MBA Gesundheitsmanagement (berufsbegl.)Im Vordergrund des Studienprogramms steht die Entwicklung praxisorientierter, interdisziplinärer Lösungsansätze auf der Grundlage von Fallstudien. Weitere Studienziele sind die Vermittlung der nachfolgenden Kompetenzen: - Problemlösungskompetenz in der Erarbeitung von Lösungskonzepten durch Fallstudienentwicklungen für die Gesundheitsbranche unter Beachtung von Konfliktsituationen (z.B. Ethik versus Ökonomie); - Ökonomische Fachkompetenz für die Bewältigung managementbezogener Aufgabenstellungen in Gesundheitseinrichtungen/-unternehmen; - Kommunikations-, Sozial- und Führungskompetenz wird von Managern auf Managementebenen erwartet, so dass diese Kompetenz weiterentwickelt werden kann; - Kompetenz zur Übernahme von Verantwortung und Risikobereitschaft in einem Gesundheitsunternehmen; - Ausbildung zu Generalisten entsprechend des traditionellen MBA-Ansatzes.
Studienorganisation Das berufsbegleitende Studienprogramm MBA Gesundheitsmanagement verbindet ein intensives Kontaktstudium mit einem anspruchsvollen Selbststudium. Vorlesungszeiten – Präsenzzeiten: Die Präsenzphasen finden dreimal im Semester an der Fachhochschule Osnabrück statt: zweimal 9 Tage bzw. einmal 3 Tage. Sie werden in Form von Vorlesungen, Seminaren und Übungen veranstaltet. E-Learning und Selbststudium: Das Basis-Lehrmaterial wird zur Verfügung gestellt, so dass aufwändige und zeitintensive Literaturrecherchen entfallen. Die Studierenden erhalten wissenschaftliche Texte zur Vor- und Nachbereitung der Modulthemen sowie ausgewählte Literaturhinweise für das vertiefende Selbststudium. Außerdem werden die Möglichkeiten des E-Learnings genutzt, um sowohl via Internet als auch über E-Mail Lehrmaterialien zu verteilen. Betreuung der Studierenden: Außerhalb der Präsenzphasen verläuft die Kommunikation zwischen den Lehrenden und den Studierenden primär online-gestützt über E-Mail bzw. per Telefon.
Berufsfeld / Zielpublikum
Der Bedarf an Führungskräften in der Gesundheitswirtschaft und somit auch die Nachfrage nach den Absolventen und Absolventinnen der gesundheitsrelevanten Studiengänge ist seit vielen Jahren groß. Die Herausforderungen der Zukunft, nämlich auf der einen Seite die Effizienz der Leistungsbereitstellung zu erhöhen, und auf der anderen Seite die Qualität zu verbessern, verlangt nach optimal qualifizierten Mitarbeitern. Dies ist auch auf dem Hintergrund zu sehen, dass nach Auffassung von Nefiodow ( 6. Kondratieff ) die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahrzehnten der Wachstumsmotor der Zukunft werden wird. Aus der Sicht der Verantwortlichen des MBA Studienganges war und ist es zwingend notwendig, für die Führungskräfte in der Gesundheitswirtschaft, die nur über geringe ökonomische Kompetenzen verfügen, ein berufsbegleitendes Angebot zu machen, mit dem die erkannten Defizite beseitigt werden können. Durch die Etablierung des MBA Angebotes können nun alle Berufsgruppen in der Gesundheitswirtschaft ( z.B. Ärzte, Hebammen, Juristen, Ökonomen, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Therapeuten ) an der Fachhochschule Osnabrück ihre Kompetenzen erweitern bzw. vertiefen.
Schwerpunkte / Curriculum
Module: 1. Semester: Aspekte der Gesundheitsökonomie, Human Resource Management, Recht 2. Semester: Markt versus Plan, Finanzmanagement, Aspekte des operativen Managements 3. Semester: Change Management, Financial Accounting and Reporting, Netzwerkinstrumente 4. Semester: Projekt zu einem ausgewählten Thema aus der Gesundheitswirtschaft, Strat. Management Während der ersten vier Semester belegen die Studierenden zwei Wahlpflichtmodule
5. Semester: Masterarbeit und Kolloquium • Die Module sind inhaltlich so miteinander vernetzt, dass erst durch die Interdependenzen der relevanten Fachgebiete die erforderliche Breite und Tiefe der Kenntnisse und Kompetenzen erreicht wird, die für die Wahrnehmung verantwortlicher Aufgaben in leitenden Funktionen in Gesundheitseinrichtungen notwendig ist.
• Die Fähigkeit, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse praxisnah anzuwenden, wird durch den Einsatz von Fallstudien und von Projektarbeiten gewährleistet.
• Der Transfer der für die Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse und -kompetenzen wird dadurch sichergestellt, dass einerseits die seitens der Vertreter der Gesundheitseinrichtungen gewünschten Kompetenzzuwächse bei den Studierenden durch Feedbackgespräche evaluiert werden, andererseits die Ergebnisse der vielfältigen anwendungsbezogenen Forschungsprojekte, die im Verlauf der letzten Jahre in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durchgeführt worden sind bzw. zur Zeit realisiert werden, in die Lehre einfließen.
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