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8.11.2010 MBA Uni Würzburg: 10. Jahrgang graduiert


Für die Teilnehmer der Class of 2010 ging am 23. Oktober 2010 die zweijährige, berufsbegleitende Studienzeit mit der Graduation Ceremony im festlichen Toscana-Saal der Fürstbischöflichen Residenz Würzburg zu Ende. Traditionell in Gowns und Honor Stole gekleidet sowie mit Caps mit Tassel behütet, nahmen sie ihre Zeugnisse entgegen. Damit ist es bereits der 10. Jahrgang, der seit der Einführung des Executive MBA-Studiengangs in Würzburg im Jahre 1999 graduiert wurde. Das Alumni-Netzwerk umfasst nun etwa 260 Absolventen.

Zehn Jahre erfolgreiche Partnerschaft mit der Boston University

Eröffnet wurde die Graduation Ceremony von Elizabeth Nassar, Director Executive Programs der Boston University School of Management. Sie betonte in ihrem Grußwort die nun bereits seit zehn Jahren anhaltende Partnerschaft zwischen der Boston University und der Universität Würzburg. Als Zeichen der erfolgreichen Partnerschaft überreichte Professor Dr. Rainer Thome ihr im Anschluss eine gerahmte Urkunde mit einem Stich der Würzburger Neubaukirche.

Professor Rürup: Deutschland ist besser als sein Ruf!

Festredner der diesjährigen Graduation Ceremony war Professor em. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, der langjährige Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Er widmete sich dem Thema „Wirtschaftsstandort Deutschland: Besser als sein Ruf!“. Volkswirtschaftlich argumentierte er, dass Deutschland mit seinem hohen Wissensvorsprung insbesondere im Bereich der hochtechnologischen Produkte und der starken Präsenz von mittelständischen Unternehmen weiterhin das Produktionspotential ausbauen und somit langfristig wachsen kann.

Weiterbildung als Schlüssel zum anhaltenden Erfolg

Ferner betonte Rürup noch die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens – und somit auch der kontinuierlichen Weiterbildung. Zwar lässt die Fähigkeit, sich schnell neue Sachverhalte zu merken ab dem 30. Lebensjahr nach und die kristalline Intelligenz, die Routinetätigkeiten und Erfahrungswissen umfasst, nimmt zu. Jedoch verlangt es der Arbeitsmarkt heute den Arbeitnehmern ab, immer wieder dazuzulernen, da das Wissen aus dem Studium schnell überholt ist. Folglich wünschte er sich und den Absolventen, dass sie auch nach dem MBA-Studium weiterhin dazulernen, damit die Produktivität Deutschlands nicht verloren geht.

Professor Thome: Erworbenes Wissen muss nun in die Praxis getragen werden

Im Anschluss sprach der Academic Director des Executive MBA Business Integration, Professor Dr. Rainer Thome, über den „Informationsstandort Deutschland“. Er ermutigte die Absolventen letztlich dazu, dass sie mit dem in den letzten zwei Jahren gewonnenen Wissen sich nun beim effektiven Einsatz dieses Wissens in der Praxis beweisen müssen.

SWOT-Analyse zum Abschluss des MBA-Studiums

Als Vertreter der Absolventen fasste schließlich der gelernte Journalist Ulrich Reitz gekonnt die letzten beiden Studienjahre zusammen indem er eine SWOT-Analyse durchführte. Besonders gut kamen hierbei die Dozenten und die Partneruniversitäten weg. Zudem schlug er sich und die anderen Absolventen als ehrenamtliche Botschafter für den Executive MBA der Universität Würzburg vor, da von dem guten Weiterbildungsstudium noch viele weitere profitieren sollen.

 


 
 
 
 
 

Quelle / AnsprechpartnerIn:
Christoph Jaugstetter

 
 
   
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