„Hochschule Neu-Ulm – University of Applied Sciences”  am 30. Oktober 2020

Erfolg des Gleichstellungskonzepts der Hochschule Neu-Ulm (HNU)

Mit einem positiv begutachteten neuen Gleichstellungskonzept war die Hochschule Neu-Ulm (HNU) in der Auswahl zur dritten Förderphase des Professorinnen-Programms von Bund und Ländern erfolgreich.

Damit erhält die Hochschule Neu-Ulm (HNU) im Förderzeitraum bis 2022 rund 280.000 Euro Fördergelder, die für eine Neuberufung und zusätzliche Gleichstellungsmaßnahmen eingesetzt werden. Die erneute Programmaufnahme stärkt die Gleichstellungsarbeit an der HNU und unterstützt die Zielsetzungen der Hochschule im Bereich der Frauenförderung.

Das 2008 etablierte Professorinnen-Programm soll die Gleichstellung von Männern und Frauen im Wissenschaftsbetrieb vorantreiben und der Unterrepräsentation von Frauen insbesondere auf höheren Qualifikationsstufen (‚leaky pipeline‘) entgegenwirken. Dafür stellen Bund und Länder Fördermittel für die Anschubfinanzierung erstberufener Wissenschaftlerinnen und für Maßnahmen zur Erhöhung der Chancengleichheit zu Verfügung. Bereits in der ersten Förderphase des Programms hatte sich die HNU erfolgreich beworben und mit den Fördermitteln drei Wissenschaftlerinnen auf neue Professuren berufen.

Positiv evaluiertes Gleichstellungskonzept liefert Grundlage für Gleichstellungsarbeit in den kommenden Jahren

An der aktuellen Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hatten sich 182 Hochschulen beteiligt. Die HNU ist eine von 50 antragstellenden Hochschulen der zweiten Einreichungsrunde, die sich vor einem unabhängigen Gutachtergremium mit ihrem Gleichstellungskonzept durchsetzen und für Fördermittel qualifizieren konnten.

Das neue HNU-Gleichstellungskonzept, das unter der Projektleitung der HNU-Frauenbeauftragten Prof. Dr. Claudia Kocian-Dirr entstand, soll die entscheidenden Weichen für die kommenden Jahre stellen. „Wir freuen uns, dass unser Konzept positiv evaluiert wurde – Chancengleichheit ist ein zentrales Anliegen der HNU“, so HNU-Präsidentin Prof. Dr. Uta M. Feser. „Dass wir zum zweiten Mal ausgewählt wurden, zeigt uns, dass sich unsere kontinuierliche Gleichstellungsarbeit auszahlt“.

 

Text- und Bild-Quelle: https://www.hnu.de