Über MBA- und Master-Studienprogramme in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz

Veröffentlicht am

Unsere unabhängige Plattform und Suchmaschine ist auf MBA und Master Studien in  Deutschland, Österreich und der Schweiz fokussiert. Im aktuellen Blog-Artikel informieren wir Sie deshalb rund um die studentische Weiterbildung in diesen drei europäischen Ländern.

MBA Studium in Deutschland

In Deutschland ist der MBA oft stark regional geprägt, das Angebot umfasst im Durchschnitt zirka 285 Programme. Angeboten wird er an Universitäten, Technischen Universitäten und Fachhochschulen, Kunsthochschulen und Hochschulen, die staatlich und staatlich anerkannt sind oder privat geführt sind. Knapp 70 Prozent der Programme können als Teilzeitstudium studiert werden, die Zahl der weiterbildenden Master nimmt aber stetig zu.

Klassischerweise befasst sich ein MBA-Studium mit dem Bereich General Management. In vielen Fällen bieten die Universitäten, Hochschulen und Business Schools jedoch spezielle Vertiefungsfächer wie beispielsweise Healthcare-Management, Logistik oder International Management an. Darüber hinaus gibt es viele weitere Schwerpunkte wie etwa IT, Technologie, Organisationsmanagement, Consulting, Finanzmanagement, Personalmanagement, Sportmanagement oder Tourismusmanagement. Auffallend ist auch die häufig angebotene Spezialisierung im Bereich des Gesundheitsmanagements.

Ein weiterer Trend ist jener, dass die Inhalte der an deutschen Universitäten und Hochschulen angebotenen Studienprogramme, egal ob MBA oder ein anderer Master-Studiengang, immer internationaler werden. Mittlerweile wird bereits ein Drittel der angebotenen Studien in englischer Sprache unterrichtet, was natürlich auch immer mehr Studierende aus aller Welt anzieht. Es gibt jedoch auch viele zweisprachige Programme, diese machen etwa die Hälfte des Studienangebotes aus. Diese Programme werden überwiegend in deutscher und englischer Sprache abgehalten. Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit, die Unterrichtssprache Deutsch mit einer anderen Sprache wie etwa Spanisch zu kombinieren. Diese Internationalisierung zeigt sich ebenso in einer Änderung der Herkunft der Studierenden. In 90% der angebotenen Studiengänge sitzt mindestens 1 Studierender aus dem Ausland.

Auch was die Qualität des Studiums betrifft, so nehmen die deutschen Schools eine hervorragende Stellung ein und brauchen den globalen Vergleich nicht scheuen. Mit den internationalen Top Business Schools konkurrenzfähig sind unter anderem die Mannheim Business School, die ESMT Berlin, die HHL Leipzig oder die WHU Vallendar, welche sich international sehr gut platzieren. Zu den Besonderheiten der deutschen MBA-Programme gehört der hohe Anteil an spezialisierten Programmen. Etwa ein Viertel sind General Management-Programme, in den USA und Resteuropa ist es genau umgekehrt.

 

MBA Studium in Österreich

In Österreich kann ein MBA an verschiedenen staatlichen Universitäten studiert werden, darüber hinaus gibt es auch mehrere Privatuniversitäten und Fachhochschulen. Im Durchschnitt bezahlt man in der Alpenrepublik ca. 25.000 bis 30.000 Euro für ein MBA-Programm. Das Gesamtstudienangebot umfasst zwischen 330 und 340 MBA-Studiengängen. Staatliche Universitäten sind nicht dazu verpflichtet, ihre Programme akkreditieren zu lassen, sie unterziehen sich zum Teil jedoch freiwillig einem Akkreditierungsverfahren.

An der WU Wien sind zum Beispiel manche MBA-Programme der Executive Academy der WU Wien von AACSB, EQUIS oder FIBAA akkreditiert. Auch die Programme folgender österreichischer Schools besitzen eine FIBAA-Akkreditierung: Die LIMAK in Linz, die Montanuniversität Leoben, die in Salzburg angesiedelte SMBS, das Continuing Education Centers der TU Wien, das International Management Center Graz der Universität Graz, der MBA-Studiengang der FH-Wien sowie mehrere Programme der Donau-Universität Krems. Darüber hinaus gibt es vielfältige MBA-Programme der Johannes Kepler Universität in Linz und der Universität Klagenfurt.

In Österreich können zudem einige MBA-Programme ausländischer Hochschulen absolviert werden, dafür erhält man dann einen Abschluss des jeweiligen Anbieterlandes.

 

MBA Studium in der Schweiz

Auch für die Schweiz gilt, dass das ausgewählte Programm einer allgemein anerkannten Institution angehören und über einen guten Ruf verfügen sollte. Dazu zählen zum Beispiel das International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne, die Universität St. Gallen, der Executive MBA der Universität Zürich und auch der Rochester-Bern Executive MBA.

In jedem Fall sollte man auf den GMAT-Score der jeweiligen Schule achten, für den die Bewerberinnen und Bewerber einen Test ablegen müssen. Auf Basis des durchschnittlichen Ergebnisses aller an der jeweiligen School jährlich zugelassenen Studenten wird die Gesamtpunktzahl der Schule errechnet, wobei das dabei erreichbare Maximum bei 700 liegt. Wenn eine School keinen derartigen Test verlangt, so sollte man Vorsicht walten lassen. Grundsätzlich empfehlen sich vor allem jene Schulen, welche einen GMAT-Score von über 690 vorweisen können.

Allgemein gibt es in der Schweiz rund 30 Universitäten, Fachhochschulen und Business Schools, die über 60 MBA- und Master-Studienprogramme anbieten. Die Hochschullandschaft überzeugt durchwegs durch eine erstklassige Ausstattung und eine meist sehr persönliche Betreuung. Man sollte bei der Studienwahl jedoch unbedingt die hohen Programmgebühren und auch die Lebenskosten berücksichtigen. Zusätzlich zum MBA und EMBA kann man in der Schweiz den sogenannten Master of Advanced Studies (MAS) absolvieren, welcher als Weiterbildungs-Alternative im Bereich der Master-Studien gilt. Informationen zum MAS finden Sie in unserem Forum und ebenso in einem unserer Blog-Artikel.

 

 

Text-Quelle:  ESA GmbH
Bild-Quelle: ESA GmbH

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.