„ESA (Education Services Agency) GmbH”  am 24. April 2018

Ein MBA speziell für Spitzensportler

Weltweit machen Schools immer wieder mit besonders innovativen MBA Programmen auf sich aufmerksam – diesmal ist es die Fachhochschule Burgenland im Osten Österreichs.

Die FH Burgenland stellte sich dabei der Herausforderung, ein konkret auf Leistungssportler zugeschnittenes Bildungsformat anzubieten. Das Ergebnis ist ein komplett neues MBA-Studium im Bereich Business Administration und Sport, welches übrigens schon seit Herbst 2017 absolviert werden kann.

Umgesetzt wird das 3 Semester dauernde Programm von Sabine Pata, der Geschäftsführerin der Weiterbildungsgesellschaft Fokus, und der FH Burgenland. Der überwiegende Anteil der fortbildungswilligen Athletinnen und Athleten muss nämlich weitgehend flexibel und individuell durch ein Studium geleitet werden. Oftmals sind die zeitlichen Anforderungen an die Spitzen-Sportlerinnen und -Sportler sehr hoch. Ihre Arbeitstage beginnen zum Teil bereits ab 6 Uhr Früh und dauert manchmal bis spät am Abend, wenn nach dem Training zum Beispiel Medien- und Sponsorentermine sowie Physiotherapien, Arztbesuche und Regenerationsmaßnahmen zu erledigen sind. Aus diesem Grund müssen sie ihr Studium gewissenhaft planen und organisieren. Zum Lernen werden vielfach die wenigen Pausen und Wartezeiten genutzt.

Die zuvor beschriebenen Anforderungen können mit einem hohen Fernlehreanteil bewältigt werden. So gibt es nur zweimal pro Semester Präsenzphasen, virtuelle Live-Vorlesungen dafür wöchentlich. Diese Vorlesungen sind sehr interaktiv gestaltet und ermöglichen es, Fragen zu stellen sowie an Diskussionen teilzunehmen.

Ein Studium für Spitzensportler anzubieten, bedeutet einen umfangreichen organisatorischen Aufwand, den große Universitäten selten betreiben können. Der neue MBA im Fernstudium ist jedenfalls keine Weiterbildung light, sondern rundum neu organisiert.

 

 

Text-Quelle: www.diepresse.com