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22.6.2009 MBA-Studium weltweit - ein Überblick


In seiner Frühjahrsausgabe berichtet das MBA-Magazin von QS, Veranstalter der World MBA Tour, über die Besonderheiten des MBA-Studiums in den USA, Europa, Asien und Australien.

Dabei ist das MBA-Mutterland, die USA, mit ihrer großen Zahl an Top-Schools, noch immer ganz vorne. Vor allem Inderinnen und Inder steuern dieses Ziel an, auch wenn der Zusammenbruch der Finanzmärkte nicht ohne Auswirkungen auf das Rekrutieren neuer Studierender bleibt. Die meisten Programme dauern um die zwei Jahre, was auch Raum für eine Neuausrichtung der eigenen Pläne lässt. Nicht zuletzt ist aus Sicht der Euroländer ein Studium vergleichsweise günstig zu haben.

Good old Europe kann allerdings gut mithalten. Etablierte Business-Schools, starke Spezialisierung im Bereich Unternehmertum und die Nähe zu vielen europäischen Unternehmen, die auf den asiatischen Markt drängen. Hier herrscht das Ein-Jahres-MBA-Programm vor. Top Standorte sind das Vereinigte Königreich, etwa mit der London Business School (mehr dazu auf den MBA-Portalen) oder der Europe Campus des INSEAD in Frankreich (mehr dazu auf den MBA-Portalen). Spanien und Italien haben immer mehr Finanz- und Technologieunternehmen, die regelmäßig MBAs aufnehmen, und auch in Frankreich und Deutschland steigt die Nachfrage mit dem Wachstum des Industrie- und Technologiesektors.

In aller Munde: Asien. Asiatische Anbieter holen auf, ein großer Standort ist mittlerweile Indien. Die relativ geringen Kosten sind natürlich günstig für internationale Studierende, aber vor allem auch der interkulturelle Aspekt mit der Möglichkeit, Erfahrungen in einer ganz anderen Unternehmenskultur zu sammeln, kann große Vorteile bringen.

Schließlich Australien: In der BewerberInnenstudie von QS 2007 nahm der kleine Kontinent den fünften Rang auf der Beliebtheitsliste der KandidatInnen ein, hinter den USA, dem VK, Kanada und Frankreich. Vor allem AnwärterInnen aus dem asiatischen Raum wählen das geographisch für sie günstig gelegene Land. Kulturell bildet es für sie eine Brücke zwischen asiatisch-pazifischem Raum und dem Vorteil eines englischsprachigen Landes. Sydney, Melbourne und immer mehr auch Brisbane gehören zu den bedeutendsten Standorten.

 
 
 
 
 
 

Quelle / AnsprechpartnerIn:
mba news

 
 
   
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