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15.6.2009 Finanzkrise: Positive Seite für internationale Master- und PhD-Studierende / Nachfrage nach Weiterbildung steigt


Australien, Neuseeland, Indien oder Großbritannien, deren Währungen gegenüber dem US-Dollar an Wert verlieren machen internationale Master- und PhD-Programme deutlich günstiger. So sanken im Laufe des letzten Jahres die relativen Kosten bei einer Reihe von Bildungsanbietern. Beispiel Computerwissenschaften: Bis zu 28% weniger machen die Studiengebühren an der University of Nottingham in Großbritannien oder etwa der Queensland University of Technology in Australien durch die Wechselkursrate mit dem US-Dollar aus. Ähnlich die neuseeländische Victoria University of Wellington. Bescheidener fallen die Kostensenkungen dagegen in Euro-Ländern aus, etwa 15% bei den Gebühren, da der Euro dem Dollar gegenüber nicht so viel an Wert einbüßte. Dennoch, der Zulauf zu Business-Schools ist groß.

Doch die Finanzlage ist nicht der einzige Grund, der Studierende auf aller Welt mobiler macht. Alan Mackay zufolge, Direktor des Büros für Internationale Beziehungen der Scotland's University of Edinburgh, bringt die globale Finanzkrise viele Studierende auch dazu, breiter und langfristiger über ihre Zukunft nachzudenken. Dies veranlasst offenbar einige dazu, ein PhD-Programm zu beginnen, was sich in der stark gestiegenen Anzahl der Bewerbungen an Mackays Universität zeigt.

Neue Studierende, vor allem aus von der Finanzkrise stark betroffenen Ländern, sehen ihren Bildungshunger zunehmend als Investition für sich selbst und in eine Zukunft, in der ihre Fertigkeiten gefragt sein werden.

Auch in Deutschland...

...sind Business-Schools und Weiterbildungsanbieter gefragter denn je. Trotz der zum Teil hohen Gebühren, die aber nach wie vor ein wichtiges Kriterium für die Wahl einer Business-School darstellen. Wie die Financial Times Deutschland in ihrer heutigen Online-Ausgabe festhält, gehen mittlerweile einige Business-Schools erfolgreiche Kooperationen ein, etwa mit lokalen Banken.

 
 
 
 
 
 

Quelle / AnsprechpartnerIn:
mba.de news

 
 
   
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