„ESA (Education Services Agency) GmbH”  am 03. März 2016

Die Harvard Business School erhöht die Summe ihrer MBA-Stipendien auf 33 Millionen US Dollar

Somit fließen im Vergleich zum letzten Jahr 2 Millionen US Dollar mehr in Richtung jener Studentinnen und Studenten, denen ein Stipendium genehmigt wird.

Schon im Jahr 2015 wurden die Stipendien um 3,8 Prozent angehoben, was eine Unterstützung in der Höhe von 32.919,- Dollar bedeutete. Diese Summe entsprach 2015 beachtlichen 55,9 Prozent der jährlich anfallenden Studiengebühren und damit lag die Harvard Business School (HBS) nur knapp unterhalb der durchschnittlichen Studienförderung der Stanford Graduate School of Business, welche Stipendien in der Höhe von 35.343,- Dollar vergab.

Alles in allem hat die Harvard Business School im Jahr 2015 sogar 44 Millionen US Dollar bereitgestellt, wenn man Doktoranten und die Studierenden der Executive-Kurse hinzuzählt. Dabei kommt rund die Hälfte der MBA Studentinnen und Studenten in den Genuss einer Studienförderung.

Die Erhöhung der Studienförderung kommt wenig überraschend, denn die Harvard Business School hat auch bekannt gegeben, dass die MBA Unterrichtskosten und -Gebühren in diesem Jahr um ungefähr 4 Prozent zunehmen. Die School will diesen Anstieg durch eine 9-prozentige Steigerung der finanziellen Unterstützung 2016 kompensieren, die in erster Linie den MBA Studierenden zukommt. Auf diese Weise würde die Studienförderung im Jahr 2016 auf satte 48 Millionen Dollar erhöht werden, doch Richard Melnick, der Finanzchef der Harvard Business School, schrieb in seinem jährlichen Finanzbericht, dass es einen Verpflichtung dazu gäbe, die Förderungen jährlich anzupassen – unabhängig von den durch Studiengebühren gewonnenen Einnahmen.

Die HBS gab zudem bekannt, dass sich die Anzahl der für ein MBA Studium zugelassenen Studentinnen und Studenten mittlerweile auf 91 Prozent erhöht hat. Mit dieser hohen Anzahl an Studienzulassungen kann nur die mit Harvard im Wettbewerb stehende Stanford University Graduate School of Business  mithalten, welche pro Jahr auf insgesamt 79% an neuen Studierenden kommt.

Durch die Veröffentlichung ihrer Finanzdaten beweist die Harvard Business School erneut,  welche äußerst dominierende Stellung sie unter den internationalen Business Schools einnimmt. Die Summen an Gesamteinnahmen, welche die School erhält, ziehen verständlicherweise den Neid so mancher Dekane an anderen Business Schools auf sich, deren Jahresbudget sich weit unter jenem von Harvard befindet. Ende Juni 2015 etwa lag Harvards Dotierung bei sagenhaften 3,3 Billionen US Dollar, was zirka dreimal so hoch ist wie jene der Stanford University Graduate School of Business. Nichtsdestotrotz erwies sich 2015 als ein zäheres Jahr für die Manager der HBS, denn der Kapitalertrag fiel auf 5,8 Prozent – im Vorjahr (2014) betrug dieser noch 15,4 Prozent.

Nachdem das Fundraising der HBS jedoch sehr gut funktioniert, besteht in naher Zukunft aber kaum die Wahrscheinlichkeit einer Kassenknappheit. So berichtete die Harvard Business School, dass sie durch Fundraising-Kampagnen  über 850 Millionen US Dollar aus neuen Zusagen und eingenommen hat. Ungefähr 50 Prozent davon können uneingeschränkt dafür genutzt werden, um kurzfristige Prioritätsmaßnahmen zu unterstützen. Dieses Gleichgewicht soll dafür sorgen, dass die Kerngeschäfte und Hauptkapitalprojekte der HBS auf lange Sicht gesichert sind – was bisher höchst erfolgreich bewältigt wurde!

 

Text-Quelle: www.poetsandquants.com

Bild-Quelle: www.indiaeducationreview.com

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