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Da es sich beim "nicht-konsekutiven" Masterprogramm nicht um eine Fortführung eines bestehenden Studiums handelt und es zumeist keine Beziehung zwischen Business-School und Anwärter gibt, werden oft umfangreiche Anforderungen an die Bewerber gestellt.
Diese Anforderungen variieren von Business-School zu Business-School und gelten als wichtiges Qualitätsmerkmal.
Die häufigsten Anforderungen an die Bewerber:
- Akademischer Abschluss (mindestens Bachelor) oder gleichwertige Qualifikation (oft akzeptiert)*
- Berufserfahrung (meistens 2 - 3 Jahre)*
- GMAT (Graduate Management Admission Test)*

- TOEFL (Test of English as a Foreign Language)*

- Essays
- Referenzen
- Lebenslauf
- Interview
- Selbstpräsentation
- Bankauskunft
- Leumund
- Visum (falls benötigt)
* Ob und wie hoch diese Anforderungen für das jeweilige MBA- bzw. Master-Programm sind, können Sie in der MBA-/Masterprogrammdatenbank von mba.de direkt einsehen.
Bewertet wird zumeist der "Gesamteindruck" eines Bewerbers aufgrund der vorgelegten Unterlagen bzw. dessen Selbstpräsentation. Immer wichtiger wird aber der GMAT, der die einzig objektive Aussage über einen Anwärter zulässt. Ist das Ergebnis aus dem GMAT zu schlecht, wird einer Bewerbung oft gar keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt. Der GMAT ist bei nahezu allen US-Schools Grundvoraussetzung. In Europa ist eine Tendenz, den GMAT als Pflichtprüfung zu etablieren, festzustellen. Derzeit fordern aber nur ca. 10 % aller deutschsprachigen Business-Schools die Ablegung dieses Tests.
An den internationalen Top-Schools ist aber auch das Erreichen der geforderten Punktezahl noch keine Garantie für einen Studienplatz. Dort werden die Bewerber zumeist "gerankt". Oft werden dann nur 10 % aller formal zugelassenen Bewerber "auserkoren".
Die Vorraussetzungen für ein MBA/Master-Studium differieren zum Teil von Anbieter zu Anbieter. Von diesen messbaren Vorraussetzungen einmal abgesehen, gibt es rein persönliche Themen und Umstände, die ein MBA/Master-Interessent vor seiner Entscheidung klären bzw. überdenken sollte. Nicht nur, dass eine zeitliche Verfügbarkeit durch das Studium vorhanden sein sollte, so bedingt ein MBA auch eine mögliche räumliche Flexibilität. Die Studienorte sind oft weit vom Wohnort weg. Dies muss eine Familie nicht nur akzeptieren, sondern auch mittragen können. Weiters gilt es, eine Sprachentscheidung zu fällen. Wenn Programme in einer Fremdsprache durchgeführt werden, so sind auch die notwendigen Prüfungen zumeist in dieser Sprache zu absolvieren. Ein dementsprechendes Sprachvermögen muss evtl. geprüft werden. Ist die Ausbildung mit der beruflichen Situation in Einklang zu bringen? Steht ein Arbeitgeber hinter der Ausbildung, oder ist hier mit Widerstand zu rechnen? All diese Fragen sind vorher zu klären, will man ein vorzeitiges Abbrechen verhindern. Auch sollte man sich sehr kritisch die Frage stellen, was ein abgeschlossenes Studium in der beruflichen Situation verändern wird. Will man für die Karriere in eine andere Stadt ziehen? Bin ich bereit, mehr Arbeitsstunden pro Woche zu leisten, wenn ich einen neuen Posten antrete? Bin ich bereit, eine größere Verantwortung im Beruf zu tragen?
All diese Bereiche spielen in den Erfolg des Studiums hinein und sollten deswegen ganz besonders bedacht werden. |
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