„ESA (Education Services Agency) GmbH”  am 08. Juni 2017

Interaktive Karte (nicht nur) für Studierende: 30 deutsche Städte im Preisvergleich

Das E-Commerce-Unternehmen Wayfair veröffentlichte eine Studie, welche die Lebenshaltungskosten in dreißig ausgewählten deutschen Städten untersuchte. In einer interaktiven Karte sieht man, wo man am teuersten bzw. am günstigsten lebt.

In der Studie wurden unter anderem Faktoren wie Miete, Gehalt, Nahrungsmittel, Freizeit u.v.m. betrachtet, welche mithilfe der Online-Karte deutschlandweit miteinander verglichen werden können. Auf diese Weise bekommt man ein sehr realitätsnahes Abbild des Ist-Zustandes in Deutschlands und das sowohl von Groß- als auch von Kleinstädten. Wayfair untersuchte in seiner Studie nämlich Städte mit über 500.000 Einwohnern bis hin zu kleineren und mittelgroßen Städten mit Einwohnerzahlen zwischen 20.000 und 500.000*.

Die Mietkosten nehmen bundesweit den größten Ausgabenanteil ein

Die Studie von Wayfair zeigt, dass der Mietpreis in den insgesamt 30 untersuchten Städten bei durchschnittlich 9,68 Euro pro Quadratmeter liegt. An oberster Stelle der Rangliste steht München, wo die Mietausgaben am höchsten sind. Die Einwohner der Städte Gotha und Chemnitz wiederum zahlen nur geringe Mieten. Die Mietpreise in Berlin sind vergleichsweise hoch, da die Einwohner dort unterdurchschnittlich verdienen. Der durchschnittliche Verdienst in den untersuchten Städten beträgt 2.983 Euro pro Monat. Betrachtet man die einzelnen Auswertungen, so sind die Löhne in ostdeutschen Städten im bundesweiten Vergleich sehr niedrig und als Schlusslicht erwies sich die Stadt Cottbus.

Die Kita-Gebühren sind niedrig bis ausgeglichen

Wenn man sein Kind für 35 bis 40 Stunden pro Woche in einer Kita betreuen lassen möchte, so kostet dies im Schnitt 185 Euro monatlich. Betrachtet man die Studienergebnisse, so sind die Kita-Gebühren in über 60 Prozent der untersuchten Städte eher niedrig bis ausgeglichen, in 17 Prozent der Städte eher niedrig, in 16 Prozent eher hoch und in 7 Prozent hoch. In Berlin und Düsseldorf bezahlen Eltern nichts für die Kita, in Chemnitz und Halle sind die Gebühren ebenso vergleichsweise niedrig. Als kostspielig erweist sich die Unterbringung eines Kindes in den Städten Kiel, Bremen und Cottbus, wobei Kiel die Liste mit monatlich 320 Euro anführt.

Was die Freizeitkosten betrifft, so sind diese in Köln am höchsten

Betrachtet man alle untersuchten Städte, so geben die Bürger für einen Kinobesuch, eine Tageskarte für das Schwimmbad, einen Döner und ein Glas Bier durchschnittlich 20,40 Euro aus. Als besonders preiswert präsentiert sich das Freizeitleben in Gladbeck und wie bereits erwähnt bezahlen die Kölner die höchsten Freizeitausgaben. Für einen Kinobesuch bezahlt man in Deutschland im Schnitt 8,45 Euro und ein Schwimmbadbesuch kostet durchschnittlich 5,60 Euro. Wer sich ein Glas Bier gönnen möchte, der bezahlt dafür es im bundesweiten Durchschnitt 2,50 Euro, wobei es in Stuttgart das teuerste Bier für 3,10 Euro pro Glas und den teuersten Döner für 5,70 Euro gibt.

Wer die interaktive Karte von Wayfair nutzen und sich genauer informieren möchte, kann dies hier tun.

 

* In der Wayfair-Studie wurden folgende Städte betrachtet: Aachen, Berlin, Braunschweig, Bremen, Chemnitz, Cottbus, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Emden, Essen, Frankfurt a.M., Freiburg, Gladbeck, Gotha, Gronau, Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Kiel, Köln, Konstanz, Leipzig, Lörrach, München, Münster, Nürnberg, Stuttgart und Wilhelmshaven.