26.1.2009
Eröffnungsfeier in den Räumlichkeiten auf Schloss Urstein
Absolventen von Technik- und Wirtschaftsstudien mit überdurchschnittlichem Abschluss erhalten Zugang zu internationalen Projekten bei Spitzenunternehmen.
Parallel dazu absolvieren die Kandidaten eine hochwertige Ausbildung in den Bereichen Business und Management an Universitäten in Deutschland, Österreich, Schweden, USA, Japan/Korea und erhalten einen weiteren Universitätsabschluss. Faszinierend daran ist, dass hochkarätige Absolventen von Wirtschaftsfakultäten eine Ausbildung in der Technik erhalten. Absolventen technischer Studienrichtungen wiederum werden schwerpunktmäßig in betriebswirtschaftlichen Fächern unterrichtet.
Dieses ungewöhnliche Studienkonzept bietet der internationale Studiengang MBE® der Steinbeis Hochschule Berlin. Über 1.000 Studienabsolventen von technischen und wirtschaftlichen Universitäten und Hochschulen aus aller Welt bewerben sich jährlich bei Steinbeis für dieses Masterstudium. Alle Bewerber durchlaufen ein striktes Assessment in dem sowohl soziale Fähigkeiten als auch fachliches Know-how genau durchleuchtet werden.
Für ca. 80-100 Eliteabsolventen besteht die Chance bei renommierten international-tätigen Unternehmen, vor allem aus der Produktions- und Dienstleistungsbranche, spannende Projekte zu bearbeiten. Einmalig in Europa ist außerdem, dass alle Studenten neben der Übernahme der gesamten Studien- und Reisekosten sogar noch eine monatliche Zuwendung in Form eines Stipendiums erhalten. Somit müssen einerseits die Studierenden für Ihre Ausbildung keinerlei Kosten tragen und andererseits bekommen die Teilnehmer eine monatliche finanzielle Unterstützung. Dr. Volker Viechtbauer, Head of Legal & HR bei Red Bull zu diesem Konzept: "Der Einsatz von Fellows im Rahmen des Steinbeis MBE's ermöglicht es Red Bull, die besten Absolventen aus ganz Europa im Rahmen von Projekten intensiv kennenzulernen. Die Absolventen profitieren von einer Top Ausbildung sowie der Möglichkeit Projekterfahrung bei Red Bull zu sammeln. Nach erfolgreicher Absolvierung des Programms gewinnen wir idealerwiese einen Mitarbeiter, der aufbauend auf einer fundierten theoretischen Ausbildung sowie seiner Praxiserfahrung sofort in der Lage ist, im Unternehmen wirksam zu sein und Resultate zu liefern."
Die Studenten erarbeiten sich im Rahmen ihrer Projekttätigkeit beim Unternehmen parallel die Masterthesis, die als Abschluss des Studiums dient. Günther Merkl, Leiter F&E Daimler AG Deutschland sagt dazu: "Der duale Ausbildungsprozess ist für uns wesentlich. Über die Projektarbeit erhalten die Teilnehmer einen Einblick ins Unternehmen und Daimler wiederum kann jenen Studenten die Chance zum Berufseinstieg geben, was ein wesentlicher Faktor unserer Unternehmenskultur ist"
Im Rahmen dieses äußerst erfolgreiche Studienkonzeptes der Steinbeis Hochschule Berlin, bei dem die enge Verzahnung zwischen Wirtschaftsbetrieb und Universität im Mittelpunkt steht, wurden seit nun zehn Jahren über 800 Projekte erfolgreich abgewickelt. Über die Kooperation mit der SMBS - University of Salzburg Business School findet der Universitätsstudiengang den Weg nach Österreich.
Dr. Wolfgang Gmachl, Vorsitzender des Kuratoriums des Steinbeis Transfer Instituts, meint dazu: "Das Studienkonzept ist beeindruckend und einzigartig in seiner Ausrichtung. Die Kooperation der Steinbeis Hochschule mit der SMBS macht mich stolz und es freut mich dieses Modell der gesamten österreichischen Industrie bzw. den Wirtschaftsbetrieben anbieten zu können".
Das Kuratorium unterstützt das Steinbeis Transfer Institut, mit Sitz im Schloss Urstein, in Fragestellungen hinsichtlich Programmgestaltung, Qualitätssicherung und Projektrealisierung. Herr Dr. Volker Viechtbauer bekleidet die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden und begründet seine Motivation wie folgt:"Das Steinbeis Konzept überzeugt. Es ermöglicht Absolventen ein bezahltes (!) Post-Graduate-Studium mit hohem Praxisbezug und bietet die reelle Chance, in ein Unternehmen ihrer Wahl einzusteigen. Die teilnehmenden Unternehmen haben Zugang zu den besten Absolventen eines Jahrgangs; dabei überzeugt insbesondere der Auswahlprozeß von Steinbeis. Das Programm ist aber auch ein Impuls für die SMBS als Kompetenzzentrum mit hoher Relevanz für die Unternehmen in Salzburg und Umgebung, wovon letztere wiederum langfristig profitieren. Ich bin überzeugt, dass dieses Programm von Steinbeis und SMBS die Wettbewerbsfähigkeit der teilnehmenden Unternehmen nachhaltig stärkt und freue mich, hier mitwirken zu dürfen".
Durch diese Partnerschaft wird nun auch österreichischen Firmen die Möglichkeit gegeben, auf ein internationales Netzwerk von ca. 800 Transferzentren weltweit, die eine große Bandbreite von technischen und wirtschaftlichen Themen abdecken, zu zugreifen. Ing. Herbert Traschwandtner, Mitglied der Geschäftsführung W&H Dentalwerk Bürmoos: "Der MBE ist eine außerordentlich gute Idee. Als mittelständischer Betrieb ist diese Akquisitionsmöglichkeit, die es sonst nicht für uns geben würde, ideal".
Bereits im Herbst 2008 konnten Unternehmen wie Red Bull, Palfinger AG oder die Salzburg AG als Projektpartner gewonnen werden und profitieren somit von diesem einzigartigen Programm. Dr. Arno Gasteiger, Vorstandsvorsitzender der Salzburg AG dazu: "Die Salzburg AG ist ein - wie die gesamte Branche - techniklastiges Unternehmen. Viele Techniker haben zusehends auch eine betriebswirtschaftliche Ergebnisverantwortung. Deswegen machtes Sinn gerade Techniker auf adäquatem, betriebswirtschaftlichem Niveau auszubilden bzw. weiterzubilden!".
Die Steinbeis Hochschule Berlin agiert international und hat durch ein großes Netzwerk die Möglichkeit die besten und fähigsten Absolventen zu suchen und zu finden. Herr Dr. Arno Gasteiger dazu weiter: "Steinbeis ist nach meiner Einschätzung die erste Adresse in Europa für technisch-wirtschaftliche postgraduate Ausbildung".
Am 12. Januar 2009 fand die feierliche Eröffnungsfeier des MBE-Studienganges im Schloss Urstein statt. Neben den 70 Studenten, die derzeit ihre Studienmodule in Salzburg absolvieren, konnten auch viele Vertreter aus Wirtschaft und Politik begrüßt werden. Herr Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Johann Löhn, Präsident der Steinbeis Hochschule, eröffnete in seiner Rede offiziell den Lehrgang in Salzburg. Für Herbst 2009 ist die nächste Durchführung des MBE geplant.
Zahlen / Daten / Fakten:
· Gründung des Steinbeis Transfer Institut Business and Engineering: April 2008
· Partnerhochschulen: DePaul University, ESB Reutlingen, Indiana University Kelley School of Business, Jönköping International Business School, Kitakyushu University, TU Dresden, Universität St. Gallen
· Studienstandorte: Berlin, Salzburg, Schweden, USA, Japan, Korea
· Aufgaben:
Ausbildung von internationalen Top-Studienabsolventen
Partnerunternehmen und Projektgeber gewinnen, für - Industrie und Wirtschaft - Aufbau weiterer Transfer Institute
Einrichtung eines Kuratoriums: o Vorsitz: Dr. Wolfgang Gmachl o Stellvertretung: Dipl.- Ing. Wolfgang Anzengruber, Verbund AG o Stellvertretung: Dr. Volker Viechtbauer, Red Bull GmbH o Mitglieder: -Prof. Dr.-Ing. Ulrich Günther, Steinbeis Hochschule -Prof. Dr. Urs Füglistaller, Universität St. Gallen -Prof. Dr. Richard Hammer, Universität Salzburg -Dr. Thomas Nitsch, Palfinger AG -Dipl.-Ing. Peter Malata, W&H Dentalwerk Bürmoos -Ing. Herbert Traschwandtner, W&H Dentalwerk Bürmoos -Dr. Arno Gasteiger, Salzburg AG -Günther Merkl, Daimler AG -Prof. Dr. Günther Pleitner, Steinbeis Hochschule
Kontakt:
Steinbeis Transfer Institut Business and Engineering Schloss Urstein, 5412 Puch bei Hallein Mag. Reinhold Schiefer, Tel.: +43/676/88 22 22 21 |
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