranking 2015

Die deutschen MBA- und Master-Studentinnen und -Studenten sind von den Automobilherstellern angetan – jede(r) dritte Studierende will dort arbeiten.

Unter den Studenten des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften wurde in diesem Jahr erstmalig der BMW-Konzern als attraktivster Arbeitgeber genannt. Dies hat das aktuelle Arbeitgeberranking von Universum im Rahmen des Student Survey 2015 hervorgebracht. Dahinter reichen sich Audi, Porsche, Google und Volkswagen in der Beliebtheitsskala ein. Universum Global ist ein Employer-Branding-Beratungsunternehmen, welches diese Studie seit 1988 jährlich durchführt.

Unter den MBA- und Master-Studenten, die Ingenieurswissenschaften studieren, verteidigte Audi seinen Spitzenplatz aus dem Jahr 2014 und konnte sich damit gegen BMW, Porsche, Volkswagen und Daimler/Mercedes-Benz behaupten, welche sich auf den Plätzen zwei bis fünf befinden. In der Befragung zeigte sich, dass der ideale Arbeitgeber sich durch ein gutes Grundgehalt, ein angenehmes Arbeitsumfeld und ein hohes Gehalt auszeichnen sollte. An der Studie nahmen über 34.000 Studierende aus Deutschland teil, die zu ihrer Wahrnehmung und Attraktivität von Arbeitgebern sowie zu den langfristigen Karrierezielen befragt wurden.

Die Autobranche besitzt die größte Anziehungskraft

Zu dieser Erkenntnis kam die Studie wie eingangs erwähnt besonders bei den angehenden Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaftlern. Warum dies so ist, erklärt Stefan Lake, der als Country Manager für Deutschland bei Universum tätig ist. Er sagte aus, dass die Autobauer die Erwartungen von jungen Talenten derzeit am besten erfüllen, denn neben einem guten Gehalt und angenehmen Arbeitsbedingungen bieten diese auch Sicherheit. Kein Wunder, dass die Autohersteller deshalb schon seit Jahren im Universum-Ranking die obersten Plätze einnehmen.

Auch Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer sind im Aufwind

Ihre Attraktivität als Arbeitgeber stieg in den letzten Jahren. So konnte das im Bereich der Unternehmensberatung weltweit bekannte Unternehmen McKinsey wie im Jahr 2014 den achten Platz belegen und seine Platzierung unter den Top Ten behaupten. The Boston Consulting Group (BCG) schaffte es, 3 Plätze aufzusteigen und belegt aktuell Platz 16. Einen Anstieg gab es ebenso bei den Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, das beweist zum Beispiel das Unternehmen PwC (PricewaterhouseCoopers), welches  sich im Vergleich zum Vorjahr mit Platz 13 um 2 Plätze verbesserte. Dasselbe schaffte EY (früher Ernst & Young), welches nun Platz 19 einnimmt. KPMG kletterte um einen Platz höher auf Platz 24 und Deloitte sogar um 14 Plätze auf Platz 39. Eine Erklärung dafür ist, dass Unternehmensberater sowie Wirtschaftsprüfer abwechslungsreiche Projekte durchführen und junge Talente deren Internationalität sehr spannend finden.

Die Finanzbranche kämpft, wenngleich internationale Banken in der Beliebtheit steigen

Deutsche Banken und Versicherungen sind in Bezug auf ihre Attraktivität als Arbeitgeber seit mehreren Jahren mit einem stetigen Abwärtstrend konfrontiert. Die Deutsche Bank fiel in der Beleibtheitsskala um fünf Plätze auf Platz 21, und die Sparkassen-Finanzgruppe muss sich mit Platz 54 begnügen. Die Commerzbank wiederum rutschte um sechs Plätze auf Platz 66 ab. Ein zunehmendes Ansehen hingegen genießen internationale Investmentbanken wie etwa Goldman Sachs, die sieben Plätze hochkletterte und sich nun auf Platz 29 befindet. J.P. Morgan zählt genauso zu den Gewinnern und schob sich von Platz 55 auf Platz 43 hoch.

Was die MBA- und Master-Studierenden von ihren künftigen Arbeitgebern erwarten

Ein Arbeitgeber ist fast selbstverständlich besonders dann attraktiv, wenn er ein gutes Grundgehalt bietet. Darüber hinaus sind den Befragten ein freundliches Arbeitsumfeld und ein hohes Einkommen besonders wichtig. Zu den Kriterien, welche das Arbeitgeber-Image kaum beeinflussen, zählen die Tatsachen, dass ein Unternehmen nur Top-Talente beschäftigt, dass es Minderheiten akzeptiert oder dass es sich für Gleichberechtigung einsetzt.

Eines der Top-Karriereziele ist die Work-Life-Balance

Unter Work-Life-Balance versteht man das ausgewogene Verhältnis zwischen dem Berufs- und dem Privatleben. Dieses Gleichgewicht wird von den Studierenden schon seit vielen Jahren als eines der wichtigsten Karriereziele angestrebt. Dahinter folgen die Jobsicherheit und ein Arbeitsplatz, der sich durch intellektuelle Herausforderung auszeichnet. Studenten verbinden mit Work-Life-Balance an oberster Stelle, dass sich die individuelle Familien- und Karriere-Planung nicht negativ aufeinander auswirkt und dass sie in einem positiven Arbeitsklima ihrem Job nachgehen können.

Von einer guten Führungskraft wird regelmäßiges Feedback erwartet

Studenten sind sehr empfindsam, was die Führungskultur in einem Unternehmen betrifft. Sie wünschen sich Führungskräfte, welche die Entwicklung und Förderung ihrer Angestellten wahrnehmen und aktiv fördern. Sie schätzen eine offene Kommunikation wollen, dass man ihnen die Visionen und Werte des Unternehmens glaubhaft vermittelt. Aus diesem Grund besteht die Generation Y auf ein ständiges und konstruktives Feedback. Was diese Vorstellung betrifft, müssen Führungskräfte sich daran gewöhnen, dass die Zeiten, in denen ein Feedback während eines einmaligen Jahresgespräches gegeben wurde,  mittlerweile vorbei sind.

Auch die betriebliche Altersvorsorge genießt ein hohes Ansehen

Betrachtet man die Zusatzleistungen, welche ein Unternehmen seinen Mitarbeitern anbietet, so erweist sich die betriebliche Altersvorsorge als äußerst wichtiger Aspekt, der von immerhin 44 Prozent der Befragten erwähnt wurde. Eine besondere Wertschätzung erfahren außerdem Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, welche von 41 Prozent der Befragten als wünschenswert bezeichnet wurden. Für rund 30 Prozent der Studierenden gilt ein Firmenwagen als besondere Zusatzleistung und jeder Fünfte würde eine Beteiligung am Unternehmensgewinn, zusätzliche Urlaubstage, einen Überstunden-Ausgleich und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sehr begrüßen.

Wie MBA- und Master-Studenten Informationen über ihre zukünftigen Arbeitgeber sammeln

Sie nutzen für ihre Recherche die unterschiedlichsten Möglichkeiten und können dabei vielfältig vorgehen. Wer sich heutzutage über einen potenziellen Arbeitgeber informieren möchte, der nutzt laut der aktuellen Universum-Studie bevorzugt die Sozialen Medien wie beispielsweise Facebook. Es gibt jedoch auch viele andere digitale Kanäle wie etwa die verschiedenen Karriere-Websites der Arbeitgeber, diverse Online-Jobbörsen und viele weitere Websites zum Thema Karriere.

Quelle und weitere Informationen zur Universum Student Survey 2015: http://universumglobal.com/de/studentsurvey2015/

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