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Bewerbungstipps

 

für AbsolventInnen

Sobald sich ein Studium oder eine Ausbildung dem Ende neigt, geht es darum, einen Einstieg in das Berufsleben zu finden. Dieser Übergang stellt sich teilweise als eine Herausforderung dar, die aufgrund der schwierigen Situation am Arbeitsmarkt vielfach mit Frust und Enttäuschungen verbunden ist.

Es ist daher wichtig, den heutigen Anforderungen an Bewerbungen gerecht zu werden und sich vorher gut über das Thema zu informieren.


Bewerbungstipps

 

Im Vorfeld sollte man sich genau anschauen, für welchen Job und welches Unternehmen man sich bewirbt. Hierfür ist genaue Recherche notwendig. Man sollte sich auf jeden Fall mit dem Unternehmen, der Marke und dessen Produkt(en) identifizieren können.

Lesen und analysieren Sie Stellenangebote gründlich. So finden Sie heraus, was sich das Unternehmen von den zukünftigen MitarbeiterInnen erwartet und worin Ihre Stärken liegen sollten. Das Job-Angebot sollte Sie auf jeden Fall ansprechen! Notieren Sie sich eventuelle Fragen oder Unklarheiten.

 

Bewerbungsunterlagen

 

1. Bewerbungsanschreiben:

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil einer Bewerbung. Es spricht den Empfänger direkt an und ist der erste Teil, der gesehen und gelesen wird. Somit formt sich beim Lesen des Anschreibens ein erstes Bild vom Bewerber. Es sollte deshalb interessant aufbereitet und leicht zum Lesen sein. Heben Sie herausragende persönliche und fachliche Kompetenzen hervor und geben Sie Motivation und Intention an warum Sie sich für genau DEN Job bewerben.

Ist die Angabe von Gehaltsvorstellungen erwünscht, sollten diese auch – am Ende des Bewerbungsanschreibens – von Ihnen angeführt werden. Zu beachten ist: Berechnen Sie vorher genau Ihr derzeitiges Brutto-Jahresgehalt und vergessen Sie dabei nicht auf Sondervergütungen wie z.B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld, Versicherungen oder Dienstwagen. Informieren Sie sich gut über übliche Gehälter in der angestrebten Branche und geben Sie dann Ihren konkreten Gehaltswunsch an. Im Schnitt kann dieser 10 bis 15 Prozent über dem momentanen Gehalt angesetzt werden.

2. Lebenslauf

Der Lebenslauf sollte lückenlos, klar gegliedert und übersichtlich gestaltet sein. Ausschmücken ist erlaubt, verfälschen auf gar keinen Fall. Eine Verfälschung mag zwar einen guten Eindruck bei den zukünftigen Arbeitgebern machen, die Wahrheit kommt aber immer ans Licht - spätestens sobald man den Job ausübt. Es gibt unterschiedliche Arten und Formen von Lebensläufen: tabellarische, ausführliche oder funktionale Lebensläufe. Welche Form Sie dabei verwenden, bleibt völlig Ihnen überlassen.

Wichtig ist, dass Sie Ihren Lebenslauf auf das Unternehmen zuschneiden - aber nicht verändern.

Foto: verwenden Sie ein aktuelles, natürliches Foto. Lassen Sie sich ruhig bei der Auswahl des Fotos von Bekannten oder Freunden beraten.

3. Zeugnisse

Wenn es verlangt wird, legen Sie relevante Schul- oder Arbeitszeugnisse den Bewerbungsunterlagen bei.

Zu beachten ist: Bewerbungsunterlagen sollen immer an die jeweilige Stelle angepasst werden. Es muss zum Ausdruck gebracht werden, warum Sie sich für den Job bewerben und weshalb Sie glauben, für das Unternehmen geeignet zu sein. Bewerbungsunterlagen müssen immer aktuell sein! Sie können dem ganzen eine persönliche Note (ein schön gestaltetes Deckblatt, Bewerbungsmappe usw.) geben um die Aufmerksamkeit des Unternehmens auf Sie zu lenken denn: Der erste Eindruck zählt!

 

Vorstellungsgespräch

 

Werden Sie vom Unternehmen zu einem Gespräch eingeladen, haben Sie bereits sehr viel erreicht. Nur wenige Bewerber schaffen es so weit!

Versuchen Sie den Termin so zu legen, dass Sie auch genug Zeit vor dem Gespräch haben und nicht gestresst oder gar zu spät zum Treffen kommen. Kleiden Sie sich so, wie Sie sich an dem Tag am wohlsten fühlen, übertreiben Sie nicht mit Schmuck oder Make-Up. Wichtig sind: Saubere Schuhe und ein allgemein gepflegtes Äußeres.

Vorstellungsgespräche können sehr unterschiedlich ablaufen, darauf vorbereiten kann sich ein Bewerber selten. Gut ist, den eigenen Lebenslauf noch einmal durchzulesen und ihn auf eventuelle Schwachstellen zu prüfen. Informieren Sie sich noch einmal genau über das Unternehmen und dessen Produktpalette. Wichtig beim Gespräch ist, dass Sie sich gut präsentieren, selbstsicher wirken und keine Angst vor Fragen (zum Unternehmen, zum Job usw.) haben. Freuen Sie sich auf das Gespräch, denn es handelt sich nicht um eine Prüfung, sondern um ein gegenseitiges erstes Kennen lernen!

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