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AACSB
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AACSB heißt
"American Assembly of Collegiate Schools of Business" oder auch
"Association to Advance Collegiate Schools of
Business." Zu ihren
Mitgliedern zählen die Mehrheit der führenden
US-Universitäten und viele Top-Unternehmen. Die AACSB ist eine
US-Akkreditierungseinrichtung für MBA Ausbildungsprogramme.
Von der Akkreditierung durch die AACSB hängt es ab, ob man in
Deutschland einen in den USA erworbenen MBA führen darf, ein
Stipendium bewilligt bekommt oder ob die Universität in eines
der großen US-Hochschul-Rankings aufgenommen wird. Die AACSB
akkreditiert weltweit; eine Akkreditierung durch die AACSB ist der
international anerkannte Qualitätsbeweis für ein
MBA-Programm
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Admission Office |
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Das Admission Office ist die Zulassungsstelle einer
Business School. Da der MBA ein sog. graduate degree ist,
fällt er in die Zuständigkeit der graduate admissions.
Für undergraduates gibt es die undergraduate admission.
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Akkreditierung |
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Die Akkreditierung soll einen möglichst hohen Standard der
MBA-Ausbildung garantieren. Bei ihr handelt es sich um ein
Gütesiegel für Business Schools. Es wird entweder ein
Master-Programm oder die Business School bzw. Universität als
Institution akkreditiert. Da ein Studien-Programm ohne
Akkreditierung kaum erfolgreich etabliert werden kann, sind
Business Schools um weitgehende Akkreditierung bemüht. Die
wachsende Zahl von Akkreditierungsagenturen erforderte die Bildung
des Akkreditierungsrats, der Agenturen akkreditiert, die ihrerseits
die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge akkreditieren
dürfen. Sieben Agenturen dürfen inzwischen die
Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen
vornehmen. Das heißt, dass nicht alle
Akkreditierungsagenturen anerkannt sind. Im deutschsprachigen Raum
überprüft vor allem die FIBAA die neuen Bachelor- und
MBA-Programme.
Die Akkreditierung ist kein einmaliger Vorgang, sondern wird, je
nach Agentur, alle vier bis zehn Jahre wiederholt. Damit soll das
Niveau der Ausbildung nicht nur über einen langen Zeitraum
gehalten, sondern auch ständig verbessert werden.
Im Lauf des Akkreditierungsverfahrens überprüfte
Qualitätsmerkmale sind u. a. eine management-orientierte,
fachliche Schwerpunktsetzung, gewisse Mindestinhalte, die Vielfalt
des Curriculums, die Qualität des Lehrkörpers und der
Praxisbezug sowie die Internationalität der Ausbildung. |
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Alumni |
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Alumni (Einzahl Alumnus) sind ehemalige Teilnehmer eines
Studiums an einer Universität oder Business School.
Alumni-Organisationen sind sowohl für Interessenten als auch
Bewerber und Absolventen wichtig. Für die letzten
natürlich bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Dies ist umso
wichtiger, als dass Alumni oft in Top-Firmen arbeiten. Für
Interessenten sind sie eine sehr gute Informationsquelle über
die Programme der ins Auge gefassten Business School. Alumni
führen u. a. Interviews mit neuen Bewerbern, fungieren so als
Bindeglied zwischen Bewerber und Business School und ersparen dem
Bewerber die Reise zum geplanten Ausbildungsort. Durch Alumni kommt
man mit weiteren Alumni in Kontakt – und dieses Netzwerk ist
auch für den besten Studenten unentbehrlich. |
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AMBA |
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Die AMBA ist die renommierteste britische
Akkreditierungsinstitution. Sie akkreditiert in erster Linie
britische MBA-Programme. Als Mitglieder kommen Studenten und
Absolventen britischer MBA-Programme sowie ausgewählter
ausländischer MBA-Programme in Betracht.
Wer ein britisches MBA-Programm bucht, sollte unbedingt darauf
achten, dass es von der AACSB, durch die EFMD (nach EQUIS) oder
durch die AMBA akkreditiert wurde. |
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Bachelor |
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Der Bachelor kommt aus dem angloamerikanischen Studiensystem, in
dem der erste Studienabschnitt (das undergraduate Studium), nach 4
Jahren mit dem Bachelor abgeschlossen wird. In Deutschland
müssen folgende Abschlussbezeichnungen verwendet werden:
- Bachelor of Arts (B.A.)
- Bachelor of Science (B.Sc.)
- Bachelor of Engineering (B.Eng.)
- Bachelor of Laws (LL.B.)
In Österreich heißt der Bachelor-Abschluss
Bakkalaureat; der Absolvent ist der Bakkalaureus bzw. die
Bakkalaurea. Die Abschlussbezeichnungen sind differenzierter.
Der Bachelor ist zwar der niedrigste akademische Grad, jedoch der
erste berufsqualifizierende Abschluss. Ein abgeschlossenes
Bachelorstudium qualifiziert außerdem zu einem Masterstudium.
Hinsichtlich der Möglichkeiten, eine Ausbildung zum Bachelor
zu absolvieren dessen Anerkennung und die Forstsetzung der Studien
nach dem Bachelor sind die Verhältnisse zwar kompliziert,
haben sich jedoch zugunsten des Bachelors geändert. In Bayern
beispielsweise können im Rahmen eines
Eignungsfeststellungsverfahrens besonders qualifizierte Absolventen
eines Bachelorstudiums zur Promotion zugelassen werden.
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Bewerbung |
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Die Bewerbung für ein MBA-Studium gestaltet sich nicht so
kompakt wie die Aufnahme an einer Universität anhand von
Zeugnisnoten. Vielmehr ist ein „Mix˜ aus diversen
Faktoren entscheidend. Dazu gehören der GMAT, Essays,
Referenzen, Resume, Transcripts, TOEFL, Bank Statement, Interview,
Zulassung und Visum.
Wird im Rahmen des GMAT eine bestimmte Mindestpunktzahl nicht
erreicht, ist die Bewerbung i. d. R. vorzeitig gescheitert. Ist der
GMAT-Score ausreichend, werden die Essays und Recommendations
durchleuchtet. Resume und Transcripts werden nicht so stark
gewichtet. Auch der TOEFL wertet eine Bewerbung nur unwesentlich
auf. Interviews werden je nach Ausbildungsstätte
unterschiedlich gehandhabt; die Tendenz geht jedoch in Richtung
Plicht-Interview. |
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Distance learning
Wie schon in
vielen Unternehmen eingeführt, verändern sich auch die
Lehr- und Lernformen in den Weiterbildungsangeboten hin zum so
genannten Distance-Learning. Durch die neuen Medien wird auch das
Vermitteln komplexer Lernstoffe in schnelleren Abläufen mit
erhöhter Flexibilität möglich. Der Student muss sich
nicht mehr zwingend an den „Ort˜ des Wissens begeben,
sondern kann sich das abrufbare
Wissen gezielt in seine persönliche Situation
liefern
lassen. Die Ersparnis an
Zeitressource ist bedeutend und das Wissen erlebt hierdurch eine
noch höhere Verwendungsintensität, da der Wissenstransfer
merkbar beschleunigt und situationsabhängig angepasst wird. Zu
beachten ist jedoch, dass die handelnden Personen zu den
benötigen Zeiten auch die technischen Zugänge haben. Da
im Distance-Learning auch Tests und ganze Projektarbeiten behandelt
werden, ist die mediale Präsenz zwingend
abzusichern.
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ECTS |
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Das ECTS, European Credit Transfer (and
Accumulation) System, soll Leistungen von Studenten vergleichbar
machen, sodass diese beim Wechsel von einer Hochschule zur anderen
angerechnet und akkumuliert werden können.
Studenten, die ein Modul erfolgreich absolviert
haben, bekommen dafür eine festgelegte Anzahl an
Leistungspunkten oder „Credit Points˜. Diese Art der
Bewertung von Leistungen ist typisch für Bachelor- und
Master-Studiengänge. Die
Leistungspunkte (LP) sollen die durchschnittliche Arbeitslast des
Studiums (den „Work Load˜) repräsentieren.
Grundlage für die Vergabe der Leistungspunkte ist die Annahme
eines in Stunden gemessenen durchschnittlich zu leistenden
Arbeitsaufwandes für das Studium. Der Aufwand von 1500 - 1800
Stunden pro akademisches Jahr drückt sich in 60 LP aus. Ein
Leistungspunkt entspricht somit 25 bis 30
Arbeitsstunden. Mit dem ECTS-System kann
über die Semesterwochenstunden der durchschnittliche Lern-,
Vor- und Nachbereitungsaufwand einer Veranstaltung
berücksichtigt werden. Im Fall von Modulen mit erhöhter
Arbeitslast ist diese durch die Anwesenheit an der Universität
(Semesterwochenstunden) zwar nicht ersichtlich; jedoch durch die
Zahl der erworbenen LP, wo die LP für das gesamte Modul die
Summe des Aufwandes für die einzelnen Modulteile
repräsentieren. Für Veranstaltungen mit gleicher
Anwesenheitszeit können daher unterschiedlich viele LPs
erworben werden.
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EQUIS |
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EQUIS ist die Abkürzung
für "European Quality Improvement System". Daher handelt es
sich um ein System zur Akkreditierung von Business Schools, das
1997 von der European Foundation for Management Development (EFMD)
in Brüssel eingeführt wurde. Die von der Kommission der
Europäischen Union unterstützte Initiative wurde in enger
Kooperation mit den bereits bestehenden nationalen,
europäischen Akkreditierungsinstitutionen
umgesetzt. Ziel dieser Initiative
ist es, ähnlich wie in den USA, von der dortigen
Akkreditierungseinrichtung AACSB, einen einheitlichen
europäischen Qualitätsstandard für Business Schools
einzuführen, der internationale Ansprüche
erfüllt.
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Essay |
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Essays sind ein wichtiger Teil der Bewerbung
für ein MBA-Programm, da die Universitäten anhand dieser
kurzen Aufsätze einen Gesamteindruck vom Kandidaten
hinsichtlich Schreibfähigkeit, akademischer Fähigkeiten,
Persönlichkeit und Tauglichkeit für eine Tätigkeit
im Management gewinnen wollen. Essays sollen vor allem
überzeugen. Folgendes sollte man
bei der Ausarbeitung der Essays beachten:
- Besorgen Sie sich Anleitungen zum Schreiben von
Essays.
- Formulieren Sie interessant, nicht zu knapp und
doch erschöpfend.
- Fertigen Sie mehrere Entwürfe an und legen
Sie diese einem „Native Speaker˜ zur Beurteilung
vor.
- Lesen Sie die Texte nach einem gewissen
zeitlichen Abstand nochmals durch – Sie werden erstaunt sein,
wie viel Änderungen und Verbesserungen Ihnen noch
einfallen.
- Nehmen Sie die Hilfe eines professionellen
Application Editing Service in Anspruch. Er ist imstande, eine
Gesamtbewerbung zu erstellen, mit der man sich von den Mitwerbern
abhebt.
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Executive
MBA |
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Das Angebot der Business Schools, einen
Executive MBA zu absolvieren, richtet sich an Manager mit mehreren
Jahren Berufserfahrung. Den Executive MBA erwirbt man
typischerweise auf dem Weg des nicht-konsekutiven,
Berufsbegleitenden Postgraduate-Studiums, das MBA-Teilzeitprogramm
hingegen an Wochenenden oder im Blockunterricht, der sich über
mindestens eine Woche erstreckt. Ein Executive-MBA-Programm dauert
daher zwei Jahre oder mehr.
Auch ein Executive-MBA will gut geplant sein: Man übt nebenher
den Beruf aus, ist also zusätzlich belastet. Durch Abwesenheit
von der Arbeit muss man verlässliche Stellvertreter bestimmen
und Einkommensverluste in Kauf nehmen. Auf jeden Fall soll man sich
der Unterstützung durch den Arbeitgeber versichern - zumindest
organisatorisch. Eine finanzielle Unterstützung kann
hinzukommen. Höchstwahrscheinlich ist man dem Unternehmen nach
Erwerb des MBA mehr verpflichtet als zuvor.
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FIBAA |
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Die FIBAA (Foundation for International
Business Administration Accreditation) ist eine
Akkreditierungsagentur, die im Auftrag des Akkreditierungsrates die
fachlich-inhaltliche Begutachtung von Studiengängen
durchführt. Sie ist eine trinationale Stiftung. Der
Stiftungssitz ist in Zürich, die Hauptgeschäftsstelle
befindet sich in Bonn. Hauptarbeitsfeld der FIBAA ist die
Begutachtung wirtschaftswissenschaftlich orientierter
Studiengänge. Anerkannt ist sie vom Deutschen sowie vom
Niederländischen Akkreditierungsrat.
Die FIBAA ist eine zwar internationale, jedoch vor allem in Europa
tätige Qualitäts- und Akkreditierungsagentur. Sie
unterstützt Hochschulen bei der Weiterentwicklung ihrer
Bachelor-, Master- und PhD-Studiengänge. Ziele sind einerseits
die Qualitätsverbesserung der Studienprogramme und
andererseits natürlich die Akkreditierung des Studienganges.
Die FIBAA leistet Beratung zum Qualitätsmanagement,
begutachtet den Studiengang und prüft die Voraussetzungen
für die Verleihung des FIBAA-Qualitätssiegels.
Der Vorteil der Tätigkeit der FIBAA, wie von
Akkreditierungsagenturen im Allgemeinen, liegt in der erreichten
besseren Vergleichbarkeit von Ausbildungsangeboten:
Wirtschaftswissenschaftlich ausgelegte Studiengänge, deren
Anbieter sowie Studenten, Unternehmen und andere
Akkreditierungsagenturen erfahren Transparenz. Dies soll das Halten
und Verbessern von Qualitätsstandards im internationalen
Vergleich gewährleisten.
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GMAT |
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Der GMAT ist ein vom Education Testing
Service (ETS) entworfener und weltweit im Auftrag des Graduate
Management Admission Council (GMAC) angebotener vierstündiger,
standardisierter Test in englischer Sprache. Er bestimmt die
logischen und verbalen Fähigkeiten der Teilnehmer, die den
Test unter Zeitdruck ablegen müssen. Aus dem Testergebnis sind
die Auffassungsgabe angesichts komplexer Sachverhalte, das
analytische Denkvermögen und die Problemlösungskompetenz
ersichtlich. Daraus können die Effizienz der Arbeitsweise und
in weiterer Folge die Erfolgsaussichten in einem MBA-Programm
abgelesen werden.
An renommierten Business Schools ist der GMAT Pflicht und die
entscheidende Größe die Punktezahl. Obwohl formell nur
eines von vielen Auswahlkriterien, besitzt der GMAT als Teil der
Bewerbungsunterlagen einen hohen Stellenwert. Ein hervorragendes
GMAT-Ergebnis kann das Tor zu einer Business-School öffnen,
ein schlechtes alle Chancen vernichten. Daraus ergibt sich, dass
Vorbereitung auf den GMAT unbedingt zu empfehlen ist. Sie kann den
Unterschied zwischen „Durchschnitt˜ und „engere
Auswahl˜ bedeuten.
Ein empfehlenswerter GMAT-Kurs soll in der Lage sein, die
geforderten mathematischen und sprachlichen Kenntnisse, die
effizientesten Lösungsstrategien und die kürzesten
Lösungswege zu vermitteln. Schon der Kurs an sich sorgt
für besseres Verständnis und leichtere Merkbarkeit von
Lerninhalten. Ein zusätzlicher Vorteil ist die
Interaktivität der Kurse, die den Sinn für effiziente
Lösungsansätze und das Zeitbudget schärft.
Außerdem erkennt man, auf welchem Gebiet man im
Rückstand ist und worin man einen Vorsprung besitzt. Nicht zu
vergessen ist, dass man die eigene Leistung mit der Leistung
anderer Teilnehmer vergleichen kann.
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MBA Degree
MBA Abschluss
Ein Degree, was im übertragenen Sinn den Abschluss
bedeutet, bescheinigt dem Absolventen den erfolgreichen Erwerb des
MBA. Dieser Abschluss wird von der jeweiligen Schule oder
Universität verliehen. Ein Master oder MBA ist national oder
international anerkannt. Diese Unterscheidung ist bei der Wahl des
Studiums zu beachten. Gerade für Dienstgeber, welche sich
möglicher Weise an den Kosten der Ausbildung beteiligen, ist
die Anerkennungsreichweite von Bedeutung.
Online MBA
MBA-Programme sind anspruchsvoll. Sei es während der
Vorlesungen und den damit verbundenen Gruppenarbeiten, als auch
während der so genannten E-Learning-Prozesse. Wenn jedoch die
persönliche Situation die erforderliche Intensität an
Zeitaufwand für die Präsenzeinheiten nicht zulässt,
so ist die Möglichkeit eines Online-MBA eine echte
Alternative. In diesen Programmen werden die Möglichkeiten der
neuen Technologien für einen Lernprozess genützt, der es
dem Teilnehmer erlaubt, eine gewisse zeitliche Flexibilität zu
erreichen. Mit E-Vorlesungen über Skripten mit
Videovorträgen und Online-Tests wird das notwendige Wissen
nicht nur an die Teilnehmer transportiert, sondern auch abgefragt
um einen entsprechenden Wissenstransfer zu erreichen.
Die früher noch herrschende Skepsis über solcher Art
absolvierte Programme baut sich langsam ab, da die erreichte
Qualität kontinuierlich steigt und die Online-MBAs ein neues
Image erfahren. Der Preis für diese Form des Studiums ist die
sinkende soziale Komponente. Die Teilnehmer solcher Programme sehen
sich meist nur selten, wenn überhaupt persönlich. Das
soziale Umfeld ist aber für viele Personen ein wichtiger
Faktor und so sollte dieser Punkt in die Entscheidung für ein
Programm eingebunden werden.
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Postgraduate |
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Ein Postgraduate-Studiengrogramm ist eines,
welches einen ersten akademischen Studienabschluss - einen sog.
Undergraduate Degree (z. B. Bachelor) - voraussetzt. Die
Zulassungsbedingungen sind nicht standardisiert, das heißt,
dass auf einer Universität ein abgeschlossenes Vordiplom bzw.
eine Zwischenprüfung für die Zulassung ausreichend ist
auf einer anderen jedoch ein Hochschulabschluss für die
Aufnahme in das Graduate-Programm gefordert wird. Man soll sich
daher stets genau über die konkret geforderte akademische und
sonstige Vorbildung an der jeweiligen Universität bzw.
Business-School informieren.
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Ranking |
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Ein Ranking (Rangordnung) ist das Ergebnis
einer Sortierung von mehreren vergleichbaren Objekten, verbunden
mit einer vergleichenden Bewertung. Rankings ermöglichen die
Bewertung und Auswahl nach bestimmten Kriterien. Vor allem
Wirtschafts-Magazine und -Zeitungen veröffentlichen
regelmäßig Rankings der Business Schools, wobei u. a.
Reputation und Akkreditierung zu den Kriterien zählen. Ein
guter Platz im Ranking ist auf jeden Fall ein beträchtlicher
Werbefaktor für die Business Schools, die sich dies auch etwas
kosten lassen.
Rankings sind eine Sache mit vielen Seiten und nicht unumstritten.
Mit einem Ranking lässt sich renommieren; ist die Business
School im Ranking abgestürzt, so kann man das mit unfairen
Kriterien erklären. Über die Kriterien der Rankings
lässt sich natürlich immer streiten. Vor allem
Top-Business-Schools mit hohem Ansehen und akkreditierten
Programmen sind in allen Rankings vorn zu finden, was sicher seine
Berechtigung hat. Die Absolventen dieser Business-Schools
gehören auch zu den Spitzenverdienern im Management.
Da Rankings zwar eine gewisse - jedoch auch eine beschränkte -
Aussagekraft besitzen, sollen sie nicht als das alleinige oder
vorrangige Auswahlkriterium für die Wahl einer Business-School
herangezogen werden. Denn nicht unbedingt spiegelt sich das Ranking
in den Erfahrungen der Absolventen wider.
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References |
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Viele Universitäten verlangen als
Zulassungsvoraussetzung zwei bis drei von
Universitätsprofessoren oder ehemaligen Arbeitgebern verfasste
References, auch Letters of Recommendation (Empfehlungsschreiben)
genannt. Diese sollten die Stärken des Bewerbers hervorheben,
seine Arbeitsweise loben und positive Prognosen für die Arbeit
im MBA-Programm erstellen. Da die References einen wesentlichen
Teil der Bewerbung darstellen, sollten sie etwas länger und
ausführlicher gehalten sein. Da sie auch sprachlich und
inhaltlich perfekt sein müssen, sind die Aussteller
sorgfältig auszuwählen.
Sie sollten enthalten:
- Die bisherige berufliche Erfahrung
und Entwicklung des Bewerbers
- Vorzüge im Vergleich zu
anderen im selben Betätigungsfeld
- Spezielle Stärken des
Bewerbers
- Bisherige Forschungserfahrungen
und zukünftige Forschungsfähigkeit
Wie bei den Essays sollte man sich auch in diesem
Fall nicht scheuen, die Hilfe eines professionellen Editierservice
in Anspruch zu nehmen.
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Resume |
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Das Resume ist eine tabellarische Aufstellung der
bisherigen beruflichen und akademischen Karriere. Da für das
Resume nur eine Seite Din A4 bzw. US-Letter vorgesehen ist,
müssen wenige Hauptpunkte, unter denen in kurzen,
prägnanten Sätzen die wesentlichen Stationen der
Ausbildung und Karriere beschrieben sind, ausreichen.
Diese Sätze sind im Englischen meist ohne Subjekt, wie
z.B.:
- Developed new advertising
strategies for web-based businesses
Da das Resume zur Vorselektion der Bewerber
eingesetzt wird, sollte es von einer Person mit englischer
Muttersprache bzw. von einem professionellen Editierservice
abgefasst werden.
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Stipendium |
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Ein Stipendium ist eine finanzielle
Unterstützung für Studenten oder Jungwissenschaftler (die
Stipendiaten), die für gewöhnlich aus monatliche
Zahlungen besteht und durch welche die Studiengebühren bzw.
Lebenshaltungskosten bis zu bestimmten Höchstbetrag ersetzt
werden.
Die bekanntesten deutschen Stipendienstellen sind:
- Rotary Club
- Carl Duisberg -
Gesellschaft
- Studienstiftung des Deutschen
Volkes
- Fulbright-Kommission
- Deutscher Akademischer
Austauschdienst (DAAD)
Die bekanntesten österreichischen Stipendienstellen
sind:
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Testzentren |
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Die drei permanenten Testzentren für
den GMAT und den TOEFL in Deutschland befinden sich in Berlin,
Frankfurt am Main und München. Die Anmeldung ist
ausschließlich über die Firma Sylvan in den Niederlanden
möglich. Wer grenznah wohnt, sollte sich die Ablegung des
Tests in einem ausländischen Testzentrum überlegen. Die
Tests kann man von September bis November an jedem Werktag ablegen.
In den anderen Monaten werden jeweils in der ersten Woche keine
Tests angeboten, jedoch an jedem zweiten Samstag.
Die Anmeldung für den GMAT kann telefonisch, per Fax oder auf
dem Postweg bei Sylvan Learning Systems B.V. in den Niederlanden
erfolgen.
Übrigens kann man das alte Testformat auf Papier und unter
Umständen in den nicht-permanenten Testzentren ablegen. Lokale
Organisationen bieten den TOEFL (nicht den GMAT) in
Düsseldorf, Hamburg und Freiburg als Papiertest an.
(Angaben über Orte und Zeiten ohne
Gewährleistung)
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TOEFL |
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Der TOEFL ist ein standardisierter Test den
alle Bewerber ablegen müssen, deren Muttersprache nicht
Englisch ist bzw. die keinen Degree einer englischen
Universität vorweisen können. Der Test ist im
Multiple-Choice-Format gestaltet. Der TOEFL wird am Computer
abgelegt, und zwar in denselben Testzentren wie der GMAT. Ebenso
erfolgt die Anmeldung für deutsche Testzentren in den
Niederlanden.
Durchfallen ist nicht möglich; es muss die von der jeweiligen
Business School geforderte Mindest-Punktezahl erreicht werden.
Möglich sind 0 bis 300 Punkte. Erreicht man die verlangte
Punktezahl, ist der TOEFL für das weitere Bewerbungsverfahren
von geringer Bedeutung. Der Test kann so oft wiederholt werden, bis
man die geforderte Punktezahl geschafft hat. Da dies mit zeitlichem
und monetärem Aufwand verbunden ist, ist eine zumindest
kurzzeitige Vorbereitung zu empfehlen. Dabei kann man sich auf die
Regeln die Gegenstand des TOEFL sind,
konzentrieren.
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Undergraduate |
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Ein Undergraduate-Studium wird an einer Universität
absolviert, dauert zwei bis vier Jahre und schließt mit einem
Bachelor ab (entspricht in etwa dem früheren cand.phil. in den
klassischen Studien bzw. dem Baccalaureat in den neuen
Studienordnungen). |
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