„”  am 16. April 2015

An der Mannheim Business School entsteht ein komplett neues Studienzentrum

Der Ort für dieses neue Zentrum mag ungewöhnlich erscheinen – er befindet sich nämlich in einem ehemaligen Kohlekeller und in Teilen des Erdgeschosses im Westflügel des Schlosses Ehrenhof, das die School beheimatet.

Newsmeldung_MBS_160415Die Zustimmung zur Baudurchführung wurde von Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid schon im März 2015 erteilt. Der Umbau wird knapp 8,5 Millionen Euro kosten, doch er ist notwendig, da die School mittlerweile an ihre Kapazitätsgrenzen gerät. Dies ist auch auf die zunehmende Beliebtheit der Mannheim Business School (MBS) zurückzuführen.

Derzeit sind zirka 500 Studenten regelmäßig eingeschrieben – bei kontinuierlich steigender Tendenz. Aus diesem Grund hat sich die School auf die Suche nach zusätzlichen Räumlichkeiten gemacht und ist an der aktuellen Adresse der Universität, nämlich im Schloss Ehrenhof, fündig geworden. Auf diese Weise ist es möglich, ein Studienzentrum zu erbauen, welches dem internationalen Renommee der MBS entspricht. Darüber hinaus stärkt der Neubau die enge Verbindung zwischen der MBS und der Universität, aus deren Fakultät für Betriebswirtschaftslehre für die Management-Weiterbildung sie im Jahr 2005 ausgelagert wurde.

Was die Baukosten betrifft, so trägt die Business School diese als Bauherr komplett selbst. Was die Baupläne betrifft, so wird das neue Studienzentrum als eingeschossiger unterirdischer Neubau gestaltet, der über das Erdgeschoss im Westflügel zugänglich sein wird. Im Neubau selbst wird es unter anderem zwei halbrunde Hörsäle mit ansteigendem Gestühl, einen teilbarer Konferenzbereich, zehn Gruppenarbeitsräume und ein eigenes Forum geben. Trotz der unterirdischen Bauweise ist sichergestellt, dass die MBA-Studenten nicht auf Tageslicht verzichten müssen. Dafür trägt eine große Glasfront in der Nähe der Mensawiese Sorge, die natürliche Helligkeit in die unterirdischen Räume leitet.

Die Mannheim Business School erhält für mindestens 20 Jahre ein Nutzungsrecht und zusätzlich die Option, es um weitere zehn Jahre zu verlängern. Im Anschluss daran soll die Universität das Studienzentrum nutzen können. Der Baubeginn ist noch im Sommer 2015 geplant, damit die Studentinnen und Studenten spätestens im Jahr 2017 ihre Lehrveranstaltungen an diesem besonderen Ort besuchen können.

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