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Glossar

 

AACSB

AACSB heißt "American Assembly of Collegiate Schools of Business" oder auch "Association to Advance Collegiate Schools of Business." Zu ihren Mitgliedern zählen die Mehrheit der führenden US-Universitäten und viele Top-Unternehmen. Die AACSB ist eine US-Akkreditierungseinrichtung für MBA Ausbildungsprogramme. Von der Akkreditierung durch die AACSB hängt es ab, ob man in Deutschland einen in den USA erworbenen MBA führen darf, ein Stipendium bewilligt bekommt oder ob die Universität in eines der großen US-Hochschul-Rankings aufgenommen wird. Die AACSB akkreditiert weltweit; eine Akkreditierung durch die AACSB ist der international anerkannte Qualitätsbeweis für ein MBA-Programm

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Admission Office

Das Admission Office ist die Zulassungsstelle einer Business School. Da der MBA ein sog. graduate degree ist, fällt er in die Zuständigkeit der graduate admissions. Für undergraduates gibt es die undergraduate admission.

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Akkreditierung













Die Akkreditierung soll einen möglichst hohen Standard der MBA-Ausbildung garantieren. Bei ihr handelt es sich um ein Gütesiegel für Business Schools. Es wird entweder ein Master-Programm oder die Business School bzw. Universität als Institution akkreditiert. Da ein Studien-Programm ohne Akkreditierung kaum erfolgreich etabliert werden kann, sind Business Schools um weitgehende Akkreditierung bemüht. Die wachsende Zahl von Akkreditierungsagenturen erforderte die Bildung des Akkreditierungsrats, der Agenturen akkreditiert, die ihrerseits die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge akkreditieren dürfen. Sieben Agenturen dürfen inzwischen die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen vornehmen. Das heißt, dass nicht alle Akkreditierungsagenturen anerkannt sind. Im deutschsprachigen Raum überprüft vor allem die FIBAA die neuen Bachelor- und MBA-Programme.
Die Akkreditierung ist kein einmaliger Vorgang, sondern wird, je nach Agentur, alle vier bis zehn Jahre wiederholt. Damit soll das Niveau der Ausbildung nicht nur über einen langen Zeitraum gehalten, sondern auch ständig verbessert werden.
Im Lauf des Akkreditierungsverfahrens überprüfte Qualitätsmerkmale sind u. a. eine management-orientierte, fachliche Schwerpunktsetzung, gewisse Mindestinhalte, die Vielfalt des Curriculums, die Qualität des Lehrkörpers und der Praxisbezug sowie die Internationalität der Ausbildung.

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Alumni






Alumni (Einzahl Alumnus) sind ehemalige Teilnehmer eines Studiums an einer Universität oder Business School. Alumni-Organisationen sind sowohl für Interessenten als auch Bewerber und Absolventen wichtig. Für die letzten natürlich bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Dies ist umso wichtiger, als dass Alumni oft in Top-Firmen arbeiten. Für Interessenten sind sie eine sehr gute Informationsquelle über die Programme der ins Auge gefassten Business School. Alumni führen u. a. Interviews mit neuen Bewerbern, fungieren so als Bindeglied zwischen Bewerber und Business School und ersparen dem Bewerber die Reise zum geplanten Ausbildungsort. Durch Alumni kommt man mit weiteren Alumni in Kontakt – und dieses Netzwerk ist auch für den besten Studenten unentbehrlich.

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AMBA

Die AMBA ist die renommierteste britische Akkreditierungsinstitution. Sie akkreditiert in erster Linie britische MBA-Programme. Als Mitglieder kommen Studenten und Absolventen britischer MBA-Programme sowie ausgewählter ausländischer MBA-Programme in Betracht.
Wer ein britisches MBA-Programm bucht, sollte unbedingt darauf achten, dass es von der AACSB, durch die EFMD (nach EQUIS) oder durch die AMBA akkreditiert wurde.

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Bachelor














Der Bachelor kommt aus dem angloamerikanischen Studiensystem, in dem der erste Studienabschnitt (das undergraduate Studium), nach 4 Jahren mit dem Bachelor abgeschlossen wird. In Deutschland müssen folgende Abschlussbezeichnungen verwendet werden:

  • Bachelor of Arts (B.A.)
  • Bachelor of Science (B.Sc.)
  • Bachelor of Engineering (B.Eng.)
  • Bachelor of Laws (LL.B.)

In Österreich heißt der Bachelor-Abschluss Bakkalaureat; der Absolvent ist der Bakkalaureus bzw. die Bakkalaurea. Die Abschlussbezeichnungen sind differenzierter.
Der Bachelor ist zwar der niedrigste akademische Grad, jedoch der erste berufsqualifizierende Abschluss. Ein abgeschlossenes Bachelorstudium qualifiziert außerdem zu einem Masterstudium. Hinsichtlich der Möglichkeiten, eine Ausbildung zum Bachelor zu absolvieren dessen Anerkennung und die Forstsetzung der Studien nach dem Bachelor sind die Verhältnisse zwar kompliziert, haben sich jedoch zugunsten des Bachelors geändert. In Bayern beispielsweise können im Rahmen eines Eignungsfeststellungsverfahrens besonders qualifizierte Absolventen eines Bachelorstudiums zur Promotion zugelassen werden.

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Bewerbung




Die Bewerbung für ein MBA-Studium gestaltet sich nicht so kompakt wie die Aufnahme an einer Universität anhand von Zeugnisnoten. Vielmehr ist ein „Mix˜ aus diversen Faktoren entscheidend. Dazu gehören der GMAT, Essays, Referenzen, Resume, Transcripts, TOEFL, Bank Statement, Interview, Zulassung und Visum.
Wird im Rahmen des GMAT eine bestimmte Mindestpunktzahl nicht erreicht, ist die Bewerbung i. d. R. vorzeitig gescheitert. Ist der GMAT-Score ausreichend, werden die Essays und Recommendations durchleuchtet. Resume und Transcripts werden nicht so stark gewichtet. Auch der TOEFL wertet eine Bewerbung nur unwesentlich auf. Interviews werden je nach Ausbildungsstätte unterschiedlich gehandhabt; die Tendenz geht jedoch in Richtung Plicht-Interview.

Distance learning

Wie schon in vielen Unternehmen eingeführt, verändern sich auch die Lehr- und Lernformen in den Weiterbildungsangeboten hin zum so genannten Distance-Learning. Durch die neuen Medien wird auch das Vermitteln komplexer Lernstoffe in schnelleren Abläufen mit erhöhter Flexibilität möglich. Der Student muss sich nicht mehr zwingend an den „Ort˜ des Wissens begeben, sondern kann sich das abrufbare Wissen gezielt in seine persönliche Situation liefern lassen. Die Ersparnis an Zeitressource ist bedeutend und das Wissen erlebt hierdurch eine noch höhere Verwendungsintensität, da der Wissenstransfer merkbar beschleunigt und situationsabhängig angepasst wird. Zu beachten ist jedoch, dass die handelnden Personen zu den benötigen Zeiten auch die technischen Zugänge haben. Da im Distance-Learning auch Tests und ganze Projektarbeiten behandelt werden, ist die mediale Präsenz zwingend abzusichern.

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ECTS












Das ECTS, European Credit Transfer (and Accumulation) System, soll Leistungen von Studenten vergleichbar machen, sodass diese beim Wechsel von einer Hochschule zur anderen angerechnet und akkumuliert werden können.
Studenten, die ein Modul erfolgreich absolviert haben, bekommen dafür eine festgelegte Anzahl an Leistungspunkten oder „Credit Points˜. Diese Art der Bewertung von Leistungen ist typisch für Bachelor- und Master-Studiengänge.
Die Leistungspunkte (LP) sollen die durchschnittliche Arbeitslast des Studiums (den „Work Load˜) repräsentieren. Grundlage für die Vergabe der Leistungspunkte ist die Annahme eines in Stunden gemessenen durchschnittlich zu leistenden Arbeitsaufwandes für das Studium. Der Aufwand von 1500 - 1800 Stunden pro akademisches Jahr drückt sich in 60 LP aus. Ein Leistungspunkt entspricht somit 25 bis 30 Arbeitsstunden.
Mit dem ECTS-System kann über die Semesterwochenstunden der durchschnittliche Lern-, Vor- und Nachbereitungsaufwand einer Veranstaltung berücksichtigt werden. Im Fall von Modulen mit erhöhter Arbeitslast ist diese durch die Anwesenheit an der Universität (Semesterwochenstunden) zwar nicht ersichtlich; jedoch durch die Zahl der erworbenen LP, wo die LP für das gesamte Modul die Summe des Aufwandes für die einzelnen Modulteile repräsentieren. Für Veranstaltungen mit gleicher Anwesenheitszeit können daher unterschiedlich viele LPs erworben werden.

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EQUIS




EQUIS ist die Abkürzung für "European Quality Improvement System". Daher handelt es sich um ein System zur Akkreditierung von Business Schools, das 1997 von der European Foundation for Management Development (EFMD) in Brüssel eingeführt wurde. Die von der Kommission der Europäischen Union unterstützte Initiative wurde in enger Kooperation mit den bereits bestehenden nationalen, europäischen Akkreditierungsinstitutionen umgesetzt.
Ziel dieser Initiative ist es, ähnlich wie in den USA, von der dortigen Akkreditierungseinrichtung AACSB, einen einheitlichen europäischen Qualitätsstandard für Business Schools einzuführen, der internationale Ansprüche erfüllt.

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Essay












Essays sind ein wichtiger Teil der Bewerbung für ein MBA-Programm, da die Universitäten anhand dieser kurzen Aufsätze einen Gesamteindruck vom Kandidaten hinsichtlich Schreibfähigkeit, akademischer Fähigkeiten, Persönlichkeit und Tauglichkeit für eine Tätigkeit im Management gewinnen wollen. Essays sollen vor allem überzeugen.
Folgendes sollte man bei der Ausarbeitung der Essays beachten:

  • Besorgen Sie sich Anleitungen zum Schreiben von Essays.
  • Formulieren Sie interessant, nicht zu knapp und doch erschöpfend.
  • Fertigen Sie mehrere Entwürfe an und legen Sie diese einem „Native Speaker˜ zur Beurteilung vor.
  • Lesen Sie die Texte nach einem gewissen zeitlichen Abstand nochmals durch – Sie werden erstaunt sein, wie viel Änderungen und Verbesserungen Ihnen noch einfallen.
  • Nehmen Sie die Hilfe eines professionellen Application Editing Service in Anspruch. Er ist imstande, eine Gesamtbewerbung zu erstellen, mit der man sich von den Mitwerbern abhebt.

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Executive MBA








Das Angebot der Business Schools, einen Executive MBA zu absolvieren, richtet sich an Manager mit mehreren Jahren Berufserfahrung. Den Executive MBA erwirbt man typischerweise auf dem Weg des nicht-konsekutiven, Berufsbegleitenden Postgraduate-Studiums, das MBA-Teilzeitprogramm hingegen an Wochenenden oder im Blockunterricht, der sich über mindestens eine Woche erstreckt. Ein Executive-MBA-Programm dauert daher zwei Jahre oder mehr.
Auch ein Executive-MBA will gut geplant sein: Man übt nebenher den Beruf aus, ist also zusätzlich belastet. Durch Abwesenheit von der Arbeit muss man verlässliche Stellvertreter bestimmen und Einkommensverluste in Kauf nehmen. Auf jeden Fall soll man sich der Unterstützung durch den Arbeitgeber versichern - zumindest organisatorisch. Eine finanzielle Unterstützung kann hinzukommen. Höchstwahrscheinlich ist man dem Unternehmen nach Erwerb des MBA mehr verpflichtet als zuvor.

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FIBAA










Die FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) ist eine Akkreditierungsagentur, die im Auftrag des Akkreditierungsrates die fachlich-inhaltliche Begutachtung von Studiengängen durchführt. Sie ist eine trinationale Stiftung. Der Stiftungssitz ist in Zürich, die Hauptgeschäftsstelle befindet sich in Bonn. Hauptarbeitsfeld der FIBAA ist die Begutachtung wirtschaftswissenschaftlich orientierter Studiengänge. Anerkannt ist sie vom Deutschen sowie vom Niederländischen Akkreditierungsrat.
Die FIBAA ist eine zwar internationale, jedoch vor allem in Europa tätige Qualitäts- und Akkreditierungsagentur. Sie unterstützt Hochschulen bei der Weiterentwicklung ihrer Bachelor-, Master- und PhD-Studiengänge. Ziele sind einerseits die Qualitätsverbesserung der Studienprogramme und andererseits natürlich die Akkreditierung des Studienganges. Die FIBAA leistet Beratung zum Qualitätsmanagement, begutachtet den Studiengang und prüft die Voraussetzungen für die Verleihung des FIBAA-Qualitätssiegels.
Der Vorteil der Tätigkeit der FIBAA, wie von Akkreditierungsagenturen im Allgemeinen, liegt in der erreichten besseren Vergleichbarkeit von Ausbildungsangeboten: Wirtschaftswissenschaftlich ausgelegte Studiengänge, deren Anbieter sowie Studenten, Unternehmen und andere Akkreditierungsagenturen erfahren Transparenz. Dies soll das Halten und Verbessern von Qualitätsstandards im internationalen Vergleich gewährleisten.

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GMAT












Der GMAT ist ein vom Education Testing Service (ETS) entworfener und weltweit im Auftrag des Graduate Management Admission Council (GMAC) angebotener vierstündiger, standardisierter Test in englischer Sprache. Er bestimmt die logischen und verbalen Fähigkeiten der Teilnehmer, die den Test unter Zeitdruck ablegen müssen. Aus dem Testergebnis sind die Auffassungsgabe angesichts komplexer Sachverhalte, das analytische Denkvermögen und die Problemlösungskompetenz ersichtlich. Daraus können die Effizienz der Arbeitsweise und in weiterer Folge die Erfolgsaussichten in einem MBA-Programm abgelesen werden.
An renommierten Business Schools ist der GMAT Pflicht und die entscheidende Größe die Punktezahl. Obwohl formell nur eines von vielen Auswahlkriterien, besitzt der GMAT als Teil der Bewerbungsunterlagen einen hohen Stellenwert. Ein hervorragendes GMAT-Ergebnis kann das Tor zu einer Business-School öffnen, ein schlechtes alle Chancen vernichten. Daraus ergibt sich, dass Vorbereitung auf den GMAT unbedingt zu empfehlen ist. Sie kann den Unterschied zwischen „Durchschnitt˜ und „engere Auswahl˜ bedeuten.
Ein empfehlenswerter GMAT-Kurs soll in der Lage sein, die geforderten mathematischen und sprachlichen Kenntnisse, die effizientesten Lösungsstrategien und die kürzesten Lösungswege zu vermitteln. Schon der Kurs an sich sorgt für besseres Verständnis und leichtere Merkbarkeit von Lerninhalten. Ein zusätzlicher Vorteil ist die Interaktivität der Kurse, die den Sinn für effiziente Lösungsansätze und das Zeitbudget schärft. Außerdem erkennt man, auf welchem Gebiet man im Rückstand ist und worin man einen Vorsprung besitzt. Nicht zu vergessen ist, dass man die eigene Leistung mit der Leistung anderer Teilnehmer vergleichen kann.

MBA Degree
MBA Abschluss

Ein Degree, was im übertragenen Sinn den Abschluss bedeutet, bescheinigt dem Absolventen den erfolgreichen Erwerb des MBA. Dieser Abschluss wird von der jeweiligen Schule oder Universität verliehen. Ein Master oder MBA ist national oder international anerkannt. Diese Unterscheidung ist bei der Wahl des Studiums zu beachten. Gerade für Dienstgeber, welche sich möglicher Weise an den Kosten der Ausbildung beteiligen, ist die Anerkennungsreichweite von Bedeutung.


Online MBA

MBA-Programme sind anspruchsvoll. Sei es während der Vorlesungen und den damit verbundenen Gruppenarbeiten, als auch während der so genannten E-Learning-Prozesse. Wenn jedoch die persönliche Situation die erforderliche Intensität an Zeitaufwand für die Präsenzeinheiten nicht zulässt, so ist die Möglichkeit eines Online-MBA eine echte Alternative. In diesen Programmen werden die Möglichkeiten der neuen Technologien für einen Lernprozess genützt, der es dem Teilnehmer erlaubt, eine gewisse zeitliche Flexibilität zu erreichen. Mit E-Vorlesungen über Skripten mit Videovorträgen und Online-Tests wird das notwendige Wissen nicht nur an die Teilnehmer transportiert, sondern auch abgefragt um einen entsprechenden Wissenstransfer zu erreichen.
Die früher noch herrschende Skepsis über solcher Art absolvierte Programme baut sich langsam ab, da die erreichte Qualität kontinuierlich steigt und die Online-MBAs ein neues Image erfahren. Der Preis für diese Form des Studiums ist die sinkende soziale Komponente. Die Teilnehmer solcher Programme sehen sich meist nur selten, wenn überhaupt persönlich. Das soziale Umfeld ist aber für viele Personen ein wichtiger Faktor und so sollte dieser Punkt in die Entscheidung für ein Programm eingebunden werden.

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Postgraduate


Ein Postgraduate-Studiengrogramm ist eines, welches einen ersten akademischen Studienabschluss - einen sog. Undergraduate Degree (z. B. Bachelor) - voraussetzt. Die Zulassungsbedingungen sind nicht standardisiert, das heißt, dass auf einer Universität ein abgeschlossenes Vordiplom bzw. eine Zwischenprüfung für die Zulassung ausreichend ist auf einer anderen jedoch ein Hochschulabschluss für die Aufnahme in das Graduate-Programm gefordert wird. Man soll sich daher stets genau über die konkret geforderte akademische und sonstige Vorbildung an der jeweiligen Universität bzw. Business-School informieren.

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Ranking

Ein Ranking (Rangordnung) ist das Ergebnis einer Sortierung von mehreren vergleichbaren Objekten, verbunden mit einer vergleichenden Bewertung. Rankings ermöglichen die Bewertung und Auswahl nach bestimmten Kriterien. Vor allem Wirtschafts-Magazine und -Zeitungen veröffentlichen regelmäßig Rankings der Business Schools, wobei u. a. Reputation und Akkreditierung zu den Kriterien zählen. Ein guter Platz im Ranking ist auf jeden Fall ein beträchtlicher Werbefaktor für die Business Schools, die sich dies auch etwas kosten lassen.
Rankings sind eine Sache mit vielen Seiten und nicht unumstritten. Mit einem Ranking lässt sich renommieren; ist die Business School im Ranking abgestürzt, so kann man das mit unfairen Kriterien erklären. Über die Kriterien der Rankings lässt sich natürlich immer streiten. Vor allem Top-Business-Schools mit hohem Ansehen und akkreditierten Programmen sind in allen Rankings vorn zu finden, was sicher seine Berechtigung hat. Die Absolventen dieser Business-Schools gehören auch zu den Spitzenverdienern im Management.
Da Rankings zwar eine gewisse - jedoch auch eine beschränkte - Aussagekraft besitzen, sollen sie nicht als das alleinige oder vorrangige Auswahlkriterium für die Wahl einer Business-School herangezogen werden. Denn nicht unbedingt spiegelt sich das Ranking in den Erfahrungen der Absolventen wider.

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References

Viele Universitäten verlangen als Zulassungsvoraussetzung zwei bis drei von Universitätsprofessoren oder ehemaligen Arbeitgebern verfasste References, auch Letters of Recommendation (Empfehlungsschreiben) genannt. Diese sollten die Stärken des Bewerbers hervorheben, seine Arbeitsweise loben und positive Prognosen für die Arbeit im MBA-Programm erstellen. Da die References einen wesentlichen Teil der Bewerbung darstellen, sollten sie etwas länger und ausführlicher gehalten sein. Da sie auch sprachlich und inhaltlich perfekt sein müssen, sind die Aussteller sorgfältig auszuwählen.

Sie sollten enthalten:

  • Die bisherige berufliche Erfahrung und Entwicklung des Bewerbers
  • Vorzüge im Vergleich zu anderen im selben Betätigungsfeld
  • Spezielle Stärken des Bewerbers
  • Bisherige Forschungserfahrungen und zukünftige Forschungsfähigkeit

Wie bei den Essays sollte man sich auch in diesem Fall nicht scheuen, die Hilfe eines professionellen Editierservice in Anspruch zu nehmen.

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Resume

Das Resume ist eine tabellarische Aufstellung der bisherigen beruflichen und akademischen Karriere. Da für das Resume nur eine Seite Din A4 bzw. US-Letter vorgesehen ist, müssen wenige Hauptpunkte, unter denen in kurzen, prägnanten Sätzen die wesentlichen Stationen der Ausbildung und Karriere beschrieben sind, ausreichen.
Diese Sätze sind im Englischen meist ohne Subjekt, wie z.B.:

  • Developed new advertising strategies for web-based businesses

Da das Resume zur Vorselektion der Bewerber eingesetzt wird, sollte es von einer Person mit englischer Muttersprache bzw. von einem professionellen Editierservice abgefasst werden.

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Stipendium

Ein Stipendium ist eine finanzielle Unterstützung für Studenten oder Jungwissenschaftler (die Stipendiaten), die für gewöhnlich aus monatliche Zahlungen besteht und durch welche die Studiengebühren bzw. Lebenshaltungskosten bis zu bestimmten Höchstbetrag ersetzt werden.
Die bekanntesten deutschen Stipendienstellen sind:

  • Rotary Club
  • Carl Duisberg - Gesellschaft
  • Studienstiftung des Deutschen Volkes
  • Fulbright-Kommission
  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Die bekanntesten österreichischen Stipendienstellen sind:

  • ÖAD - Österreichischer Austauschdienst
  • BM:BWK Bundesministerium für Bildung, Wirtschaft und Kultur
  • stipendium.at

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Testzentren

Die drei permanenten Testzentren für den GMAT und den TOEFL in Deutschland befinden sich in Berlin, Frankfurt am Main und München. Die Anmeldung ist ausschließlich über die Firma Sylvan in den Niederlanden möglich. Wer grenznah wohnt, sollte sich die Ablegung des Tests in einem ausländischen Testzentrum überlegen. Die Tests kann man von September bis November an jedem Werktag ablegen. In den anderen Monaten werden jeweils in der ersten Woche keine Tests angeboten, jedoch an jedem zweiten Samstag.
Die Anmeldung für den GMAT kann telefonisch, per Fax oder auf dem Postweg bei Sylvan Learning Systems B.V. in den Niederlanden erfolgen.
Übrigens kann man das alte Testformat auf Papier und unter Umständen in den nicht-permanenten Testzentren ablegen. Lokale Organisationen bieten den TOEFL (nicht den GMAT) in Düsseldorf, Hamburg und Freiburg als Papiertest an.
(Angaben über Orte und Zeiten ohne Gewährleistung)

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TOEFL

Der TOEFL ist ein standardisierter Test den alle Bewerber ablegen müssen, deren Muttersprache nicht Englisch ist bzw. die keinen Degree einer englischen Universität vorweisen können. Der Test ist im Multiple-Choice-Format gestaltet. Der TOEFL wird am Computer abgelegt, und zwar in denselben Testzentren wie der GMAT. Ebenso erfolgt die Anmeldung für deutsche Testzentren in den Niederlanden.
Durchfallen ist nicht möglich; es muss die von der jeweiligen Business School geforderte Mindest-Punktezahl erreicht werden. Möglich sind 0 bis 300 Punkte. Erreicht man die verlangte Punktezahl, ist der TOEFL für das weitere Bewerbungsverfahren von geringer Bedeutung. Der Test kann so oft wiederholt werden, bis man die geforderte Punktezahl geschafft hat. Da dies mit zeitlichem und monetärem Aufwand verbunden ist, ist eine zumindest kurzzeitige Vorbereitung zu empfehlen. Dabei kann man sich auf die Regeln die Gegenstand des TOEFL sind, konzentrieren.

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Undergraduate
Ein Undergraduate-Studium wird an einer Universität absolviert, dauert zwei bis vier Jahre und schließt mit einem Bachelor ab (entspricht in etwa dem früheren cand.phil. in den klassischen Studien bzw. dem Baccalaureat in den neuen Studienordnungen).

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