„University of Cologne Executive School”  am 13. März 2019

17 deutsche Hochschulen und 2 Universitätsverbünde qualifizieren sich bei der Exzellenzstrategie

Darunter befinden sich gleich 5 Universitäten aus Nordrhein-Westfalen wie zum Beispiel die Universität Köln, welche am 13. März 2019 unter anderem von Ministerpräsident Armin Laschet begutachtet wurde.

Die Exzellenzstrategie

Bund und Länder stärken mit der Exzellenzstrategie einerseits die universitäre Spitzenforschung. Andererseits fördern Exzellenzcluster zu bestimmten Forschungsfeldern und Exzellenzuniversitäten als strategische Unterstützung herausragender Universitätsstandorte.

2016 einigten sich Bund und Länder, die Spitzenforschung an deutschen Universitäten mit einem neu konzipierten Förderprogramm zu unterstützen. Vorrangiges Ziel ist es, den deutschen Wissenschaftsstandort im internationalen Wettbewerb nachhaltig zu stärken. Die Förderung soll wissenschaftliche Spitzenleistungen ermöglichen, die Profile der Universitäten schärfen und zu noch stärkerer Vernetzung und Kooperation im Wissenschaftssystem anregen. Auf diese Weise verknüpft die Exzellenzstrategie die Förderung von Spitzenforschung mit langfristigen und strategischen Investitionen im Hochschulsystem.

Die neue Exzellenzstrategie baut auf ihr Vorgängerprogramm auf, nämlich der Exzellenzinitiative von 2007 bis 2017, die zu herausragenden Forschungsleistungen beitrug. Darüber hinaus hat diese Initiative die Zusammenarbeit von Universitäten mit außeruniversitären Partnern gestärkt und zu einer zunehmenden Vernetzung deutscher Universitäten mit Hochschulen auf der ganzen Welt geführt.

Diese Entwicklung wurde auch international wahrgenommen, weshalb es immer mehr ausländische Forscherinnen und Forscher nach Deutschland zieht. Andere Länder starteten nach dem Vorbild der deutschen Exzellenzinitiative ihre individuellen Programme. Die zunehmende internationale Sichtbarkeit hat auf die gesamte deutsche Hochschullandschaft einen sehr großen Einfluss. Diese positive Dynamik der vergangenen Jahre soll die neue Exzellenzstrategie erhalten und ausbauen.

Die Auswahl der Exzellenzcluster und Exzellenzuniversitäten beruht auf der Grundlage von ausschließlich wissenschaftsgeleiteten Auswahlverfahren. Diese werden im Auftrag von Bund und Ländern von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat durchgeführt.

Für die Exzellenzstrategie stellen Bund und Länder ab 2018 jährlich rund 533 Millionen Euro zur Verfügung. 75 Prozent der Mittel stammen vom Bund, 25 Prozent vom jeweiligen Sitzland des Exzellenzclusters bzw. der Exzellenzuniversität. Auf die Exzellenzcluster wiederum entfallen rund 385 Millionen Euro pro Jahr. Insgesamt werden die Exzellenzuniversitäten mit rund 148 Millionen Euro jährlich gefördert.

 

Text-Quellen: https://twitter.com/UniCologne, www.bmbf.de

Bild-Quelle: https://pbs.twimg.com

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