Akkreditierung

MBA, Master-Programme und Business Schools

 

 

 

Die Akkreditierung kann als ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl des Studienrogramms gesehen werden. Im Zuge der Akkreditierung wird von offizieller Seite die hohe Qualität der Institution bzw. des Programms bestätigt. Bei einem akkreditierten Programm kann man davon ausgehen, dass Bildungseinrichtung, Programm und Lehrende einen hohen Standard aufweisen.

 

  Für die Akkreditierung von Studienprogrammen sind in unterschiedlichen Ländern jeweils ausgesuchte Institutionen zuständig.
 

 

 

 

Worauf ist bei Akkreditierungen zu achten?

 

Achtung bei Angeboten außerhalb der EU:

Wenn Ihr gewähltes MBA- oder Master-Programm über eine Akkreditierung der folgenden 4 Agenturen verfügt, ist in der Regel die Führung des Titels in der EU möglich.
Bei anderen Akkreditierungen empfiehlt es sich dringend, im Vorfeld bei dem zuständigen Kultusministerium Rückfrage zu halten. In der Praxis kommt es leider immer wieder vor, dass Abschlüsse von so genannten "Top Business Schools" in der EU nicht geführt werden dürfen.

Sondersituation Schweiz:
Staatliche Schweizer Hochschulen sind in der Regel unproblematisch. Bei einer privaten Hochschule sollten Sie aber unbedingt ein Augenmerk auf die Akkreditierung legen.

 

AACSB (The Association to Advance Collegiate Schools of Business)
Die AACSB ist vom amerikanischen Erziehungsministerium anerkannt und nimmt die Akkreditierung in den Bereichen Business und Accounting vor. Sie akkreditiert dabei weltweit Institutionen als Ganzes und nicht die einzelnen Programme. Jedes Programm einer AACSB-akkreditierten Hochschule gilt als hochwertig. Die AACSB genießt international höchstes Renommee. Von den rund 500 von der AACSB bisher akkreditierten Institutionen befinden sich mehr als 60 außerhalb der USA. Die einzigen bislang von der AACSB akkreditierten deutschen Einrichtungen sind die Universität Mannheim und die HHL – Leipzig Graduate School of Management.

Mehr Information hierzu unter: http://www.aacsb.edu/

 

AMBA (Association of MBAs)
Anders als die AACSB bewertet die englische AMBA einzelne MBA-Programme. Das kann dazu führen, dass ein Vollzeitprogramm einer Business School von AMBA akkreditiert ist, das Teilzeitprogramm hingegen nicht. AMBA akkreditiert auch außerhalb Großbritanniens. Mittlerweile dürfen rund 90 Programme das AMBA-Gütesiegel tragen.

Mehr Information hierzu unter: http://www.mbaworld.com/


EQUIS - European Quality Improvement System
EQUIS ist eine 1997 von der European Foundation for Management Development (EFMD) in Brüssel eingeführte Akkreditierung. Unterstützung fand die Initiative von der Kommission der Europäischen Union; die Ausarbeitung fand in enger Kooperation mit den bereits bestehenden nationalen und europäischen Akkreditierungsinstitutionen wie z. B. der FIBAA statt.

Mehr Information hierzu unter: http://www.efmd.org/


FIBAA - Foundation for International Business Administration Accreditation
Der 1994 von fünf Wirtschaftsverbänden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gegründeten FIBAA obliegt die Aufgabe, MBA- oder Master-Programme im deutschsprachigen Raum zu bewerten. Wer dort ein MBA-oder ein Master-Studium vorhat, sollte prüfen, ob das von ihm gewählte Programm das FIBAA-Siegel trägt.

Hat man an einer staatlichen Universität in Europa oder Australien (Commonwealth Verträge) einen MBA oder Master erworben und davon eine akademische Anerkennung erhalten, braucht man diese Akkreditierung nicht, weil man aufgrund der Bologna-Verträge bereits eine akademische Anerkennung besitzt.

Mehr Information hierzu unter: http://www.fibaa.de/

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